Ich bin eine männerzerstörende Furie

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Selbstsucht Schamlosigkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/23) wirke auf den ersten Blick völlig normal und vertrauenswürdig. Meine Familie hält mich für eine Mustertochter. Ich habe meinem allerersten Freund allerdings das Leben zur Hölle gemacht, nachdem er mich als zu dick bezeichnete. Ich habe seinen Eltern glaubwürdig klar gemacht, dass er drogenabhängig sei - was nicht wahr war - sodass sie ihn in Entzug schickten. Kurz darauf fiel er durch und wechselte die Schule. Meiner ersten Jugendliebe stellte ich Jahre lang hinterher, nachdem er mich abgewiesen hatte. Ich stellte es so geschickt an, dass ich ihn nach vier Jahren so weit hatte, sich in mich zu verlieben und mehr zu wollen. Als er keinen hochbekam, machte ich mich über ihn lustig, brach ihm aus Rache das Herz und setzte ihn vor die Tür. Meinen zweiten Freund, mit dem ich sehr lange zusammen war, habe ich mit drei verschiedenen Kerlen betrogen - u.a. seinem besten Freund - ihn dann zu einer offenen Beziehung überredet und mit noch mehr Kerlen geschlafen, obwohl ich wusste, dass er eigentlich nicht so gut damit klarkam - er nutzte es aber auch aus - und ihm dann, als er im Gegenzug etwas mit meiner besten Freundin anfing, furchtbare Vorwürfe gemacht. Als wir uns trennten, habe ich ihn vor unserer gesamten Bekanntschaft als untreuen Fremdgänger und Feigling hingestellt, weil er mich bei der Trennung so scheiße behandelt hat - und alle haben mir geglaubt.


Meinen dritten Freund habe ich ebenfalls mit seinem besten Freund betrogen, der noch dazu der Freund meiner besten Freundin war - zwei Jahre lang. Ich habe beide wirklich geliebt und sie mich, aber als die Freundin es rausfand, hat sie den Kontakt abgebrochen und hasst mich jetzt abgrundtief. Beide sind jetzt depressiv und in Behandlung. Ich habe unsere komplette Freundschaft zerstört und uns alle unglücklich gemacht. Um mich von der ganzen Scheiße abzulenken, habe ich eine Affäre mit einem BDSM-Model angefangen, die ganz kurzweilig ist, aber nicht wirklich zufriedenstellend, denn auch er ist vergeben. Seit sieben Jahren halte ich mir meinen besten Freund an der kurzen Leine, aber in tiefer Friendzone, obwohl er mich seit Jahren liebt. Ich sorge dafür, dass all seine Beziehungen scheitern, weil ich ihm immer wieder bewusst mache, dass keines der Mädels, mit denen er etwas hat, an mich rankommt.


Insgesamt habe ich vier Männer entjungfert und mit zwei Kerlen geschlafen, die vergeben waren. Ich könnte noch so viele andere schreckliche Details erzählen, aber ich fühle mich so schon grottig genug. Und das Fiese: Wenn ich könnte, würde ich das alles nicht einmal anders machen. Die meisten dieser Dinge habe ich nicht aus Selbstzweck getan, sondern weil ich verliebt oder verzweifelt war und Rache wollte, so gemein das alles in der Zusammenfassung auch klingt. Ich glaube, ich bin einfach eine männerzerstörende Furie, die alle um sich herum unglücklich macht, und das nicht einmal absichtlich. Ich bin einfach eine selbstsüchtige, gefühls- und triebgesteuerte Person, die sich nicht im Griff hat, und ich kann das auch nicht ändern. Vermutlich denken jetzt alle, ich wäre eine Schlampe, aber ich hatte noch nie einen richtigen ONS. Ich bitte um Vergebung, vielleicht kann mir ja irgendwer irgendwann verzeihen. Ich kann es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00035851 vom 03.06.2015 um 02:06:31 Uhr (33 Kommentare).

