Mein Nachbar im ersten Stock

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Zwietracht Hass Boshaftigkeit Rache Nachbarn Scheeßel

Ich wohne in einem Haus mit vier Parteien. Ich rauche und gehe zum Rauchen vor die Tür. Mein Nachbar, circa 45 Jahre alt wohnt im 1. Stock. Er behauptet, dass der Qualm stets zu ihm in die Wohnung ziehen würde und hat sich deshalb sogar schon bei meinem Vermieter beschwert. Doch damit nicht genug, an meinem 22. Geburtstag hat er um 22.20 Uhr die Polizei gerufen, wir (6 Personen) waren ihm zu laut. Ich hätte es ihm ja auch vorher mitgeteilt, wie allen anderen im Haus, die damit kein Problem hatten, nur war er ja nicht da. Es musste was geschehen, das war zuviel! Seitdem lasse ich keine Möglichkeit aus, ihn zu piesacken. Ich bestelle bei allen möglichen Firmen und Kaufhäusern Prospekte und Kataloge auf seinen Namen und er bekommt soviel davon. Seine Wäsche trocknet er im Keller. Sein Pech, dass ich ab und zu gegen die Wäsche auf dem Wäscheständer pisse. Es kam auch schonmal vor, dass ich vom Rastplatz (beruflicher Vielfahrer) eine alte Klobürste mitgebracht habe und ihm die in den Briefkasten gesteckt habe. Seine Klingel geht auch nicht mehr, weil ich da den Druckknopf immer mit einem Schlitzschraubendreher raus hebele.

Beichthaus.com Beichte #00028786 vom 01.04.2011 um 11:28:25 Uhr in 27383 Scheeßel (Danziger Straße) (33 Kommentare).

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Der Rentner an meinem Kran

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Waghalsigkeit Hochmut Hass Vandalismus Auto & Co.

Ich muss jetzt auch mal was loswerden. Ich hasse neugierige Menschen, Gaffer, Schaulustige. Vor allem die ältere Fraktion, Rentner genannt. Ich bin als Fahrer eines 160 t Autokrans auf einer Baustelle einer Supermarktneueröffnung zur letzten Montage gewesen. Normalerweise gehen da keine Leute hin außer die, die dort noch letzte Hand anlegen müssen. Da fährt auf einmal ein Rentner mit seinem Fahrrad quer über den Parkplatz, der normal noch mit rot-weisen Flatterband abgesperrt ist, um sich alles ganz genau anzuschauen. Dass er dabei den laufenden Betrieb stört, und sich selber eventuell in Gefahr bringt, juckt ihn nicht. Nachdem er an der Höhenverstellung meines Krans herumgefummelt hat "nur um mal zu schauen, das darf man doch" ist mir der Kragen geplatzt. Beim herausfahren aus dem Parkplatz bin ich "aus Versehen" über sein Fahrrad gefahren. Wie ihr euch denken könnt, war es platt wie eine Briefmarke. Ich bereue, dass ich nicht wieder zurück gefahren bin und nochmals drüber. Das wird dem eine Lehre sein.

Beichthaus.com Beichte #00028784 vom 31.03.2011 um 22:01:36 Uhr (34 Kommentare).

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Mord vor meinem Haus

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Rache Boshaftigkeit Kinder

Mord vor meinem Haus
In unserem kleinen Örtchen wohnen ein paar nervige Kinder, circa 8 bis 9 Jahre alt, die seit mindestens 3 Jahren an jedem 31. Oktober abends verkleidet durch die Straßen laufen, an den Türen der Leute klingeln und "Süßes oder Saures" spielen. Dieses Kopieren von Halloween aus Amerika geht meiner Meinung nach gar nicht und ich (m) schenke dem auch keine besonders große Achtung. Im Jahr 2007 (da waren sie bestimmt höchstens 6 oder 7 Jahre alt) habe ich ihnen widerwillig ein paar Süßigkeiten gegeben, damit ich meine Ruhe hatte. Am 31. Oktober 2008 ist abends niemand zu Hause gewesen, dementsprechend stand unser Haus leer. Als ich nach Hause kam, war vor unserer Haustür ein Schlachtfeld aus Toilettenpapier und unser Briefkasten war mit Edding mit hässlichen Fratzen bemalt worden. Das hat mich tierisch sauer gemacht, weil sich das Geschmiere nicht mehr entfernen ließ und somit ein neuer Briefkasten her musste. Eine gute Bekannte, die etwas weiter unten in unserer Straße wohnt, bestätigte auch, dass diese Kinder ebenfalls bei ihr geklingelt hätten. So beschloss ich, dass ich den Giftzwergen irgendwann einen Denkzettel verpassen werde.

