Ohne Mathematik zum Abitur

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Betrug Dummheit Schule

Ich beichte, dass ich heute kein Abitur hätte, wenn ich in Matheklausuren nicht immer betrogen hätte. Ich war schon immer schlecht in Mathe. Schon in der Mittelstufe hatte ich in Mathe immer eine Fünf und schaffte es schließlich mit Nachhilfe auf eine Drei und damit in die Oberstufe. Ab der zwölften Klasse habe ich quasi gar nichts mehr verstanden. Durch Gespräche mit älteren Schülern fand ich schließlich heraus, dass mein Mathelehrer jedes Jahr dieselbe Klausur schreiben ließ und nur eine Aufgabe abänderte. Ich besorgte mir also immer alle Klausuren im Voraus. Da ich aber wirklich gar nichts verstand, brachte mir das allein nicht viel. Ich ging dazu über, mir die kompletten Lösungen schon vorher in mein Klausurheft zu schreiben. Während der Klausur tat ich dann immer so, als würde ich fleißig rechnen, obwohl ich ja schon alles gelöst hatte. Am Ende riss ich die Lösung der abgeänderten Aufgabe aus dem Heft und gab ab. Mir fehlte also immer die eine Aufgabe, die ich vorher nicht hatte. Ich machte das zwei Jahre so und es fiel nie auf. Meistens hatte ich eine gute Drei auf dem Zeugnis, Hausaufgaben habe ich nie selbst gemacht und im Unterricht konnte ich keine einzige Aufgabe lösen. Da ich auch in Naturwissenschaften eher schlecht war, wäre ich ohne meine erschlichene Drei in Mathe nicht zum Abi zugelassen worden. Inzwischen habe ich ein Studium mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen, einen guten Job und denke darüber nach, zu promovieren. Ich kann allerdings ohne Taschenrechner nicht einmal die einfachsten Grundrechenarten und würde wahrscheinlich schon an der Klassenarbeit eines Viertklässlers scheitern.

Beichthaus.com Beichte #00034235 vom 31.10.2014 um 23:58:00 Uhr (13 Kommentare).

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Die Nacht, die mein Leben veränderte

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Begehrlichkeit Stolz Last Night

Meine Schwester hat ihren Schulabschluss auf einer Mädchenschule gemacht. Wie es sich gehört, habe ich mich zur Feier des Anlasses auch recht gut angezogen - keinen Anzug, aber sonst sehr vornehm. Meine Eltern haben mich dazu gezwungen, ich sollte ein wenig auf meine "kleine" Schwester aufpassen. In Wirklichkeit wollten sie, glaube ich, nur, dass ich mal rausgehe. Und mittlerweile bin ich ihnen dankbar dafür. Auf der Party danach herrschte eine besondere Stimmung: Die Mädels fühlen sich plötzlich erwachsen, ziehen sich sehr freizügig an und sind irgendwie extrem high von ihren Hormonen. Und am Abend stieg dann auch noch der Alkoholpegel. Die meisten waren zwar nicht stockbesoffen aber doch ziemlich angeheitert. Natürlich war ich auch nicht der einzige Kerl. Die anderen trugen zumeist jedoch Trainingsanzüge. Naja, ich wurde dann ziemlich heftig angegraben und die ganze Zeit von ein paar Mädels angeschaut. Ich bin nicht schüchtern, aber auch kein Player - und trotzdem wurde ich oft nach meiner Nummer gefragt. Ich habe dann so getan, als wäre das für mich selbstverständlich und habe die Nummern ausgetauscht. Allerdings habe ich die Situation wirklich nicht ausgenutzt. Viele der Mädels haben sich extrem gefreut, andere wollten sofort mehr - und ich hatte in den nächsten Wochen fast jeden Tag eine Begleitung oder ein kleines Date. Absolut ungewöhnlich für mich, da ich sonst immer die zweite Wahl bin, weil ich eher der ruhige Typ bin.


