Das schwarze Mädchen

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Gewalt Zorn Aggression Vorurteile Bahn & Co. Wien

Das schwarze Mädchen
Ich (m/25) musste im November ein Seminar in Wien machen. Ich komme aus Köln, und fand es zunächst mal irritierend, wie unfreundlich die Leute im Gegensatz zu meiner Heimatstadt waren. Nach dem ersten Seminar wollte ich ein bisschen die City sehen und fuhr dazu mit dem Bus in die Innenstadt. Alle Plätze waren besetzt, bis auf einen neben einem jungen, weiblichen, dunkelhäutigen Teenager. Ich setzte mich neben sie, und hörte sie in unregelmäßigen Abständen schluchzen. Nach einigen Schluchzern erbarmte ich mich, und fragte was los sei. Sie war total verzweifelt, hat erzählt sie sei Schweizerin und dass sie für ein Jahr in Wien ein Austauschjahr machen würde. Sie geht in ein Gymnasium, und ist die einzige Schwarze an der ganzen Schule, wo sie laut ihrer Aussage rassistisch gemobbt wurde. Sie habe keine Freunde in ganz Wien, auch die gleichaltrige Gastschwester interessiere sich nicht für sie. Der Rassismus ihrer Klassenkameraden äußere sich in abschätzigen Bemerkungen gegen Schwarze, und auch der Geographielehrer habe, als sie Afrika behandelten, gefragt, wie es dann dort so sei, obwohl sie noch nie dort war, und auch ihre Eltern in der Schweiz aufgewachsen seien.

Das alles erzählte sie mir unter Tränen, und ziemlich laut, so dass es mehrere Leute mitbekamen. Ein etwa 30-jähriger Mann mischte sich ein, und sagte Dinge wie "Diese Asylanten soll man alle ausschaffen", oder "Scheiss N*gger, alles Drogendealer" usw. Ich war schockiert ab diesem krassen Rassismus, stand auf, und sagte dem Herrn, dass er sich gefälligst zusammennehmen soll, sonst würde ich mich vergessen. Dann mischten sich auch andere Leute ein, und sagten in etwa die selben Dinge wie der Herr vorher. Ich kam mir völlig wehrlos vor, und meine Wut staute sich auf, und obwohl ich sonst ein friedlicher Mensch bin, gab ich dem Herrn, der damit angefangen hatte eine heftige Backpfeife, obschon dieser gar nichts mehr gesagt hatte. Die Türen vom Bus öffneten sich, ich stieg aus, und rannte wie von Sinnen durch die Gegend, bis zu meinem Hotel, und ging auf mein Zimmer. Ich war so entsetzt von mir selber, und kam mir wie ein Versager vor, weil ich mich nicht mit Worten wehren konnte, sondern übertriebene Gewalt anwendete. Wie gerne würde ich alles rückgängig machen, ich hoffe ihr verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00028433 vom 23.12.2010 um 22:25:24 Uhr in Wien (94 Kommentare).

Gebeichtet von Dave-b
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Action im Auto

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Wollust Auto & Co. Shopping Wien

Letzte Woche hatte ich ein derart bizarres Erlebnis, dass ich es euch einfach nicht vorenthalten kann. Zur Vorgeschichte: Meine Freundin (18) und ich (19) haben derzeit eine etwas schwierige Wohnsituation. Sie wohnt in einer Art Studentenwohnheim in Wien; ich einstweilen noch bei meinen Eltern in Niederösterreich (also recht weit weg).

