Meine Gespräche mit Stars und Kindheitshelden

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Peinlichkeit Zwang

Ich (w/21) beichte, dass ich oft Gespräche mit imaginären Personen führe. Und nein, ich habe keine Halluzinationen. Ich habe zu jeder Zeit meines Lebens gewusst, dass da niemand ist und ich einfach mit mir selbst rede. Ich rede dabei nicht so, wie ich mit einem normalen Menschen reden würde. Das Gespräch passiert nur in meinem Kopf. Das alles hat in meiner Kindheit angefangen. Ich habe mir einfach vorgestellt, mit meinen Kindheitshelden oder Figuren aus Trickfilmserien Gespräche führen zu können. Und das hat mir einfach so viel Spaß gemacht, dass ich damit nie aufgehört habe. Heute rede ich natürlich nicht mehr mit Trickfilmfiguren. Ich stelle mir meist Gespräche und Situationen vor, die wahrscheinlich so niemals passieren werden. Beispiel: Über was ich mit Jauch sprechen würde, wenn ich mal bei "Wer wird Millionär" sitzen würde. Auch das wird nie passieren, da ich viel zu scheu für die Kamera bin und mein Unwissen nicht vor der ganzen Nation präsentieren möchte.

Der Witz an der Sache ist, dass ich eigentlich ein sehr ruhiger Mensch bin und nur dann rede, wenn ich wirklich was zum Gespräch beizutragen habe. Ansonsten bin ich eher vom Typ stiller Zuhörer. Ich muss immer doll aufpassen, dass man mir das nicht im Gesicht anmerkt. Das Gespräch spiegelt sich manchmal in meinem Gesicht wider (in Form von Stirnrunzeln oder plötzlichem Lächeln oder dergleichen). Wie gesagt: ich wusste und weiß zu jeder Zeit meines Lebens, dass dort eigentlich niemand ist und ich höre auch keine Stimmen im Kopf oder so. Es ist einfach eine Art Hobby für mich, um mir Gespräche oder Situationen vorzustellen und wie ich dabei handeln/reagieren würde. Ich habe mal gehört, dass jeder so ein paar Selbstgespräche führt. Aber ich bin mir bewusst, dass ich da weit drüber bin. Mir ist das alles so peinlich, dass ich das noch nie jemanden erzählt habe und ich werde es wahrscheinlich auch mit ins Grab nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00039871 vom 11.06.2017 um 12:13:46 Uhr (16 Kommentare).

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Als Arbeitnehmer hat man die Arschkarte gezogen!

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Faulheit Stolz Arbeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Berlin

Ich habe beschlossen, ab jetzt nicht mehr zu arbeiten. Ich bin seit 10 Jahren im selben Betrieb - aber um den geht es mir gar nicht, sondern darum, wie blöd man sich als arbeitender Mensch noch vorkommt. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus und ich bin der Einzige, der noch nen Job hat. Ein Nachbar ist Hartz-IVler, schon seit es Hartz-IV gibt, der andere ist jetzt 19 und hat es geschafft, Frührente zu bekommen, weil er sich scheinbar einen guten Psychologen gesucht und dem etwas vorgeheult hat. Dann gibt es noch ein paar "neu hinzugezogene Mitbürger" - ihr wisst, was ich meine - und bei denen hört man Tag und Nacht nur Geschrei, laute Musik und Gepoltere. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, muss ich 1,5 Stunden eher los, weil man auf der hoffnungslos von LKWs überlasteten Straße fast nur steht, weil man aufpassen muss, dass man nicht von einem Schlagloch ins andere knallt und weil die Fußgänger sowie Radfahrer grundsätzlich nicht schauen und einfach loslaufen.

Wenn ich dann abends heimkomme, darf ich mir wieder die schöne laute Musik anhören, von der ich kein Wort verstehe und ich komme nicht zum Schlafen, weil die Wände hier verdammt dünn sind. Es geht mir hier nicht darum, dass ihr mir gleich sagt: Dann zieh doch woanders hin oder suche dir eine andere Arbeit... Nein, ich will hier meinen Unmut ausdrücken, dass man als arbeitender Mensch nur noch der Trottel ist und ich in meiner ganzen Nachbarschaft bestätigt bekomme, dass es sich viel schöner lebt, wenn man einfach gar nichts macht. Ich lasse mich jetzt krankschreiben, bis ich gekündigt werde und werde dann erstmal drei Jahre lang mein ALG1 beziehen. In drei Jahren sind die Sozialsysteme eh pleite und das Land ist zerstört, da juckt mich die Zukunft auch nicht mehr wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00039848 vom 05.06.2017 um 16:43:06 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Einer Frau in die Augen schauen und gemeinsam grinsen