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Die verlotterte Familie von nebenan

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Unreinlichkeit Ekel Selbstsucht Nachbarn

Ich wuchs in einem wirklich kleinen Kaff auf. Es war ziemlich abgelegen und darum wohnten dort eigentlich nur Leute, die Wohneigentum besaßen und sich lange Arbeitswege leisten konnten. In unserem Nachbarhaus gab es jedoch eine Wohnung spottbillig zu mieten, die allerdings jahrelang leerstand. Eines Tages zog neben uns, genau in diese Wohnung, eine Familie ein. Sie bestand aus einem Jungen, etwas älter als ich, einem Mädchen, etwas jünger als ich, und einem Kleinkind. Das Mädchen war wirklich wunderschön, aber sah immer dermaßen griesgrämig drein, dass man sich nicht traute, es anzusprechen. Der Junge und ich wurden mit der Zeit gute Kumpels, auch wenn mir auffiel, dass er oft nahezu grundlos aggressiv wurde. Er machte seinen Eltern, und vor allem seiner Schwester oft Vorschriften, allerdings tat er das bald auch mit mir, was ich mir natürlich nicht gefallen ließ. Außerdem merkte ich mit der Zeit, dass die Eltern ziemlich ärmlich lebten.


Der Junge und ich hatten immer öfter unsere Differenzen, denn er kam gerne mal nachmittags vorbei, machte einfach so, ohne zu fragen den Fernseher an, ging an unseren Kühlschrank und lungerte dann bis abends da herum. Meine Eltern erteilten ihm irgendwann Hausverbot, als er begann, sich bei uns vollends aufzuführen, als würde ihm alles gehören, und als könne er uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen hätten. Eines Tages war er dann plötzlich weg, die Familie von nebenan lebte aber normal weiter. Sie erzählten etwas davon, dass der Sohn irgendwo weiter weg eine Lehrstelle hatte. Eines Nachmittages im Winter stand das Mädchen vor unserer Tür. Die Heizung sei kaputt, ihre Eltern aber noch nicht da, und die Kleine sei in der Kita. Ich ließ sie rein und sie setzte sich direkt an die Heizung. Ich bot ihr einen Tee an, und sie fragte, ob ich stattdessen Kippen hätte, was ich verneinte. Wir saßen eine Weile herum, bis meine Eltern heimkamen, denen sie wortwörtlich dieselbe Geschichte erzählte. Irgendwann abends ging sie hinüber. Ab da wiederholte sich das ein- bis zweimal pro Woche. Sie sprach nie mehr als nötig war, obwohl ich versuchte, sie zu unterhalten, sondern saß nur wunderschön und griesgrämig guckend an der Heizung, schlürfte ihren Tee, kaute auf einem trockenen Brötchen oder Keksen herum, und ging dann wieder. Meine Eltern waren erst etwas ratlos, dann dachten sie, dass zwischen uns etwas lief. Da das Mädchen sie nicht störte, ließen sie aber machen. Als sie im Frühjahr immer noch regelmäßig bei uns war, fragte ich sie, ob es ihr denn bei uns so gefiele, es sei ja mittlerweile recht warm draußen.

Sie stand wortlos auf, setzte sich neben mich, und begann mich im Schritt zu streicheln. Dann öffnete sie meine Hose und machte es mir mit der Hand. Ich war viel zu perplex, um zu reagieren. Natürlich interpretierte ich ihr Verhalten so, dass ich dachte, sie sei jetzt meine Freundin. Wir taten es seitdem oft, wenn sie bei mir war. Sie hatte einen absolut perfekt geformten Körper, mit dem sie mich regelrecht wahnsinnig machte. Nie wieder in meinem Leben habe ich so schöne Brüste gesehen, geschweige denn angefasst. Sie schmeckte auch immer wunderbar nach einer Mischung, die mich an Zimt und Vanille erinnerte, und zwar überall. Ihr Orgasmus war ein wunderbares, lang gezogenes Beben, meistens gefolgt von einem kleinen Seufzer. Es war die beste Zeit meines Lebens. Ich hinterfragte ihre Motive niemals, und sie sprach auch nie viel. Wenn, dann meistens über die Schule, oder ihre beste Freundin, die ich jedoch nie kennenlernte. Gespräche über ihre Familie würgte sie ab. Außerdem war ich viel zu verliebt, um zu bemerken, dass da irgendetwas nicht stimmen konnte. Mir fiel allerdings auf, dass man ihre Eltern nur noch ganz selten zu Gesicht bekam. Wenn, dann herrschte bei ihnen auch immer eine seltsame Spannung und sie beäugten ihre Umgebung misstrauisch. Irgendwann blieben jedoch die Besuche meiner Freundin aus, und ich ging mehrmals hinüber klingeln. Es öffnete jedoch niemand, auch über einen Zeitraum von mehreren Wochen nicht, obwohl ich durchaus den Verdacht hatte, dass jemand zu Hause war. Egal was ich jedoch anstellte, um sie wiederzusehen und mit ihr zu sprechen, sie war genauso verschwunden wie ihr Bruder.

