Irrwege der Liebe

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Gewalt Trunksucht Misstrauen Last Night

Ich habe letztens mit einem guten Freund von mir getrunken, der seinerseits zwei gute Freunde von sich zu Besuch hatte, die ich wiederum nicht sehr gut kannte. Mit jeder Stunde erhöhte sich der Alkoholpegel beträchtlich und nach einer Weile verwandelten Promille und Selbstzweifel den einen Freund in ein heulendes Häufchen Elend. Nach zwei bis drei Stunden hatten seine beiden Freunde ihn dann wieder so weit gekriegt, dass er überhaupt zuhören konnte, und um ihn aufzubauen, begannen wir damit, von unseren eigenen Irrwegen der Liebe zu erzählen, um ihn aufzuheitern. Als er jedoch ein Foto meiner augenblicklichen Flamme sah, wurde er relativ ausfallend und ich war, dank meines eigenen Alkoholgenusses, selbst nicht ganz Herr meiner Taten. Mein Kumpel sah kommen, dass ich ihm eine verpassen würde, und hieb ihm selbst eine runter, weil er der Meinung war, er selbst könne nicht so hart zuschlagen. An sich eine gute Überlegung - jedoch war die Reaktion des Kerls darauf, dass sein bester Freund ihm eine reinwürgte, ein Komplettzusammenbruch. Meine Beichte ist, dass ich in diesem Moment nur Freude darüber empfand, dass mein Freund etwas derart Dämliches für mich getan hat.

Beichthaus.com Beichte #00036037 vom 28.06.2015 um 21:44:17 Uhr (10 Kommentare).

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Beziehung zwischen Lehrer und Schüler

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Schule

Seit kurzer Zeit ist da etwas zwischen mir und meinem ehemaligen Lehrer. Wir sind noch an derselben Schule, jedoch bin ich nicht mehr in seinem Kurs. Durch einen anderen Kurs kam ich allerdings hin und wieder mit ihm in Kontakt, und da wir uns schon immer gut verstanden haben, schäkerten wir hin und wieder wie alte Freunde miteinander. Obwohl er 28 Jahre älter ist, verstehen wir uns blendend, auch wenn seit kurzer Zeit irgendwie etwas anders ist. Bei normalen Unterhaltungen kommt er mir ziemlich nah, sucht immer das Gespräch und berührt mich hier und da am Arm.

Durch Zufall kam ich an seine Handynummer und habe ihm aus Spaß unser gemeinsames Selfie, das im Zuge der Verkleidungswoche von uns Abgängern entstanden ist, geschickt. Er nahm es sofort als Profilbild und schrieb mir so auch hin und wieder, immer auf der Suche nach einem Gespräch oder eventuellen Diskussionen, weil wir teilweise ganz verschiedene Standpunkte vertreten. Er ist Junggeselle, Mitte 40, gut aussehend und sehr gebildet, was er an einer Schülerin wie mir findet, weiß ich nicht. Oft sprechen wir auch schon ganz ungezwungen miteinander, letztens erzählte er mir von seiner Trennung und dass er jetzt ja erst mal keinen Sex mehr hätte. Ich habe das Ganze weggelächelt, obwohl ich das schon ziemlich merkwürdig fand. Langsam habe ich das dumpfe Gefühl, dass sich da etwas zwischen uns anbahnt. Was daraus wird, weiß ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00036018 vom 24.06.2015 um 21:35:15 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Hausmittel von Oma

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Falschheit Engherzigkeit Lügen Gesundheit Familie Springe

Da mein (m/26) Leben voll von Beichten ist, werde ich heute wieder mal beichten. Im Alter von ungefähr acht Jahren, ich ging damals auf die Grundschule, gingen meine Schwester und ich öfters nach der Schule bei unseren Großeltern essen, da sie praktisch neben der Schule wohnten und sehr großzügig Süßigkeiten verteilen und andere Dinge durchgehen ließen, die wir sonst eigentlich nicht durften - wie Großeltern eben so sind. Der einzige Nachteil an dem Ganzen war, dass meine Oma im Gegenzug zu den ganzen Vergünstigungen erwartete, dass wir ihre alt-schlesische Hausmedizin nehmen mussten, da diese für das Wachstum der Knochen und unsere Gesundheit sehr wichtig wäre. So mussten wir unter anderem Lebertran Pillen, Magnesium und noch anderes widerliches Zeug fressen. Der Gipfel war eine Tablette, gegen was auch immer, welche die Konsistenz und das Aussehen von Ohrenschmalz hatte, einfach widerlich. Im Nachhinein kann alles gar nicht so verkehrt gewesen sein, da meine Schwester und ich kaum krank waren und sind.

