Autodurchsuchung

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Drogen Waghalsigkeit Niederlande

Es war im Jahr 2006 und ich war frisch operiert am Knie. Also dachten ich und meine Kumpels das mir ein Trip nach Holland zwecks Schmerzbehandlung (zwinker zwinker) gut tun würde. Gesagt getan, wir sind losgefahren guten Mutes und haben erstmal im Auto auf der Hinfahrt gepflegt einen weggedampft inklusive Fahrer. Drüben angekommen haben wir uns dann elegant eingedeckt mit dem grünen Gold. Ein Bekannter hat sich noch zusätzlich 3 fertig gedrehte Johnny's gekauft, aber dazu später. Alles in allem hatten wir so ca. 20 Gramm feinstes Dope im Gepäck und besagte 3 Joints. Faul und dreist wie wir waren haben wir die Packs unter den hinteren Aschenbecher des Autos gepackt und sind losgefahren. Nur anders wie als bei der Hinfahrt standen da plötzlich ca. 100 Meter nach der Deutschen Grenze die Herren in Grün. So eine Scheiße! Aber gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Alle im Auto haben sich gut unter Kontrolle gehabt während der gesamten Aktion - das hat uns letztlich gerettet.



Unser Fahrer durfte als nächstes die Fensterscheibe runterkurbeln und dem netten älteren Herren vom deutschen Zoll Guten Tag sagen. Der erwiderte nur mit einem kleinen wissenden Grinsen ob es nicht "süsslich riechen würde" in unserem Auto. Wir alle in einem Ton nur - "Nö, das kann eigentlich nicht sein". "Na dann haben sie ja keine Probleme damit wenn wir bei Ihnen (dem Fahrer) einen Drogentest und bei Ihnen anderen eine Leibesvisitation durchführen werden. Jetzt war sowieso alles egal dachten wir uns wohl alle und spielten dieses Spiel mit einer erstaunlichen Gelassenheit mit. Unser Fahrer wurde also zu einem Speicheltest gebeten und der Rest von uns durfte sich von fast allem entledigen inklusive den Schuhen und das bei nur 10 Grad Außentemparatur. Nach dieser Aktion machten sich die Kollegen in Grün daran das Auto in Augenschein zu nehmen.

Ach ja, hatte ich erzählt das während der ganzen Zeit ein Kamerateam vom WDR am filmen war? Als wir dann endlich entlassen waren, warteten wir bis unser Kollege, der Fahrer vom Speicheltest zurückkam. Während wir ihn dann leicht grinsend zu uns kommen sahen, fiel der erste Stein des Tages von unseren Herzen. So nach zehn Minuten waren die Kollegen die unser Auto in Beschlag genommen hatten immer noch nicht fündig geworden, obwohl ihre Nasen nicht mal zehn Zentimeter über dem hinteren Aschenbecher waren. Irgendwie empfand ich das alles als total surreal und es lief alles nach einem total verplanten imaginären Drehbuch ab. So nach und nach kamen dann die Zollbeamten einzeln zu unserer Gruppe mit dem netten Oberzollmeister der sich anscheinend lieber mit der netten Reporterin vom WDR unterhielt und dem Restgeschehen wenig Aufmerksamkeit widmete. Die Reporterin fragte ihn dann vor laufender Kamera was nun geschehen werde. Er entgegnete ihr das wir weiterfahren dürften sollten keine Drogen im Auto gefunden werden. Gerade in diesem Moment ruft ein Kollege aus Richtung Auto das er was entdeckt hätte - die am Anfang beschriebenen 3 fertig gedrehten Joints. Aber sonst wurde nichts entdeckt. Die drei Joints nahm der Käufer dann auf sich mit sehr übertriebener Reue, aber was solls. Weitere zehn Minuten später konnten wir dann fahren. Keine 100 Meter nachdem wir wieder unterwegs waren mussten wir sowas von laut anfangen zu lachen. Aber zu unserem Glück bemerkten die Beamten das nicht. Wie unser Fahrer das gedeichselt hat, dass sein Drogentest negativ war, bleibt mir wohl für immer ein Rätsel!

Beichthaus.com Beichte #00027040 vom 27.09.2009 um 00:12:02 Uhr in Niederlande (Venlo) (23 Kommentare).

