Mein Stiefbruder, der Vergewaltiger

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Missbrauch Hass Gewalt

Im Sommer 2005 zog ich, damals ein naives 13-jähriges Mädchen, gemeinsam mit meiner Mutter zu ihrem neuen Freund, der einen Bauernhof besaß. Er hatte auch einen damals 15-jährigen Sohn, braun gebrannt, muskulös, hübsch, ein echter Schönling eben. Leider war er […]
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Beichthaus.com Beichte #00034251 vom 04.11.2014 um 14:11:31 Uhr (22 Kommentare).

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Berufsträumer

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Eifersucht Feigheit Stolz

Ich möchte beichten, dass ich "Berufsträumer" hasse. Damit meine ich Leute, die brotlose Fächer wie Germanistik oder Archäologie studieren - oder generell einen einfachen Beruf suchen und der Meinung sind, irgendetwas könne man damit schon arbeiten. Mich regen diese von Daddy gesponserten Mädels auf, die allen so stolz erzählen, dass sie ja so viel lernen müssten, obwohl ihr Studium nicht mehr als ein Hobby ist. Und das Schlimmste ist, dass viele dieser Studenten dann tatsächlich in irgendeiner Behörde oder sonst irgendwo einen gut bezahlten Job bekommen, bei dem sie dafür bezahlt werden, gefährliches Halbwissen zu verbreiten.


Ich selbst habe einen sehr anspruchsvollen und schwierigen Job, mit sehr viel Verantwortung. Ich darf keine Fehler machen und der Druck ist immens. Jeder Tag ist voll mit Arbeit, ich tue also wirklich viel für mein Geld. Der Grund, warum ich so sauer auf diese Träumer bin, ist, dass ich selbst einer bin! Ich habe einen Traumberuf, für den ich allerdings sehr lange studieren müsste und auch danach noch jahrelang mit geringster finanzieller Vergütung weitere Fortbildungen machen müsste, um den Beruf endlich ausüben zu können. Aber ich habe niemanden, der mich unterstützen kann, und habe allein zu viel Angst vor diesem Schritt, da das Ganze auch in Arbeitslosigkeit enden könnte. Jetzt aber zu meiner eigentlichen Beichte: Ich beichte, dass ich neidisch auf diese Träumer bin, die daran glauben, mit ihrem brotlosen Fach Erfolg zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00034219 vom 30.10.2014 um 13:31:25 Uhr (10 Kommentare).

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Geld macht nicht glücklich

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Engherzigkeit Hass Selbstsucht Familie Geld

Ich (m/24) muss endlich mal etwas loswerden. Ich hatte als Kind eine schwere Kindheit. Meine Eltern sind ziemlich reich - genau genommen ist es mein Vater und meine Mutter saß den lieben Tag lang zu Hause und langweilte sich, denn der Haushalt wurde von Angestellten […]
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Beichthaus.com Beichte #00034205 vom 28.10.2014 um 19:12:53 Uhr (29 Kommentare).

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Meine erregende Kontaktallergie

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Manie Zwang Sucht Ehningen

Meine erregende Kontaktallergie
Ich (m/20) habe aufgrund einer Kontaktallergie sehr trockene und wunde Stellen an den Fingern und den Handflächen. Ich drehe dann beim Händewaschen das Wasser immer extrem heiß, gerade so sehr, dass ich mich noch nicht verbrühe und die Gefühle dabei sind schon fast orgasmusähnlich. Ich beichte, dass ich mich mit dem Waschen meiner Hände mehr oder weniger selbst befriedige. Durch die Wollust angetrieben, wasche ich viel öfter die Hände, als eigentlich nötig wäre.

Beichthaus.com Beichte #00034183 vom 25.10.2014 um 13:45:44 Uhr in Ehningen (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wir sind alle Egoisten!

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Selbstsucht Falschheit Lügen

Man liest oder hört ja öfters von Studien, die besagen, dass jeder Mensch mehrmals am Tag, zumeist unbewusst, lügt. Ich beichte, dass ich völlig bewusst und absichtlich jeden Tag die gleiche Lüge erzähle: "Mir geht es super, alles läuft toll." Dabei kann es einem nicht jeden Tag super gehen und immer alles toll laufen. Das ist nicht möglich. Ich lüge die Menschen jedoch bewusst an. Warum? Weil sie es nicht anders wollen. Seien wir mal ehrlich, niemand hört sich gerne die Probleme anderer Leute an. Wenn einer fragt "Wie geht es dir?" wollen nur die wenigsten Menschen die Wahrheit hören. Stattdessen kreist jeder irgendwie um sich. Ständig höre ich mir das Gejammer anderer an. Dabei geht es häufig um solche Lappalien, dass ich ein Schmunzeln nur mühsam unterdrücken kann. Ich mache dann auf verständnisvoll, höre zu, tröste, gebe Ratschläge, bemitleide. Je nachdem, was gerade passt. Ich selber lasse meine schlechte Laune nicht an anderen aus. Es ist mir einfach zu albern, mich über Dinge wie das Wetter, ein Zwicken im Rücken oder einen Pickel im Gesicht künstlich aufzuregen. Für so etwas will ich keine Aufmerksamkeit.


Mittlerweile habe ich das Spiel jedoch so weit getrieben, dass ich nicht einmal Dinge erzähle, die mich tatsächlich belasten. Zum Beispiel, dass meine Eltern mich stets kaltherzig behandelt haben und sich auch heute kaum für mein Leben interessieren. Dass meine engste Bezugsperson gestorben ist, als ich gerade zehn Jahre alt war. Dass meine Familie komplett zerrissen ist und ich den Großteil meiner Verwandtschaft noch nie oder seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Dass ich fünf Jahre lang unter Bulimie litt. Dass ich in der Schule so gemobbt wurde, dass ich nicht mehr gesprochen habe. Dass ich niemanden wirklich nah an mich heranlasse und nur oberflächliche Freundschaften führe. All das bemerkt niemand, weil ich mich inzwischen zu einer richtig guten Schauspielerin entwickelt habe. Abitur, sehr guter Uniabschluss, Doktorandin, augenscheinlich ein guter Freundeskreis, angeblich ein gutes Aussehen, Charisma und Humor. Meine Errungenschaften, die auch gleichzeitig zur Tarnung dienen.


Natürlich wäre es besser, die Wahrheit einmal auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht würde ich mich befreit fühlen. Vielleicht würde es Menschen, die ständig mit ihrem Leben unzufrieden sind, aufrütteln. Aber leider muss ich gestehen, dass ich daran nicht wirklich glaube. Auch die nettesten, warmherzigsten Leute, die ich bisher kennengelernt habe, sind in ihrem tiefsten Inneren Egoisten. So wie ich auch. So wie wir alle. Wahrscheinlich ist das nur natürlich, ein angeborener Überlebensinstinkt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel weiter zu spielen. Ich denke, wir spielen es alle, auf unterschiedlichen Leveln. Ich beichte also, dass ich weiterhin Lügen erzählen werde und meine wahren Gedanken für mich behalte. Und ich bitte um Vergebung dafür, dass ich nicht glaube, dass ein Mensch wirklich aufhören kann, sich um sich selbst zu drehen.

Beichthaus.com Beichte #00034163 vom 22.10.2014 um 23:36:31 Uhr (9 Kommentare).

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