Eines Abends kam es dann soweit das wir Sex im Auto hatten. Im Allgemeinen eine furchtbar anstrengende Sache: Es ist heiß, eng und unbequem. Aber der Reiz des Erwischt-werdens macht das Ganze eben ziemlich interessant. Da diese Hemmschwelle nun gefallen war suchten wir uns immer öfter unter Tags diverse Plätzchen an dem man halbwegs ungestört Sex haben konnte (ein gewisses Risiko musste ja da sein!). Immer wieder traf es dann ein entlegenes Plätzchen in der Tiefgarage eines Einkaufzentrums in Wien (für Einheimische: Millenium City). Es war etwa gegen 18.00 Uhr, wir hatten gerade gegessen und geplant um 20.15 Uhr einen Kinofilm anzusehen. Nun saßen wir also beide verschwitzt auf der Rückbank, ich im Gegensatz zu meiner Freundin - welche nur untenrum nackt war - komplett entkleidet, das Fenster heruntergekurbelt.


Plötzlich kreischte meine Freundin, an mir vorbeischauend auf. Erschrocken drehte ich mich um und blickte in die grinsende Fratze eines männlichen Security-Mitarbeiters in den besten Jahren. Keine Ahnung wie lang der Typ da schon stand. Keine Ahnung ob er die Peniskonversation mitbekommen hat. Auf jeden Fall aber hat er einen nackten Typen gesehen der seinen leicht eingeschrumpelten Penis in der Hand hält und so tut als würde dieser Todesqualen leiden. Meine Freundin und ich brachen erstmal in einen nervösen Lachanfall aus, eher vor Scham als Belustigung. Die Augen vor unterdrücktem Schalk glitzernd ließ er ganz trocken ein: "Einmal anziehen bitte!" verlauten. Als ich wieder begann zu lachen, schob er noch ein recht barsches "Sofort!" nach. Dann drehte er sich um, ging außer Sichtweite und amüsierte sich deutlich hörbar mit einem Kollegen über das eben Gesehene.

Wir zogen uns also schnellst möglichst an, bemüht diese peinliche Situation schnell hinter uns zu lassen. Also wieder flux ins Auto und ab die Post. Leider Gottes musste ich noch mein Parkticket auslösen. Also schnell nochmal das Auto abgestellt, rein in die Aufzugshalle und da war er - der Security. Nach einer kurzen Entschuldigung und einem Versuch das humoristisch anzugehen ("Du hast nichts gesehen, oder?"), klärte er mich amüsiert darüber auf, dass ich solche Unternehmungen doch lieber im untersten Parkgeschoss machen sollte, da dort der Chef der Securityabteilung nicht durchkontrolliert.

Beichthaus.com Beichte #00028169 vom 27.09.2010 um 15:00:16 Uhr in Wien (Millenium City) (24 Kommentare).

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Flucht vor dem eigenen Vater

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Gewalt Missbrauch Verzweiflung Familie USA

