Die Wurst im Wäschekorb

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Ekel Peinlichkeit Dummheit Trunksucht Last Night

Die Wurst im Wäschekorb
Ich (m/22) muss etwas sehr Peinliches beichten, das mir ungefähr vor fünf Jahren passiert ist. Ich war 17 und in unserem kleinen Dorf fand ein großes Fest statt. Wie so oft - was will man auch sonst auf dem Dorf anstellen - gab es bis spät in die Nacht hinein viel Alkohol. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie viel ich eigentlich getrunken hatte, aber ich sage mal, ich war froh, dass ich überhaupt noch laufen konnte. Irgendwann jedoch - die Uhrzeit ist mir aus unerfindlichen Gründen entfallen - trat ich den Heimweg an. Eine damalige Freundin, die ich noch aus der Schulzeit kannte, begleitete mich. Nachdem wir ein Stück gelaufen waren und zusammen auf einem Spielplatz schaukelten, übermannte mich der Wunsch, die genannte Freundin noch ins Bett zu kriegen. Leider war mein Alkoholpegel dermaßen hoch, dass es wahrscheinlich mehr so aussah, als wollte ich - wie an einem Schiffsmast auf hoher See - an ihr Halt finden, statt sie einfühlsam zu berühren. Naja, irgendwann gab ich den Kampf auf und sie ging nach Hause. Genau wie ich - aber als wäre die Aktion auf dem Spielplatz nicht schon peinlich genug gewesen, ist das nächste, an das ich mich erinnere, dass ich am nächsten Mittag auf unserem Badvorleger aufwachte.

An sich ist daran nichts wirklich Schlimmes, die meisten haben schließlich schon im Bad geschlafen, aber als ich in die Küche schlich, um etwas zu trinken, stand dort mein Vater und lachte mich erst einmal herzlich aus. Ich war natürlich ziemlich irritiert, aber dann zeigte er mir ein Bild, dass er gemacht hatte - natürlich, wie ich auf dem Badvorleger schlief - und ein weiteres, das mir die Schamesröte ins Gesicht steigen ließ. Denn er hatte ein Foto gemacht, das eine Wurst zeigt, die im Wäschekorb statt in der Toilette gelandet war. Und mein Vater, sadistisch, wie er ist, hat die Bilder auch noch der ganzen Familie gezeigt. Alle amüsierten sich über meinen Fehltritt, nur mir war es extrem peinlich. Zum Glück waren nur Handtücher in dem Korb, und die kann man bekanntlich ja sehr heiß waschen - was meine Oma dann auch tat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031857 vom 06.09.2013 um 10:58:18 Uhr (16 Kommentare).

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Das Wasserglas meines Kollegen

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Ekel Boshaftigkeit Unreinlichkeit Kollegen

Ich arbeite mit einem Kollegen zusammen in der Buchhaltung und er nervt einfach, da er total aufdringlich ist und meint, dass er etwas Besseres wäre, als alle anderen. Gestern ging er zwei Stunden früher - die Zeit schrieb er sich aber dennoch auf - und ließ mich alleine im Büro. Da ich irgendwann auf die Toilette musste, und die sanitären Einrichtungen in unserem Stockwerk gerade renoviert werden, beschloss ich, mich in sein Wasserglas zu erleichtern. Ich weiß, das ist unanständig und widerlich, aber ich konnte nicht widerstehen, weshalb ich mich im Archiv versteckte und meine Tat vollzog. Im Gegensatz zu mir wechselt er sein Glas übrigens nur einmal wöchentlich, weshalb ich ihm das Glas, nachdem ich es gut geschwenkt hatte und den Rest dann in einen Blumentopf goss, einfach wieder auf seinen Schreibtisch stellte. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen, aber das hindert mich nicht daran, genüsslich zuzusehen, wenn er aus diesem Glas trinkt.

Beichthaus.com Beichte #00031854 vom 05.09.2013 um 10:55:28 Uhr (12 Kommentare).

