Die Wahrheit über die Schweizer

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Zorn Vorurteile Hochmut Dummheit Gesellschaft

Ich (m/26) muss beichten, dass ich mich für meine Mitbürger schäme. Es ist so etwas von fraglich, wie dumm meine Mitbürger geworden sind. Nach außen haben viele den Eindruck, wir Schweizer seien weltoffen, neutral und liebevoll zu anderen. Doch je länger ich hier lebe, umso mehr entsteht der Eindruck, dass wir wohl die größten Rassisten in ganz Europa sind. Speziell der Hass mancher meiner Eidgenossen gegenüber Deutschen kotzt mich so etwas von an! Diese verdammte Scheinheiligkeit ist unglaublich. Man flucht über Grenzgänger, kommt mit ultranationalistischen Parolen à la: "Die nehmen uns die Jobs, Frauen und Wohnungen weg." Gleichzeitig wird aber deutsches TV konsumiert, es werden deutsche Autos gefahren und bei deutschen Firmen gearbeitet. Nach außen ist aber immer die Fassade vom lieben, mitfühlenden Schweizer - aber kaum ist der Ausländer weg, zerreißen sie sich den Mund.


Teilweise habe ich das Gefühl, einer der wenigen Eidgenossen zu sein, welcher die Notwendigkeit der Ausländer sieht. Wir Schweizer haben definitiv das Gefühl, etwas Besseres zu sein. Wir machen keine Drecksarbeit, nein, alle wollen in einem hübschen Büro sitzen und 10.000 CHF und aufwärts verdienen, aber was dafür bieten? Nein, wieso auch, bin doch hier geboren. Das Beste war damals mit den Steuerdaten-CDs. Was wurde in den Online-Medien in den Kommentaren für ein Müll gelabert: Das ist illegal, man sollte alle Deutschen aussperren etc. Dass die Schweizer Banken jedoch aktiv die Steuerhinterziehung gepusht haben, das will keiner wahrhaben. Und dass sich die anderen Länder nur ihr Steuergeld zurückholen wollen, wird komplett ausgeblendet. Ich könnte manchmal vor Scham im Boden versinken, ob all dieser Gleichgültigkeit und Verblendung. Auch diese extreme Obrigkeitsgehörigkeit ist einfach tragisch. Wollen wir die Superreichen mehr besteuern? Nein! Wollen wir mehr Ferien? Nein! Sollen Erbschaften ab zwei Millionen CHF mit 20 Prozent besteuert werden? Nein! Und das, obwohl die meisten nie davon betroffen wären.


Wir Schweizer sind ein Volk von konfliktscheuen, obrigkeitshörigen Rassisten - die es doch immer wieder schaffen, dies nicht offen nach außen zu zeigen. Ich liebe mein Land, ich liebe die Geografie meines Landes, die Optik, die Stabilität und vieles mehr - aber ich hasse meine Mitmenschen mit jedem Tag mehr. Teilweise wünsche ich mir, dass die EU aufwacht, eine Mauer um die Schweiz baut und sämtlichen Import und Export in die Schweiz verbietet - auch wenn ich selber darunter leiden müsste. Einfach nur, um all diesen verblödeten Nullcheckern die krassen Folgen ihrer "Wir brauchen die andere nicht"-Mentalität zu zeigen. Falls es hier Deutsche gibt, welche in der Schweiz diese Nachteile bzw. Vorurteile unberechtigt gespürt haben, möchte ich mich für das bornierte Handeln meiner Mitbürger ausdrücklich entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00035699 vom 13.05.2015 um 09:45:47 Uhr (18 Kommentare).

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Der perfekte Streich

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Boshaftigkeit Rache Telefon

Ich möchte beichten, dass es meinem Freund (18) und mir (19) zutiefst leidtut, was die letzten Tage passiert ist. Wir saßen am Abend des Karfreitag da und hatten nichts weiter zu tun, da fiel meinem Kumpel die glorreiche Idee ein, unserem Bekannten (nennen wir ihn Kuno) einen kleinen Streich zu spielen. Er hatte sich daran erinnert, dass es eine Vielzahl an Firmen und Geschäften gibt, die kostenlose Proben, Kataloge und andere Sachen verschicken. So harmlos (und kindisch, ja, das muss ich zugeben) die Idee am Anfang war, änderte sich das bald. Nach nur wenigen Tagen hatten wir eine komplette Liste von nutzlosem Kram, Abonnements und Beratungsterminen anfertigen können. Unter anderem:

