Ich wähle die AfD

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Zorn Vorurteile Politik

Ich (m) beichte, dass ich bei der nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg die AfD wählen werde. Im Moment sehe ich keinen anderen Ausweg, da die anderen politischen Parteien zunehmend einen Einheitsbrei und Murks produzieren. Mich kotzt auch diese "Ja, wir schaffen das"-Mentalität an. Von Bekannten weiß ich, dass es massive Probleme in Karlsruhe mit Flüchtlingen gibt. Alleine in Karlsruhe und dem Ostalbkreis gab es mehrere Massenschlägereien, die es nur in die Lokalpresse geschafft haben. Außerdem ist mir dieses "in-die-Rechte-Ecke-stellen", mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und Zurückhaltung von Artikeln zur Beeinflussung der Bevölkerung, durch diverse Medien zuwider. Diese aufgezwungene Political Corretness wirkt wie ein Schleier, der die Leute und auch Freunde nicht mehr diskutieren lässt.


Als Beispiel nenne ich die verfehlte Asylpolitik, aber auch die totale Klientelpolitik der "Integrationsministerin" Öney zugunsten der türkischen Minderheit ohne Beachtung anderer. Die Dame hat den Posten meines Erachtens nur, weil sie einen Migrationshintergrund hat und SPD-Mitglied ist. Bei den Grünen wiederum ist es dieser Links-Ruck, der diese Partei beinahe die Linke überholen lässt. Beichtenswert ist es mir deswegen, da ich Positionen, wie sie Beatrix von Storch vertritt, nicht mittrage und für fundamental halte. Allerdings sehe ich als Stimmbürger keinen anderen Ausweg mehr, als so meine Wut und meinen Ärger ausdrücken zu können.

Beichthaus.com Beichte #00037541 vom 06.02.2016 um 03:16:17 Uhr (73 Kommentare).

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Von Braun auf Blond

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Diebstahl Selbstsucht Schamlosigkeit Eitelkeit

Ich (w) wohne auf dem Dorf und bekam spontan die Idee, mir meine braunen Haare blond zu färben. Also fuhr ich schnell in die nächste Drogerie und kaufte mir Blondierungsmittel. Wie es natürlich logisch ist, wurden meine Haare nicht blond, sondern knallorange. Es blieb mir nichts anderes übrig, als zum Friseur zu gehen. Da unser Friseur im Dorf schlechter ist als jeder Laie, musste ich in der nächsten Stadt einen Termin machen. Und natürlich war die nächsten Tage nur etwas beim teuersten Friseur der Stadt frei. Wissend, dass ich nicht genug Geld habe, ging ich also mit Mütze zum Friseur und die Friseurin versuchte - in anstrengender und zeitaufwendiger Prozedur - meine Haare zu retten.

Nach vier Stunden und zwei Mal färben, sahen meine Haare besser aus als je zuvor. Die Friseurin bat mich dann zur Kasse und tippte den Preis ein, den der Spaß kosten sollte. Während ich das Geld rausholen sollte, ging sie wieder weg und kehrte schnell alle Haare weg. Der Preis war, wie ich mir denken konnte, sehr hoch und belief sich auf über 180 Euro. Da ich nicht so viel hatte, schlich ich mich in einem Moment, in dem auch alle anderen Mitarbeiter beschäftigt waren, aus dem Laden, um nicht bezahlen zu müssen. Ich beichte, dass ich dem Laden quasi 180 Euro geklaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00037525 vom 03.02.2016 um 13:27:58 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Was kosten die Kondome mit Vanillearoma?

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Engherzigkeit Morallosigkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich muss beichten, dass ich oft Freude daran habe, andere in Verlegenheit zu bringen. Ich arbeite in einem großen Drogeriemarkt, und wenn ich an der Kasse bin, erlebe ich immer wieder, dass Männer, vor allem ältere, die Kondome, die sie eingekauft haben, zu verstecken versuchen, damit die anderen Kunden sie nicht sehen. Wenn ich so etwas bemerke, ziehe ich die Packung mit den Kondomen raus und lege sie besonders auffällig auf das Band. Oft rufe ich auch zu meiner Kollegin an der anderen Kasse rüber: "Was kosten noch mal die Kondome, die mit dem Vanillearoma?", und nehme mit klammheimlicher Freude wahr, wie der betreffende Kunde dann knallrot anläuft. Bitte vergebt mir, aber es ist einfach zu lustig.

Beichthaus.com Beichte #00037504 vom 31.01.2016 um 12:43:43 Uhr (28 Kommentare).