Die Gelegenheit ergab sich dann am 31. Oktober 2009, einem Samstagabend. Ich hatte mir zuvor ein Scream-Kostüm, wie aus dem Film mit schwarzer Robe und Gespenstermaske gekauft. Dazu noch ein unechtes Messer bei dem beim Zustechen die Klinge in den Griff gedrückt wird. Ich habe mir schon denken können, dass die besagten Bälger wieder die Gegend unsicher machen wollen und bat im Vorhinein meine Bekannte aus meiner Straße, mich anzurufen, falls die Rotzlöffel wieder bei ihr klingeln sollten.
An dem Abend war meine Freundin bei mir. Sie wohnt circa 20 Kilometer von mir entfernt, weswegen sie in meiner Gegend auch nicht wirklich bekannt ist. Wir beide wollten ihnen einen Schrecken einjagen indem ich meine Freundin vor deren Augen "ermorde". Dazu hatten wir Kunstblut angefertigt, mit Wasser, Mehl und roter Lebensmittelfarbe und es wie Wasserbomben in geringer Menge in kleine Ballons abgefüllt. Sie hat sich einen alten hellen Pullover mitgebracht, den sie nicht mehr braucht und hat ihn an einigen Stellen eingeschnitten und zerrissen. Schließlich folgte dann tatsächlich der Anruf der Bekannten. Ein breites Grinsen kam in meinem Gesicht, ich zog mir mein Scream-Kostüm an und meine Freundin ihren zerfetzten Pulli, den ich noch ordentlich mit roter Soße beschmiert habe. Sie sah wirklich verdammt gut aus. Also machten wir uns auf und legten uns beide an einer Ecke in der Nähe meines Hauses auf die Lauer.
Es war schon ein düsterer Schauplatz: dunkel, kalt und eine einzelne Straßenlaterne spendete etwas Licht. Irgendwann hörte man schon aus der Ferne das Gequake und Gelächter der kleinen Kinder. Meine Freundin kippte noch etwas von dem Kunstblut in ihren Mund, aber nur so viel, dass sie auch noch sprechen konnte. Als die Kinderstimmen immer näher kamen, ging meine Freundin um die Ecke den Kindern entgegen. Ich konnte sie nicht sehen, nur hören. Hörte von ihr schwer atmend ein wimmerndes "Bitte, helft mir, bitte!". Die Kinder sagten "Au scheiße, ist das echt?". In dem Moment sprang ich in meinem Kostüm aus der Ecke, mit der einen Hand stach ich ihr in den Rücken, mit der anderen Hand klatschte ich ihr eine Wasserbombe mit Kunstblut an den Rücken. Ich denke mal, es ging schnell genug, sodass die drei Kiddies das mit der Wasserbombe nicht gemerkt haben.

Meine Freundin spuckte das Blut aus und schrie mit schmerzverzerrtem Gesicht, während ich sie festhielt und weiter auf sie ein stach. Sofort rannten die Kinder kreischend die Straße runter. Das war ihnen wohl zu viel. Eines der Kinder hat offenbar geheult, zumindest konnte ich in der Ferne noch ein kindliches Weinen hören. Meine Freundin ließ sich auf die Straße fallen. Sie drehten sich beim Rennen noch ein paar Mal um, ich packte derweil meine Freundin an beiden Beinen und zog sie um die Ecke während sie noch einen letzten "Todesschrei" von sich gab. Da bekam ich selbst sogar eine Gänsehaut, sie war große Klasse! Als wir aus ihrem Blickfeld waren, verschwanden wir schnell wieder im Haus und lachten uns einen Ast. Offenbar haben die Bengel es uns wirklich abgekauft, denn meine Freundin hat wirklich großartige Arbeit geleistet.