Bald darauf dämmerte mir, dass die ganz Kleine auch schon ewig nicht mehr draußen vorm Haus spielen gewesen war. Ich versuchte durch die Fenster in die Wohnung hereinzugucken, aber die Gardinen waren einfach zu dick, und es war zu dunkel. Ich überlegte lange, ob ich die Polizei holen sollte, tat es aber nie, weil ich Angst hatte, das vollkommen unbegründet zu tun. Nach einigen Monaten, in denen ich ihretwegen ziemlich litt, klingelte es an der Haustür, und ein mir unbekannter Mann stand davor, mit ihrem Bruder. Sie fragten, ob ich seine Eltern gesehen hätte, was ich verneinte. Ich wollte im Gegenzug wissen, ob er wüsste, wo seine Schwester sei. Er sah mich sehr misstrauisch an, und sagte nur, sie sei weggezogen und es ginge ihr gut. Meine Bitten, mir etwas darüber zu erzählen ignorierte er. Eine Telefonnummer wollte er mir auch nicht sagen, stattdessen wurde er regelrecht aggressiv. Nachdem er drei Runden um die Wohnung seiner Eltern geschlichen war, gingen er und der Mann wieder. Ein weiteres Jahr zog ins Land, in dem seine Eltern uns vollkommen ignorierten. Wir sahen sie auch nur noch ganz selten. Eines Tages wurde dann ihre Wohnung ausgeräumt, wohl eine Zwangsräumung. Es war wirklich gruselig. Überall schimmelige Essensreste, vergammelte Wäsche, Dreck, Kothaufen, heruntergefetzte Tapeten, Pfandflaschen, leere Schnapsflaschen, und so weiter. Aus der Wohnung stank es wie die helle Pest nach einer Mischung aus Rauch, Exkrementen und anderen biologischen Gerüchen.

Erst dort wurde mir bewusst, dass meine Freundin immer dasselbe Shirt, und auch dasselbe Paar Hosen getragen hatte. Außerdem hatte sie wohl nur drei verschiedene Unterhöschen oder so, und einen einzigen, etwas zu kleinen BH. Manchmal hatte sie ihr Zeug per Hand gewaschen - vorm Sex, und währenddessen trocknen lassen, mit der Begründung, sie hätte sich bekleckert. Außerdem hat sie immer nach dem Sex geduscht. Mir wurde schlagartig klar, warum sie und ihr Bruder so gerne Zeit bei uns verbracht hatten, und außerdem wurde mir bewusst, dass sie wohl nur mit mir geschlafen hatte, um einen Grund zu haben, bei uns zu sein, ihr Zeug zu waschen, duschen zu können und etwas zu essen. Sie wollte offensichtlich die Fehler ihres Bruders nicht wiederholen, der irgendwann einfach abgehauen war, als meine Eltern ihm wegen seines Verhaltens bei uns Hausverbot erteilt hatten. Dennoch hatte sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten, und war mit ihrer Schwester irgendwann nachts einfach verschwunden. Ich fragte mich, warum ich das alles nicht gesehen hatte, und wie ich so blind sein konnte. Meine Eltern hätten ihr sicher mit so Einigem helfen können. Eine Zeit lang versuchte ich, zu ihr wieder Kontakt herzustellen, um mich zu entschuldigen. Es gelang mir allerdings erst fünf Jahre später.

Sie akzeptierte meine Entschuldigung wortlos, und wir treffen seitdem in unregelmäßigen Abständen. Sie hat bis jetzt, mit Ende 20, kein allzu leichtes Leben gehabt, aber sie bekommt es wohl langsam auf die Reihe. Wortkarg ist sie immer noch, nur ihre Schönheit ist mittlerweile etwas verblasst. Ihr Bruder redet kein Wort mehr mit mir und trägt mir das Hausverbot meiner Eltern und die Tatsache, dass ich mit seiner Schwester geschlafen habe, immer noch nach. Die ganz Kleine lebt bei ihren Großeltern und legt mit ihren 17 Lenzen schon eine eindrucksvolle Alkohol- und Drogenkarriere hin. Auch dafür fühle ich mich teilweise verantwortlich. Hätte ich das eher gemerkt, wären ihr sicher einige sehr schlimme Dinge erspart geblieben.

