Für die Familie

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Engherzigkeit Ehebruch Morallosigkeit Falschheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich neben meiner Ehe mit einem verheirateten Mann eine anderthalb Jahre andauernde Liebesbeziehung gepflegt habe. Er war nicht irgendein Mann in meinem Leben, sondern jemand, den ich zutiefst geliebt habe. Auch für ihn war ich die Traumfrau. Ja, er war der Mann meiner Träume, und Träume gehen nun mal selten in Erfüllung. Jetzt mussten wir getrennte Wege gehen, da wir unsere Familien, wegen der Kinder, wir haben beide eine Tochter, nicht verlassen können. Mir tut diese Trennung wahnsinnig weh. Hätte er seine Frau, die er nicht mehr liebt, verlassen, wäre ich vielleicht auch gegangen. Leider konnte er das nicht. Ich wünsche, dass er seine Entscheidung noch richtig bereuen wird. Hiermit beichte ich nun, was für ein herzloser Mensch ich bin, und dass ich meinen Ehepartner so brutal hintergangen habe. Nicht nur körperlich, sondern emotional. Es tut mir so leid. Trotzdem ist er der Mensch, zu dem ich stehe, und für den ich alles in der Ehe tue, sodass es ihm, unserer Tochter und mir gut geht. Lieber Gott, verzeih mir.

Beichthaus.com Beichte #00031500 vom 24.06.2013 um 19:06:04 Uhr (15 Kommentare).

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Die gefährliche Fensterfront

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Peinlichkeit Trunksucht Dummheit Erding

Am Samstag war ich bei Freunden auf einem 40. Geburtstag. Die Stimmung war super und es haben viele Leute getanzt, ich war mittendrin. Da man dem DJ seine Wünsche mitteilen konnte, bin ich immer wieder dort hin. Dazu musste man an einer, bis zum Boden verglasten, Fensterfront entlang laufen und am Ende durch eine Terrassentür ins Zimmer. Irgendwie bin ich bei einem Versuch, dorthin zu gelangen, zu früh abgebogen und voll Stoff gegen eine Glasscheibe gerannt. Bei der Aktion habe ich noch ein Glas von einem der Tische abgeräumt, welches dann laut am Boden zerschellt ist. Die Scherben mussten auch noch weggeräumt werden, es war irgendwie völlig bescheuert.
Das haben natürlich alle mitbekommen und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Am nächsten Tag (wir haben dort übernachtet) haben mich dann einige Leute mitleidig gefragt, ob es mir gut gehe und so weiter. Und ich hasse es, wenn ich behandelt werde, als wäre ich nicht ganz zurechnungsfähig. Zum Glück mussten wir bald wegen eines Termins gehen, so konnte ich dem gespielten Mitleid entgehen.

Beichthaus.com Beichte #00031496 vom 24.06.2013 um 14:00:06 Uhr in Erding (6 Kommentare).

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“Beichte

Das Katzenklo als letzter Ausweg

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Als ich 15 war, war unsere Toilette einmal ein paar Tage lang verstopft. Das hatte an sich nichts mit unserer Toilette zu tun, sondern mit dem Altbau, in dem wir wohnten. Wir konnten uns keine bessere Wohnung leisten, meine alleinerziehende Mutter war damals Hartz-IV-Empfängerin. Auf jeden Fall waren in dieser Woche alle Toiletten im Haus verstopft, da die Hausverwaltung zunächst wohl keinen Grund sah, die teuren Rohre freizumachen. Richtige Arschlöcher eben. Wenn wir aufs Klo mussten, sind wir zu den Nachbarn im Mietshaus gegenüber gegangen. Am Freitag dieser Woche sollten die Rohre nachmittags, so gegen 14 Uhr, repariert werden. In der Schule hatte ich einen unglaublichen Druck auf der Analdrüse, da ich seit zwei Tagen nicht mehr geschissen hatte und die Toiletten in unserer Schule ekelhaft gestunken hatten. Ich rannte also um 13:10 Uhr nach Hause und kam um Viertel nach eins an. Ich hatte über die, am Hintertürchen anklopfende Darmwurst, total vergessen, dass unsere Toilette ja gar nicht funktionierte. Im Badezimmer bemerkte ich das dann und wusste nicht, was ich tun sollte. Reflexartig rannte ich also ins Wohnzimmer und versenkte eine riesige Kackwurst im Katzenklo. Der anale Druck war endlich weg, jetzt baute sich allerdings psychischer Druck in Form von Panik auf.


