Einsam auf Drogen

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Drogen Verzweiflung

Ich (32/m) beichte das ich vor vielen Jahren ein größeres Problem mit Drogen hatte. Ich habe viele Jahre ohne durchgehalten aber mittlerweile schlägt der Konsum alle paar Monate wieder durch. Dann nehme ich über eine kurze Zeit von ein paar Wochen relativ viele verschiedene Substanzen zu mir. Indirekt merkt meine Umwelt das natürlich. Auf der Arbeit bin ich dann zum Beispiel recht flott gereizt oder überhaupt nicht konzentriert dabei, weil ich immer nur an abends denke und mich auf den erneuten Konsum und den Rausch freue oder leichte Entzugserscheinungen habe und zu Hause muss ich aufpassen, dass es meine Freundin nicht merkt. Die weiß von dem gelegentlichen Konsum nichts! Die kennt nur meine Vergangenheit, hat aber mit Drogen nichts zu tun und auch noch nie zu tun gehabt! Es ist auch oft kein wirklich toller Rausch weil ich immer ein schlechtes Gewissen und angst habe, dabei erwischt zu werden. Das geht eine gewisse Zeit gut bis ich mich mit einigen Leuten zum Beispiel auf der Arbeit oder mit meiner Freundin soweit in die Köpfe kriege, das ich den Konsum über Monate wieder einstelle damit sich die Wogen etwas glätten bzw. beruhigen können. Denn wie ich schon sagte, ich verändere mich dadurch. Ich hatte früher sehr viele "Freunde". Das waren alles Leute mit denen man seine Drogenzeit verbrachte. Davon übrig geblieben sind nur 2 wirkliche Freunde die dazu auch noch sehr weit weg wohnen, da ich nach meinem Entzug und der Therapie weit weg gezogen bin und hier nie wirklich Anschluss fand. Dann gibts da natürlich noch meine Freundin und sonst eigentlich keine anderen Menschen in meiner Umgebung. Ich lebe sozusagen recht isoliert. Meine Freundin gehört auch eher zu den isolierten Personen da sie so überhaupt gar keine Freunde hat. Sprich es gibt auch keine Möglichkeiten für mich, mich mal abzusetzen und mit irgendwem zusammen den Rausch auszuleben. Das vermisse ich aber so unglaublich! Ich vermisse es mit vielen Leuten zusammen zu sein und Unsinn zu machen oder Nachts durch die Straßen zu ziehen und überhaupt alles was da mit dran hängt. Heute ist es nur aufstehen, arbeiten, nach Hause kommen paar Stunden rumgammeln mit fernsehen oder zocken, aufs Wochenende warten, da das gleiche und wieder von vorne. Weggehen? Sich mit Leuten treffen? Es gibt da einfach keine und wenn wir dann doch mal losgehen, dann kenne ich nur das extreme voll tanken mit Substanzen jeglicher Art. Meine Freundin trinkt ja nicht mal Alkohol! Ich fühle mich einsam und bin sowohl auf Droge als auch ohne völlig unglücklich. Ich will meine "Freunde" wieder von denen ich genau weiß das Sie schlecht sind und ziehe mich auch genau aus dem Grund vor denen zurück eben weil ich es weiß! Eine Normale Freundschaft kriege ich mit anderen Menschen nicht richtig hin, ich weiß, dass ich ziemlich kaputt in der Birne bin, das es zum größtenteils auch an mir selber liegt und auch nach unzähligen Therapien bin ich genau so weit wie vor 16 Jahren als alles anfing. Ich weiß auch das ich morgen nach der Arbeit direkt rüber nach Holland fahren werde und mir erstmal ein bisschen Gras holen werde. Und was danach kommt, mal schauen! Ich bereue es jetzt schon und dennoch habe ich im Magen dieses wunderbare Gefühl das morgen wieder alles besser wird! Wie traurig das doch eigentlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00029534 vom 20.11.2011 um 12:45:37 Uhr (12 Kommentare).

