Das natürliche Bedürfnis nach Sex

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Falschheit Fremdgehen Feigheit

Ich verstehe überhaupt nicht, wie viele Frauen so häufig keine Lust auf Sex haben, und ihrem Partner dann Ausreden á la "Ich habe Kopfschmerzen" auftischen. Hat nicht jeder das natürliche Bedürfnis nach Sex? Meiner Meinung nach sind solche Frauen zumindest teilweise selbst daran schuld, wenn er dann fremdgeht. Man muss ja nicht immer Lust haben, aber mindestens einmal die Woche, ist doch vollkommen normal. Natürlich sollte Sex nicht das Wichtigste in einer Partnerschaft sein, aber es gehört eben dazu. Es kann ja auch sporadisch mal mehr, mal weniger sein, aber grundsätzlich läuft doch generell etwas schief, wenn im Bett nichts mehr läuft.
Ich bin ungefähr seit einem halben Jahr glücklich vergeben und wir schlafen am Tag zwei bis sechs Mal miteinander, dann bekommt man eben etwas weniger Schlaf. Obwohl wir davor auch schon drei Monate lang eine Freundschaft mit Extras hatten, ist es immer noch wunderbar und nicht langweilig.
Ich beichte, dass eine Freundin von mir von ihrem Freund betrogen wurde und das über Wochen hinweg, ich aber nicht ganz einsehe, dass er komplett selbst daran schuld ist, auch wenn sie mir leidtut. Das würde ich ihr allerdings nie sagen, und da ich mit dieser Haltung unter Frauen höchstwahrscheinlich auf Unverständnis und Wut stoßen würde, würde ich es niemals offiziell zugeben. Wenn dieses Thema zur Sprache kommt, tue ich immer so, als sei ich ebenfalls der Meinung der Allgemeinheit. Ich bin übrigens 18 und weiblich.

Beichthaus.com Beichte #00031236 vom 20.05.2013 um 21:12:36 Uhr (37 Kommentare).

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Ich bin unentbehrlich

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Hochmut Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (19/m), bin in der Ausbildung bei einer großen Schweizer Bank zum Informatiker und kann von mir behaupten, dass ich schon mehr erreicht habe als der Durchschnittsbürger.
Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und schließe im Sommer ab. Vor zwei Monaten kam mein Chef zu mir und hat mich gebeten, die Teamleitung eines kleinen Teams, bestehend aus zwei weiteren Personen und meiner Wenigkeit, zu übernehmen. Ich habe spontan zugesagt, mit dem Hintergedanken, dass ich mich so unentbehrlich mache. Mein Chef kann es sich nicht leisten, mich zu entlassen, da er auf die Schnelle keinen Ersatz findet. Vor einem Monat kam mein Chef wieder auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nach meiner Ausbildung eine Festanstellung haben möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das Angebot gerne annehme, wenn der Lohn stimmt. Als er mir den Vertrag vorgelegt hat, habe ich ihn ausgelacht und gesagt, dass ich für einen solch tiefen Lohn definitiv nicht unterschreibe und lieber zur Konkurrenz gehe. Da ich unentbehrlich bin, musste er wohl oder übel meinen Lohn um 1000 CHF pro Monat erhöhen. Ich beichte also, meinen Chef gezwungen zu haben, mir 12000 CHF pro Jahr mehr auszuzahlen. Außerdem bin ich mit einem Minimalaufwand der Klassenbeste und ich bin nach jeder Prüfung überrascht, wie eine solche Note zustande kommen konnte. Meistens lerne ich erst in der Nacht vor der Prüfung und das auch nur für maximal drei Stunden. Meine Abschlussarbeit im Geschäft habe ich als Bester des Kantons abgeschlossen, obwohl ich keine Ahnung von meinem Thema hatte. Ebenso die Abschlussarbeit in der Schule. Dort habe ich die Maximalnote erhalten, obwohl ich bei der Abgabe das Gefühl hatte, maximal eine Drei verdient zu haben. Ich fühle mich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031233 vom 19.05.2013 um 22:16:12 Uhr (28 Kommentare).