Wann kommt meine Mutter nach Hause? Was wird sie sagen? Und wo soll ich die Wurst entsorgen? Ich entschied mich, einen Plastikbeutel zu nehmen, die Kackwurst damit aufzuheben und das faulig riechende Paket zwecks Beweisentsorgung über den Gartenzaun in den Garten des angrenzenden Mietshauses zu werfen. Zehn Minuten später kam meine Mutter nach Hause. Glück gehabt, dachte ich mir und versuchte, die Sache zu vergessen. Am Abend funktionierten die Toiletten wieder und meine Mutter unterhielt sich mit einer Nachbarin aus unserem Haus über die Hausverwaltung, als eine gute Freundin aus dem oben genannten angrenzenden Mietshaus dazu stieß und sich über die Hundebesitzer beschwerte, die doch ständig die Plastikbeutel mit den Exkrementen ihrer Hunde in ihren Garten werfen. Ich musste lauthals loslachen und meine Mutter sagte: "Stell dir mal vor, jemand wirft einen Beutel voll Scheiße in dein Zimmer, würdest Du dann immer noch lachen?!" - Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lachen. Heute bereue ich diese Tat natürlich, bitte vergebt mir! Der Darmdruck war einfach zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00031486 vom 23.06.2013 um 05:24:46 Uhr (14 Kommentare).

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Mein unsympathischer Nachbar

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Lügen Hass Boshaftigkeit Nachbarn Studentenleben

Ich hatte während meines Studiums einen ziemlich unsympathischen Wohnheimnachbarn. Ich kannte ihn schon von früher, er ist ein wahnsinnig fauler und dreister Mensch, der andere Leute seinen Dreck wegräumen lässt, nie irgendetwas tut und dann von anderen die Lösungen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031485 vom 23.06.2013 um 01:30:35 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

Das schmackhafte Pferdefleisch

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Engherzigkeit Lügen Ignoranz Dating

Das schmackhafte Pferdefleisch
Ich (m) habe gerade mein Blind Date verscheucht. Aber sie hat mich echt unglaublich genervt. Ich hatte das Mädel im Internet kennengelernt und für heute Nachmittag in ein Café zum Eis essen eingeladen. Optisch war sie echt der Knaller, aber sie hat geredet wie ein Wasserfall. Eigentlich finde ich es nicht schlecht, wenn Frauen beim Date auch etwas über sich erzählen, aber sie sprach eine Stunde lang, fast ohne Luft zu holen. Dabei hatte sie nur ein Thema: Pferde. Ihre Eltern besitzen einen Reiterhof und sie selbst nimmt gelegentlich an irgendwelchen Reitturnieren teil. Ist ja schön, dass sie ein Hobby hat, mich interessiert das Thema nicht wirklich, aber alle Versuche, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, ignorierte sie.

Sie erzählte mir den Lebenslauf jedes einzelnen Pferdes im Stall und an welchen Turnieren sie seit ihrem fünften Lebensjahr teilgenommen hatte. Ich überlegte schon, wie ich mich aus der Situation am Besten rauswinden könnte, als ihr wohl auffiel, dass sie mich die ganze Zeit nicht hatte zu Wort kommen lassen. Also fragte sie mich, ob ich Pferde mag. Ich konnte mir in dem Moment nicht verkneifen mit: "Nur gut durchgebraten auf meinem Teller" zu antworten. Als sie mich entsetzt anstarrte, erklärte ich ihr, wie gesund und schmackhaft Pferdefleisch sei. Dabei habe ich keine Ahnung wie Pferd schmeckt, ich fand es einfach nur witzig. Sie war plötzlich total still, holte ihr Handy aus der Tasche und meinte dann, sie müsse dringend weg. Dann ging sie einfach. Das störte mich aber nicht weiter, Hauptsache, ich hatte endlich Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00031468 vom 19.06.2013 um 21:01:02 Uhr (36 Kommentare).

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