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Abnehmen mit der Milchpumpe

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Völlerei Eitelkeit Tiere

Ich muss beichten, dass ich meine elektrische Milchpumpe zum Abnehmen missbrauche. Ich habe meinen Sohn schon vor über einem halben Jahr abgestillt, pumpe aber seitdem immer noch regelmäßig ab, vor allem nach Fressattacken und Feiern. Auf diese Weise bin ich in sechs Monaten von 74 kg auf 63 kg gekommen, obwohl ich in mich reinstopfe, was ich will. Die Milch stelle ich immer für die Nachbarskatzen in den Garten.

Beichthaus.com Beichte #00029512 vom 11.11.2011 um 02:47:23 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ralf und Carsten

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Eifersucht Rache Telefon Partnerschaft Bonn

Vor vielen Jahren war ich in einer Beziehung mit einer Frau, die anscheinend ziemliche psychische Probleme hatte. Sie versuchte ständig mich eifersüchtig zu machen, in dem sie fremde Männer erfand, die angeblich hinter ihr her waren.
Sie hat u.a. in ihrem Handy im Telefonbuch die Namen ihrer Freundinnen in Herrennamen wie Ralf oder Carsten umbenannt, damit es so aussah als ob diese Leute ihr schreiben bzw. sie anriefen. Nach einiger Zeit bin ich natürlich darauf angesprungen (habe damals Nichts durchschaut, war halt auch noch etwas naiv) und habe mir als sie duschen war die Nummern dieses Carsten und Ralf notiert und denen am nächsten Tag eine SMS geschrieben. Ich war erstaunt als sich dann ihre Freundin meldete (die mich auch kannte) und ab da habe ich den ganzen Schwindel durchschaut. Ich habe mir aber nichts anmerken lassen. Ich habe dann noch einmal ihr Handy genommen und dann im Telefonbuch fast alle Einträge bearbeitet, d.h. in die Nummern Zahlendreher eingefügt und Fake-Einträge wie Opa Heinz oder Dieter W. erstellt. Das Telefonbuch war nicht mehr zu gebrauchen. Stellenweise habe ich auch eine Rufumleitung eingerichtet ohne das sie es wusste. Sie musste dann alles auf Werkseinstellungen zurücksetzten und alle Nummern neu sammeln. Dennoch hat sie sich nichts anmerken lassen, ich denke es war ihr einfach zu peinlich, dass ich das durchschaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00029501 vom 08.11.2011 um 15:04:04 Uhr in Bonn (18 Kommentare).

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Der Autoüberführer

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Hass Zorn Arbeit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich in meinem Nebenjob ausgebeutet werde und teilweise deshalb nur auf 3-4 Euro Stundenlohn komme. Ich liefere für den größten Autokonzern in Deutschland Neuwagen aus. Da ich für 100 km nur 10 Euro bekomme, kann sich jeder ausrechnen was ich pro Stunde verdiene, also Auto abholen, auf etwaige Beschädigungen kontrollieren, Kennzeichen montieren. Oftmals muss dann auch noch für Sprit Geld ausgelegt werden. Letzten Monat habe ich für rund 300 Euro ganze 82 Stunden gearbeitet. Wird zum Beispiel ein Auto von mir nach Berlin gefahren, bekomme ich 50 Euro dafür, es wird dann von mir verlangt ein Auto zurückzunehmen und da ich ja sowieso zurückfahren muss wird dieser Wagen nicht entlohnt. Bin dann aber insgesamt locker 14-16 Stunden unterwegs gewesen und muss total übermüdet das Auto fahren. Die Belastung ist groß und die Motivation gering. Meist ruft dann der Chef auch noch an und fragt warum man zu spät ist. Meinen Frust lasse ich dann an den schönen Neuwagen aus, was gibt es besseres als eines der Baugruppen (beim einen mit dem ersten Buchstaben des Alphabets und einer Ziffer von 1-8 versehen beim anderen nennen sie sich dann wie ein Altherrensport oder wie ein Wüstenführer) mit bis zu 250 km/h auf der linken Spur auf der Autobahn zu bewegen und das DSG (Automatikgetriebe) permanent im Sportmodus zu haben. Jedes mal an der Ampel gebe ich dann Vollgas und freue mich dann wenn ich zu den Kunden sage: "Bitte fahren sie während der ersten 1.000 km den Motor nicht voll aus, also behutsam Gas geben bitte." Den Satz habe ich von einem Verkaufsleiter aufgeschnappt. Dann denke ich zurück wie ich eine Stunde zuvor noch die Traktionskontrolle mit einem weniger behutsamen Druck aufs Pedal getestet habe.


