Von Freundschaft zur Liebe

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Begehrlichkeit Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung

Ich (w/34) bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen. Und es gab da immer ein bestimmtes männliches Wesen, in den ich total vernarrt war. Ich fand ihn eigentlich schon immer toll. Doch er hatte nie Interesse an mir und so begnügte ich mich wohl oder übel damit, in seiner Friendzone zu sein. Wir sind mit den Jahren richtig gute Freunde geworden, obwohl ich noch immer ein wenig verknallt in ihn bin. Er ist vor einigen Jahren in den Nachbarort gezogen, ist aber doch noch öfter bei uns im Dorf. Aber immer unerreichbar für mich. Vor zehn Jahren habe ich geheiratet und ich liebe meinen Mann sehr. Vor einigen Wochen war der allerdings nachts aus dem Haus und ich war ausgegangen. Mein Kumpel war wie so oft auch in unserer Stammkneipe, die sich im Dorf befindet. Da er nicht mehr nach Hause fahren konnte, habe ich ihn mit zu mir nach Hause genommen, damit er auf dem Sofa schlafen kann. Wir waren beide recht angetrunken, was das, was da passiert ist keinesfalls entschuldigt. Wir haben uns geküsst und er sagte noch zu mir, dass wir das, was wir haben doch nicht kaputt machen sollen. Aber für mich war das einfach so, als wäre ich nach jahrelanger Reise endlich am Ziel. Wir sind zusammen im Bett gelandet und haben den nächsten Tag zusammen verbracht. Es war wirklich schön und ich dachte, dass das eine einmalige Sache ist und habe gehofft, dass wir damit die Freundschaft, die wir aufgebaut hatten, nicht kaputt machen. Doch irgendwie schien das Gefühle für mich in ihm erweckt zu haben. Seither schreiben wir uns jeden Tag und treffen uns so oft es geht. Wir gehen zusammen aus, keiner denkt sich etwas dabei, schließlich weiß man ja, dass wir befreundet sind. Ich komme mir vor, als würde ich träumen, weil ich ihn eben schon so lange quasi aus der Ferne anhimmele.

Ich weiß, dass ich einfach alles verlieren kann. Ich setze meine Ehe aufs Spiel, die Freundschaft mit meinem Kumpel. Eigentlich müsste ich die Affäre beenden, doch dann würde ich ihm wehtun. Ich weiß, dass er, was Beziehungen angeht, sehr sensibel ist, schließlich kenne ich ihn lange genug. Ich will ihm nicht das Herz brechen. Aber ebenso wenig will ich meinem Mann wehtun. Der denkt sich ja nichts dabei, wenn ich mit meinem Kumpel unterwegs bin oder ihm schreibe. Andererseits sagt mein Kumpel mir, dass er im Augenblick so glücklich ist wie niemals zuvor. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00031410 vom 12.06.2013 um 16:14:13 Uhr (27 Kommentare).

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Das Referat nach Stupidedia

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Dummheit Boshaftigkeit Lügen Peinlichkeit Schule

Das Referat nach Stupidedia
In der neunten Klasse hat ein Freund von mir (m/18) im Erdkundeunterricht einmal ein Referat über Südafrika halten müssen. Leider hatte er davon gar keine Ahnung und schrieb mich im Laufe des Nachmittags an und fragte mich, ob ich ihm nicht helfen könne. Da habe ich mir einen Spaß erlaubt und ihm einen Link zu dem Stupidedia-Artikel über Südafrika geschickt - also eine Art Satire-Seite von Wikipedia, auf der Unsinns-Artikel stehen. Ich dachte, er würde die Seite kennen und dann selbst Wikipedia öffnen.
Er bedankte sich allerdings nur und wir chatteten weiter über andere Dinge. Eine Woche später hielt er dann sein Referat. Als er dann damit begann zu erzählen, dass die Menschen in Südafrika auf Stadtschiffen zusammengepfercht leben, musste ich es mir echt verkneifen, lauthals zu lachen. Am Besten war der Blick der Lehrerin, welche während des Referats jegliche Farbe im Gesicht verlor. Nach dem Referat trat die Lehrerin nach vorne und bat meinen Kumpel aus dem Raum. Während er draußen war, fing ich heftig an zu lachen und klärte die Klasse darüber auf, was ich getan habe und alle fanden das unglaublich witzig. Ich beichte, dass ich mich also ein wenig vor der Klasse aufgespielt habe, dass mein Kumpel eine Sechs bekommen hat, und bei der Lehrerin untendurch war.
Das Ganze ist nun etwa zwei Jahre her und wir lachen immer noch gemeinsam drüber.