Nun zur Beichte! Da man als 8-jähriger Bengel alles besser weiß und die Dinger scheußlich schmeckten, musste unbedingt eine Notlösung her, wie wir an die Süßigkeiten kamen, ohne vorher den Medikamentenschrank Kaiser Wilhelms gefressen zu haben. Eines Tages kam meine Schwester (3 Jahre älter) freudestrahlend auf mich zu, was ich nicht verstand, da wir zuvor wiedermal Schlesiens acht Köstlichkeiten bekommen hatten. Sie zog mich ins Nebenzimmer, das Puzzlezimmer meines Opas, in dem eine drei Meter lange Kommode stand, ich verstand sofort und entledigte mich auch meiner, nach Zyankali schmeckenden, Kapseln. Nun hatten wir einen Weg gefunden, alle Freiheiten zu nutzen, ohne wirkliche Nachteile zu haben. Meine Oma wurde oft misstrauisch, da wir von nun an brav und gern ihre Pillen "schluckten", oft kontrollierte sie den leeren Mund, aber da sie nicht all zu gut sehen konnte, konnten wir unsere Gefahrenladung unter der Zunge verstecken, bis wir dann wieder Opas Puzzle "bestaunen" wollten. Oma vertraute uns jahrelang gutmütig und prahlte immer vor ihren Freundinnen, wie gut doch ihre Hausmedizin helfen würde.

Irgendwann musste allerdings Tag X kommen und meine Großeltern bekamen neue Möbel. Ich, damals schon 15, half beim Tragen. Und ich kann mich noch genau an den bitteren Moment erinnern, in dem die gute alte Kommode, unser jahrelanger Helfer in der Not, von der Wand weggerückt wurde. Das Bild, das sich bot, war grausam, eine gefühlte Tonne Tabletten lag dahinter, die sich alle in den Jahren gestaut hatten. Man dachte schon ein großer Pharma-Konzern hätte hier eine Mülldeponie! Meine Oma war ziemlich geschockt und traurig. Ich bitte hiermit um Absolution dafür, dass ich jahrelang meine Oma betrogen habe und dafür auch noch mit Süßem und allerlei anderem Guten belohnt wurde!

Beichthaus.com Beichte #00036013 vom 23.06.2015 um 23:17:53 Uhr in 31832 Springe (10 Kommentare).

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Frauen, die im Stehen pinkeln

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Trunksucht

Frauen, die im Stehen pinkeln
Vor zwei Jahren war ich für fünf Tage auf einem bekannten Festival, das ich auch bereits seit 2009 jedes Jahr besuchte. Wie es auf Festivals gang und gäbe ist, entledigt man sich seiner Exkremente auf Dixies oder in Toilettenhäusern, für die man allerdings ordentlich blechen muss. In meinen jungen Jahren habe ich mich, da der Preis meines Erachtens viel zu hoch ist, mit den Dixies begnügt - wirklich widerlich übrigens, was man dort so alles sieht. 2013 dann habe ich mich mit Freunden mal über im Stehen pinkeln unterhalten. Naja dieses typische Frauen-Gespräch halt - die Männer haben es so gut! Im Internet bin ich dann auf die "Pisstazia" gestoßen und habe sie mir einfach mal bestellt und mit auf das Festival genommen, eigentlich nur, um mich im besoffenen Zustand nicht mehr in dem Dixies in die doofe Hockstellung begeben zu müssen. Ehrlich, es ist eine elendige Qual, ständig Angst haben zu müssen, sich in die Scheiße zu legen, weil man im Dixi Schiff fährt.

