Das seltsame Verhalten meines Freundes

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Eifersucht Misstrauen Partnerschaft

Ich (w/22) bin unheimlich eifersüchtig. Mit meinem Freund (23) bin ich seit über drei Jahren zusammen und es läuft mal mehr, mal weniger gut. Im Großen und Ganzen sind wir aber sehr glücklich miteinander. Irgendwann ging es los, dass ich anfing, mich belogen zu fühlen. Er verschwieg mir bewusst Dinge, die eigentlich nicht schlimm waren, aber es kam ein riesiger Haufen zusammen, der mich irgendwann überrollte. Weiter will ich darauf nicht eingehen, es tut ihm auf jeden Fall leid und wir haben oft und lange darüber gesprochen. Und er versprach, daran zu arbeiten. Das letzte und gleichzeitig intensivste Gespräch zu diesem Thema liegt inzwischen einige Monate zurück und geändert hat sich nicht allzu viel. Doch seit zwei oder drei Wochen behandelt er mich wie eine Königin. Er bringt mir Frühstück ans Bett, richtet sich mit seinen Wochenendplänen zu 100 Prozent nach mir - wir wohnen beide noch bei den Eltern, ich arbeite in der Früh- und er in der Spätschicht, wir sehen uns also nur am Wochenende - und ist irgendwie auch einfühlsamer und geduldiger geworden. Versteht mich nicht falsch, davor war es auch immer wunderbar mit ihm, aber es hat sich nun mal viel geändert. Er hat sich geändert.

Aufgrund meiner Eifersucht bin ich natürlich unterbewusst ziemlich misstrauisch, was - oder wer - diesen plötzlichen Verhaltenswechsel ausgelöst haben könnte und warum. Ich habe tierische Angst, dass mein Freund jemand anderen hat oder hatte, oder aus irgendeiner anderen Ursache mir gegenüber ein schlechtes Gewissen hat und sich nur deshalb so verhält. Deshalb muss ich nun beichten, dass ich "hoffe", dass mein Freund einfach nur ein bisschen langsam und vielleicht sogar etwas blöd ist, weil ich dieses Verhalten mit unseren Gesprächen vor einigen Monaten verbinden möchte, um mir nicht ausmalen zu müssen, was sonst gerade in ihm vorgeht. Schatz, ich liebe dich mehr als andere. Aber im Moment machst du mir wirklich Angst.

Beichthaus.com Beichte #00031376 vom 07.06.2013 um 09:08:10 Uhr (12 Kommentare).

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Die nervigen Ungläubigen

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Hass Aggression Unglaube Vorurteile

Ich könnte kotzen, wenn Menschen, die nicht an Gott glauben oder sich zu keiner Religion bekennen, ständig versuchen, anderen ihren Glauben auszureden. Ganz schlimm ist es, wenn sie diese deshalb dumm anmachen, von wegen "Wie kann man nur so blöd sein und an so etwas glauben?", "Ich hasse die Angehörigen jeder Religion", und so weiter. Solchen Menschen stehe ich enorm feindselig gegenüber und es gab in diesem Zusammenhang sogar schon tätliche Auseinandersetzungen. Wer Menschen aufgrund ihres Glaubens verurteilt, kann sie genau so gut wegen ihres Geschlechts oder ihrer Ethnie verurteilen. Ich gestehe, dass ich vor den Anhängern jeder Religion der Welt - mag sie auch noch so verschroben, seltsam oder radikal sein - mehr Respekt habe als vor solchen, die den Gläubigen ständig auf die Nerven gehen oder sie sogar angreifen.

Beichthaus.com Beichte #00031368 vom 06.06.2013 um 16:08:04 Uhr (77 Kommentare).

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“Beichte

Gratis Trip durch Deutschland

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Habgier Faulheit Stolz Arbeit

Gratis Trip durch Deutschland
Hallo liebe Beichthaus-Gemeinde, angestachelt von einer Beichte über ein Vorstellungsgespräch in welchem der Personalchef sehr arrogant war möchte ich hier ebenfalls etwas beichten. Ich arbeite in einem Berufsfeld, in welchem Fachkräftemangel herrscht und bin sehr gut qualifiziert (ständige Weiterbildung, etc.). Dadurch habe ich keine Probleme einen Job zu finden, eher im Gegenteil, ständig versucht irgendjemand mich abzuwerben (dies aber nur am Rande).