Beichthaus.com Beichte #00031408 vom 11.06.2013 um 19:38:27 Uhr (18 Kommentare).

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Die Sucht ist stärker

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Drogen Sucht Falschheit Familie

Ich war früher drogensüchtig und bin seit einem halben Jahr wieder rückfällig, ohne dass irgendjemand aus meinem Umfeld darüber Bescheid weiß. Jetzt habe ich einen Vorschuss für meine Kaution und die Miete verjunkt, den ich von meinen Eltern bekommen habe und gehe in Therapie.
Ich fühle mich so miserabel wegen dem, was ich meinen Eltern da angetan habe, das ist übel. Ich meine, sie haben mir vertraut und mir eine größere Summe Geld zukommen lassen, um mir bei dem Start in ein neues Leben zu helfen, und ich besitze die Dreistigkeit es einfach aus dem Fenster zu werfen. Aber die Sucht ist so stark, ich kriege das ohne Hilfe einfach nicht hin. Ich hoffe, dass mir meine Eltern und auch mein Umfeld verzeihen können, was im letzten halben Jahr passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00031405 vom 11.06.2013 um 15:43:48 Uhr (16 Kommentare).

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Die verhängnisvolle Nacht

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Trunksucht Dummheit Maßlosigkeit Schwangerschaft Rheine

Ich (m/19) habe einem jungen Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft völlig verbaut. Vor gut eineinhalb Jahren war ich auf einer bekannten, öffentlichen Party in unserem Umkreis. Ich war zu der Zeit Single und seit ein paar Monaten 18. Mit der Volljährigkeit kommt ein gewisses Maß an Verantwortung und Reife einher - möchte man zumindest meinen. Bei Reflexion des Abends muss ich jedoch gestehen, dass auf genannter Party nicht viel davon zu sehen war. Ursprünglich bin ich mit ein paar Freunden hingegangen, um lediglich "ein wenig" zu trinken und mich bei guter Musik zu amüsieren. Vorgeglüht hatten wir schon bei mir zu Hause, da ich als Einziger bereits eine eigene Wohnung hatte, die ich mir dank meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, neben Auto und anderen Annehmlichkeiten, leisten konnte. Wie das aber immer so ist, neigt man bei guter Basis und steigendem Alkoholpegel sowie Stimmung stark dazu, immer weiter über die Strenge zu schlagen. Und wie es eben kommen musste, war ich nach einigen Stunden intensivem feiern mittlerweile ordentlich betrunken.

In unmittelbarer Nähe zu unserer Gruppe standen einige offensichtlich gut angetrunkene Mädchen, die schon den ganzen Abend auffällig zu uns herübergeschaut und in übertrieben neugierigem Maße getuschelt hatten. Wir, natürlich nicht lange überlegt, sind mit geschlossener Mannschaft herüber und haben geschaut, was möglich ist. Die Mädels stellten sich als sehr gesellig heraus, wobei sich eine hübsche Brünette besonders für mich zu interessieren schien. Zwar ursprünglich nicht mit der Absicht, als Single aber auch nicht abgeneigt, kamen wir uns näher und ich nahm sie später mit dem Taxi noch mit nach Hause. Wir, immer noch stark betrunken, hatten im Laufe der Nacht mehrmals ungeschützten Sex. Irgendwann schliefen wir dann vor Müdigkeit einfach ein. Am nächsten "Morgen", frühstückten wir und ich brachte sie mit dem Auto nach Hause. Vorher hatten wir noch Telefonnummern ausgetauscht. Die nächsten Wochen liefen wie gewohnt. Ich ging meiner Arbeit nach, traf meine Freunde und lebte mein Leben. Auch mit dem Mädchen von besagtem Abend stand ich weiter in Kontakt. Eines Abends stand dann meine Bekanntschaft in Begleitung ihrer Eltern vor meiner Haustür. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, war das Mädel gerade einmal junge 16 Jahre alt. Als Sahnehäubchen auch noch seit einigen Wochen schwanger. Ich denke, man kann sich vorstellen, wie angenehm diese Unterredung ausgefallen ist. An dem verhängnisvollen Abend bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Alter zu fragen und auch in den weiteren Wochen waren so banale Themen wie das Alter niemals Gegenstand der Unterhaltungen. Nach einem langen Gespräch mit einer Beratungsstelle hat sie sich überdies dazu entschieden, das Kind zu behalten.