Flucht vor dem eigenen Vater
Mein Vater ist Alkoholiker und schlägt und misshandelt mich (w/14) seit meinem 4. Lebensjahr, während meine Mutter nichts dagegen unternimmt. Nach außen hin sind wir immer die Topfamilie, alles sieht perfekt aus, intern jedoch durchlebe ich die Hölle. In den Weihnachtsferien waren wir auf Urlaub in Amerika, wo auch der große Bruder einer Freundin lebt. Er ist 24, mit 18 aus Wien zusammen zu seiner Freundin nach Texas gezogen, und dort den Marines beigetreten. Er war ein halbes Jahr im Irak, und hat mit seiner Freundin ein kleines Haus. Meine Eltern wissen von ihm gar nichts, und ich hab ihn auch nur ein paar mal kurz gesehen, als er noch in Wien lebte, und über ihn gehört.
Als meine Mutter, mein Vater, und ich nun im Hotel ankamen, ging mein Vater sofort auf mich los. Wie immer ohne Grund, aber dafür umso heftiger. Nach circa 3 Stunden ging er an die Hotelbar zum "auftanken" wie er es nennt, und nahm meine Mutter dabei mit (der er übrigens nie etwas antut - nur mir). Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe besagte Freundin mit dem Handy meines Vaters angerufen (ich selbst habe keines) und sie hat ihren Bruder angerufen. Der war total lieb und ist sofort ins Auto gestiegen und die 10 Stunden nach Memphis gefahren, während ich mir 500$ aus dem "Reiseumschlag" meines Vaters genommen habe. Er verwendet auf Reisen keine Bankomatkarte, sondern immer so einen doofen Umschlag voll mit Geld. Ich bin ziellos durch die Gegend geirrt.
Nach weniger als 10 Stunden wurde ich dann vor einem bekannten Fastfood-Restaurant von dem großen Bruder meiner besten Freundin zusammen mit seiner Frau abgeholt, ich hatte am ganzen Körper blaue Flecken (außer im Gesicht, da hat mein Vater schon immer aufgepasst) und auch mehrere Blutkrusten an Oberkörper und Beinen. Jedenfalls fuhren wir sofort nach Houston zu ihnen nach Hause, und die beiden haben sich wirklich rührend um mich gekümmert. Als wäre ich ihre Tochter. Ich hab mich zum ersten Mal in meinem Leben zu hause gefühlt, behütet und sicher. Das Gefühl war so unbeschreiblich schön, endlich keine Angst mehr haben. Ich war im Haus eines Marines und seiner Frau, nichts konnte mir passieren. Die zwei waren meine Eltern, und meine
richtigen Eltern konnten mir nichts mehr anhaben. Ein Marine ist ein Marine, und ein fetter, 45-jähriger Alkoholiker ist ein fetter, 45-jähriger Alkoholiker, und kann gegen einen Marine nichts ausrichten. Ich dachte mir, dass die Tortur der letzten 10 Jahre endlich ein Ende hat, und fragte mich, wieso ich das nicht schon viel früher gemacht hab. Meine neue Familie hat sich jedenfalls sofort an die Behörden in Österreich und in Texas gewendet, sogar die Eltern und Geschwister meiner neuen Beschützerin haben mir geholfen, und in Wien natürlich die Familie meiner besten Freundin. Mein neuer Vater und Beschützer wäre im April für drei Monate nach Afghanistan gekommen, und hat sich darauf auch gefreut (soweit man sich auf das freuen kann), jedoch kam dann alles anders. Hier in Amerika musste ich auf das österreichische Konsulat gehen, wo ein sehr netter österreichischer Polizist, der extra dafür eingeflogen wurde, meine Aussage zu den letzten 10 Jahren aufgenommen hat. Gott sei Dank durften meine Beschützer dabei sein, ansonsten hätte ich darüber nie so detailliert sprechen können. Während dem vierstündigen Gespräch hatten wir mehrere Pausen, und meinen Beschützern kamen mehrmals die Tränen, ich selbst hab das ganze völlig apathisch erzählt, und kaum was von dem, was ich gesagt hab, auch mitbekommen.
Danach wurde in Österreich offiziell gegen meinen Peiniger ermittelt, und ich durfte noch einen Monat in Texas bleiben (zumindest vorerst), um mich ein wenig sammeln zu können. Und während man zwar auch in Amerika meine Lage verstanden hat, und mir ein sechs-monatiges Visum gegeben hat, unter der Voraussetzung, dass ich Heimunterricht bekomme, hat man jedoch Marineintern ein Verfahren gegen meinen Beschützer eingeleitet. Wegen kidnapping of a minor. Deswegen kann er jetzt nicht im April wie erwartet einrücken, sondern muss das Verfahren abwarten, bei dem er unter Umständen sogar aus dem Corps geworfen werden kann! Ich fühle mich so schrecklich dafür, das ich diese so liebe und wundervolle Familie mit hineingezogen habe in mein Dilemma. Ich hätte doch auch viel früher wegrennen können, oder noch die 4 Jahre abwarten, bis ich ausziehen kann, aber genau diese Familie musste ich derart belasten! Ich bin eine absolute Egoistin, und es tut mir wahnsinnig Leid!

Beichthaus.com Beichte #00027645 vom 24.03.2010 um 00:01:10 Uhr in USA (Houston, Texas) (59 Kommentare).

