Nerviges Gelaber

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Falschheit Engherzigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ein Kumpel meines Freundes hat seine Freundin betrogen. Und mein Freund ist der Meinung, dass es nicht der einzige Seitensprung war, sicher bin ich mir allerdings nur bei einem Fehltritt. Die beiden ziehen jetzt zusammen - sie hat bereits ein kleines Kind und glaubt an die große Liebe mit ihm. Ich beichte deshalb, dass ich überlege, ihr zu stecken, was ihr Freund da mit wem und wo getrieben hat, da ich die Affäre persönlich kenne. Aber nicht, weil ich sein Verhalten falsch finde oder des Kindes wegen, sondern einfach, weil sie mich brutal mit ihrem Friseurinnengelaber nervt und ich keine Lust mehr darauf habe, meine Zeit an sie zu verschwenden, wenn die beiden bei uns zu Besuch sind. Ich habe selten einen so hohlen und uninteressanten Menschen getroffen wie sie und das ist wirklich gnädig ausgedrückt. Sie wohnen ein Stück weit weg und sind nur im Doppelpack zu haben. Und ich muss es jedes Mal ausbaden, wenn sie das ganze Wochenende hier sind und das Mädel mir die Ohren wegen Haaren, Nägeln und der Wichtigkeit von Delfintattoos auf ihrem Körper blutig redet. Es tut mir leid, dass ich so selbstsüchtig bin, vermutlich tut ihm sogar wirklich leid, was er getan hat. Ich sollte mich nicht einmischen, wenn meine Motive nicht einwandfrei sind.

Beichthaus.com Beichte #00032671 vom 04.02.2014 um 13:35:59 Uhr (10 Kommentare).

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Kein Bier für Frauen

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Vorurteile Trunksucht

Kein Bier für Frauen
Ich (m/25) möchte beichten, dass ich Bier trinkende Frauen abstoßend finde. Bier ist für mich etwas Derbes und mit dem Bild einer schönen, femininen Frau einfach nicht vereinbar. Mit Bier assoziiere ich einen ungepflegten, glatzköpfigen Fettsack mit haarigem Bierbauch, der grölend auf der Couch vorm Fernseher sitzt, Fußball guckt und sich dabei an seinen Eiern kratzt. Oder einen Penner in der S-Bahn mit Bierfahne. Es tut mir leid, wenn das sexistisch ist, aber Frauen, die Bier trinken, törnen mich so ab, dass sie bei mir gleich unten durch sind. Ich dagegen trinke ganz gerne mal ein Bier.

Beichthaus.com Beichte #00032668 vom 03.02.2014 um 22:14:59 Uhr (48 Kommentare).

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Scharf auf meine Cousine

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Familie Jänschwalde

Ich (m/19) beichte, dass ich mich durch Beichthaus zu etwas habe hinreißen lassen, das vollkommen falsch war. Ich denke, jeder hier kennt die unzähligen Beichten über die Typen, die angeblich Sex mit ihrer Cousine hatten. Meine Cousine ist vier Jahre älter als ich und wirklich sehr attraktiv. Ich kenne sie aber schon seit vielen Jahren und wir haben ein enges familiäres Verhältnis - sie war eigentlich wie eine große Schwester für mich. Ich habe niemals irgendetwas Sexuelles in ihr gesehen, auch wenn mir natürlich bewusst war, dass sie ziemlich hübsch ist. Als ich aber auf Beichthaus eine gute Menge dieser Cousinen-Geschichten gelesen habe, hat es in mir eine Art Verlangen ausgelöst - ich hatte auf einmal eine unendliche sexuelle Begierde auf sie. Das Verlangen konnte ich allerdings nicht mehr abstellen. Natürlich wusste ich, dass das nichts ist, das ich wirklich tun dürfte, aber der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt. Ich hatte niemals vor, etwas in diese Richtung zu unternehmen, aber kurz nach Weihnachten habe ich wohl einen der schlimmsten Fehler überhaupt begangen. Sie war mit ihren Eltern über die Feiertage bei uns und sie sollten bis zum neuen Jahr bleiben - nur meine Cousine wollte ursprünglich schon früher abreisen, um Silvester mit ihrem neuen Freund zu verbringen. Kurz vor Weihnachten hatten sie sich allerdings getrennt, was die Stimmung dann auch irgendwie gedrückt hat. Direkt nach den Feiertagen gingen unsere Eltern dann zu einem klassischen Konzert, und wir hatten beide keine große Lust darauf, weshalb wir einfach zu Hause blieben.