Ich habe einen Wochenendjob angenommen, um meinen Unterhaltszahlungen nachkommen zu können, und sehe sowohl mein Kind als auch die Mutter regelmäßig. Da wir uns weiterhin in jeder Hinsicht sehr gut verstehen, und ich das Vater-Sein als großes Glück empfinde, werden wir versuchen, nach meiner Ausbildung und wenn sie 18 Jahre alt ist, ein gemeinsames Leben mit Kind zu führen. Ich beichte, und es tut mir unendlich leid, dass ich trotz meines Alters und der "geistigen Reife", nicht daran gedacht habe zu verhüten, obwohl ich daran hätte denken müssen. Ich habe einem jungen Mädchen die Chance auf eine Karriere sowie eine freie Entscheidung über ihre Zukunft genommen. Ich bitte inständig um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031400 vom 10.06.2013 um 15:47:10 Uhr in 48429 Rheine (45 Kommentare).

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Jahrelang halbe Filme gesehen

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Trunksucht Verschwendung Maßlosigkeit

Jahrelang halbe Filme gesehen
Ich (m/50) bin trockener Alkoholiker, seit ich vor einem Jahr in einer Therapie war. Es geht mir jetzt wieder gut - körperlich, geistig und seelisch. Vor dem Entzug hatte ich mich oft am Abend, wenn ich alleine zu Hause war, vor den Fernseher gesetzt, Filme oder DVDs angeschaut und nebenher eine Flasche Wodka und ein paar Bier zum Nachspülen getrunken. Ich empfand dieses Verhalten damals als entspannend. Das ging über viele Jahre so und ich fühlte mich, so als stiller Trinker, auch niemals als besonders betrunken.
Jetzt, da ich trocken bin, stelle ich fest, dass ich die meisten Filme gar nicht vollständig gesehen habe. Ich bin wohl immer wieder weg gedöst und habe vieles gar nicht mitbekommen. Ich kann jetzt viele Filme noch mal anschauen und als ganz neu empfinden. Daraus erkenne ich, wie sehr man sich mit Alkohol aus der Welt beamen kann und ich hatte das nicht einmal wahrgenommen. Diese Erfahrung habe ich bisher noch nicht einmal meiner Frau erzählt, es wäre mir zu peinlich. Sie hatte von der Trinkerei auch gar nicht so viel mitbekommen, da ich immer peinlich auf die Flaschen-Entsorgung geachtet habe - da klemmt es übrigens bei den meisten Säufern.
Was ich aber auch noch feststelle ist, dass mir jeden Monat viel mehr Geld über bleibt. Alkoholsucht ist teuer! Rechne mal bald jeden Tag die Flasche Schnaps zu 10 Euro, wenn man nicht den letzten Fusel trinken will, dann noch Bier und Wein, da sind locker 300 Euro im Monat weg. Dann noch öfter einen Kneipenbesuch à 20 Euro eingeschoben, und schon sind wir bei 500 Euro pro Monat. Nur fürs Saufen! Wie heißt es so schön: "Haus und Hof versoffen.". Der Spruch stimmt. Aber diese auf mich bezogene Rechnung konnte ich ebenfalls bisher nur hier, im Beichthaus, vorbringen. Ich wünsche mir Absolution für meine Trinkerjahre und dass mir ein Rückfall erspart bleibt.

Beichthaus.com Beichte #00031388 vom 09.06.2013 um 10:18:42 Uhr (21 Kommentare).

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