- Reisekatalog für männliche Paare
- Brunos Männer Katalog
- Bibelkurs der Zeugen Jehovas (bei Kuno Zuhause, Samstag um 7 Uhr in schweizerdeutscher Gebärdensprache)
- 100 Postkarten einer deutschen Organisation, die Aids-Erkrankten hilft
- Vegan Life Food Katalog
- Broschüren der Senioren Liga (Blasen-Schwäche, Treppenlifte)
- Mehrere verschiedene Kataloge (Wikinger-Reisen, was Kinder mögen, Katzen-Baumstrukturen)
- Terminvereinbarung eines Staubsauger Vertreters (ebenfalls samstags, zwischen 9-10 Uhr)
- Beratungstermine einer Krankenkasse zwecks Wechsel der alten Versicherung
- Beratungstermine zu Treppenliften
- Koran (Kunos Familie ist strenggläubig evangelisch, wie das ganze Dorf)
- Mitgliedschaft in einem Windelunternehmen gratis Windeln
- Gratis OB-Packung (Anfänger-Set für junge Frauen)
- Herz-Notfall-Set
- Kenia Info-Paket
- Gratis Hundefutter für seinen Hund (Kuno hat nur Katzen, und davon 8)
- Mitgliedschaft der Organisation "Rettet den Taunus-Kamm"

Es folgten auch einige Anrufe über eine Telefonbuchseite. Über diese Seite lassen sich gratis Anrufe tätigen. Wir wählten seine Nummer und haben ihn zu Tierheimen, Vereinen und nahegelegenen Erotik-Shops weiterverbunden. Der Grund für unsere Beichte ist aber nicht nur Kuno oder seine, durch die Aktion belästigte, Familie. Nein, es geht hier auch um die Firmen, Organisationen und Vereine, die wir durch unser kindisches und selbstsüchtiges Verhalten ausgenutzt haben. Die ganze Sache tut uns wirklich furchtbar leid!

Beichthaus.com Beichte #00035414 vom 08.04.2015 um 16:52:41 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Mein Sprachurlaub mit Muschi-Party

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Trunksucht Schamlosigkeit Selbstsucht Last Night

Ich (m/25) befinde mich momentan in einer größeren französischen Stadt auf einem Sprachaufenthalt. Dabei geht es mir gar nicht ums Französischlernen, mein Niveau in der Französischschule ist A1, also das Niedrigste. Mir werden diese zwei Wochen vom Arbeitgeber bezahlt, da Französisch anscheinend in meinem Beruf wichtig ist (Marketing Communications Trainee). Ich bin allerdings meine erste Woche fast nie zur Schule gegangen, weil ich verkatert war. Hier wird wirklich jeden Abend gefeiert und gesoffen, dass es eine wahre Freude ist. Gestern Abend habe ich es aber übertrieben. In unserer Studentenresidenz treffen wir uns jeweils zum Vortrinken, dabei hatte es so dumme 16-jährige deutsche Mädchen, die Vodka mit Bier mischten. Ich habe kräftig mitgetrunken, aber war danach so stramm, dass ich fast nicht mehr gehen konnte. Egal, wir liefen in die Stadt in eine Bar, wobei ich auf dem Weg leider wieder ausnüchterte. Einige Spanier, Mexikaner und Schweizer rauchten viele Joints, wobei ich natürlich kräftig mitgeraucht habe. Vor der Bar angekommen bot ich meinen restlichen Joint einer jungen Kolumbianerin aus unserer Gruppe an, sie fing allerdings nach einem Zug an zu husten und weinen, da er auch Tabak darin hatte. Ich half ihr leider nicht, was mir leidtut, denn vielleicht hätte ich mit ihr rummachen können.