Ich glaube, dass keiner der Nachbarn das Spektakel mitbekommen hat. Es hat sich zumindest nie jemand beschwert oder sonstige Anzeichen gemacht, die auf diesen Abend hingedeutet haben. Und selbst wenn, ich war ja sowieso maskiert. Am 31. Oktober 2010 blieb sogar wieder unsere Klingel stumm. Für die Kinder tut es mir ein wenig Leid, aber für die Schweinerei im vorigen Jahr, sind wir jetzt quitt.

Beichthaus.com Beichte #00028767 vom 28.03.2011 um 16:01:40 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von muetzy
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Date mit einer 25 Jahre älteren Frau

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Wollust Falschheit Dating

Ich möchte gerne beichten, dass ich eine Frau ausgenutzt habe, um meinen Spaß zu haben. Es war ein düsterer Dezemberabend und zwar letztes Jahr, an welchem ich über das Internet ein wenig auf Dating-Seiten surfte. Da gab es eine Rubrik für spontane Treffen. An diesem Tag hatte ich nichts zu tun und fand die Idee, mich spontan mit jemandem zu treffen interessant. Nunja, so schaute ich nach, ob eine weibliche Person aus meinem Städtchen denn Lust hätte, sich spontan zu treffen. Es waren im Endeffekt zwei, beide waren ohne Bilder. Riskante Sache! Aber auch für sie, schließlich war ich ja auch ohne Bild da drin. Lediglich das Alter war dort abgebildet und siehe da, die eine war 26 und die andere 45. Mich reizte aus irgend einem Grund (ich bin 20) die 45-Jährige, denn es ist mir durchaus bekannt, dass man auf alten Schiffen, dass segeln lernen soll. Zunächst schrieb ich trotzdem die 25-Jährige an, welche mir einen Korb gab (zu jung). Danach schrieb ich die 45-Jährige an, auch sie gab mir zunächst einen Korb. "Du könntest mein Sohn sein". Oh man, wie ich diesen Spruch hasse. Nach einiger Überredungskunst bekam ich sie doch dazu, sich mit mir zu treffen und zwar in einem Park. Ich ahnte übles, schwitze, auch aufgrund der ganzen Beichthaus Geschichten über Onlinedates, war mir wirklich anders. Da kam sie. Ich checkte nur eins : DIE FIGUR!. Zu meiner Überraschung, hatte sie eine wirklich tolle Figur. Schlank und das Gesicht war auch in Ordnung. Sie erzählte mir, dass sie keine Kinder hat und eventuell noch gerne welche haben will und noch anderes blabla. Während sie mir das erzählte, ging mir nämlich nur eine Sache durch den Kopf, "wie lege ich sie flach". Ich heuchelte bei allem was sie sagte Interesse vor und wiederholte jedes mal, dass das Alter kein Problem ist und ich eh finde, dass sie viel jünger aussieht. Das brachte ihre Augen zum strahlen, so konnte ich sie knacken. Und das tat ich auch, letzten Endes war ich mit ihr in der Kiste, nunja, nicht wirklich im Bett, sondern auf einer Parkbank. Am nächsten Tag schickte ich ihr eine SMS, in welcher ich andeutete, dass ich mir keine Beziehung vorstellen kann, aber sexuell würden wir gut zusammen passen. Es kam die Antwort, dass sie sich "beides" nicht vorstellen kann.
Das war der beste Sex den ich je hatte und ich könnte heulen, dass es eine einmalige Sache war. Verdammt.

Beichthaus.com Beichte #00028766 vom 28.03.2011 um 14:19:23 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Abitur oder Fachoberschule?

