Große Liebe vorm Bäcker

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Boshaftigkeit Kinder Liebe Dating Holtland

Große Liebe vorm Bäcker
Ich weiß, dass sich das Folgende so anhört, als hätte ich es erfunden - aber ich kann versichern, dass es mir wirklich so passiert ist. Als Schüler haben wir uns nach der Schule ab und zu den Spaß gemacht, fremde Fahrräder vor der Bäckerei mit Fahrradschlössern zusammenzuschließen. Die Hilflosigkeit der sich fremden Menschen, die plötzlich gemeinsam in der Patsche steckten, war einfach herrlich anzusehen. Vor ungefähr zwei Jahren haben wir dann das Rad einer ziemlich gut aussehenden Studentin mit dem eines rothaarigen Typen zusammengekettet. Sie standen erst ziemlich perplex vor ihren Rädern, als sie aus der Bäckerei kamen. Die Beiden haben es aber recht locker genommen, sich gegenseitig vorgestellt und sind einfach nebenan in einem Café etwas trinken gegangen. Wir haben die Fahrräder unbemerkt wieder auseinander gekettet und uns kichernd aus dem Staub gemacht. Jetzt kommt der Knaller: Letzte Woche habe ich die beiden Händchen haltend und mit einem Kinderwagen spazieren gehen sehen. Ich war mir zu 100 Prozent sicher - an das hübsche Gesicht der Frau und die knallroten Haare des Mannes erinnere ich mich. Im Vorbeigehen habe ich sie gefragt, ob sie den Schlüssel zum Fahrradschloss mittlerweile gefunden haben. Ihre Gesichtsausdrücke haben verraten, dass ich mich nicht getäuscht hatte. Was ich jetzt beichte? Tja - ich wünschte, dass jemand mein Mountainbike mit dem Fahrrad einer Traumfrau zusammenschließt, wenn ich mir demnächst Brötchen hole!

Beichthaus.com Beichte #00032244 vom 16.11.2013 um 14:01:52 Uhr in Holtland (18 Kommentare).

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Seemannsgarn

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Vorurteile Unglaube Falschheit Lügen Familie

Ich möchte stellvertretend für meine ganze Familie beichten. Wir haben uns jahrelang über meinen Großvater lustig gemacht, da er uns immer wieder mit einer Geschichte von einem Riesenkraken gekommen ist. Er war in den sechziger Jahren mal Fischer, und während er mit seinem Fischkutter irgendwo rumschipperte, um die Netze einzuholen, kam ein Riesenkrake und hat sich den Fang geholt. Der Schreck hat auf jeden Fall so tief gesessen, dass er ein paar Jahre später zu einer Landratte geworden ist. Die Freude an der See hatte ihm der Krake wohl genommen. Allerdings hat ihm die Geschichte nie jemand abgekauft und praktisch jeder hat ihn damit verarscht. Wir waren einfach davon überzeugt, dass es sich um eine dieser Seefahrergeschichten handelt. Als er dann schon seit einigen Jahren verstorben war, kam raus, dass es diese Riesenkalmare wirklich gibt! Deshalb glaube ich bis heute, dass er doch recht hatte, dem Kraken erschien das Netz wohl einfach als lohnende Beute. Ich kann mir heute gut vorstellen, was das für ein Schock gewesen sein muss, da es sich damals ja um Fabelwesen gehandelt hat. Umso mehr tut es mir leid, dass ihm niemand glaubte.


Beichthaus.com Beichte #00032243 vom 16.11.2013 um 17:11:31 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Endspurt vor dem Umzug

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Trunksucht Drogen Maßlosigkeit Last Night

Seit gut vier Monaten feiere ich die Feste, wie sie fallen. Ich lasse mich so richtig gehen - trinke, rauche, kiffe. Ich mache mich auch an alle Frauen ran, die ich finden kann, natürlich auch an befreundete. Im Großen und Ganzen könnte man sagen, dass ich mich wie ein richtiges Arschloch verhalte. Ich finde es einfach herrlich und es macht mir irrsinnig viel Spaß, mich voll und ganz auszuleben. Denn in einem Monat ziehe ich an das andere Ende von Deutschland, allerdings weiß nicht einmal meine Familie von diesen Plänen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich ihnen davon erzähle oder mir den Spaß erlaube, einfach weg zu sein. Das entscheide ich spontan - aber auf jeden Fall heißt es, jetzt noch einmal richtig in die Vollen zu gehen! Endspurt!

