Kuhringen

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Dummheit Gewalt Tiere

Als ich 14 Jahre alt war und mit einem Freund draußen spielte (wir waren Nachbarn und wohnten neben einem Bauernhof) kamen wir auf die Idee das wir am Wochenende in der Nacht in den Bauernhof gehen könnten und die Tiere anschauen. Natürlich war das mit dem "anschauen" schnell zu langweilig geworden. Die Tiere waren mehr oder weniger am schlafen, da haben wir draußen auf der großen Wiese noch Kühe gesehen. Erst dachten wir die seien so spät noch wach, jedoch schlafen Kühe ja im stehen. Wir haben uns also an eine Kuh herangeschlichen und wollten sie mit einem "Buh" erschrecken, doch sie bewegte sich nicht.
Was wir dann gemacht haben war ziemlich fies. Wir sind beide mit ein wenig Anlauf in die Kuh reingerannt und schubsten sie zu Boden, danach sind wir weggerannt. Wir waren sehr nervös, unsere Herzen schlugen schnell. Es war der reinste Nervenkitzel, da wir eigentlich ziemlichen Respekt vor den großen Tieren hatten. Schnell wurde es zu unser neuen Freizeitbeschäftigung, wir schubsten gelegentlich ein Paar Kühe um und rannten um unser Leben. Obwohl uns nie eine Kuh verfolgt hat. Eines Abends als wir wieder "Kuhringen" wollten (das war mittlerweile der Name der Tat), war der Bauer mit ein Paar Menschen bei einer Kuh die anscheinend gerade ihr Kalb bekam. In diesem Moment hatten wir ein schlechtes Gewissen, da wir diese Kuh sicherlich auch schon mehrere Male von den Beinen holten. 4 Wochen später war es so weit, das Kalb und die Mutter waren das erste Mal in der Nacht auf der Wiese zu sehen.
Wir wollten eigentlich damit aufhören, aber uns packte der Reiz und wir mussten, aus Drang, das Kalb "entjungfern". Also zogen wir auf die Wiese, schlichen uns langsam mit großen Augen und kichern in der Luftröhre von hinten an und schubsten das kleine Kalb zu Boden, welches so schon keinen guten Stand hatte, darauf ist die Mutter aufgewacht und blickte mit lautem gemuuhe auf uns. Wir nahmen die Beine in die Hand und rannten um unser Leben. Ob die Kuh nun wirklich hinter uns her war wussten wir nicht, aber seit da an waren wir nie wieder "Kuhringen"
Der Bauer ist immer noch mein Nachbar, dem ehemaligen Kalb geht es prächtig, es hat sogar einen Namen bekommen, es wurde vom Sohn des Bauern nach "Röbiger" getauft. Es tut mir Leid falls irgendwelche Kühe nachts nicht mehr schlafen konnten. Ich werde euch nie wieder stören.

Beichthaus.com Beichte #00026998 vom 16.09.2009 um 11:05:53 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von doktorhossa
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Hass auf Freundins Hund

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Aggression Gewalt Zorn Tiere

Als ich meine Frau kennen lernte besaß sie bereits seit über zehn Jahren einen kleinen Hund.
Ich selbst finde das Halten von Haustieren ethisch nicht korrekt. Nun leben wir zusammen und es war meiner Frau zuliebe klar, dass der Hund bei uns bleibt.
Anfangs hatten wir keine Probleme miteinander (also der Hund und ich). Seit einigen Wochen jedoch bellt er mich ohne ersichtlichen Grund an. Dass mich das jedes Mal erschreckt, geht ja noch; aber es macht mich einfach auch wütend. Jetzt muss ich hier einfügen, dass ich ein total friedliebender Mensch bin und bisher (ich bin Mitte dreißig) sprichwörtlich nie einer Fliege etwas zuleide getan habe. Der Hund bringt mich aber dermaßen auf die Palme, dass ich nun schon ein paar Mal nach im getreten oder ihn mit einer leeren PET-Flasche geschlagen habe.
Danach tut es mir total Leid, aber ich kann ihm gegenüber irgendwie nicht mehr friedlich bleiben. Sowohl über die Tatsache, dass ich dem Hund Gewalt zufüge, als auch die, dass ich es nicht schaffe ruhig zu bleiben, entsetzt mich total. Ich bereue das und will mich diesbezüglich bessern, habe aber leider bisher noch keinen Weg gefunden wie ich das machen kann.

Beichthaus.com Beichte #00026993 vom 14.09.2009 um 21:06:01 Uhr (48 Kommentare).

Gebeichtet von Baumschupser
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Zufallsbeichte
“Ein


Freibier

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Diebstahl Stolz Last Night

Es ist zwar schon sehr lange her, aber ich bin mit zwei sehr guten Freunden in eine Disco eingebrochen und wir haben dort 48 Kästen Bier geklaut. Das lustige ist, dass wir es mit einem Kleinwagen gemacht haben. Wir sind unzählige male hin und her gefahren bis wir alle Kisten sicher verstaut hatten. Es hat die ganze Nacht gedauert. Am nächsten Tag stand in der Zeitung, dass die Täter mindestens einen Kleinbus oder einen LKW dafür gebraucht haben, um eine solche Menge zu transportieren. Wir gaben jedes Wochenende eine fette Keller-Party mit Freibier zum vollsaufen.

