Das Horrorfilm-Fieber

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Lügen Falschheit Verzweiflung Medien Horka

Ich (m/19) fürchte mich vor Horrorfilmen und bekomme davon Schlafprobleme. Trotzdem sehe ich mir ständig welche an. In meiner Clique ist nämlich vor Kurzem das Horrorfilm-Fieber ausgebrochen. Jetzt hocken wir fast jedes Wochenende bei einem Kumpel, dessen älterer Bruder eine riesige Horrorfilmsammlung besitzt, und sehen uns diese an, meistens sogar mehrere nacheinander. Meine Kumpels haben sich nämlich vorgenommen, die ganze Sammlung anzusehen. Ich habe mich bisher nicht getraut zu sagen, dass ich diese Filme nicht sehen möchte, weil ich befürchte, meine Kumpels halten mich dann für ein Weichei und lachen mich aus. Während der Filme kann ich mich ganz gut beherrschen und meine Angst unterdrücken, aber schon, wenn ich alleine auf dem Weg nach Hause bin, und es raschelt irgendetwas im Gebüsch, zucke ich zusammen. Zu Hause kann ich dann nur schlafen, wenn alle Türen abgeschlossen sind. Ich schlafe dann zwar ein, aber seitdem wir regelmäßig diese Filme sehen, wache ich beim kleinsten Geräusch - manchmal auch völlig verschwitzt und mit rasendem Puls - auf. Ich schäme mich dafür und hoffe, dass ich entweder irgendwann immun werde oder meine Kumpels die Lust an den Filmen verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00031884 vom 12.09.2013 um 00:35:29 Uhr in Horka (20 Kommentare).

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Der Wunsch, dass sie wieder krank wird

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Begehrlichkeit Habgier Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m) bin Mitte 30. Meine Freundin ist seit 2010 mit mir zusammen und war in dieser Zeit dreimal in einer psychiatrischen Klinik, weil sie Probleme hat. Darüber hinaus ist sie zu Hause auch oft depressiv und hat "Krisen". Im Herbst fing es dann an, denn sie wollte mich immer seltener sehen. Ich merkte, dass sie wohl plante, mich zu verlassen, was mich sehr unglücklich machte, auch weil sie sich erst im Februar des nächsten Jahres wirklich trennte. Sie ging zu dieser Zeit wieder in eine Klinik, und ich besuchte sie täglich, da sie sonst niemanden hat. Wie das so ist, mochte sie mich wieder mehr und wir kamen irgendwann erneut zusammen. Dann wurde sie entlassen, und machte eine Therapie, in der sie große Fortschritte machte und damit wurde auch unser Verhältnis wieder besser. Im Frühjahr 2012 musste sie dann erneut in eine Klinik - das gleiche Spiel wie zuvor begann. Ich war der Einzige, der sie besuchte, und sie war unglaublich dankbar. Danach fing sie einen neuen Job an, traf sich regelmäßig mit Kollegen und ich wurde wieder lästig. Wir telefonierten oft eine ganze Woche lang nicht und sehen wollte sie mich natürlich auch nicht.


Und ja, ich weiß, dass ich vermutlich die Falsche habe, aber das ist nicht das Problem - denn ich fühle mich schrecklich schuldig. Ich wünsche mir nämlich, dass es meiner Freundin wieder schlecht geht. Denn dann bräuchte sie mich und ich könnte wieder die wichtigste Person in ihrem Leben sein. Ich hoffe deshalb, dass ihre Krankheit wieder zum Vorschein kommt und damit die Depressionen - ich tue schließlich alles für sie und möchte sie nur bei mir behalten! Aber selbstlos ist meine Liebe nicht. Man sollte jemanden eher gehen lassen, als sich zu wünschen, dass es ihm wieder schlecht geht, nur weil man selbst einen Vorteil daraus ziehen könnte. Ich will doch nur, dass sie mich zu schätzen lernt und bei mir bleibt. Ich weiß, diese Gedanken klingen absolut unlogisch, und ich fühle mich auch sehr schuldig, weil ich so denke.

