Freundliche Patienten bevorzugt

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Faulheit Eitelkeit Arbeit Stuttgart

Ich (w/26) arbeite als Rezeptionist in einer Zahnklinik. Der Job an sich macht Spaß, da ich nach meinen Regeln arbeite. Meistens sitze ich in der Telefonzentrale, mache alle Programme auf und surfe stundenlang in Foren herum. Wenn jemand reinkommt, öffne ich die Programme so schnell, dass jeder denkt, ich wäre am Arbeiten und wenn das Telefon klingelt, versuche ich das Gespräch so kurz wie möglich zu halten. Bei nervigen Arabischstämmigen oder nicht deutschsprechenden Ausländern, die sich bemühen mit ihrem gebrochenen Deutsch einen Termin zu vereinbaren, fordere ich auf einen Übersetzer zu holen, obwohl ich selber einen Migrationshintergrund habe. Arrogante Privatpatienten können mir genauso gestohlen bleiben. Mit mir diskutieren ist unmöglich - ich sehe es nicht ein für so ein Lohn meine Nerven zu zerstören. Meistens verspreche ich ihnen einen Rückruf oder hinterlasse meinen Chefs eine Notiz. Zwischen Privatpatienten und Kassenpatienten gibt es kein Unterschied bei mir. Es kommt eher darauf an, wie freundlich du mir gegenüber bist. Für sympathische freundliche Patienten habe ich immer ein Ohr offen und gebe sogar schnellere Termine.

Beichthaus.com Beichte #00041833 vom 09.05.2019 um 14:30:06 Uhr in Stuttgart (13 Kommentare).

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Stressige Abtreibung

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Schwangerschaft Morallosigkeit Partnerschaft Konstanz

Ich war damals 19 und meine Freundin 27. Sie konnte laut Arzt keine Kinder bekommen und so lief der Sex natürlich ohne Verhütung. Es kam anders. Sie wurde schwanger. Da sie aber die größten Alkoholprobleme hatte und psychisch vollkommen unten war entschieden wir uns, eher gesagt ich, das Kind wegmachen zu lassen. Irgendwie habe ich sie damals dazu überredet. Für sie absolut schweren Herzens, da sie ein Kind wollte und es ja trotz Aussage der Ärzte geklappt hatte. Für mich war es keine Frage: nur Belastung und Stress, denn sie selbst war nicht handlungsfähig. Ich war damals auf einer 10-wöchigen Fortbildung, 140 km entfernt. Da eine Beratung durch Pro-Familia Voraussetzung war, gab es eine stressige Fahrerei. Schlussendlich wurde in einer Privatklinik die Abtreibung durchgeführt. Was muss das für sie bedeutet haben? Tränen flossen ohne Ende. Und ich? War damals froh keine Verantwortung mehr zu haben. Heute noch sehe ich sie hin und wieder und wir reden dann viel miteinander. Sie ist seit einigen Jahren verheiratet, die Alkoholprobleme sind vorbei. Aber aus dem Alter je wieder Kinder zu bekommen ist sie längst raus. Und jedes Mal habe ich ein schlechtes Gewissen, denn ich habe ihre Zukunft damals entscheidend negativ beeinflusst und verbaut. Heute würde ich dazu stehen, sie bei den Problemen so gut wie möglich unterstützen und mit ihr eine Familie haben. Es tut mir unheimlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00041832 vom 08.05.2019 um 01:15:34 Uhr in Konstanz (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Fuß-Exhibitionistin

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Fetisch Stolz Intim Moers

Ich (w) bin eine Fuß-Exhibitionistin und empfinde große Freude daran, meine nackten Füße den Augen aller Menschen auf dieser Welt zu zeigen. Ich trage auch bei kühleren Temperaturen offene Schuhe und laufe oft draußen im Büro barfuß herum. Ich habe sogar sehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00041830 vom 06.05.2019 um 04:19:25 Uhr in Moers (20 Kommentare).

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Neiderfüllte und intrigante Mitarbeiterinnen

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Zorn Kollegen Arbeit

Ich hasse meine Mitarbeiterinnen mittlerweile abgrundtief. Während ich diesem faulen und inkompetenten Pack Entfristungen und Gehaltserhöhungen bei der Geschäftsführung verschaffe, lästern diese Kühe hinter meinem Rücken über mich ab, statt die Arbeit so auszuüben, dass ich nicht immer hinterherspringen muss. Eigentlich beichte ich aber nicht meinen Hass, sondern den Umstand, dass ich aufgrund massiver Überstunden meine Familie vernachlässige, um den Laden am Laufen zu halten und die Jobs dieser Trullas zu sichern. Gesehen oder honoriert wird mein Engagement nicht. Die Krone setzt diesem Umstand noch meine neiderfüllte und intrigante Kollegin auf, die insgeheim scharf auf meine Position als Führungskraft ist und die anderen noch gegen mich aufhetzt, während sie bei mir über die anderen lästert. Ich scheiß auf euch ihr widert mich an und ich würde es euch so gerne in die Visagen brüllen, aber da Kinder kosten und meine Frau in Elternzeit ist, halte ich lieber mein Maul, schlucke alles und werde von Tag zu Tag frustrierter. Ciao Leben.