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Nur wegen des Geldes

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Falschheit Verrat Lügen Selbstsucht Geld Wien Simmering

Ich lebe seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen. Jetzt ziehen wir allerdings um, da er sich darüber aufregt, dass die Nachbarn über uns zu laut sind. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm und ich will eigentlich auch nicht umziehen, da die neue Wohnung mehr Geld kostet und es dort keine Parkplätze gibt. Außerdem werde ich auch nicht mehr so viel verdienen, da gewisse Zulagen wegfallen werden. Unsere jetzige Wohnung ist übrigens wirklich schön - die Einrichtung hat viel Geld gekostet, aber jetzt dürfen wir wieder investieren. Denn die Küche passt nicht in die neue Wohnung und überhaupt müssen wir vieles neu kaufen. Mein Gehalt reicht leider nicht aus, als dass ich mir eine eigene Wohnung und ein Auto leisten könnte, sonst wäre ich vermutlich schon längst weg. Mein Freund ist knapp zehn Jahre älter als ich und ich mag ihn sehr, aber ich fürchte, wenn er so weiter macht, wird er sich finanztechnisch gegen die Wand fahren. Und damit dann auch mich. Ich beichte also, dass ich meinen Freund verlassen werde, sobald sich die Möglichkeit ergibt.

Beichthaus.com Beichte #00031850 vom 05.09.2013 um 08:16:12 Uhr in 1110 Wien Simmering (24 Kommentare).

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Die ewigen Vorurteile

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Ungerechtigkeit Feigheit Dummheit Vorurteile Gesellschaft

Ich bin ein Deutsch-Türke, der hier geboren und aufgewachsen ist, und komme auch aus einer Gegend, in der nicht viele Ausländer leben. Fast alle meiner Freunde sind Deutsche - wir gehen zusammen feiern und machen alles zusammen. Was mir jedoch im Laufe der Jahre sehr oft aufgefallen ist, ist, dass fast jeder dieser Leute etwas Rassistisches in sich trägt. Man bekommt ständig zu hören, dass sie ja keine Rassisten seien, aber trotzdem finden, dass zu viele Kanaken in Deutschland leben. Natürlich bin ich in so einem Fall immer die Ausnahme, schließlich bin ich "voll korrekt". Mit dieser Aussage scheinen sie zu glauben, dass sie mich besänftigen können, da sie mich ja irgendwie in Schutz nehmen, aber dem ist nicht so. In meinem Bekanntenkreis sind sehr viele Akademiker und andere gebildete Ausländer, ich selbst studiere Jura und kann nicht verstehen, wie man so pauschalisieren kann. Aber andererseits kann ich mich auch in Ihre Lage versetzen - wenn ich nur solchen Dreck über Ausländer im TV sehen würde, würde ich vermutlich nicht anders denken.

Beichthaus.com Beichte #00031849 vom 04.09.2013 um 23:44:13 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schlupflöcher auf dem Sex-Parkplatz

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Engherzigkeit Fremdgehen Sex Vorurteile Viersen

Da ich im Fernverkehr tätig bin, lerne ich durch die geltenden Sozialvorschriften (Lenk- und Ruhezeiten) viele Autobahnparkplätze kennen. Bei einigen der Parkplätze ist mir aufgefallen, dass die dortige Umzäunung einige Schlupflöcher in den angrenzenden Wald beinhaltet. Nach einiger Zeit des Beobachtens ist mir aufgefallen, dass durch diese Löcher eine ganze Menge Männer in den Wald verschwinden. Ich überlegte hin und her und kam dann, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, zu dem Schluss, dass das wahrscheinlich Schw*chteln sind, die meistens Frau und Familie zu Hause haben. Und das geht ja mal gar nicht, denn das ist Betrug und die Familie wartet zu Hause sehnsüchtig auf den Papa, während er sich im Wald vergnügt. Also habe ich mir eine Handvoll Kabelbinder genommen, gewartet, bis sich ein paar verlassene Autos auf dem Parkplatz angesammelt hatten, und habe dann den Zaun, der ja nicht ohne Grund da steht, wieder zusammengeflickt. Ich hatte wirklich viel Freude daran, zu sehen, wie die Männer dann ratlos hinter dem Zaun standen und erst einmal nicht wussten, was sie tun sollten. Ich hoffe nur, dass einige zumindest ein bisschen darüber nachgedacht haben, was sie da eigentlich tun und jetzt eher an ihre Familien denken, oder vielleicht sogar in Erklärungsnot gekommen sind.

Beichthaus.com Beichte #00031847 vom 03.09.2013 um 21:14:06 Uhr in 417 Viersen (A61) (29 Kommentare).

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