Ich liebe meine Toilette

12

anhören

Dummheit Peinlichkeit Liebe Karlsruhe

Ich (m/31) empfinde große Freude über saubere Toiletten und eine dazu passende Umgebung. Ich vermeide öffentliche Toiletten wann immer es geht. Auch auf der Arbeit gehe ich ungern zur Toilette. Die sind zwar sauber, aber es können jederzeit andere Personen in den Raum kommen, was mich dann wiederum stört. Ich möchte gerne die Zeit auf der Toilette genießen, egal ob bei einem großen oder kleinen Geschäft. Auch wenn es nur wenige Minuten sind. Ich hasse Schmutz, Uringestank und Störungen durch andere Leute, wenn ich mich gerade erleichtere.

In meinem eigenen Badezimmer spielt das alles natürlich keine Rolle, weshalb ich meine Toilette dort regelrecht vergöttere. Dort ist es warm, ruhig, sauber, niemand stört mich und ich habe alle Zeit der Welt. Bis hierhin kann wohl jeder meine Ausführungen nachvollziehen oder findet sich selbst darin wieder. Nun gehe ich jedoch noch einige Schritte weiter. Ich mag meine Toilette so sehr, dass ich sie sehr gut pflege und sie regelmäßig liebevoll putze. Inzwischen habe ich dem Spülkasten und auch dem frisch geputzten Klodeckel schon Küsse gegeben. Ebenso streiche ich mit meinen Händen zärtlich über die Ecken und Kanten des Spülkastens und der eigentlichen Toilette. Manchmal knie ich dazu auf dem Boden und streichele dann einige Minuten lang meine Toilette. Gelegentlich habe ich auch schon mit ihr gesprochen und ihr gesagt, wie sehr ich sie mag.

Ich weiß, wie schwachsinnig diese Handlung ist, aber ich kann nicht anders. Auch habe ich mich schon von ihr verabschiedet, wenn ich zur Arbeit gehe und sie begrüßt, wenn ich zurückkomme. Vielleicht habe ich mit meiner Toilette eine Art Objektfetisch. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zuviel alleine bin und daher auf solche Gedanken komme. Da meine Toilette immer für mich da ist, habe ich auch eine entsprechende Bindung zu ihr aufgebaut. Trotzdem finde ich mein Verhalten komisch. Ich hoffe, dass ihr mir mein schwachsinniges Handeln vergeben könnt.

Beichthaus.com Beichte #00041148 vom 06.04.2018 um 20:13:00 Uhr in Karlsruhe (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Domina ist mein Ein und Alles

13

anhören

Gewalt Prostitution Mutter Leipzig

Als Kind wurde ich von meiner Mutter regelmäßig verprügelt. Sie schlug mich, sperrte mich ein, ließ mich hungern oder auf Toilette essen, wenn ich "nicht gehört" hatte. Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt und Geschwister habe ich nicht. Diese Bestrafungen haben sich derartig in mir manifestiert, dass ich heute als Erwachsener zu einer Domina gehe und mich dort knebeln, würgen, peitschen und hin und wieder verstümmeln lasse. Das geht bald zehn Jahre so. Die Narben sind mittlerweile so ausgeprägt, dass ich keine Freibäder oder Saunen mehr besuche, um nicht darauf angesprochen zu werden.

Fast mein gesamtes Gehalt geht dafür drauf und ich lebe eigentlich nur für die Wochenenden, an denen ich in die Stadt fahre und sie besuche. Es ist mit der Zeit wie zu einer zweiten Persönlichkeit von mir geworden und ich habe keine anderen Kontakte mehr. Ich weiß, es ist auf die Dauer nicht gut für mich, aber ich komme nicht weg von ihr. Sie darf mir alles antun, wir haben das vertraglich geregelt; falls etwas schief gehen sollte, würde sie dafür nicht belangt werden. Es ist meine größte Angst, einmal ohne sie dazustehen und allein beim Gedanken daran befällt mich die Panik.

Beichthaus.com Beichte #00041146 vom 05.04.2018 um 20:15:23 Uhr in Leipzig (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Eier, ich brauche Eier!

33

anhören

Manie Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) habe vor kurzem mein Leben komplett umgestellt. Bis dato war ich bis auf extrem seltene Ausnahmen Vegetarierin, habe sogar mehrere vegane Tage pro Woche versucht und mich viel mit Tierschutz im Zusammenhang mit meinem Konsumverhalten beschäftigt weil mir das Thema einfach wichtig ist. Und ja, ich habe das gemacht, ohne jedem, der meinen Weg kreuzte, meinen Lebensstil aufzwingen zu wollen.

Leider neige ich von Natur aus zu etwas kräftigeren Körperbau, und die Unmengen an Kohlenhydraten, die ich bei meiner Ernährung in mich hinein schaufelte, haben das nicht gerade besser gemacht, obwohl ich mich eigentlich durchweg gesund ernährt habe. Ich nahm stetig an Gewicht zu und als dann schon mein Arzt Alarm schlug, und ich anfing bei längeren Treppen zu schnaufen, habe ich begonnen, Kraftsport, genauer gesagt, Eigengewichtstraining zu machen. Erst moderat, dann bei wachsendem Erfolg, immer anspruchsvollere Einheiten.