Beichthaus.com Beichte #00035850 vom 02.06.2015 um 23:11:28 Uhr (7 Kommentare).

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Die Krähe

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Aggression Morallosigkeit Boshaftigkeit Mord Tiere

Ich (m/30) habe heute eine Krähe getötet. Es fing damit an, dass ich durch einen Park joggte und eine junge Krähe auf dem Boden sah. Allem Anschein nach konnte sie noch nicht fliegen. Ich sah es nur ein paar Sekunden an, bis mich eine pechschwarze Krähe gerade so am Kopf streifte. Scheinbar war es die Mutter, die mich verscheuchen wollte. Die Botschaft habe ich verstanden, deshalb ging ich auch wieder weg. Nur war die Mutter aggressiver als ich dachte. Sie flog mir auf den Kopf und wollte nicht verschwinden. Mit aller Kraft konnte ich mich von ihr lösen und war erst einmal erleichtert. Die dämliche Krähe flog dann auf einem Baum, was mich beängstigte, da sie mich böse ansah.

Ich ließ mir das nicht gefallen und antwortete mit einem Scheinangriff. Das heißt, ich lief ein paar Schritte in ihre Richtung und stoppte dann. Zu meinem Vergnügen erschrak der Vogel noch. Aber im Nachhinein wurde mir dieser Spaß zum Verhängnis. Die Krähe ging wie verrückt auf mich los, indem sie sich wild an mir festklammerte. Wie in Panik versuchte ich mich zu wehren, denn ich glaubte, sie wollte mir die Augen auspicken. Nach quälenden Augenblicken warf ich sie auf den Boden, holte mir einen stabilen Stock und schlug hasserfüllt auf sie zu. Mehrere Schläge musste die Ratte der Luft einstecken, bis sie jämmerlich starb. Selten habe ich mich so mächtig gefühlt. Voller Stolz spuckte ich das Mistvieh noch an und wollte dann auch eigentlich wieder gehen. Stattdessen machte ich der jungen Krähe ein Geschenk. Mit dem Stock schleifte ich die tote Krähe zu ihrem Kind und wollte mich am Leid der jungen Krähe ergötzen. Der jungen Krähe hat das wohl übel mitgenommen, da sie bemitleidenswert aussah. Jetzt sitze ich hier und finde das Ganze nicht mehr so witzig. Die Mutter wollte aus Instinkt doch nur ihr Kind beschützen. Ich hätte es einfach bei ein, zwei Schlägen belassen sollen, nur war ich gerade in Fahrt, weshalb die Mutter meinen vollen Zorn spüren durfte. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00035778 vom 23.05.2015 um 20:02:46 Uhr (29 Kommentare).

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Knutscherei mit meinem Lehrer

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Peinlichkeit Trunksucht Begehrlichkeit Schule

Ich (w/18) habe am Wochenende den Abschluss der Schulzeit gebührend gefeiert und dabei doch etwas zu viel über die Stränge geschlagen. Wir waren mit der gesamten Klasse, unserer Lehrerin und zwei ihrer Freunde - von denen einer ebenfalls Lehrer an unserer Schule ist, und der andere letztes Jahr an ein anderes Gymnasium ging, nennen wir ihn Hans - in einem Lokal. Leider war ich schon nach kurzer Zeit sehr betrunken und deshalb passierte es mir, dass ich mein Handy in einem Glas versenkt und damit getötet habe. Danach war ich völlig fertig - so weit ich mich erinnern kann - und suchte Trost bei Hans, der circa 30 und ein ehemaliger Lehrer unserer Schule ist. Ich bin ihm wohl um den Hals gefallen und habe versucht ihn zu verführen, und daraufhin haben wir uns geküsst. Nachdem wir uns - laut Angaben der anderen Anwesenden, also meiner gesamten Klasse und Lehrerin - wild geküsst haben. Wobei er mich trotz Gegenwehr dann nach kurzer Zeit zur Seite gedrückt hat und meinte, ich sollte mich lieber abholen lassen. Ich sagte lallend, er sollte mit mir nach Hause fahren und küsste ihn noch einmal.