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Das brennende Plumsklo

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Dummheit Peinlichkeit Waghalsigkeit Silvester Schweden

Das brennende Plumsklo
Als ich 13 war feierte meine Schwester gerade ihren Schulabschluss in unserem schwedischen Ferienhaus. Wir hatten dort einen alten Schuppen mit traditionellem Plumpsklo. Auf jeden Fall war das eigentliche Klo besetzt weshalb ich dort hin ging um ein notwendiges Geschäft zu erledigen. Plötzlich überkam mich die Langeweile. Ich zog ein Feuerzeug von Silvester aus der Tasche und dachte mir, es wäre doch witzig etwas Klopapier an zu zünden und es dann aus zu pinkeln. Als ich also das nächste mal aufs Klo musste ging ich wieder in das Plumpsklohäusschen. Ich zündete etwas Klopapier an und warf es in das Scheißloch. Dann strullerte ich los, aber mein Wasserspeicher reichte nicht aus. Das Feuer wurde größer, obwohl ich dachte dass es bei dieser feuchten Umgebung von alleine wieder aus gehen würde, aber falsch gedacht, in Chemie sah das ganze so aus: Feuer Scheiße Holzhütte = Großes Feuer. Während das Feuerchen sich in aller Ruhe ausbreitete lief ich unauffällig in das Haus um Wasser zu holen. Dort stand meine Oma am Waschbecken und füllte sich in aller Ruhe Wasser für Kaffee auf. Ich sagte nur "Oma, mach' mal kurz Platz, ich habe da einen kleinen Notfall..." Da sagte sie nur:" Jaja, du und dein Notfall, ich werd dir gleich Notfall..." Also musste ich warten bis sie ihr Wasser aufgefüllt hat, dann bemerkte sie jedoch wie Rauch aus den Plumsklo kam, sprintete mit den vollen Wasserkocher dort hin und kippte es in das Scheißloch. Ich tat das selbe. Wir mussten insgesamt 5 Eimer Wasser reinkippen um das ganze zu löschen. Ich werde nie vergessen wie mich die Freunde meiner Schwester noch heute dafür auslachen.

Beichthaus.com Beichte #00027038 vom 26.09.2009 um 17:39:18 Uhr in Schweden (30 Kommentare).

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Fremdgegangen, trotz schwangerer Frau

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Ehebruch Fremdgehen Engherzigkeit Liebe

Meine damalige Frau war mit unserem dritten Kind schwanger und total zickig. Ich (m/38) wollte mich mit Freunden treffen. Total doof und wie aus dem nichts hat sie mich vor die Wahl gestellt mit den Worten "Wenn du jetzt gehst, brauchst du nicht mehr wiederzukommen!". Angepisst von unseren Streitereien der letzten Tage und mit einem falschen Stolz, packte ich meine Tasche, ging und rief meinen besten Freund an. Meinen besten Freund seit unserem fünften Lebensjahr, fragte ich, ob ich ein paar Tage bei ihm pennen könnte.
Er meinte, kein Problem, er ist zwar auf Montage aber seine Freundin (beste Freundin meiner Frau) ist ja da, ich soll zu ihm fahren. Er rief sie dann an und bereitete sie darauf vor. Ich konnte sie nicht wirklich leiden, zwar sehr hübsch, gute Figur, aber auch zickig.

Ich dorthin und wir verbrachten die nächsten Tage zusammen und verdammt ich habe mich sowas von verliebt, ich wollte es einfach nicht wahrhaben, sie war nicht zickig sondern großartig. Eines Abends (der Freund war immer noch weg) ist es dann passiert, wir fielen übereinander her, und waren gerade in großer Ekstase (Gehirn ausgeschaltet) mussten zur Tanke Kondome holen (sie nahm nicht mehr die Pille). Das war der härteste Gedankenfight meines Lebens, wir haben nicht gesprochen, beide haben viel zu denken gehabt, und wir holten Sie und taten es.

Wir hatten eine versteckte Beziehung die nächsten 3 Monate, dann zog sie aus. Ich beichtete meinem besten Freund alles. Unsere Freundschaft zerbrach. Ich musste in der Nacht auf dem Weg zur Tanke eine Entscheidung treffen, alles oder nichts - ich habe mich für Sie entschieden.

Unsere Beziehung wuchs immer stärker trotz unzähliger Widerstände, leider ist Sie bei einem Autounfall weitere 3 Monate später ums Leben gekommen. Derjenige der meint so etwas kann nicht passieren, dem ist die richtige Liebe nie begegnet. Mein Freund und ich haben uns mittlerweile wieder versöhnt unsere Trauer um Sie hat uns wieder zusammengeführt. Die Liebe kann stärker sein als jeder Vorsatz!

Beichthaus.com Beichte #00027037 vom 25.09.2009 um 18:41:32 Uhr (47 Kommentare).