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Die Frau aus dem Flirt-Chat

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Dating Partnerschaft Braunschweig

Ich war noch verheiratet, meine Frau war aber schon längere Zeit in ihrer Heimat im Ausland, um ihre Großmutter zu pflegen. Unsere Ehe bestand nun schon zehn Jahre und die Luft war raus. Sie trieb mich manchmal zum Wahnsinn mit ihrer Eifersucht, ihrem Putzfimmel und ihre ständige Lustlosigkeit im Bett turnte mich einfach nur noch ab. Ich musste regelrecht betteln, damit ich sie ins Bett bekam, bzw. damit wir Sex hatten. Wenn ich mal wieder unheimlich geil war, meine Frau aber ihre prä-, intra- oder postmenstrualen Syndrome hatte, dann kam es schon mal vor, dass ich zu einer professionellen Liebesdame ging, selten wurde ich dabei wirklich befriedigt. Ich nutzte also die Abwesenheit meiner Frau, mich nach neuen Herausforderungen umzusehen.

Auf Rat eines Freundes meldete ich mich bei einem dieser Flirtportale an, nutzte dabei aber einen falschen Namen. Ich hatte schnell einige Kontakte, mit denen ich öfter chattete, bis ich endlich ein Date vereinbaren konnte. Wir trafen uns in einem dieser Kuschelcafés, wo man sich auf großen Sofas hinfläzen konnte. Gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Wir tranken etwas, unterhielten uns, sie gefiel mir und ich ihr wohl auch. Eines kam zum anderen, und ehe ich mich versah, waren wir bei ihr zu Hause. Es war eine heiße Sommernacht und es hatte gerade geregnet. Sie hatte ihre Balkontür auf, und wir fielen übereinander her. Sie war groß und hatte feste Brüste, einen tollen Körper und viel Spaß am Sex. Bis zum Morgengrauen konnte ich nicht von ihr lassen. Es war eine wunderschöne Nacht, mit vielen Höhepunkten. Klar, dass wir uns wieder sahen. Fast jede zweite Nacht schlich ich mich nun zu ihr in die Wohnung. Sie war zwar Single, hatte aber eine kleine Tochter, die ich nicht wecken sollte. Diese Erfahrung war die erste, die ich in dieser Art hatte. Nie hatte ich eine Frau "abgeschleppt", "angebaggert" oder "klar gemacht", wenn ich unbefriedigt war, bin ich immer den Weg der bezahlten Liebe gegangen. Wir trafen uns weiter und es kam, wie es kommen musste. Als wir wieder einmal auf dem Höhepunkt der Ekstase angekommen waren, sie saß oben, schrie sie "Ich liebe Dich!" Dabei rief sie meinen falschen Namen, den ich ihr erzählt hatte. Ehrlich gesagt hatte ich sie auch lieb gewonnen. Sie hatte ein recht schweres Leben bislang und hatte viele Enttäuschungen erlebt, aber sie war unwahrscheinlich lieb und kümmerte sich rührend um ihr Kind. Sie war aber wohl emotional schon viel, viel weiter. Ich fühlte mich unglaublich schlecht ihr gegenüber. Ich konnte so nicht weiter machen. Schließlich entschied ich mich, ihr zu erzählen, dass ich verheiratet war, und dass eine Trennung nicht infrage kommen würde. Ich sagte ihr meinen richtigen Namen zwar nicht, aber ich wollte ihr keine falschen Hoffnungen machen. Sie war geschockt. Und wieder einmal von einem Mann enttäuscht worden. Wir haben uns einige Zeit nicht getroffen, sie antwortete nicht auf SMS und ging auch nicht ans Telefon. Irgendwann entschied sie sich wohl, mich mit einer anderen zu teilen. So trafen wir uns erneut. Es war genauso intensiv wie vorher, ich merkte aber, wie sehr sie litt. Ich merkte, dass es sie jedes Mal, wenn ich mich bei ihr meldete, emotional belastete. Irgendwann habe ich ihr gesagt, dass ich ihr Leben nicht noch mehr durcheinanderbringen will und dass ich mich daraus zurückziehen werde. Sie hat nicht geantwortet und sich auch nie mehr gemeldet. Seitdem sind anderthalb Jahre vergangen. Meine Ehe ist beendet, ich habe jetzt eine neue Beziehung, die mich sehr glücklich macht. Dennoch denke ich oft an sie. Wie es ihr wohl ergangen ist?