Beichthaus.com Beichte #00032240 vom 16.11.2013 um 16:31:51 Uhr (6 Kommentare).

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Mein Leben ohne Rückgrat

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Zwietracht Verzweiflung Partnerschaft

Ich (m/35) möchte beichten, dass ich meine Frau über alles liebe, aber manchmal habe ich auch große Lust, mich einfach von ihr zu trennen! Ich möchte einfach mal meine Ruhe vor ihr haben - ich stehe unter dem Pantoffel und habe kein Rückgrat, um mich ihr gegenüber durchzusetzen. Bei anderen schaffe ich das problemlos, nur bei ihr nicht. Dabei möchte ich doch einfach mal tun, worauf ich Lust habe und zocken, saufen oder Filme schauen, ohne vorher darüber zu reden. Wir haben allerdings eine sechs Monate alte Tochter, deshalb kann ich mich nicht einfach trennen. Noch dazu bin ich derzeit arbeitslos und einfach mit den Nerven am Ende. Ich bitte um Absolution für meine bösen Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00032238 vom 16.11.2013 um 18:28:44 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der Mörder in der Familie

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Hass Zorn Mord Familie

Ich (w/21) beichte, dass ich erst dieses Jahr erfahren habe, wie mein Opa gestorben ist. Das war ein paar Jahre vor meiner Geburt. Mir wurde immer gesagt, er wäre krank gewesen und ich bin oft mit meiner Oma zu Opas Grab gegangen und habe die Blümchen gegossen oder den Schnee weggefegt - was man halt so macht. Aber einen wirklichen Bezug hatte ich nie, ich hatte ja leider nie die Möglichkeit, ihn kennenzulernen. An seinem Todestag vor ein paar Monaten war ich bei meiner Oma und dann brach es aus ihr heraus. Mein Onkel - der seit vielen Jahren im Ausland lebt, zu dem wir alle aber eigentlich ein ganz gutes Verhältnis haben und der sehr witzig und interessant ist - hat ihn damals umgebracht. Erstochen mit einem Küchenmesser, im Streit um Geld. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Wie kann man als Sohn seinen eigenen Vater umbringen?! Das geht mir einfach nicht runter. Ich habe oft das Gefühl gehabt, dass mein Opa nicht "normal" gestorben ist, aber wer rechnet mit so einer Geschichte? Das Schlimmste, was ich mir zusammengereimt habe, als ich älter war, war ein eventueller Selbstmord. Aber dass er umgebracht wurde?!


Meine Oma ist seitdem auch alleine. Sie sagt, sie hätte ihren Mann geliebt und sie will und wollte keinen anderen mehr. Dafür bewundere ich sie sehr. Nun zu meiner Beichte: Seitdem ich von dieser Story erfahren habe, hasse ich meinen Onkel. Er hat seine Strafe zwar abgesessen, hat eine Frau und zwei Kinder, die ich auch alle sehr mag, aber es geht einfach nicht mehr. Er war damals übrigens noch nicht volljährig und wurde zu einer Jugendstrafe von ein paar Jahren verurteilt. Lächerlich. Ein paar Jahre für ein Menschenleben! Wenn er irgendwann mal wieder nach Deutschland kommt, um einen Besuch zu machen, werde ich einen Teufel tun und da hingehen. Ich fühle mich beraubt, er hat mir meinen Opa weggenommen, der ein toller Mann gewesen sein muss. Und meiner Oma hat er ihre große Liebe geraubt. Und sich mit keinem Wort bei ihr entschuldigt, nie. Ich will nichts mit einem verurteilten Mörder zu tun haben. Ich verhalte mich vielleicht kindisch und egoistisch, da meine Oma ihm auch vergeben konnte, aber ich kann und will das nicht. Zumindest im Moment noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032236 vom 15.11.2013 um 11:21:20 Uhr (12 Kommentare).

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