Dann wurde mir urplötzlich schlecht und ich stürzte Richtung Toilette, schaffte es aber nicht so weit und kotzte in einen Pflanzenkübel, während eine Freundin meine Haare halten musste und die meisten Anderen nur 10 Meter entfernt waren. Am nächsten Tag war mir natürlich furchtbar übel und vor allem konnte ich mich noch viel zu gut daran erinnern, etwas mit Hans angefangen zu haben. Jetzt ist mir das Ganze furchtbar peinlich, ich schätze ich vertrage einfach nicht so viel Alkohol. Ich würde gerne im Boden versinken! Zum Glück sehe ich meine Lehrer nicht mehr so oft. Ich bitte um Vergebung für dieses furchtbare Benehmen! Achja und noch einmal: Das Schuljahr ist bereits vorbei und es handelt sich nicht um einen meiner Lehrer!

Beichthaus.com Beichte #00035737 vom 18.05.2015 um 13:14:06 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Schwiegermutter ist ein Monster!

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Hass Zorn Aggression Familie

Ich beichte, dass ich meine Schwiegermutter abgrundtief hasse! Ich weiß, dass viele Frauen ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter haben, aber meine ist wirklich an Boshaftigkeit nicht zu toppen. Sie konnte mich noch nie leiden, begrüßt mich zum Beispiel nie. Natürlich wird mir auch nicht zum Geburtstag gratuliert. Selbst zu unserer Hochzeit gab es keine Glückwünsche, geschweige denn Geschenke. Ständig werde ich von ihr kritisiert, sie kann alles besser - egal, um was es geht. Alles gipfelte darin, dass ich vor zwei Jahren schwanger wurde, natürlich von meinem Mann, was aber auch von ihr angezweifelt wurde. Schon in der Schwangerschaft musste ich mich ständig von ihr beschimpfen lassen, wie verweichlicht ich sei und dass ich meinen Mann mit so etwas in Ruhe lassen solle, Männer hätten damit nichts zu tun. Dass mein Mann gerne mit mir zu Arztterminen und zum Geburtsvorbereitungskurs ging, erntete nur hämische Ablehnung und wurde darauf geschoben, dass ich alleine zu schwach und unfähig wäre. Mein Mann und ich sind beide Akademiker, wir wollten uns die Elternzeit teilen, sie schimpfte aber immer wieder, ich solle gefälligst Hausfrau werden, so wie sie. Leider starb unser Sohn zwei Wochen nach der Geburt, weil es zu Komplikationen gekommen war.


Jeder, der selbst Kinder hat - oder zumindest ein klein wenig Empathievermögen - wird verstehen, dass dies mit das Schlimmste ist, was man als Paar durchmachen kann. Meine Schwiegermutter aber riss mir im Krankenhaus einfach meinen toten Sohn aus den Armen und tat so, als wäre sie die Hauptperson. Bei der Beerdigung beschwerte sie sich über meinen Geschmack die Blumen und den Sarg betreffend, und darüber, dass ein Pfarrer eine Rede hielt und betete, obwohl sie die Kirche kategorisch ablehnt. Ich war nach der ganzen Sache verständlicherweise einige Wochen krankgeschrieben, was meine Schwiegermutter zum Anlass nahm, mich ständig damit zu terrorisieren, dass das Leben weitergehe, ich solle gefälligst wieder arbeiten gehen. Sie hat übrigens noch nie in ihrem Leben gearbeitet. Regelmäßig darf ich mir nun anhören, dass ich ja sogar zu unfähig zum Kinderkriegen sei und wie toll sie immer alles hinbekommen hätte mit ihren Kindern. Das erzählt sie auch gerne in Dorf herum.


Ich hasse sie inzwischen einfach so sehr, dass ich ihr am Liebsten das Gesicht einschlagen möchte, oder Schlimmeres, obwohl sie schon 75 Jahre alt ist und ich nun wirklich kein gewaltbereiter Mensch bin. Was mich ebenfalls total aggressiv macht, ist, dass mein Mann ihr nicht die Meinung sagen kann und meint, wir sollten ihre Anfeindungen einfach ignorieren. Wir streiten oft deswegen. Auch mein Schwiegervater und meine Schwägerin, mit denen ich keine Probleme habe, wirken nicht auf sie ein, da man sie sowieso nicht ändern könne. Ich halte das wirklich bald nicht mehr aus. Ich wünsche mir so sehr, dass diese elende Hexe bald stirbt und ich sie los bin. Leider ist sie sehr fit für ihr Alter. Es tut mir leid, dass ich einem älteren Menschen am liebsten Gewalt zufügen möchte und sogar den Tod wünsche, um meine Ruhe zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00035703 vom 14.05.2015 um 09:34:57 Uhr (30 Kommentare).

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