Leckere Kürbissuppe

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Ekel Neugier Morallosigkeit Ernährung Velbert-Neviges

Ich habe etwas wirklich Ekelhaftes getan! Und zwar habe ich meinen damaligen Schwiegereltern in spe vor zwei Jahren eine Kürbissuppe gekocht, in die ich ein kirschgroßes Stück meiner eigenen Fäkalien eingearbeitet habe. Ich tat dies aus reiner Experimentierfreude, obwohl beide sehr gute Menschen sind und mich sehr mögen. Den beiden schmeckte die Suppe aber anscheinend, da ich mich noch daran erinnern kann, dass beide einen Nachschlag forderten. Inzwischen tut mir das Ganze leid, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033748 vom 11.08.2014 um 10:13:50 Uhr in Velbert-Neviges (15 Kommentare).

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Mit der Biokanone beim Langlaufski

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Ekel Unreinlichkeit Dummheit Morallosigkeit Urlaub

Meine Beichte bezieht sich auf ein Ereignis, welches schon weit über zwanzig Jahre zurückliegt. Ich war damals mit ein paar Kumpels samt Freundinnen im Harz Langlaufski fahren. Eines Tages war ich mit zwei von ihnen nach der Vormittagstour und dem gemeinsamen Mittagessen in einem Gasthof noch kräftig einen bechern. Die Frauen sind dann irgendwann los und es wurde früher Nachmittag, bis wir Männer uns dann angeheitert - aber noch nicht stockbesoffen - ebenfalls auf den Weg machten. Auf dem Weg zurück bekam ich plötzlich den starken menschlichen Drang, mal ein bisschen Fracht loszuwerden. Allerdings nicht so stark, als dass ich es nicht hätte zurückhalten können. Kaum hatte ich aber mein Bedürfnis mitgeteilt, kam einer meiner Kumpels auf die Idee, die Loipe für die Langlaufski als Toilette zu missbrauchen. Angeheitert, wie ich war, stimmte ich angesichts des ohnehin recht einsamen Waldstücks, in dem wir fuhren, unter der Bedingung zu, dass die beiden Schmiere stünden. Beim nächsten Stück bergab hielten wir also und ich entleerte mich einigermaßen zielsicher in die Loipe, die verlief wie zwei Spuren einer Schiene. Zwar hatte ich mit der Biokanone in der rechten Spur das größere Hindernis aufgebaut, aber wer auch immer die nächste Talfahrt über diesen Abschnitt zurückgelegt hat, dürfte keinerlei Chance gehabt haben, meinen Hinterlassenschaften auszuweichen. Ich habe mich dann unter dem Gegröle meiner Kumpels mit einer Serviette notdürftig gesäubert und dann sind wir eilig getürmt. Damals fand ich es unglaublich lustig, heute nur noch kindisch und dumm.

Beichthaus.com Beichte #00033738 vom 08.08.2014 um 22:39:25 Uhr (4 Kommentare).

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Das ungewollte Kind

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Verzweiflung Hass Falschheit Familie

Ich (w/21) verfluche meine Mutter. Warum? Folgende Geschichte dazu: Als ich drei Jahre alt war, trennten sich meine Mutter und mein Vater. Ich wohnte als Kleinkind mit meiner Mutter alleine. Sie heiratete dann erneut einen Mann und der Kontakt zwischen meinem Vater und mir wurde verboten. Ich wuchs mit meinem Stiefvater, meiner Mutter und später meinem Halbbruder auf. Meine Kindheit war ab dann nicht mehr die Beste. Oft wurde ich geschlagen, wenn ich auch nur fünf Minuten länger Fernsehen geschaut habe oder nicht aufgegessen habe. Das Ganze zog sich durch meine "Kindheit" bis ich zehn oder elf Jahre alt war. Meine Mutter brach mir sogar drei Mal das Handgelenk. Meine Kindheit verbrachte ich also mit vielen Tränen im abgeschlossenen Zimmer und Kellerräumen sowie Beschimpfungen und dem Hass meiner Mutter und meines Stiefvaters. Meinem Halbbruder ist damals nie was passiert. Ich bin oft von zu Hause abgehauen, aber ich musste trotzdem immer wieder zurückkehren. Mit 16 sehnte ich mich dann nach meinem leiblichen Vater - in der Hoffnung, dass ich es bei ihm besser haben würde. Ich fand ihn auch. Neu verheiratet, beide arbeitslos und mit zwei Halbschwestern sowie zwei älteren Stiefbrüdern. Richtig wohl habe ich mich in seiner Nähe nie gefühlt.