Als ich bei meinem letzten Arbeitgeber aufgehört habe und es sowieso gerade kurz vor dem Jahreswechsel war, beschloss ich mal drei Monate Auszeit zu nehmen, um mich etwas zu erholen. Natürlich musste ich für die Bundesagentur trotzdem Bewerbungen schreiben, zu Vorstellungsgesprächen gehen und Probearbeiten wahrnehmen. Das wäre soweit auch kein Problem, was mich allerdings sehr gestört hat, ist die Tatsache, dass sich von der Bundesagentur aus fast nur schlechte Unternehmen bei mir gemeldet haben und ich es echt nicht einsehe, für den gleichen Job nur noch die Hälfte an Gehalt zu bekommen. Außerdem waren sehr viele, insbesondere Zeitarbeitsunternehmen, sehr arrogant in ihrer Art und Weise. Ein paar meinten sogar, sie könnten mir mit der Bundesagentur drohen, falls ich mich nicht bewerben sollte.

Am Anfang hat mich das auch weniger gestört, da ich mich ja nicht bewerben musste, solange einem Brief keine Rechtsbelehrung bei lag. Da mir aber die Dreistigkeit und Arroganz vieler Unternehmen und Zeitarbeitsfirmen sehr auf den Geist ging, habe ich mich entschlossen etwas Anderes zu veranstalten. Ich habe mich auf jede Anfrage eines Unternehmens hin beworben und in 50 Prozent der Fälle dann auch ein Vorstellungsgespräch bekommen. Wie allerdings von mir bereits erwartet, stellten sich circa 85% der von mir besuchten Firmen als die oben genannten schlechten Unternehmen heraus. Teilweise wollten sie, dass ich entweder erst mal für 2 Jahre als Zeitarbeiter einsteige, dann wieder mal nur 6-Monats-Verträge, dann hätte ich drei sehr anspruchsvolle Jobs auf einmal übernehmen sollen. Wäre ja soweit kein Problem, wenn die Bezahlung stimmen würde. Aber: Je höher die Anforderungen, desto niedriger wurde das Gehalt.

Das Ganze hatte aber riesige Vorteile für mich:
1) Ich hatte Spaß daran, mir die total überzogenen Vorstellungen der Personalchefs anzuhören und zu zusehen wie ihnen die Kinnlatte auf den Tisch knallte, als ich ihnen eine ehrliche Antwort auf mein letztes Gehalt gab.

2) Scheinen Personalchefs echt nicht darauf abzufahren wenn man nicht mit der üblichen "ich hab Angst vor der Bundesagentur und mache deshalb jeden Job, egal was Du von mir verlangst mein Chef"-Einstellung in ein Vorstellungsgespräch geht, sondern direkt klarstellt, dass man eine Leistung verkaufen möchte und dadurch kein Bittsteller ist.

3) Da ich wusste, dass ich diese Jobs sowieso nicht wollte, konnte ich es im Vorstellungsgespräch echt locker angehen lassen. Und jetzt der allergrößte Vorteil:
Man bekommt sämtliche Fahrtkosten erstattet und wenn man länger als 12 Stunden unterwegs ist, auch eine Übernachtung. Da mir jedoch nicht vorgeschrieben wurde, wann ich am nächsten Tag zurückfahren sollte, hatte ich so immer noch einen ganzen Tag Städtetour.

Ich beichte hiermit, dass ich beabsichtigt drei Monate auf Staatskosten gelebt habe und die bestehenden Gesetze für einen 3-Monatigen Trip quer durch Deutschland zu meinen Gunsten ausgenutzt habe. Weiter beichte ich, dass ich eine Menge Zeit und dadurch Geld in verschiedenen Unternehmen verschwendet habe (vorrangig aber nur Zeitarbeitsunternehmen), nur um mich privat an irgendwelchen Personalchefs mit total realitätsfernen Arbeits- und Anstellungsvorstellungen zu ergötzen! Im Nachhinein tut mir das schon etwas leid, da es andere Menschen wesentlich schwerer haben als ich und die Personalchefs bestimmt auch nicht zu den unterbeschäftigten Berufsgruppen zählen. Ich habe 3 Monate später beschlossen, dass ich wieder arbeiten möchte und habe einen Job mit meinem Wunschgehalt in einer super Firma bekommen. Hier sind die Mitarbeiter mehr als Nummern und ich fühle mich sehr wohl!