In der Bar trank ich nur Chili Shots: Vodka mit Tabasco. Mein Mund war taub und ich war hoffnungslos betrunken. Einige Leute wollten dann noch auf eine Hausparty von belgischen Bekannten, da kam ich natürlich mit. Vorher nahm ich noch eine sexy Mexikanerin mit, die ich zuvor mal abgeschleppt hatte. Dort angekommen trank ich noch mehr, leider war alles voller dummer Belgier und Holländer. Die Mexikanerin musste um Mitternacht bei ihrer Gastfamilie sein, da sie noch minderjährig war. Viel Zeit hatte ich nicht mehr, also nahm ich sie auf das Zimmer einer Belgierin (WG) und hatte Sex mit ihr. Das Kondom war vergessen, also zog ich alles im richtigen Moment raus und spritzte auf das Kissen. Gutes Timing, da im nächsten Moment die Belgierin an die verschlossene Türe hämmerte und richtig ausrastete. Wir zogen uns schnell an, ich drehte das Kissen um und entschuldigte mich bei ihr, ich sagte wir hätten nur rumgemacht. Stellte sich heraus, dass die Belgierin selbst ficken wollte, und zwar mit einem Holländer mit langen Haaren und Babyface. Hoffentlich hatte sie nichts vom Sperma bemerkt. Ich war so betrunken, dass ich nach Hause ging, die Mexikanerin habe ich dort gelassen, was ich hier auch beichten möchte, da sie den Weg nicht kannte. Hoffentlich hat sie trotzdem nach Hause gefunden. Mir tut mein ständiges Saufen auch leid und ich gelobe, dass ich nächste Woche immer zur Schule gehen werde, ich muss ja auch ein wenig französisch lernen.

Beichthaus.com Beichte #00035397 vom 05.04.2015 um 15:58:25 Uhr (18 Kommentare).

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Die geizigen Schweizer

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Zorn Geiz Rache Arbeit Wildbergerhütte

Ich (m/28) studiere nach abgeschlossenem Geschichtsstudium und darauf folgender zweijähriger Arbeitslosigkeit jetzt im ersten Semester Jura. Nebenbei arbeite ich zwecks Zusatzverdienst als Kellner in einem Restaurant in Zürich. Als Deutscher bin ich generell sehr erstaunt und verärgert über die Knausrigkeit beim Trinkgeld der eigentlich reichen Schweizer. Was gestern um ca. halb eins passiert ist, schlägt dem Fassboden allerdings die Hörner aus. Es schien die Sonne, weshalb viele Leute draußen saßen. Ich bediente eine vierköpfige Studentengruppe, deren Rechnung am Schluss etwa 70 Franken betrug. Als es dann ans getrennte Bezahlen ging, freute ich mich zuerst, da die ersten zwei Skolasten zum Preis ihrer Konsumation je knapp 5 Franken drauflegten. Der Dritte gab sogar fast 10 Franken zusätzlich. Als der Vierte dran war, fragte er ganz frech, wie viel denn noch fehle. Als ich antwortete, dass es genau noch 5 Franken waren, gab er mir stinkfrech ein Fünffrankenstück und wünschte mir einen schönen Tag.


Dabei fing es in mir an zu brodeln, hatte ich mich doch so auf mein hart verdientes Trinkgeld gefreut. Ich hatte mich einen Moment lang nicht unter Kontrolle und schob dem Studenten sein noch halbvolles Colaglas mit meinem Serviertablett vom Tisch, worauf hin es am Boden zersprang und dem Studenten sein Hosenbein bespritzte. Unter wüsten Beschimpfungen ging er von dannen, zum Glück ohne sich bei meinem Chef zu beschweren. Sonst hatte meine Aktion wohl niemand im Restaurant mitbekommen. Es tut mir trotzdem leid, dass ich kurz die Contenance verloren hatte, was einem im Service natürlich nie passieren darf.

Beichthaus.com Beichte #00035063 vom 10.02.2015 um 19:09:18 Uhr in Wildbergerhütte (26 Kommentare).

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Schweizer beim Einkaufen in Deutschland

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Hass Gesellschaft Shopping Geld

Schweizer beim Einkaufen in Deutschland
Ich (Schweizer/24) habe einen Hass gegen meine Landsleute, welche das Gefühl haben, sie müssen in Deutschland ihre Einkäufe tätigen. Seitdem der Schweizerfranken gestiegen ist, wird auch mein Hass größer. Häufig sind genau diese Leute im Service oder im Verkauf tätig und reklamieren ständig über ihren schlechten Lohn, aber dass sie damit der Schweizer Wirtschaft schaden, interessiert sie nicht. Auch die deutsche Verkaufsstrategie geht mir gegen den Strich. Insbesondere Möbelhäuser, welche nahe an der Grenze liegen, sind voll auf Schweizer Kundschaft aus, und dass diese Strategie von den Deutschen akzeptiert wird, verstehe ich noch weniger. Denn in diesen Geschäften sind die Deutschen ja nicht mal willkommen. Ich beichte also, dass ich in den Augen so mancher einen "Bünzli-Schwiizer" bin und manche meiner Landsleute und die Deutschen für ihre Rückgratlosigkeit hasse.

Beichthaus.com Beichte #00034902 vom 19.01.2015 um 09:42:42 Uhr (17 Kommentare).

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