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Diebstahl Lügen Falschheit Falschheit Schule Fulda

Ich (m) habe einen 3 Jahre jüngeren Bruder, der auf dem Gymnasium war, aber am Ende der 10. Klasse beschließen wollte, auf eine Fachoberschule zu wechseln. Seine Noten ließen auf dem Gymnasium immer mehr zu wünschen übrig, weswegen er große Bedenken hatte, dass er das Abi überhaupt schaffen würde. Er wollte die Fachrichtung Gestaltung einschlagen, da er wirklich sehr gut zeichnen und malen kann und in dem Bereich auch später sein Geld verdienen wollte.
Meine Eltern stimmten dem Schulwechsel zwar zu, waren aber insgeheim absolut dagegen. Ich und meine ältere Schwester haben beide Abitur gemacht, deswegen wollten meine Eltern das auch für meinen Bruder, damit ihm später einmal alle Türen offen stehen. Man konnte auf ihn einreden wie man wollte, aber er wollte weiterhin auf diese Fachoberschule. Höchstens wenn die Schule ihn nicht annimmt, würde er weiter auf die gymnasiale Oberstufe gehen.
Schließlich bekam er die Einladung zu einem Einstellungstest und einem persönlichen Gespräch. Als dieser absolviert wurde, musste er nur noch auf eine Antwort der Schule per Post warten, die in den nächsten 2 Wochen eintreffen sollte. Als ich nach circa anderthalb Wochen an unseren Briefkasten ging, war dann tatsächlich ein Brief der Schule dabei. Da mein Bruder zu dem Zeitpunkt noch in der Schule war, habe ich aus Neugier den Brief einfach mal geöffnet – eine Zusage! Er solle sich nur innerhalb der nächsten 2 Wochen melden, ansonsten würde man die Stelle anderweitig vergeben. Ich zeigte den Brief meiner Mutter. Sie nahm ihn sofort an sich und vertraute mir an, dass sie den Brief vor meinem Bruder verstecken will, da es für ihn wirklich besser wäre, gymnasiales Abitur zu machen anstatt Fachhochschulreife. Ich fand es von ihr eigentlich nicht in Ordnung, konnte sie in der Hinsicht aber schon verstehen. Mein Vater, meine Schwester und erst recht mein Bruder sollten davon nichts wissen. Wenn ich den Brief nicht schon vorher im Briefkasten gesehen hätte, hätte sie mir wohl auch nichts gesagt.
Die nächsten Tage kam mein Bruder immer wieder mit Hoffnung auf Post von der Schule nach Hause, wir mussten ihn aber Tag für Tag enttäuschen. Wenige Tage vor Ablauf der 2 Wochen rief er dann letztendlich bei der Schule an, um zu fragen was denn nun Sache wäre und ab da war es mit dem Abitur gegessen. Die Frau am Telefon teilte ihm mit, dass der Brief für ihn schon längst rausgeschickt wurde und dass er auf der Schule aufgenommen wird. Die Frau ließ ihm einen weiteren Brief zukommen und spekulierte, dass der andere Brief womöglich in der Post verloren gegangen ist.
Er hat ab da schon einen gewissen Verdacht geschöpft, dass ich und/oder meine Eltern was damit zu tun haben können. Wir beteuerten aber nach wie vor unsere Unschuld. Am Ende hat er uns wohl oder übel geglaubt, da er uns ja auch nichts nachweisen konnte. Ich bin aber sicher, dass er nach wie vor skeptisch uns gegenüber war.
Mein Bruder hat seinen Abschluss an der Fachoberschule geschafft, hat dort eine feste Freundin gefunden, macht heute eine Ausbildung zum Mediengestalter und sein Chef ist überaus mit ihm zufrieden. Es tut mir Leid, dass ich meinem Bruder angelogen habe und ihm die Sache mit dem Brief verschwiegen habe. Ich bin letztendlich doch froh, dass er über Umwege doch noch auf die Schule gekommen ist, denn so wie es nun ist, ist es eigentlich für uns alle in Ordnung. Da ich mich aber wahrscheinlich nie trauen werde, es ihm zu beichten, möchte ich es wenigstens hier loswerden. Dankeschön.

Beichthaus.com Beichte #00028758 vom 25.03.2011 um 13:01:09 Uhr in Fulda (23 Kommentare).

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