Von den Strebern absetzen

20

anhören

Lügen Falschheit Zorn Aggression Studentenleben

Man denkt zum Ende des Studiums sehr viel nach. Ich habe mir an der Uni zwei verschiedene Freundeskreise aufgebaut: Einerseits lustige und lockere Leute zum Spaß haben und Party machen, was ich leider viel zu selten genutzt habe, und andererseits zwei spießige Mädels, die gut zum Lernen und für Unikram sind. Und auch für so Mädchensachen wie Shoppen, was allerdings nicht immer meins ist.

Die erste Gruppe macht ihren Studienabschluss noch nicht, aber die beiden Mädels machen demnächst mit mir ihr Examen und gehen mir jetzt schon total auf die Nerven! Ich bin selbst sehr ernst und ehrgeizig und brauche eigentlich immer einen "Faulen", um mich runterzubringen. Aber zu dritt steigern wir uns nur immer mehr und sind wohl die Streber schlechthin.
Nur ich mache in letzter Zeit öfters spontane Reisen und versuche die schönen Seiten am Leben zu finden, doch ich bekomme jedes Mal, dank meiner beiden Streber, ein schlechtes Gewissen und könnte Heulen und Verzweifeln.
Um ehrlich zu sein, bin ich froh, die beiden nach dem Studium nicht mehr zu sehen, denn ich will, bevor es ins Berufsleben geht, das Leben noch etwas genießen und Freiheit haben. Denn bisher bestand mein Leben nur aus Abitur, FSJ und dem Studium mit Erweiterungsstudiengang.

Ich habe die Lust am Reisen entdeckt und will nicht enden wie meine beiden Mädels. Die eine scheint als alte Jungfer, bei den Eltern lebend, zu enden und die andere als brav verheiratete Frau mit Kindern, die mit 23 voll im Job ist. Die beiden erwarten das auch von mir und werden dann wohl ganz schön überrascht sein. Sie machen mich schon so aggressiv, dass ich mich nur noch so oft wie nötig mit ihnen treffe. Außerdem bin ich, familiär gesehen, asozial, aber das ist mir ziemlich Schnuppe: ich will ein eigenes Leben aufbauen und nicht immer abhängig sein - wenn meine Freunde das nicht kapieren - was solls, dann bin ich wohl weg! Ich kann auch nicht verstehen, warum man jedes Wochenende seine Eltern sehen muss.

Beichthaus.com Beichte #00031453 vom 17.06.2013 um 18:35:09 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der penetrante Tür-Bettler

33

anhören

Engherzigkeit Boshaftigkeit Aggression Gewalt

Der penetrante Tür-Bettler
Angestachelt durch eine Beichte, die gerade veröffentlicht wurde, muss ich jetzt auch etwas beichten. Es ist ein paar Wochen her, da klingelte es an meiner Tür. Ich hatte mein Kind gerade zum Mittagsschlaf hingelegt und war deshalb nicht sofort an der Tür. Das wurde dann auch gleich mit zwei weiteren Sturmklingelaktionen quittiert. Ich bin dann zur Tür gegangen und da stand ein Rumäne vor mir, der mir wortlos einen Zettel vor die Nase hielt, auf dem stand, dass er Haus und Hof bei einem Hochwasser in Rumänien verloren hätte. Ich habe ihm dann freundlich erklärt, dass ich kein Geld im Haus habe. Nachdem er mich dann noch locker fünf Minuten lang angestarrt hat, habe ich ihn gebeten zu gehen. Schlimm genug, dass man jetzt nicht einmal mehr zu Hause seine Ruhe hat, aber zwei Wochen später klingelte es erneut zur selben Zeit. Diesmal hatte er es wohl eilig und klingelte gleich mehrmals hintereinander. Ich ging also ziemlich sauer erneut zur Tür und da stand tatsächlich derselbe Mann mit demselben Zettel und ohne Stimme. Ziemlich angefressen habe ich ihm dann, schon etwas weniger freundlich, erklärt, dass ich ihm nichts geben möchte und er gehen soll. Dieses Mal hat er das auch schneller verstanden und ist abgezogen.