Beichthaus.com Beichte #00031347 vom 04.06.2013 um 11:50:03 Uhr (15 Kommentare).

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Ekel-Lärm

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Hass Feigheit Ekel Familie Stuttgart-Mitte

Ich (w/22) liebe meine Mutter und bewundere ihre einzigartige, herzliche und schlicht unglaublich tolle Persönlichkeit und alles, was mit ihr zu tun hat. Aber in einer Sache geht sie mir gewaltig auf den Keks. Sie arbeitet in einer Behörde in Stuttgart, wo ich auch seit ein paar Monaten einen Aushilfsjob habe. Da es der Platz zuließ und niemand etwas dagegen hatte, teile ich mir seither ein Büro mit meiner Mutter. Das macht an sich wirklich Spaß, ich kann sie immer um Hilfe bitten, wenn ich nicht weiterkomme oder wir unterhalten uns während der Arbeit ab und zu ein bisschen. Aber immer, wenn sie ihr Frühstücksbrötchen auspackt, sehe ich schwarz.

Meine eigentlich so feine, wohlerzogene Mutter, die stets viel Wert auf alle möglichen Äußerlichkeiten legt, macht beim Essen unheimlich ekelhafte Geräusche. Sie schmatzt nicht, aber irgendwie... ich kann das ja nicht mal beschreiben! Mir rollen sich wirklich die Zehennägel auf, wenn ich ihr beim Essen zuhören muss. Inzwischen richte ich sogar meine "Botengänge" und Raucherpausen nach ihr und ihrem Frühstücksmassaker, sodass ich diesen Ekel-Lärm nicht ertragen muss. Mama, es tut mir leid. Ich liebe dich wirklich, aber in solchen Momenten würde ich eine von uns beiden wirklich gern aus dem Fenster werfen.

Beichthaus.com Beichte #00031346 vom 04.06.2013 um 09:58:58 Uhr in Stuttgart-Mitte (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Keine Erinnerung

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Missbrauch Verzweiflung Familie

Ich (w/20) habe gestern von meinen Eltern erfahren, dass es sein kann, dass mein Opa mich vor circa 16 Jahren sexuell missbraucht hat. Ich kann mich erinnern, dass ich als kleines Kind beim Psychologen war, da ich, obwohl ich eigentlich trocken war, mich nach einiger Zeit wieder eingenässt habe, als ich 4 Jahre alt war. Meine Eltern sind mit mir von Arzt zu Arzt, und halt auch zum Psychologen aber es kam nie raus was der Grund war geschweige denn eine Lösung für mein Problem. Zu dieser Zeit war sexueller Missbrauch auch noch ein riesiges Tabu-Thema, weshalb niemand in diese Richtung gedacht hat. Vor 8 Jahren kam dann raus, dass mein Opa meine Uroma sexuell missbraucht hat, darauf hin sind meine Eltern wieder mit mir zum Psychologen, damit er etwas raus bekommt. Mein Opa hat alles geleugnet und bei mehrfacher Nachfrage wollte er nicht mehr drüber sprechen.

Meine Familie hat ihn dann unter Druck gesetzt und ihm gesagt er solle eine Therapie machen oder man würde ihn anzeigen. Der Psychologe hat jedoch aus mir nichts raus bekommen. Darauf hin haben meine Eltern über Jahre den Kontakt abgebrochen und ab diesem Tag hatte sich das Problem mit dem Einnässen erledigt. Wir haben mittlerweile wieder Kontakt zu meinen Großeltern aber nur sporadisch, wir sehen sie nur an Geburtstagen und das war es. Aber ich habe seit Kindheitstagen eine Ablehnung gegen meinen Opa. Ich kann es nicht haben, wenn er mich umarmt oder neben mir sitzt. Mittlerweile bin ich wegen Depressionen in Behandlung, aber auch dafür gab es bis jetzt keinen schwerwiegenden Grund. Ich lag heute die ganze Nacht wach und habe mich selbst dafür verachtet, dass ich als Kind nichts dazu gesagt habe, weder ja noch nein und mich auch an nichts mehr erinnern kann. Ich musste das gerade einfach los werden.

Beichthaus.com Beichte #00031345 vom 04.06.2013 um 08:23:56 Uhr (16 Kommentare).

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