Ich bin begeistert vom Erfolg, und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich richtig süchtig nach Sport geworden. Ich habe in den letzten Monaten auch schon fast zehn Kilo dadurch abgenommen und passe wieder in Hosen, von denen ich mich schon verabschiedet hatte. Leider habe ich dadurch jedoch einen Heißhunger auf Fleisch und andere tierische Produkte, vor allem Eier, entwickelt. Klar, wer trainiert, braucht Proteine. Wo früher Nudeln und Brot am Speiseplan standen, verdrücke ich jetzt Unmengen an Fisch, Speck und saftigen Steaks, ich brauche drei Kartons Eier in der Woche und kann meine Muskeln regelrecht beim Wachsen zusehen. Erfreulicherweise interessiert mich Schokolade plötzlich überhaupt nicht mehr. Ich liebe das Training, und das Gefühl, wenn danach die Muskeln brennen, ist einfach herrlich. Und zu allem Überfluss fühle ich mich durch die neue Ernährung trotz strenger Diät immer angenehm satt und zufrieden, während früher die Portionen gar nicht groß genug sein konnten.

Nur vom ethischen Standpunkt aus gefällt mir das alles überhaupt nicht, ich bin eigentlich eine richtige Ökotante und will kein Fleisch essen, sondern lieber die süßen Kühe und Schweinchen streicheln, im Wissen dass ihre Leben meinetwegen nicht beendet werden müssen. Wenn ich aber nicht selber bald aussehen will wie ein Mastschwein, muss ich wohl weiter bei der neuen Ernährung bleiben. Es tut mir Leid, dass ich aus Eigennutz meine Grundsätze über Bord geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041143 vom 05.04.2018 um 10:12:46 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Alkoholiker durch Scheidung und Jobverlust

14

anhören

Trunksucht Sucht

Ich bin Alkoholiker, habe es mir endlich eingestanden und mir ist es trotzdem peinlich, professionelle Hilfe zu suchen. Jedes Wochenende trinke ich alleine 20 Bier und einige Flaschen Wein. In der Woche sind es ab und zu 10 Bier und eine Flasche Schnaps. Seit vier Jahren nahm alles durch Scheidung, Jobverlust seinen Lauf. Auch wenn ich nicht trinken möchte, fühle ich mich letztendlich in meinem Rausch wohl. Seit alles seinen Lauf nahm, ging ich nur aus dem Haus wenn ich meinen Alkohol kaufen musste. Durch die mangelnde bis gar keine Bewegung habe ich 50 Kilogramm zugenommen. Ich wiege 138 Kilo bei 1,75 Körpergröße. Bei 600 Meter Fußweg schwitze und schnaufe wie ein Marathonläufer., egal ob warmes oder kaltes Wetter. Mir ist es sehr peinlich und ich schäme mich mit jemanden darüber zu reden. Selbst bei anonymen Alkoholiker-Gruppen, Therapeuten oder Ärzte, ich schaffe es nicht. Hier bin ich dank internet anonym. Ich muss was ändern, das weiß ich, auch wenn ich vom Alkohol nicht loskomme, den Rausch benötige. Mir fehlt einfach die Kraft und das Selbstbewusstsein. Seit vier Stunden habe ich keinen Alkohol konsumiert, seit ich diese Seite gefunden habe, um im nüchternen Zustand Euch mein Leid mitzuteilen. Ich habe keine Freunde und mit der Veröffentlichung fällt mir wenigstens etwas Last von den Schultern.

Beichthaus.com Beichte #00041141 vom 05.04.2018 um 01:50:45 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Meine Frau, mein Auto, mein Haus!

21

anhören

Vandalismus Boshaftigkeit Familie Rache Bayern

Kein Familientreffen vergeht, bei dem mein Bruder nicht seine Errungenschaften in den Mittelpunkt stellt. "Meine Frau", "mein Haus", "mein Auto" - das ist alles, was in seinem Kopf herumschwirrt. Er hat mich noch nie gefragt: "Bruder, wie geht es dir?" oder überhaupt Interesse für mich gezeigt. Es ist nicht so, dass ich neidisch bin auf seine Luxuskarosse oder sein Nobelhäuschen - aber sein "Ich habe es geschafft"-Verhalten, bringt mich auf die Palme. Letzten Sommer war wieder einmal seine 3-Jahres-Frist vergangen und einer neuer Schlitten mit allem Schnickschnack und blendenden Spoilern stand in seiner Einfahrt. Ich konnte die Sätze quasi schon hören, die mich bald überrollen würden - inklusive mitleidiger Blicke auf meinen Kleinwagen natürlich.

In der Nacht vor dem Geburtstag meiner - ach so hübschen - Schwägerin, wartete ich bis unser beschauliches Dörfchen im Schlaf lag und schlich mich dann zum Carport meines Bruders. Mit meinem Lieblingsschraubenzieher in der Hand stand ich nun vor der neuesten Errungenschaft der Autoindustrie. Ein kurzes Zögern und dann tat ich es. Ich zauberte ein fantastisches Schnörkelmuster auf alle großen Flächen des glänzenden Lackes. Meine Kreativität kannte keine Grenzen und Skrupel mehr. Die Aufgelöstheit meines Bruders am nächsten Morgen war grenzenlos und entschädigte mich für viele Jahre erlittener Prahlerei. Die Geburtstagsparty fand erst nach der Neulackierung des Wagens statt.

Beichthaus.com Beichte #00041139 vom 04.04.2018 um 10:48:10 Uhr in Bayern (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000