Beichthaus.com Beichte #00041829 vom 04.05.2019 um 03:22:51 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Das Pferdemädchen

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Ungerechtigkeit Tiere Familie Kiel

Ich (w/20) sitze hier und versinke in Hass, Trauer und Reue. Ich war eines dieser kleinen nervigen Pferdemädchen. Ich hatte in meiner Kindheit nur Pferde im Kopf. Mein Opa war ein Landwirt der alten Schule, selbst während seiner Rente bis ins hohe Alter hielt er eine große Herde Mutterkühe, sowie 2 Pferde. Er war begeisterter Reiter und Züchter, er versuchte sein Hobby an einen Nachkommen weiterzugeben. Sein Sohn interessierte sich nicht, also versuchte er es später bei seinen Enkelsöhnen, ebenfalls konnte er sie nicht richtig überzeugen. Wie es sich für einen ordentlichen Patriarch gehört, versuchte er nun aus Verzweiflung die Enkelinnen für den Sport zu begeistern. Meine ältere Schwester hatte Angst vor Pferden und die zwei älteren Cousinen kein ernsthaftes Interesse. Nun kam noch eine Cousine und ich als stark verspätete Nachzügler hinzu. Mein Opa sah hier seine letzte Chance, das Hobby in der Familie zu erhalten. Schlussendlich war ich die letzte, der 7 Enkel, die er für das Hobby begeistern konnte. Zähneknirschend nahm er das hin und versuchte noch das „beste“ daraus zu machen. Jedoch bekam ich es hart zu spüren, das ich nur ein Mädchen sei und dazu noch die letztgeborene, seiner Versager-Tochter.

Ich besuchte meine Großeltern oft. Mit den Pferden verbrachte ich eine tolle Zeit, ich konnte Stunden auf der Weide verbringen und mich mit den Tieren beschäftigen. Unter Anleitung meines Opas ritt ich ein Pferd an, der Wallach und ich waren 8 Jahre alt. Mit diesem Pferd entwickelte ich schließlich eine tolle Freundschaft. Wenn ich zu Besuch kam und der Wallach hörte mich auf dem Hof sprechen, kam er wiehernd in den Stall gerannt, auch wenn er am anderen Ende der Weide stand. Diese wundervolle Zeit und schöne Erlebnisse mit den Pferden, ließen mich über einige Grausamkeiten meines Opas hinwegsehen. Einige Jahre ging dies so weiter, doch plötzlich waren die Pferde weg. Wie ich von der Nachbarstochter meines Opas im Schulbus erfuhr. Sie meinte, dass die Pferde von heute auf morgen einfach verschwunden sind. Alle in meiner Familie wussten es, als ich sie zu Rede stellte, nur ich musste es im Schulbus erfahren. Nach dem Schock wurde ich von meiner Familie vertröstet mit den Worten: die Pferde seien auf einem Gnadenhof. Was Gnadenhof in den Worten eines alten Bauers bedeutet, kann man sich sicher denken.

Irgendwann war auch dieser Schock weitestgehend verdaut, jedoch werde ich dies niemals meinem Opa verzeihen können. Vor allem als ich die Hintergründe des „Verkaufs“ erfuhr und wie meine Eltern dies unterstützten. Meine Eltern wollten das ich endlich aufhöre zu reiten, sie hofften der Fluch würde mit der kommenden Pubertät vorbei sein. Der Fluch war nicht vorbei, heute noch bin ich aktiv in einem Reitverein.

Mein Opa erkrankte vor 2 Jahren schwer, ein schnelles Lebensende war absehbar. Ich bereue das ich damals nicht zu ihm nach Hause geritten bin mit meiner Reitbeteiligung. Ihm hätte es sicher gefallen, in seinen letzten Wochen von einem Enkel auf dem Pferd besucht zu werden. Jedoch besuchte ich meinen Opa nur ein paar mal, wenn ich von den Eltern mitgeschleppt worden bin. Ich wollte diesen Mensch nicht sehen, da er mich in meiner Kindheit so stark verletzte. Ich habe sogar heute noch Hass auf ihn, da ich diese Pferde liebte und sie mir eiskalt genommen worden sind. Jedoch bereue ich heute, einem sterbenden Menschen keine Freude gemacht zu haben. Ich hätte nur zu ihm reiten müssen, er hätte sich vermutlich riesig gefreut zu sehen wie ein Enkel Spaß an seinem Hobby gefunden hat und es weiter führt.

Beichthaus.com Beichte #00041826 vom 29.04.2019 um 19:13:14 Uhr in Kiel (9 Kommentare).

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