Beichthaus.com Beichte #00031883 vom 12.09.2013 um 10:31:32 Uhr (25 Kommentare).

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Die ewige Lüge

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Lügen Peinlichkeit Falschheit Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w) beichte, dass ich meinen Freund belüge. Und zwar insofern, dass ich ihm jedes Mal, wenn wir Sex haben, vorspiele, einen Orgasmus zu haben, obwohl das nicht stimmt. Mittlerweile bringe ich das ziemlich überzeugend rüber und er hat bisher nichts bemerkt, obwohl wir seit sechs Monaten zusammen sind. Der Grund, warum ich das mache, ist sein angeschlagenes Selbstbewusstsein. Er ist extrem unsicher - und zwar bei allem - aber, dass ich keinen Orgasmus kriege, liegt nicht an ihm. Ich spüre beim Sex einfach nichts. Deshalb hatte ich, trotz diverser Beziehungen, auch noch nie einen Orgasmus. Aber ich kann ihm das nicht sagen, weil es mir einerseits total peinlich ist und ich andererseits angst habe, dass er mich verlässt. Ich bin so schon ein sehr komplizierter Mensch und das würde unsere Beziehung noch mehr verkomplizieren. Ich bin also eine feige Lügnerin mit Verlustängsten.

Beichthaus.com Beichte #00031882 vom 12.09.2013 um 00:52:51 Uhr (25 Kommentare).

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Erinnerungen an den 11. September

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Morallosigkeit Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w/37) muss etwas beichten, das wahrscheinlich für viel Unverständnis und Hass unter den Lesern sorgen wird. Ich kann am 11. September nicht andächtig zurückdenken, oder gar Trauer für die Opfer des Anschlages 2001 empfinden. Nein, ganz im Gegenteil: Eigentlich bin ich sogar eher schadenfroh und freue mich, dass die "unverwundbare" Übermacht USA endlich auch einmal angegriffen wurde. Ich finde es einfach ungerecht, dass die USA schon seit vielen Jahren immer wieder teilweise wirklich unnötige Kriege anzettelt und selbst, sei es aufgrund der geografischen Lage oder der haushohen Überlegenheit, niemals irgendwelche Schäden im eigenen Land hat. Wenn ich an die Bomben auf Dresden oder Berlin und die unzähligen Opfer bei Stalingrad denke, finde ich es nur gerecht, wenn die USA auch mal etwas abbekommt. Für die Opfer tut es mir allerdings schon leid. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich bin kein Nazi oder gewaltverherrlichender Mensch, aber in diesem Fall denke ich wohl etwas anders, als die meisten Menschen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031881 vom 11.09.2013 um 22:42:08 Uhr (55 Kommentare).

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Jeden Monat neue Schuhe

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Habgier Shopping Internet Ex

Jeden Monat neue Schuhe
Als ich (w/27) mit meinem Freund den ersten Monat seit unserem Kennenlernen feierte, kannte er längst meine Vorliebe für schöne Sachen. An unserem Monats-Jubiläum, dem 23., lud er mich auf eine Shoppingtour ein. Zur Feier des Tages durfte ich mir etwas aussuchen. Es war eine neue Jeans. Einen Monat später das gleiche Spiel. Diesmal war es ein Kleid. Dann High Heels. Und so ging es Monat für Monat weiter, bis er ein Kundenkonto bei Zalando eröffnete und ich mir selbst jeden Monat etwas aussuchen sollte. So musste er die, für ihn langweiligen Einkaufstouren nicht mitmachen. Vor fünf Monaten haben wir uns in beiderseitigem Einverständnis getrennt. Wir waren drei Jahre zusammen. Am 23. jeden Monats kaufe ich mir trotzdem weiterhin Schuhe und diverse Kleidung über sein Kundenkonto. Bis jetzt hat er nichts dagegen getan.

Beichthaus.com Beichte #00031876 vom 10.09.2013 um 17:08:16 Uhr (21 Kommentare).

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