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700 km umsonst gefahren

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Feigheit Engherzigkeit Dating Berlin

700 km umsonst gefahren
Vor etwa 4-5 Jahren war ich nach einem Onlinerollenspiel süchtig. Auf einem großen Schlachtzug im Spiel lernte ich eine Frau kennen mit der ich wie wild flirtete. Da ich wissen wollte wie Sie ausschaut, fragte ich nach einem Bild von ihr. Sie konnte mir keines schicken aber verwies auf die Webseite ihrer Firma, auf der ein Bild von ihr zu sehen sei. Ich war angenehm überrascht als ich das Bild sah. Sie war wirklich hübsch. Letztendlich lud sie mich zu sich nach hause nach Berlin ein. Wir hatten vorher schon telefoniert und wussten schon was wir alles mit uns anstellen wollten. So fuhr ich also an einem Samstag morgen recht früh los. Nach Berlin waren es immerhin ca. 700 km. Gegen Mittag bin schließlich in Berlin angekommen und fand ihre Adresse auch auf Anhieb. Voller Vorfreude klingelte ich also an der Tür. Leider sah sie in real etwas anders aus. Man konnte zwar erkennen dass es sich um die selbe Frau handelt, aber sie hat wohl seit dem Foto geschätzte 100 kg zugenommen. Ich wollte eigentlich auf der Stelle wegrennen aber hatte irgendwie nicht die Eier in der Hose. Hinzu kommt dass in ihrer Wohnung wahrscheinlich vor 6 Monaten das letzte mal Staub gewischt wurde. Da ich wie schon erwähnt keine Eier in der Hose hatte, haben wir rumgemacht und sie wollte mehr. Für mich war das rummachen schon schlimm genug und meinte ich müsse mich erstmal ein bisschen von der Fahrt erholen. Während sie uns etwas zu essen machte, überlegte ich Fieberhaft wie ich aus der Nummer wieder raus komme. Ich wollte nur noch weg und das besser sofort als erst in einer Minute. Endlich kam mir dann eine Idee und ich meinte ich müsse mein Handyladegerät aus dem Auto holen, da mein Akku leer sei. Da ich aber bereits bei der Ankunft meine gepackte Tasche mit reingenommen hatte, war an einfach abhauen nicht zu denken. Auf dem Weg zum Auto also schnell das Handy raus und einen Kumpel angerufen er solle mich bitte in 10 Minuten anrufen und ignorieren was ich von mir gebe. Wieder zurück in der Wohnung klingelte endlich das Handy. Total entsetzt und mit ernster Miene machte ich mich daran ihr glaubhaft zu machen, dass mein Vater am Morgen einen Herzinfarkt hatte und ich so schnell wie möglich nach hause müsse. Sie war voller Sorge und ich tat ihr Leid. Also schnell meine Sachen gepackt und abgezischt. Ich hätte feiern können als ich endlich wieder im Auto saß. Es tut mir Leid dass ich so etwas schreckliches wie einen Herzinfarkt als Vorwand benutzt habe um aus dieser Situation zu entkommen. Ich hoffe dass es meinem Vater noch viele Jahre gut gehen wird. Ebenfalls tut mir die Frau ein bisschen Leid, weil ich sie so verarscht habe. Doch andererseits hat sie mich im Grunde zuerst mit Ihrem Aussehen verarscht. 2x 700km an einem Tag gefahren. Macht soetwas dummes bloß nicht nach. Für das Geld, das ihr für Sprit liegen lasst, könnt ihr billiger in den Puff gehen!

Beichthaus.com Beichte #00027034 vom 25.09.2009 um 14:23:11 Uhr in Berlin (48 Kommentare).

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Notebook for free

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Diebstahl Habgier Arbeit

Vor etwa 1,5 Jahren arbeitete ich (m) in einem Computer Shop welcher mehrere Filialen in Deutschland hat. Die Arbeitszeiten hatten es in sich, die Bezahlung war menschenunwürdig. Wenn man den ganzen Tag hinter dem Tresen steht, von neuster Hardware umgeben ist und seinen Arbeitgeber hasst, überlegt man sich schon mal wie man am besten etwas feines entwenden könnte. Als Mitarbeiter wusste man, dass die angebliche elektronische Sicherung der Ware nicht vorhanden war, und dass die Kameras nicht aufzeichneten. Zudem haben immer irgendwelche Teile gefehlt. Es musste also ein Plan geschmiedet werden, wie man so etwas bewerkstelligen konnte. Auf die Art und Weise möchte ich jedoch nicht näher eingehen. Die Masche wird noch in 20 Jahren funktionieren, sofern die Firmen nicht all zu viel Wind davon bekommen. Mein Arbeitgeber hat mir also für meine guten Leistungen ein Notebook und noch weiteren Kleinkram "spendiert". Bereuen tue ich davon nichts. Schließlich macht die Firma das große Geld und die Leute in den Filialen bekommen einen Hungerlohn. Hätte ich mich nur mehr beschenken lassen!

Beichthaus.com Beichte #00027033 vom 25.09.2009 um 08:44:41 Uhr (20 Kommentare).

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