Aber nun zu meiner Beichte: Auch wenn ich nicht an allen Mädels Interesse hatte, habe ich sie dezent angeflirtet. Ich wollte ihnen nicht den Abend vermiesen oder den ersten Tag als "Erwachsene" kaputtmachen. Und es hat sich gelohnt. Durch eine der Bekanntschaften habe ich eine gut bezahlte Stelle in der Firma ihres Vaters bekommen. Im Moment bin ich noch nicht fest angestellt, aber da alle mit meiner Arbeit zufrieden sind, gehe ich davon aus, dass ich übernommen werde. Ich habe damit also auch jemandem die faire Chance auf einen Arbeitsplatz genommen, den ich nur über Beziehungen bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00034233 vom 31.10.2014 um 22:37:01 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Badezimmerwichser

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Masturbation Fetisch Fremdgehen Schamlosigkeit Studentenleben

Ich (m/23) studiere in München und führe seit etwas über einem Jahr eine Beziehung, meine finanzielle Situation ist dank meiner Eltern außerordentlich gut und ich hatte noch nie Probleme damit, Frauen kennenzulernen. Nun zu meinem moralisch nicht ganz vertretbaren Problem: Angefangen hat alles vor gut zwei Jahren, als ich und eine gute Freundin angefangen haben zu studieren, wir konnten uns beide dank unserer Eltern eine Wohnung in Uninähe mieten, quasi als Wohngemeinschaft. Wie das in den ersten Semestern so ist, geht man häufig auf WG-Partys, dort fing dann auch alles an. Eines Abends, auf einer Party mit vielen Freundinnen meiner Mitbewohnerin, überkam mich die plötzliche Lust auf Sex. Da ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine Freundin hatte und keines der Mädchen betrunken genug war, um sich auf eine schnelle Nummer einzulassen, kam mir die Idee, einfach das Badezimmer aufzusuchen, um selbst Hand anzulegen. Dabei fand ich auf einem Wäscheständer die Unterwäsche der Gastgeberin, was den Vorgang natürlich beschleunigte, ich ging also meinem Vorhaben nach und gesellte mich anschließend wieder in die Runde. Fortan habe ich nur noch zu solchen Situationen masturbieren können, ich tat es dann auch in unserem eigenen Badezimmer, mit der Unterwäsche meiner Mitbewohnerin.

Eines Morgens dachte ich, sie wäre in der Uni und legte los, doch plötzlich ging die Tür auf und meine Mitbewohnerin stand im Badezimmer, zuerst war sie total schockiert und peinlich berührt, nachdem ich mich entschuldigte, fragte sie, warum ich sie nicht einfach gefragt habe, ob wir miteinander schlafen wollen. Gesagt - getan, wir hatten Sex, nur reichte mir das auch nicht wirklich aus, also lebte ich meinen "Fetisch" weiter aus und masturbierte weiterhin bei WG-Partys von Mädchen in deren Badezimmern. Mittlerweile habe ich jedoch eine Freundin, die davon natürlich nichts erfahren soll. Sie habe ich aber auch schon mit meiner Mitbewohnerin betrogen, da diese seither immer an Partys, wenn ich das Badezimmer aufsuche, an die Türe klopft und um Einlass bittet, damit ich mit ihr schlafe. Ihr scheint es wohl auch zu gefallen, sich auf Partys heimlich im Badezimmer vögeln zu lassen. Ich habe meine Freundin ein weiteres Mal betrogen, jedoch mit einem anderen Mädchen, genauer gesagt mit der Schwester meines besten Kumpels, bei seiner eigenen Hausparty, da ich absichtlich in ihr Badezimmer gegangen bin, um Unterwäsche von ihr dort zu finden. Es war ein ähnlicher Ablauf wie zuvor bei meiner Mitbewohnerin, nur dass seine kleine Schwester schon immer total auf mich stand und mit mir schlafen wollte. Nun stelle ich mir die Frage, ob das Ganze so weitergehen kann. Ich habe meine Freundin mit zwei verschiedenen Mädchen sicherlich schon über zehn Mal betrogen. Und ich habe die kleine Schwester meines besten Kumpels gevögelt und Dutzende Höschen von irgendwelchen Unibitches eingesaut.