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Mein Ex verfolgt mich!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Ex

Ich (w) wurde kürzlich von meinem Ex-Freund verlassen. Er hat mich ausgenutzt für Sex und Geld. Nebenbei hat er mich auch betrogen, das fand ich alles später heraus. Das war die längste Beziehung, die ich hatte, und ich liebe ihn noch über alles. Mir ist bewusst, dass er ein typisches Arschloch ist, aber ich denke, ich würde ihm wieder vergeben und ihn zurücknehmen, wenn er ankommt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denken muss und keine Nacht, in der ich nicht von ihm träume. Andere Männer interessieren mich nicht, ich weiß mir nicht zu helfen und bin mit meinen Nerven am Ende. Er ist der erste Mann, mit dem ich mir alles in meiner Zukunft vorstellen könnte. Ich vermisse ihn und weiß, wie dämlich das ist, aber ich kann nichts dagegen tun. Ich habe versucht, ihn zu vergessen, aber er hält sich ständig an Orten wie z.B. meinem Lieblings Café, die Clubs in welche ich gehe, sogar in der Umgebung wo ich wohne auf.


Ich habe mir jedes Mal versucht, nichts anmerken zu lassen, aber innerlich tat es mir weh, ihn ständig zu sehen. Ich beichte hiermit psychisch mittlerweile an meine Grenzen gekommen zu sein und mir nicht anders zu helfen, als das Haus nicht zu verlassen und mich mit Alkohol zu trösten. Mit Trennungen bin ich immer zurechtgekommen, aber dieses Mal habe ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle. Ich fühle mich jämmerlich und weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Meine Freundinnen haben die Schnauze auch schon voll davon, sich meine Probleme anzuhören. Es tut mir leid, dass ich so tief gesunken bin.

Beichthaus.com Beichte #00037480 vom 27.01.2016 um 03:11:35 Uhr (14 Kommentare).

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Fauxpas auf der Karriereleiter

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Peinlichkeit Dummheit Studentenleben Berlin

Ich (w/23) habe vor einiger Zeit einen studentischen Job im Organisationsteam eines großen mehrtägigen Kongresses ergattert. Der Deal war, dass wir ungefähr drei Stunden am Tag arbeiteten. Ich habe beispielsweise Aufgaben bekommen wie Evaluationsbögen auszuteilen, die Manager auf den nächsten Vortrag hinzuweisen oder allgemein am Empfang für Fragen zur Verfügung zu stehen. Im Gegenzug konnten wir kostenlos in einem Standardhotel schlafen, die Vorträge anhören und in einem 5-Sterne-Hotel essen. Ich habe noch nie so gutes Essen gegessen, obwohl es "nur" ein Buffet gab und alles Drumherum ist einfach der Wahnsinn gewesen. Alles in allem waren diese vier Tage beinahe die besten meines Lebens.


Diese Vorgeschichte war nötig, um zu erkennen, dass ich mit Geschäftsführern oder Personen in hohen Positionen zu tun hatte. Ich hatte Pause und habe mir noch einen Nachtisch beim Buffet gegönnt. Dafür habe ich mich an einen Tisch mit Managern gesetzt, um auch Kontakte zu knüpfen, da ich kurz vor dem Ende meines Studiums stehe. Ich spreche also einen Herrn an und möchte mich mit ihm unterhalten. Er verrät mir sein Unternehmen und dass er Geschäftsführer dieser Firma sei. Mir sagte der Name des Unternehmens nichts und fragte ihn, in welcher Branche er sei. Er hat es mir leicht pikiert erzählt und nach zwei Sätzen hat er sich sofort mit jemand anderen unterhalten. Ich fand es zu dieser Zeit reichlich unhöflich. Anstandshalber hätte er sich ja noch zwei Minuten mit mir unterhalten können. Im Nachhinein war mir aber klar, dass ich ihm gehörig auf den Schlips getreten bin.


Wie jeder Teilnehmer hatte auch er ein "Namensschild" am Revers und ich habe am Abend sein Unternehmen gegoogelt. Dabei kam heraus, dass das Unternehmen eines der Top 100 Unternehmen Deutschlands ist und das diese Person selbst auch recht bekannt war. Ich hätte im Erdboden versinken können. Nachdem ich andere Studenten gefragt hatte, ob sie das Unternehmen kennen, konnten mir die meisten genau erzählen, was dieses Unternehmen herstellt und so weiter. Meine Beichte? Ich habe aus Unwissenheit einen Geschäftsführer mehr oder weniger beleidigt, weil ich dieses Unternehmen nicht kannte. Normalerweise bin ich recht aufmerksam, habe sehr gute Noten im Studium und hätte gedacht, dass ich gut informiert wäre. Wenn ich mich bei diesem Unternehmen bewerben sollte, werde ich mich wohl nicht auf dieses Gespräch berufen. Nichtsdestotrotz war es, bis auf diesen Fauxpas, ein voller Erfolg, und ich habe gute Kontakte geknüpft. Mit einem anderen hohen Tier habe ich mich zum Beispiel gut 20 Minuten bei einem Kaffee locker unterhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037460 vom 23.01.2016 um 12:50:12 Uhr in 10787 Berlin (Budapester Straße) (14 Kommentare).

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