Das hat auch echt gut funktioniert und ich wurde mutiger und habe herausgefunden, dass ich nicht mal die Hose runterlassen muss. So kam es, dass ich gegen abends, wenn man vor den Dixies schon Schlange stehen muss, echt dringend pinkeln musste - sternhagelvoll natürlich. Ich habe dann kurzerhand am Bauzaun meine Blase geleert. Dabei haben mich mehrere 100 Menschen entgeistert beobachtet. Der Blick der Männer war zum Wegschreien, als hätte ich ihnen ins Gesicht geboxt. Ich wurde dann auch gleich von einer Gruppe angesprochen und letztendlich mit viel Bier gefeiert. Das Ganze hat sich in Windeseile auf dem ganzen Zeltplatz rumgesprochen - die Frau, die im Stehen pinkeln kann. Als ich wieder bei meiner Gruppe war, kamen ständig Leute vorbei, die mit mir trinken wollten und mich gefragt haben, ob sie zusehen dürfen. Die Gruppe bestand aus meinem Bruder und seinen Freunden und das Ganze war mir dann doch mehr als peinlich. Ich hatte nie damit gerechnet, dass das solche Ausmaße annimmt. Ich möchte beichten, dass ich im trunkenen Zustand wie ein Assi, beobachtet von wirklich vielen Menschen, an den Bauzaun gepisst habe und dabei einige Männer, zumindest ihrem Blick nach zu urteilen, entmannt habe. Verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00036009 vom 23.06.2015 um 16:50:09 Uhr (18 Kommentare).

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Vom eigenen Auto überfahren

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Dummheit Peinlichkeit Stolz Auto & Co.

Ich (m/26) muss heute meine Dummheit beichten. Meine Schwester wohnt und arbeitet ungefähr 200km von mir und meinen Eltern entfernt und kommt gelegentlich zu Besuch. Um Geld zu sparen, benutzt sie oft Mitfahrgelegenheiten und ich bringe sie dann am Sonntag zu den verabredeten Treffpunkten. Jenen Sonntag war es ein Nachbarstädtchen, das über einen Bahnhof verfügt. Ich parkte an einer abfallenden Ausfahrt, da die Wartezeit nie besonders lang war. Nachdem meine Schwester mit der Mitfahrgelegenheit verschwunden war, setzte ich mich in mein Auto und wollte losfahren, aber leider startete dieses nicht mehr. Ich versuchte alle möglichen Tricks, die mir in den Sinn kamen, trotzdem sprang das Auto nicht an. Nun wollte ich mir, als Mann und gelernter Mechatroniker, nicht die Blöße geben und einen Abschleppservice kommen lassen. Vielmehr kam ich auf die Idee, mein Auto weiter die abfallende Ausfahrt hochzuschieben, um es dann mit Anlauf starten zu können. Also löste ich die Handbremse, öffnete das Fahrerfenster und lief schnell zur Motorhaube.

Da ich sehr kräftig gebaut und 1.98m groß bin, fiel es mir anfangs auch leicht, das Auto gegen die Schräge zu schieben, leider hatte ich am Ende der Ausfahrt die Kante übersehen und schaffte es auch nicht, das Auto über diese zu schieben. Nun hatte ich ein Problem, allein vor einem Auto, das an einer Schräge stand - mit gelöster Handbremse. Leider verließ mich nach und nach meine Kraft, da ich auch alles versucht hatte, das Auto über die Kante zu schieben. Nach einer kleinen Weile konnte ich nicht mehr und versuchte, das Unheil zu verhindern, indem ich von der Motorhaube zur Fahrertür lief, um die Handbremse zu ziehen. Leider geriet mein Auto schneller in Fahrt, als ich mir das gedacht hatte, und so kam ich nicht rechtzeitig an der Fahrertür an. In der Not versuchte ich, mit meinen Fuß das Auto zu stoppen, indem ich ihn vor den Vorderreifen stellte, leider war das Auto zu schnell und rollte mit Vorder und Hinterreifen über meinen Fuß. Das Auto kam in einiger Entfernung ohne weitere Schäden zum Stehen, ich allerdings hatte einen Mittelfußknochen Bruch.

Beichthaus.com Beichte #00036006 vom 22.06.2015 um 23:23:56 Uhr (15 Kommentare).

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