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Begehrlichkeit München

Ich (m/Mitte 20) habe vor Kurzem eine neue Frau kennengelernt. Immer wenn wir uns länger in die Augen schauen, müssen wir automatisch grinsen. Auf den ersten Blick haben wir sehr viel gleiche Sachen in der Vergangenheit erlebt und wenn wir voneinander erzählen, kann man glauben wir sind ein und dieselbe Person. Nun zu meiner Beichte und meinem unbegründeten schlechten Gewissen: ich habe seit etwa drei Jahren eine Freundin, mit ihr einen gemeinsamen Hund und Wohnung. Wir haben zusammen sehr viel erlebt, schöne und schlimme Dinge durchgestanden. Jetzt weiß ich nicht, wie ich mich weiter verhalten soll. Es ist nichts passiert zwischen uns, aber trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. In so einer Situation war ich noch nie, da ich sonst nur männliche Kumpels habe.

Beichthaus.com Beichte #00039834 vom 03.06.2017 um 12:44:46 Uhr in München (9 Kommentare).

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Mein Fetisch: Ultraschalluntersuchungen

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Fetisch Manie

Ich möchte (m) beichten, dass ich einen stark ausgeprägten medizinischen Ultraschalluntersuchungs-Fetisch habe. Nichts inspiriert mich sexuell mehr, als wenn junge Frauen eine Ultraschalluntersuchung erhalten. Wichtig: dies gilt nur für Ultraschalls von außen, nicht von unten. Besonders ein Aspekt kurbelt dabei meine Vitalwerte nach oben: Die volle Blase. Wie manche unter euch ja vielleicht (sogar aus eigener Erfahrung) wissen, müssen Damen für Sonographien ihres Unterbauchs (Gebärmutter, Eierstöcke, Blase etc.) sowie der Nieren eine ziemlich gut gefüllte Blase haben. Dies verbessert die Sicht auf die Organe, weil der Urin in der Blase die Schallwellen weiterleitet und Luft im Darm verdrängt. Außerdem grenzt die volle Blase die Organe im Becken gut voneinander ab. Das nur zur Erläuterung.

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist diese Untersuchung genau deswegen für viele Frauen etwas unangenehm, da sie vorher sehr viel trinken müssen, aber keinesfalls zum Klo dürfen, sondern bis nach der Untersuchung aushalten müssen. Der Gedanke, wie sie mit drückender Blase beim Arzt warten müssen, macht mich schon maßlos an! Die Untersuchung selbst, wenn ihnen das kalte Gel auf den Unterbauch geschmiert wird und der Schallkopf auf die Blase gedrückt wird, ist der zentrale Teil meines Fetischs. Dazu ist zu sagen, dass ich nicht klassisch urophil bin! Sektgeschichten, Golden Shower und Ähnliches lassen mich kalt! Es geht mir wirklich rein um das Einhalten müssen, die Selbstbeherrschung, die die Frauen aufbringen müssen. Ich selbst hatte als Kind mehrere Ultraschalluntersuchung, bei denen ich auch jedes Mal mit randvoller Blase antraben musste. Ob dies eine unterbewusste Geschichte ist? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Beichthaus.com Beichte #00039833 vom 03.06.2017 um 10:49:18 Uhr (13 Kommentare).

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Ist da ein Einbrecher in meiner Wohnung?!

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Feigheit Peinlichkeit Würzburg

Ist da ein Einbrecher in meiner Wohnung?!
Ich bin vor Kurzem umgezogen und habe mir einen Wäscheständer in Form eines Menschen gekauft. Vom Aussehen ähnelt der Ständer einer Vogelscheuche, wenn ich meine Klamotten drüber hänge. Tja - oder auch einem echten Menschen, wenn es nicht ganz dunkel ist. Das wurde mir zum Verhängnis. Ich gehe also abends in das Schlafzimmer und schreie. Ich bin erschrocken, weil ich dachte, ein Einbrecher wäre in der Wohnung. Natürlich hat es sich schnell aufgelöst, aber der Schreck war erst einmal da. Nun würde man meinen, dass die gleiche Situation nicht wieder passiert und man ja weiß, dass es nur der Wäscheständer ist. Nein, bei mir war es nicht so. Als ich nach einer Stunde ins Bett gehen wollte, passierte exakt das Gleiche. Ich beichte also, dass mir (insgesamt zwei Mal) ein Wäscheständer Angst gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00039821 vom 01.06.2017 um 00:37:03 Uhr in Würzburg (Bahnhofsstraße) (17 Kommentare).

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