Der Hund meiner prügelnden Schwester

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Tiere Berlin

Meine 26-jährige Schwester hatte einen mittelgroßen Hund, den sie immer, wenn sie getrunken hatte, geschlagen hat. Sie war richtig fies zu ihm und der Hund war trotzdem sehr lieb zu ihr und allen anderen Leuten. Sie hat ihn auch wenig gefüttert und ihn manchmal mit so einem Stock geschlagen, ihr Freund hat das auch gemacht. Nicht dauernd, aber ab und zu. Die Nachbarin hatte sie wegen Tierquälerei angezeigt, aber das hat nicht so wirklich viel gebracht.

Auf jeden Fall sollte ich (m/30) mal für eine Weile auf ihren Hund und ihr Haus aufpassen, als sie und ihr Freund verreist waren. Ich habe eine gute Freundin, die 300 km von meiner Schwester entfernt wohnt und darüber nachdachte, sich einen Hund zu zu legen. Sie ist sehr nett und wollte einen Hund für sich und ihre Kinder, ihr war ziemlich egal was für einer - Hauptsache er ist freundlich. Ich habe sie dann angerufen und gefragt, ob sie noch einen Hund wolle und dass ich einen abzugeben hätte. Sie war begeistert, also habe ich den Hund meiner Schwester genommen, in mein Auto gesetzt und bin mit ihm zu ihr gefallen. Sie hat sich riesig gefreut und ich habe ihr noch eine Leine mitgebracht. Dort, wo sie wohnt, kommt meine Schwester nie hin und ihr bescheuerter Freund auch nicht.

Jedenfalls habe ich meiner Schwester dann erzählt, dass der Hund weggelaufen sei und ihr gesagt, dass sie Flugblätter aufhängen soll. Ich habe ihr dann möglichst teure Sachen angedreht und sie hat eine Unmenge dafür bezahlt und natürlich hatte niemand den Hund in der Gegend gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00039779 vom 23.05.2017 um 20:58:00 Uhr in Berlin (Joachim-Maier Straße) (11 Kommentare).

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Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!

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Zorn Hass Politik Berlin

Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!
Wenn ich dieser Tage die Nachrichten sehe, könnte ich kotzen. Das leidige Thema Steuern wird wieder ausgepackt. Auf der einen Seite sage ich "Endlich, fällt es mal jemanden auf, dass die Steuern gesenkt werden müssen!" auf der anderen Seite werde ich bei dem Thema […]
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Beichthaus.com Beichte #00039778 vom 24.05.2017 um 10:27:01 Uhr in Berlin (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich kann essen was ich will und nehme nicht zu

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Maßlosigkeit Völlerei Ernährung Hamburg

Ich (m/30) nutze schamlos den Umstand aus, dass ich übermäßig viel essen kann, ohne Gewichtsprobleme zu kriegen. Ich habe auch keinen Job, der körperlich anstrengend ist und viele Kalorien verbrennt, sondern sitze im wohl klimatisierten Büro vorm Rechner. Mein Gehirn raucht zwar viel im Büro, aber die ganze Energie braucht es trotzdem nicht - vielmehr ist es meine angeborene Stoffwechselkrankheit, die mir erlaubt ungestraft übermäßig viel zu essen - und damit meine ich natürlich nicht Diabetes.

Demnach beichte ich, dass ich mehrmals in der Woche beim Essen dermaßen über die Stränge schlage und davon auch noch anderen erzähle, dass ich bei meinen Mitmenschen großen Neid verbreite. Aber was kann ich dafür, dass ich eine meiner Schwächen versuche zu kompensieren mit Essen und Genuss? Wer würde es nicht tun?

Beichthaus.com Beichte #00039777 vom 23.05.2017 um 19:12:31 Uhr in Hamburg (16 Kommentare).

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Leben in meiner deutschen Gastfamilie

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Dummheit Morallosigkeit Familie Marburg

Ich (w/20/aus Osteuropa) war damals 16 Jahre alt und kam im Rahmen eines Stipendienprogramms als Gastschülerin nach Deutschland (ein ganz kleines Städtchen im Osten). Zu mir muss vor allem gesagt werden, dass ich wegen dem schwierigen Charakter meines Vaters schon im Kindergarten psychologische Probleme hatte und eine Art Therapie machen musste. In der Schule wurde ich ständig gemobbt. So musste ich dort aufpassen, dass mich keiner schlägt oder beklaut und zu Hause wartete auf mich Mama in Tränen und ein ständig unzufriedener Vater. Ich war ziemlich depressiv... In Deutschland, schon am allerersten Tag der Schule habe ich Freunde gefunden, war nie allein, wurde zu verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten eingeladen. Die Familie war perfekt (Gastvater und Gastmutter beide gegen 50, Kinder waren schon ausgezogen). Ich kam mit denen sehr gut klar. Die Gastmutter schrieb meiner Mutter "Danke für eine gute Tochter." Die Gasteltern waren total lieb zu mir und zueinander. Ich war einfach glücklich. Überglücklich. Es fühlte sich so an als hätte mein Leben gerade jetzt angefangen.