Beichthaus.com Beichte #00034229 vom 31.10.2014 um 18:37:31 Uhr (19 Kommentare).

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Kurz vor Ladenschluss am Schnapsregal

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Peinlichkeit Engherzigkeit Vorurteile Arbeit Wanne-Eickel

Ich (22/Studentin) jobbe nebenbei an einer Supermarktkasse und blamiere regelmäßig meine Kunden - und zwar mit voller Absicht. Ich kann es einfach nicht verstehen, warum selbst junge Menschen, von denen man denken sollte, dass sie noch ihr ganzes Leben vor sich haben, fast täglich kurz vor Ladenschluss zum Schnapsregal gehen und sich mit Sprit eindecken. Natürlich steht es mir als Verkäuferin nicht zu, die Einkäufe meiner Kunden zu kommentieren. Es würde reichen, dass sich nur eine Person über mich beim Chef beschwert und ich dürfte mir womöglich einen neuen Job suchen. Deshalb mache ich es etwas subtiler: Wenn jemand mit Karte bezahlen will, lese ich manchmal den Namen ab und sage laut "So, Herr XYZ, dann geben Sie mal Ihre Pin ein!", sodass andere Leute in der Schlange genau wissen, wie der Suffkopf vor mir heißt. Manchmal verdrehe ich auch die Augen oder lasse Kommentare ab, wie: "Ach, so sieht man sich wieder!", wenn genau dieselbe Person innerhalb von 24 Stunden zum zweiten Mal in der Kasse steht. Ich hoffe, dass sich meine Kunden in solchen Situationen ertappt fühlen und vielleicht einen anderen Weg einschlagen, bevor sie abhängig werden und sich ihr ganzes Leben ruinieren.

Beichthaus.com Beichte #00034226 vom 30.10.2014 um 21:23:06 Uhr in Wanne-Eickel (23 Kommentare).

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Das plärrende Balg der Nachbarn

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Hass Rache Boshaftigkeit Kinder Nachbarn

Ich kriege die Krise! Eigentlich möchte ich mich neben meinen tief und fest schlafenden Freund kuscheln und schlafen. Aber dieses blöde Kind der Familie über uns plärrt sich die Seele aus dem Leib. Ich muss morgen früh aufstehen und arbeiten, im Gegensatz zu diesem Drecksbalg und seiner Assi-Familie. Dieses weint aber nicht einfach nur, es schreit richtig. Schrill, laut und mit so einem Kratzen, einfach unmöglich. Man möchte meinen, dass man in diesen sehr neuen Mehrparteienhäusern den Nachbarn nicht hören kann, aber dieses Monster belehrt uns alle eines Besseren. Dabei hört man nicht mal die Klingel, wenn man bei angelehnter Balkontür auf dem Balkon sitzt. Nun zu meiner Beichte, die ja nicht nur aus Jammern besteht: Seit geraumer Zeit klingele ich bei besagter Assi-Familie, wenn ich morgens um halb sechs zur Arbeit gehe. Dann plärrt das Kind wieder und die Eltern können sich ihren Schlaf an den Hut stecken. Genau wie ich. Ich glaube sogar, dass das Kind an den Tagen, an denen ich die Familie früh morgens aus dem Schlaf reiße, nicht so viel schreit. Es muss ja dann müde sein, wenn es schon so bald munter wird, oder? Und um euch, liebe Beichthausbewohner, zu beruhigen: Ich möchte selbst keine Kinder. Spätestens seit ich hier eingezogen bin, weiß ich das sicher.

Beichthaus.com Beichte #00034225 vom 30.10.2014 um 21:20:30 Uhr (22 Kommentare).

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