Betrunken an einer Bahn surfen

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Waghalsigkeit Trunksucht Selbstverletzung Bahn & Co. Berlin

Als ich mal alleine relativ betrunken zu einer Party gefahren bin, musste ich auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz aussteigen. Ich hielt es in diesen Moment für besonders lustig, auf dem Bahnsteig mal wieder an der Bahn zu surfen. Mit der rechten Hand hielt ich mich fest und in der Linken hatte ich ein Sternibier. Plötzlich beschleunigte die Bahn schneller als ich es gewohnt war, ich eierte hin und her und war zu betrunken abzuspringen. Dann prallte ich gegen die Absperrung, überschlug mich und wurde ein paar Meter in den Tunnel geschleudert. Die Bahn rauschte blitzschnell an meinen Kopf vorbei. Dann stand ich auf, humpelte Richtung Bahnsteig, kletterte rauf und verließ den Bahnhof. Die Leute in der Bahn und auf dem Bahnsteig sahen aus, als hätten sie einen Geist gesehen - hätten sie auch fast. Blutig und voller Dreck ging ich zur Party. Als mein Rausch nachließ, kam der Schmerz. Ein paar Leute, die ich nicht kannte, schenkten mir etwas Alkohol um den Schmerz zu lindern. Vielen Dank an euch, wer auch immer ihr gewesen seid. Mir ist bewusst, wie böse das hätte ausgehen können und habe es seit dem auch nie wieder gemacht. Eine lange Narbe ist zurückgeblieben.

Beichthaus.com Beichte #00025708 vom 16.02.2009 um 04:04:32 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (20 Kommentare).

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Der lange Weg ins glückliche Leben

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Trunksucht Vandalismus Gesellschaft

Ich habe in meinem Leben schon viele schlimme Sachen gemacht: Fast alle Drogen genommen, die man so bekommt, habe Drogen verkauft, war schwer kokainabhängig, war bis vor Kurzem Alkoholiker. Ich habe vor einiger Zeit versucht, mich selbst umzubringen, im Rausch habe ich mein eigenes Auto angezündet, dadurch fast ein Gebäude mit Tieren darin abgefackelt und es ist ein großer, materieller Schaden entstanden. Dann bin ich bei einem durch meine Leichtsinnigkeit entstandenen Unfall fast gestorben und wäre jemand mitgefahren, dann wäre der jetzt tot. Ich habe sehr viel gelogen, Menschen ausgenutzt (inkl. meiner eigenen Familie), Tiere gequält und sonst auch schon jede Menge Scheiße gebaut. Dazu kommen noch jede Menge Schulden, die ich am Hals habe.

Ich habe immer noch ein verdammt schlechtes Gewissen. Jetzt versuche ich ein guter Mensch zu sein, versuche keinen zu verletzen und versuche anderen zu helfen. Meine einzigen Sünden sind momentan sehr starker Zigaretten- und Kaffee- Konsum. Seitdem ich versuche ein guter Mensch zu sein, bin ich total unglücklich, habe keinen einzigen Freund und wurde von der ersten Frau in meinem Leben, die ich wirklich geliebt habe und für die ich alles getan habe, verlassen. Ich hoffe, ich werde irgendwann ein glückliches Leben führen können. Bitte vergebt mir meine Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00025706 vom 15.02.2009 um 16:00:11 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Forscher auf Entdeckungsreise

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Manie Waghalsigkeit Trunksucht Last Night Auto & Co.

Ein Forscher auf Entdeckungsreise
Seit Kurzem habe ich die Angewohnheit auf dem Heimweg von einer durchzechten Nacht zu schauen, ob die Autos, die auf der Straße stehen, verschlossen sind. Dabei wundere ich mich jedes Mal, wie viele Menschen ihr Auto nicht abschließen. Sollte ich ein offenes Auto finden, schaue ich mich kurz darin um, klaue jedoch nichts. Einmal lag sogar der Autoschlüssel in der Mittelkonsole. Diesen habe ich dann ins Zündschloss gesteckt und für einen kurzen Moment überlegt, mit dem Auto wegzufahren. Zum Glück blieb es aber bei dem Gedanken. Ich hoffe, dass ich nicht bei einem meiner Streifzüge erwischt werde, und dass die Versuchung, etwas zu stehlen oder sogar mit dem Auto wegzufahren, nicht zu groß wird. Ich kann jedoch nicht mehr damit aufhören, weil ich mich jedes Mal, wenn ich das tue, wie ein Forscher auf Entdeckungsreise fühle. Wenn dann tatsächlich ein Auto offen ist, spüre ich gleichzeitig einen Adrenalinstoß und das Glücksgefühl, etwas Tolles entdeckt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00025699 vom 11.02.2009 um 16:26:02 Uhr (29 Kommentare).

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Unterlassene Hilfeleistung

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Trägheit Ignoranz Faulheit Frankfurt

Ich habe eine doch recht gute Sanitätsausbildung. Im Gegensatz zu den meisten Menschen bin ich also in der Lage, anderen Leuten, die akute medizinische Probleme haben, so zu helfen, dass sie vielleicht später weniger schlimme Folgen erleiden müssen oder gar nur dadurch überleben. Vor wenigen Jahren, als meine Ausbildung noch frischer war, bin ich auf dem Gehweg entlang gegangen und hatte es eilig. Auf der anderen Straßenseite lag ein Mann, ein paar Menschen standen um ihn herum. Ich bin weitergegangen, da ja andere Leute bei dem Mann waren.

Kurze Zeit später wurde mir jedoch eines klar: Keiner der Leute sah so aus, als würde er dem Mann wirklich helfen können. Ich hoffe doch sehr, der Mann hatte Glück und hat auch ohne gute Erste Hilfe überlebt und keine Folgen davon getragen. Sollte er vielleicht gestorben sein - an einem Herzinfarkt oder Ähnlichem, und ich hätte ihm helfen können, auch durch Reanimation, dann hätte ich den Tod dieses Menschen zu verantworten. Ich habe das bislang niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00025697 vom 11.02.2009 um 03:25:24 Uhr in Frankfurt (15 Kommentare).

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Spannungsprüfer des Todes

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Boshaftigkeit Waghalsigkeit Gewalt Duisburg

Als ich kleiner war, habe ich mir öfters mehrere Spannungsprüfer (Schraubendreher, die leuchten, wenn man sie in die Steckdose steckt) gekauft. Zu Hause habe ich diese dann sorgfältig zerlegt, eine Brücke parallel zum Widerstand und der Lampe eingelötet und sie dann wieder sauber verschlossen. Die "Spannungsprüfer des Todes" wie ich sie nannte habe ich dann wieder zurück in den Baumarkt gebracht und sie in das Regal gestellt. Ich hoffe, dass nicht wirklich jemand dabei tödlich verunglückt ist, aber ich muss immer wieder lachen, wenn ich so einen Spannungsprüfer sehe!

Beichthaus.com Beichte #00025691 vom 10.02.2009 um 07:09:28 Uhr in Duisburg (41 Kommentare).

Gebeichtet von creative herbert aus München
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