Doch dann passierte etwas sehr Schlechtes. Die Gastmutter arbeitete viel, der Gastvater war häufiger zu Hause, wir kochten zusammen, machten Hausaufgaben, guckten Fernsehen. An einem solchen Abend, als wir allein waren, hat er mich geküsst. So wie man die Tochter nicht küssen würde. Die Welt ist für mich zusammengebrochen. Ich dachte, ich sei die Tochter einer glücklichen Familie - anscheinend war ich es aber für ihn nicht. Ich fühlte mich sehr schlecht, sagte ihm wie falsch es ist. Er hörte es nicht. Ich habe an dem Tag blöderweise alle Antidepressiva geschluckt, die ich hatte und meiner Mutter eine Abschiedsnachricht geschrieben. Als ich trotz der Überdosis am Leben blieb, habe ich verstanden. Ich musste eine harte Entscheidung treffen. Und ich habe den Fehler gemacht, den ich mit meinem ganzen Herzen bereue. Ich war verliebt in den Mann, der für mich eine Vaterfigur darstellte. Sehr verliebt. Unbeschreiblich. Ich will mich nicht rechtfertigen, ja ich bin eine Hure, aber ich war mit ihm nie wegen Sex (ich war Jungfrau und es hat mir mehr geschmerzt, als gefallen, aber ich zeigte es nie).

Einmal war die Gastschwester da, plötzlich haben sie und die Mutter mich attackiert, meinten ich sei so eine Schlampe, ich sei krank, ich würde mich falsch anziehen und den Vater anmachen... Ich bin rausgerannt, der Gastvater war in der Garage. Ich schrie zu ihm, dass ich Hilfe brauche. Er stand mit dem Rücken zu mir. Er hat mich kein einziges Mal angeguckt. Ich musste zurückgehen und mir Beleidigungen anhören. Trotzdem bin ich in der Familie geblieben. Warum? Weil ich doof war/bin und dazu noch richtig stark verliebt. Wenn es wieder Ruhe gab hat der Mann alles weitergemacht. Mein psychologischer Zustand wurde schlechter und schlechter. Ich hörte mittlerweile Stimmen, bekam sogar einen Termin beim Psychiater.

Im Juli war es dann so weit und ich flog nach Hause. Und hier kommt meine zweite Beichte: Ich blieb mit dem Gastvater im Kontakt (nur im Netz, keine Treffen). Bis zum 19. März dieses Jahres. Bis die Frau unsere Unterhaltungen entdeckt hat. Ich war seine Schlampe und ich wusste es, aber ich liebte ihn, ich sagte es ihm so oft - dass er mir wehtut. Und dass ich ihn so liebe. Die gesamte Katastrophe hat natürlich Spuren hinterlassen. Zurzeit bin ich in einer Behandlung. Die Ärzte sind total nett. Alle helfen mir sehr. Ich fühle mich endlich besser, aber die ganzen Gedanken lassen mich einfach nicht los... Hiermit beichte ich, dass ich eine egoistische Schlampe bin und einfach eine sehr blöde blinde Person. Ich brauche keine Absolution, ich werde mir eh nie vergeben können. Ich musste es einfach mal loswerden... Ich habe übrigens wieder ein Stipendium erhalten und studiere jetzt in Deutschland.

Beichthaus.com Beichte #00039774 vom 22.05.2017 um 19:23:23 Uhr in Marburg (18 Kommentare).

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Die sexuelle Orientierungslosigkeit junger Frauen

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Fremdgehen Maßlosigkeit München

Die sexuelle Orientierungslosigkeit junger Frauen
Ich (w/24) nutze die sexuelle Orientierungslosigkeit vieler Frauen aus. Ich war oft daran beteiligt, wenn Beziehungen in die Brüche gingen. Ich weiß seit meinem 14. Lebensjahr, dass ich lesbisch bin und gehe offen damit um. Vermeintliche Hetero-Frauen sehen in mir ein Versuchskaninchen. Sie machen mich hemmungslos an und ich, hormongesteuert wie ich bin, lande mit den Damen im Bett und dadurch sind etliche Beziehungen in die Brüche gegangen. Wenn die Damen merken, dass sie bi oder sogar lesbisch sind. Wenn sie mehr von mir wollen, lasse ich sie fallen, da ich nur auf Spaß aus bin.

Mittlerweile, mit fast Mitte zwanzig, plagt mich aber mein Gewissen. Gerade letzte Woche stand ein verzweifelter Typ vor meiner Wohnung mit dessen Freundin ich vier Mal im Bett war. Als er so vor mir stand und ich merkte, dass er mir nicht mal eine reinhauen will, sondern einfach nur endlos traurig war und wollte, dass ich ihm in die Augen sehe (warum auch immer), bekam ich ein schlechtes Gewissen. Ich schäme mich für die über 20 vergebenen Frauen, mit denen ich geschlafen habe. Ich habe mir vorgenommen nur noch mit Single-Frauen zu schlafen und mehr Respekt vor bestehenden Beziehungen zu haben!

Beichthaus.com Beichte #00039773 vom 22.05.2017 um 19:42:07 Uhr in München (32 Kommentare).

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