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Verheimlichter Steuerausgleich

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Fremdgehen Rache Ex Wien

Verheimlichter Steuerausgleich
Fünf Jahre lang war ich mit meinem Freund zusammen - immer wieder habe ich ihm verziehen, wenn er mich betrogen hatte, doch irgendwann ist das Fass einfach übergelaufen. Ich habe Schluss gemacht und nach unserer Trennung so viele Dinge erfahren, dass meine Wut ins Unermessliche stieg. Er ist damals nach drei Jahren Beziehung zu mir nach Wien gezogen. Fast zwei Jahre lebte er bei mir und es war die reinste Hölle. Nachdem vorletztes Jahr Schluss war, ist er wieder zurück nach Deutschland, zu seiner neuen Freundin, die er parallel zu mir hatte. Circa sechs Monate, nachdem er weg war, bekam er einen Brief vom Finanzamt. Natürlich habe ich den Brief geöffnet, anstatt ihn an ihn weiterzuschicken. Darin stand, dass er nach der Berechnung fast 1500 Euro erwarten kann und er seinen Steuerausgleich innerhalb der nächsten BlaBla abgeben soll, ansonsten verfällt die Rückzahlung. Den Brief hat er nie bekommen, ich habe ihn an meine Pinnwand geheftet und blicke jeden Tag mit einem Lächeln darauf. Lieber soll das Geld verfallen, als dass dieser Arsch auch nur einen Cent bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00026344 vom 26.05.2009 um 08:45:46 Uhr in Wien (19 Kommentare).

Gebeichtet von ratamatabu
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“Beichte

Zu Sexvideos gezwungen

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Missbrauch Hass Verzweiflung Wien

Ich (w/18) habe ein dunkles Geheimnis: Als ich 12 Jahre alt war, hatte ich einen älteren Freund, der mich unter Drogeneinfluss dazu brachte, regelmäßig Sexvideos zu drehen, in denen er spielte, mich zu misshandeln und die er dann in seinen Kreisen teuer verkaufte. Ich hatte Angst vor ihm und blieb deswegen noch zwei Jahre mit ihm zusammen, bis ich ihm "zu alt" wurde. Diese Erfahrung lehrte mich, dass Männer Arschlöcher sind, sie nur das Eine wollen und alles dafür machen, um es zu bekommen. Und dass ich ihnen nie wieder vertrauen werden kann, bis heute. Dann zog meine Familie mit mir aus Wien in so ein kleines Kaff am Ende der Welt, von dem ich mir mehr Ruhe erhoffte. Als ich 16 wurde, lernte ich meinen nächsten Freund kennen, der in meinem Alter war. Er ist ein echter Schatz, liebevoll und rücksichtsvoll. Er tut echt alles, nur damit es mir gut geht. Aber ich bin bis heute noch immer so voller Hass, dass ich jegliche Zärtlichkeit sofort abwehre und mich wieder verkrieche und ihn, wenn nötig, mit Gewalt von mir wegbringen will. Aber er tut sein Bestes und er macht sogar Fortschritte. Das Einzige, was von Anfang halbwegs funktionierte, war paradoxerweise der Sex. Wahrscheinlich weil dies das Einzige war, was ich von Männern kannte und immer alles richtig machen wollte, auch wenn er keinerlei Bedeutung für mich hatte. Mittlerweile kann er mich auch einfach von hinten umarmen, ohne dass ich sofort zuschlagen will. Ja, ich liebe ihn wirklich. Kein Anderer hätte mich jemals so weit gebracht und ihm verdanke ich einen Neuanfang und einen neuen Blick auf den Wert des Lebens und auf die Menschen, auch wenn ich immer noch ziemlich derbe Sprüche gegen Männer sage.

Beichthaus.com Beichte #00026254 vom 13.05.2009 um 14:25:35 Uhr in Wien (30 Kommentare).

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