Aber nur ein paar Tage später klingelte der Typ ernsthaft noch mal?! Dieselbe Zeit und genau dasselbe Szenario, nur eine kleine Änderung. Nach viermaligem Klingeln bin ich gemütlich zur Tür geschlendert und habe lächelnd aufgemacht. Der altbekannte Zettel lag schon parat und ich sagte ihm, dass ich nur kurz etwas Geld holen müsse, was ihm auch prompt ein "Danke" entlockte - also wenigstens etwas. Ich habe dann die Tür zugemacht und ungefähr fünf Minuten später wieder geöffnet, um ihm einen kompletten Eimer Wasser ins Gesicht zu kippen, und ihn anzuschreien, dass er sich nie wieder blicken lassen soll. Laut fluchend ist er abgedampft und bis jetzt auch nicht mehr wieder gekommen. Meine Beichte ist, dass es beim nächsten Mal heißes Wasser regnet!

Beichthaus.com Beichte #00031445 vom 17.06.2013 um 00:10:52 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Die Respektlosigkeit der Gesellschaft

64

anhören

Hass Aggression Vorurteile Zorn Gesellschaft Tirschenreuth

Ich (m) hasse es, wenn jemand abschätzige Bezeichnungen wie zum Beispiel "Neger" oder "Kanake" verwendet. Ich weiß nicht, was daran so schwer ist, "Farbiger" oder zumindest "Schwarzer" zu sagen. Ich vermisse den Respekt in unserer Gesellschaft. Ich möchte beichten, dass ich jedem, der solche Wörter benutzt, am liebsten die Zunge herausschneiden und ihn so lange quälen würde, bis er kapiert, wie man respektvoll über andere redet. Und nebenbei sollte jeder Rassist verräumt werden.

Beichthaus.com Beichte #00031442 vom 16.06.2013 um 22:30:10 Uhr in Tirschenreuth (64 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Runterdrücker

31

anhören

Selbstsucht Ignoranz Partnerschaft Fredenbeck

Der Runterdrücker
Ich hasse es, wenn mein Freund meinen Kopf jedes Mal runter drückt, wenn ich gerade zugange bin. Mittlerweile habe ich mir eine Technik angeeignet, die ihn dann meine Zähne leicht spüren lässt. Das zeigt mittlerweile auch therapeutische Wirkung, ohne dass wir jemals darüber gesprochen haben.

Beichthaus.com Beichte #00031432 vom 15.06.2013 um 19:16:09 Uhr in Fredenbeck (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Gezwungen meiner Mutter zu beichten

51

anhören

Masturbation Neugier Peinlichkeit Schamlosigkeit Dortmund

Ich (w/20) schäme mich immer noch. Als junges Mädchen von damals 14 Jahren, habe ich Pornos für mich entdeckt. Im Grunde kam das dadurch, dass ich einfach wissen wollte, wie das abläuft, schließlich wird in der Schule das Thema Sex immer nur kurz angesprochen und oft sind die Lehrer selbst so peinlich berührt, dass sie es nicht weiter ausführen. Schlussendlich saß ich an meinem PC im Zimmer und habe Pornos gesucht und auch gefunden. Als ich die Bilder der erigierten Glieder gesehen habe, fuhr sofort meine Hand in die Hose und ich habe masturbiert. Das habe ich dann etwa zwei Monate lang heimlich gemacht, bis einmal mein Vater hereinkam und mich dabei erwischte. An dem Abend zwang er mich, es meiner Mutter zu erzählen. Ich genierte mich ungemein, danach saßen wir uns noch lange gegenüber, wobei meine Eltern genau so wenig wussten wie ich, was sie dazu sagen sollten. Sie waren auf das widerliche Verhalten ihrer Tochter nicht vorbereitet. Seit diesem Zeitpunkt muss ich immer, wenn irgendwelche Sexszenen in Filmen vorkommen, die ich mit meinen Eltern sehe, daran denken! Ich schäme mich unglaublich, dennoch gucke ich mir manchmal heute noch Pornos an. Ich habe viel zu früh mit dem Masturbieren angefangen und bin selbst über meine Lust erschrocken. Ich bin auch immer noch Jungfrau, da ich Angst habe, dass mein Freund von meinen Fantasien und meiner Lust im Bett schockiert wäre.

Beichthaus.com Beichte #00031429 vom 15.06.2013 um 11:38:36 Uhr in 44137 Dortmund (Althoffstraße) (51 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000