Die Kunden sind immer noch das Beste an dem Job, die sind meistens nett und wollen alles genau von mir wissen. Ich erzähle dann immer alles über das Auto was ich weiß, das ist nicht viel. Ich nehme das Auto ja nur entgegen und bekomme ja auch sonst keine Einweisung. Schön ist es auch immer einen Einblick in die Werkstatt zu bekommen, glaubt mir wenn ich euch sage das es ziemlich unqualifizierte Mitarbeiter gibt. Generell ist die Stimmung in Autohäusern ziemlich schlecht. Ich habe schon öfter mal erlebt wie Verkaufsleiter ausrasten und ihre Mitarbeiter (einschließlich mir) wie Dreck behandeln. Nehme ich einen Wagen zurück muss ich den Wagen auf Schäden prüfen und dann lass ich immer das penible Arschloch raus, jeden Kratzer und jeden noch so kleinen Steinschlag schreibe ich da rein. Die Kunden staunen dann nicht schlecht und ich sehe ihnen an wie sie richtig wütend werden. Letztendlich bin ich der letzte in der Reihe und derjenige der einen Neuwagen zum Kunden gibt. Aus Marketingtechnischen Gründen sollte man gerade dort sein Personal schulen, schließlich sorgt mein Auftritt auch für einen Eindruck beim Kunden. Aber das scheint ** nicht zu interessieren. Vielleicht wissen sie es ja auch nicht, dann hoffe ich das sie es an dieser Stelle erfahren. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029492 vom 05.11.2011 um 19:12:02 Uhr (18 Kommentare).

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Das Mädchen auf dem Fahrrad

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Ignoranz Feigheit Unfall

Als ich neulich morgens zur Arbeit ging, kam mir eine Mutter auf dem Fahrrad entgegen, deren Tochter ein paar Meter hinter ihr ebenfalls auf dem Fahrrad fuhr. Plötzlich, aus unerfindlichem Grund, stürzte das Mädchen und fiel voll auf die Fresse. Da lag sie circa vier Meter vor mir auf dem Boden und heulte (sie war vielleicht 9 Jahre alt) und war wie erstarrt. Ich guckte schnell auf meinen Mp3-Player, überlegte ob ich anhalten sollte und irgendwas helfen oder irgendwas sagen, beschloss dann weiterzugeben.
Der Sturz war nicht schlimm und sie war auch nicht verletzt oder so, sie hatte sich nur erschreckt, das sah ich als ich einige Meter später zurückschaute. Ein älterer Mann sprach beruhigend auf sie ein und die Mutter brach fast in Panik aus. Ehrlich gesagt dachte ich mir in dem Augenblick: Was hat deine Göre auch keinen Helm auf und die soll sich nicht so anstellen! Trotzdem fühlte ich mich ein bisschen schlecht. Aber was hätte ich schon sagen können? Die Mutter hätte mich sowieso weggeschickt. Und überhaupt, ich hatte es eilig (die beste Ausrede ever!).

Beichthaus.com Beichte #00029491 vom 05.11.2011 um 16:02:05 Uhr (15 Kommentare).

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