Inzwischen bereue ich es jedoch, dass ich nicht einfach mitgegangen bin. Wir machten es uns auf der Couch für einen gemütlichen Fernsehabend bequem, meine Cousine sah wirklich heiß aus und war nur sehr knapp angezogen - eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber in diesem Moment erwachte mein Verlangen. Irgendwann lehnte sie sich dann an meine Schulter und fing an mir zu erzählen, was ihr Ex doch für ein Arschloch sei, und sprach generell über ihre Trennung. Ich spielte den Tröster und nutzte die ganze Situation aus - bis mein Verlangen dann die Oberhand gewonnen hat. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten, habe die Kontrolle über meinen Verstand verloren und meine Cousine einfach auf den Mund geküsst. Im ersten Moment rechnete ich mit einer Ohrfeige, die sich gewaschen hat, aber nichts dergleichen, sie ging stattdessen voll mit. Alles Weitere will ich nicht im Detail beschreiben, ich denke jeder kann sich das in etwa vorstellen. Ich weiß, dass es nur dem Moment und ihrer Verletzlichkeit geschuldet ist, dass sie darauf eingegangen ist, an jedem anderen Tag hätte ich mir richtig eine gefangen. Am nächsten Tag reiste sie unter dem Vorwand, sich doch wieder mit ihrem Freund zu vertragen, ab. Seitdem habe ich kein Wort mehr mit ihr gewechselt, obwohl wir früher eigentlich jede Woche Kontakt über soziale Netzwerke und Ähnliches hatten. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen und ihr jemals wieder in die Augen sehen soll. Deshalb möchte ich an alle, die regelmäßig Beichthaus lesen, appellieren: Lasst euch niemals durch Beichten zu irgendetwas inspirieren! Die Sachen werden hier nicht umsonst gebeichtet.

Beichthaus.com Beichte #00032657 vom 31.01.2014 um 12:59:10 Uhr in Jänschwalde (25 Kommentare).

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Das Dilemma in der Medizin

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Studentenleben

Ich möchte etwas beichten, das mir schon seit Längerem tierisch auf den Zeiger geht. Und zwar geht es um die deutsche Hochschulpolitik im Bereich der Medizin. Nachdem ich letztes Jahr mein Abitur mit 2,2 bestanden hatte und Medizin studieren wollte, kamen nach der Bewerbungsphase, wie nicht anders erwartet, nur Absagen. Motivations-Schreiben, Mediziner-Test und Losverfahren - alles für die Katz. Klar bekommt man irgendwann in den nächsten fünf Jahren einen Platz, kann versuchen sich einzuklagen oder eine Ausbildung im medizinischen Bereich machen. Aber ich verstehe einfach nicht, warum man dieses Studienfach so stark in Abhängigkeit des Abiturs stellt. Selbstverständlich weist ein hoher NC daraufhin, dass man wohl in der Lage ist, sich Lernstoff gut einzuprägen, aber mein Gott, dieser Faktor ist alleine doch nicht verantwortlich dafür, ob man ein guter Arzt wird oder nicht. Letztlich konnte ich mir meinen Wunsch noch erfüllen - ich studiere zwar im Ausland und auf Englisch und werde nach meinem Studium sehr hoch verschuldet sein, aber das ist mir in Anbetracht dessen, dass ich endlich studieren kann, was ich möchte, mehr als egal. Was ich beichten möchte? Seit ich angefangen habe zu studieren, verfolge ich die Ärzte-Situation in Deutschland sehr genau und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich unglaublich schadenfroh bin, wenn ich lese, dass immer mehr Stellen mit ausländischen Ärzten besetzt werden müssen. Da bietet man in Deutschland ein Medizinstudium für lau an, und letztlich gehen diese Leute dann ins Ausland und der deutsche Markt wird mit zweitklassigen Medizinstudenten gefüllt. Das klingt vielleicht herzlos, und mir tut es vor allem für die Patienten leid, die dann vielleicht nicht ideal behandelt werden. Aber die verantwortlichen Politiker sind selbst schuld, wenn man bei 50.000 Bewerbern auf ungefähr 9.000 freie Plätze größtenteils nach Abitur sondiert und man nach dem abgeschlossenen Studium fast nichts verdient. Da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn die gut ausgebildeten Leute das Weite suchen.

Beichthaus.com Beichte #00032656 vom 01.02.2014 um 19:19:29 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Eklige Kochkunst

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Ekel Unreinlichkeit Ernährung Familie

Ich (w) möchte beichten, dass ich die Ess- und Kochgewohnheiten meiner Mutter hasse. Wenn wir zusammen kochen, nimmt sie zum Probieren immer den Kochlöffel in den Mund und rührt danach munter weiter im Essen herum. Oder wenn wir am Tisch sitzen und sie husten muss, kommt sie nicht auf die Idee, ihre Hand vor den Mund zu halten, sondern hustet schön über das Essen. Auch mit vollem Mund sprechen und dabei die Hälfte ausspucken gehört zu ihrem Alltag. Meine Oma ist da noch schlimmer - bei ihr nimmt sich niemand eine Portion auf seinen Teller, sondern jeder stochert mit seiner angesabberten Gabel im Essen herum. Auch beim Kochen wird dann der Kochlöffel in den noch randvollen Mund gesteckt und dann wird damit weitergekocht. Es wird mit vollem Mund aus der großen Flasche getrunken, sodass Bröckchen darin herumschwimmen - obwohl jeder ein Glas vor sich stehen hat. Scheinbar bin ich die Einzige in der Familie, die das stört, denn außer mir spricht sie nie jemand darauf an. Für die Anderen ist das wahrscheinlich normal, aber wenn ich dabei zuschaue vergeht mir immer der Appetit. Es tut mir leid, dass ich das mühevoll gekochte Essen meiner Mutter und meiner Oma nicht zu schätzen weiß, obwohl es an sich eigentlich sehr gut schmeckt und andere sich bestimmt sehr darüber freuen würden. Aber lieber koche ich dann alleine und es schmeckt nicht ganz so gut.

Beichthaus.com Beichte #00032655 vom 01.02.2014 um 19:51:38 Uhr (17 Kommentare).

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