Beichthaus.com Beichte #00026988 vom 13.09.2009 um 01:06:15 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von Tamino aus Melsungen
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Topcase

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Last Night Niedersonthofen

Vor einiger Zeit war ich auf dem Geburtstag eines Freundes. Dort habe ich nach langer Zeit wieder einmal zwei meiner besten Saufbrüder getroffen, aber auf der Party waren natürlich mehrere Gäste. Da die Party auf einem Bauernhof war, hatten alle Gäste ihre Autos auf dem Hof geparkt. Zwischen den Autos stand auch ein Roller, ihr wisst schon, diese großen spießigen Dinger mit Topcase, die nur so Möchtegernmotoradfahrer besitzen. Als ich nach meinem 10. Bier im Hof zum pissen ging fiel mir auf, dass der Schlüssel noch im Schloss des Topcase steckte. Zurück auf der Party berichtete ich dies meinen Saufkumpels. Nach weiteren zwei Bier (0,33l) merkte ich wie es in meinem Magen anfing zu Brummeln. Ich sagte zu den anderen dass ich ziemlich dringend zum scheißen muss. Einer der beiden kam auf die glorreiche Idee, dass ich mein Geschäft ja in das Topcase verrichten könnte und er bot mir als Wetteinsatz fünf Kisten Bier. Ich ging natürlich sofort auf die Wette ein und wir drei machten uns unauffällig auf den Weg nach draußen. Der Roller stand abseits in einem dunklen Eck. Das traf sich gut und wir gingen hin. Ich öffnete den Deckel und meine Hose, machte meinen Hintern frei und meine Kumpels hoben mich an, sodass ich direkt über dem Topcase positioniert wurde. Da ich am Vortag beim Saufen war, entlud sich mein Darm schlagartig mit einer Portion Bierschiss in das Topcase. Ich schloss den Deckel und wir machten uns so schnell wie möglich aus dem Duft. Ich möchte hiermit beichten, dass ich einer unbekannten, fremden Person ins Topcase geschissen habe und bitte hiermit um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00026982 vom 11.09.2009 um 16:19:26 Uhr in Niedersonthofen (50 Kommentare).

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“Beichte

Zwei Männer auf Irrwegen

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Lügen Trunksucht Ungerechtigkeit Last Night Heidelberg

Ich habe zwei hilfsbedürftige Männer auf einen Irrweg geführt. Meine Freunde und ich verabredeten uns abends in einem Café bei Heidelberg, um etwas trinken zu gehen, Billard zu spielen und Shisha zu rauchen. Der Abend war sehr gelungen und wir hatten alle viel Spaß. Gegen 0 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Heimweg. Meine Leute und ich hatten vorerst den gleichen Heimweg, da wir nicht weit voneinander entfernt wohnen. Am Bahnhof angekommen, bemerkten meine Clique und ich schon 2 äußerst betrunkene Männer. Sie waren schätzungsweise 28 Jahre. Wie gewohnt, mussten meine Freunde und ich eine Holzbrücke überqueren. Wir betraten gerade die ersten Treppenstufen, als uns die 2 Männer ansprachen. Sofort bemerkten wir, dass die Herren wohl nicht mehr genau wissen, in welcher Stadt sie sich befanden. Was wir natürlich schamlos ausnutzten. Einer der Beiden meinte, dass wir uns in Frankfurt befinden würden. Ich redete es ihm gewissenhaft aus und versicherte ihm, dass wir in München seien. Was natürlich überhaupt nicht stimmte. Die Männer glaubten mir, ohne groß zu zögern. Mittlerweile hatten wir (zusammen mit den 2) die Brücke überquert und kamen an eine nicht verkehrsarme Straße, die sich gerade in einer Baustelle befand. Dadurch lagen am Straßenrand verschiedene Verkehrsschilder. Prompt schnappte sich der Eine eines dieser Verkehrsschilder und spielte auf der Straße den Fluglotsen auf der "Flughafenlandebahn". Wir machten uns wirklich lächerlich über die Männer. Um aber Schlimmeres zu verhindern, haben wir die 2 von der Straße geholt. Auf dem Bürgersteig angekommen, berichteten sie uns lautstark über das anscheinend nicht befriedigende Sexualleben mit ihren Frauen. Nun aber, wollten wir die Männer endlich wieder loswerden. Dann kam mir die Idee, den Beiden den Rat zu geben, doch lieber nach hause zu gehen und sich auszuschlafen. Dankend nahmen sie den Rat an und fragten wo denn der Bahnhof in "München" sei, um mit dem Zug nach hause zu fahren. Ich schilderte ihnen den Weg, dieser nie und nimmer zum Münchner Bahnhof geführt hat. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann suchen sie noch heute. Von dieser Begegnung gibt es sämtliche Handyvideoaufnahmen, die meine Freunde und ich noch heute zum Lachen bringen!

Beichthaus.com Beichte #00026976 vom 10.09.2009 um 18:09:54 Uhr in Heidelberg (18 Kommentare).

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