Beichthaus.com Beichte #00031229 vom 19.05.2013 um 15:37:02 Uhr in Braunschweig (11 Kommentare).

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Den Lebenswillen verloren

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Ekel Verzweiflung

Ich (m) hasse mich selbst, seit ich ein Kind bin. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich denke von mir selbst, dass ich schlechter bin, als andere Leute. Und ich denke, dass irgendetwas an mir verkehrt ist, und andere das natürlich auch merken. In meiner Schulzeit wurde ich auch immer aufs Übelste gemobbt, was ich heute noch nicht ganz überwunden habe. Außerdem wurde ich vor längerer Zeit von einem Schwulen vergewaltigt, seitdem will ich überhaupt nicht mehr leben, einen Suizid bringe ich aber auch nicht über mich. Nach der Vergewaltigung habe ich eine Therapie angefangen, die im Nachhinein aber nicht bewilligt wurde, weil ich die Sache nicht angezeigt habe, was auch keinen Sinn gemacht hätte, weil ich keine Beweise habe. Andere Möglichkeiten gibt es auch nicht, da alle Psychologen, die ich angerufen habe, zwei Jahre Wartezeit haben. Ich weiß seitdem einfach nicht mehr weiter. Das Schlimmste ist, dass ich noch daheim wohne und mit meinen Eltern nicht mehr klarkomme, was seit der Vergewaltigung noch schlimmer geworden ist. Ausziehen kann ich aber auch nicht, weil mein Vater das mit aller Macht verhindert und ich nicht weißt, wie ich mich wehren soll. Ich habe einfach keinen Lebenswillen mehr, weiß aber auch nicht, wie ich aus der Sache rauskommen soll.

Beichthaus.com Beichte #00031226 vom 19.05.2013 um 10:26:19 Uhr (17 Kommentare).

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Meine Freundin ist Veganerin

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Lügen Feigheit Partnerschaft Ernährung Arbeit

Meine Freundin ist Veganerin
Ich arbeite im Schlachthof und meine Hauptaufgabe ist es, die Rinder und Schweine nach der Tötung zu zerlegen. Dabei fließt natürlich viel Blut. Man darf nicht zimperlich sein, wenn Gedärme und Eingeweide entnommen werden. Und es muss auch so manche andere Arbeit getan werden, die ich jetzt, mit Rücksicht auf zartbesaitete Zeitgenossen, nicht näher beschreiben will. Ich habe damit kein Problem, finde es auch eine sinnvolle und ehrenwerte Tätigkeit, die ich gern ausübe. Das Problem ist, dass ich vor drei Monaten ein Mädchen kennengelernt habe, unglaublich hübsch und süß und charmant, ich bin hin und weg und kann nicht fassen, dass ich jemanden wie sie abkriege. Sie ist auch verliebt in mich, wir passen auch wirklich gut zusammen. Sie ist allerdings Veganerin und isst demzufolge kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier - weiß der Teufel, was noch alles, weil bei der Produktion angeblich ein Tier beteiligt gewesen sei, das dabei fürchterliche Qualen erduldet habe. Alle Bienen müssen ihrer Ansicht nach psychotherapeutisch behandelt werden, weil sie bei der Entnahme von Honig aus dem Bienenstock ein posttraumatisches Belastungssyndrom erlitten haben. Sie ist auch Tierschützerin, und zwar von der kompromisslosen Sorte. Wenn das Gespräch auf "Massentierhaltung" kommt, flippt sie aus.

Ich esse auch schon kein Fleisch mehr, zumindest wenn sie dabei ist, und wenn es sein muss, werde ich auch keine Eier und keinen Honig mehr essen, wenn sie nur bei mir bleibt. Ich schimpfe auch laut mit ihr über alle Metzger, Bauern und Fleisch- und Wurstverkäuferinnen. Ich habe ihr nicht gesagt, welchen Beruf ich ausübe, sonst wäre sofort der Ofen aus. Ich sagte ihr, ich würde im Lager arbeiten. Ich suche schon nach einer anderen Stelle, aber bis dahin muss ich durchhalten. Bitte vergebt mir meine Heuchelei, aber was soll ich denn machen?

Beichthaus.com Beichte #00031222 vom 17.05.2013 um 21:56:58 Uhr (45 Kommentare).

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