Von meiner Uroma sowie meiner Tante wurde ich auch oft gewarnt, alles mit Vorsicht zu genießen. Also die ersehnte Hoffnung, bei meinem Vater Frieden zu finden, war falsch. Bis heute freuen sich meine Mutter und mein Stiefvater nicht über meine erbrachten guten Leistungen - sei es schulisch oder im Hobby. Auch Geschenke werden mit Füßen getreten. Folge ich den Anweisungen nicht, gibt es bis heute Beschimpfungen und ab und an eine Backpfeife. Ich hatte noch nie das Gefühl, von meinen Eltern geliebt zu werden. Eher, dass sie mich hassen. Meine Mutter ist manisch depressiv und seit vier Jahren erfolglos in Behandlung. Familie? Gibt es bei uns zu Hause nicht. Mein Halbbruder wird behandelt wie ein Prinz. Er sitzt von morgens bis abends vor dem PC und hat mit seinen siebzehn Jahren nicht einmal eine Ausbildung. Ich bekomme schon großen Ärger, wenn ich es auch nur wage, den Fernseher anzumachen oder das Fenster aufzumachen. Aber schon länger habe ich die Vermutung, dass ich eine Reaktion an ungewollte Erinnerungen auslöse.


Vor zwei Wochen fand ich beim Aufräumen zufällig eine Art Tagebuch meiner Mutter. Verbotenerweise las ich darin. Ich will ja wissen und verstehen können, was sie denkt und warum sie so ist. Ich fand auch tatsächlich einen Brief, in dem es darum ging, dass meine Tante meiner Mutter versprach, mir niemals die Wahrheit zu sagen. Und dass sie damals gerne für meine Mutter da gewesen wäre, um zur Polizei zu gehen. Ich fand in diesem Brief heraus, dass ich das Ergebnis einer Vergewaltigung meines leiblichen Vaters an meiner Mutter bin. Ein Vergewaltigungskind. Ungewollt. Mit vielen schrecklichen Erinnerungen verbunden. Ja, es ist nicht schön, wenn man mir und damit den schlechten Erinnerungen täglich begegnet. Aber ich bin ich. Ich kann nichts dafür. Ich werde täglich dem Hass ausgesetzt. Ich werde von meinem leiblichen Vater und der Seite der "Familie" nur belogen. Ich hasse nun diejenigen, die mir dieses Leid antun. Ich wünsche ihnen alles Schlechte, genau, wie ich es ertragen muss. Aber bald habe ich meinen ersten Vollzeitjob. Ich werde in naher Zukunft mit meinem liebenswürdigen Freund zusammenziehen und ein neues Leben beginnen. Ohne Hass und Leid. Aber jeder Tag, den ich noch hier verbringe, birgt für mich unglaubliches Leid.

Beichthaus.com Beichte #00033734 vom 08.08.2014 um 09:27:46 Uhr (23 Kommentare).

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Von Spionage und Hundekacke

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Zorn Unreinlichkeit Ekel Tiere

Ich beichte, dass ich nie die Scheiße von meinem Hund aufhebe, weil ich es eklig finde. Ich habe es schon oft probiert und beinahe mitten in der Öffentlichkeit gekotzt. Also habe ich das Ganze nach vielen Versuchen einfach aufgegeben. Ich habe immer darauf geachtet, dass ich an Orte gehe, wo sehr wenig Menschen sind. In der Nähe des Waldes irgendwo an abgelegenen Ecken - und ich habe immer darauf geachtet, dass mein Hund am Waldrand scheißt, oder irgendwo hin, wo es eh niemanden stört, weil das Gras so hoch ist, dass da eh keiner drüber läuft. Doch so, wie es sich in einem kleinen Dorf gehört, muss man ja etwas zum Reden haben und man hat mich deshalb verfolgt - wohl nur ein Mal, aber ich wurde heimlich dabei beobachtet, wie ich die Kacke nicht aufgehoben habe, wie es sich normalerweise gehört. Heute kam eine wutentbrannte Frau auf mich zu, als ich wieder meine große Runde starten wollte, und sagte mir, dass ich nie wieder diese Runde laufen soll, sonst gibt es Ärger. Sie hat mich angemault, und mir zwei Hundetüten in die Hand gedrückt, und nebenbei hat sie erwähnt, dass sie mich verfolgt und mir heimlich hinterherspioniert hat.


Ich habe sie nur böse angeschaut und genervt geantwortet - schließlich kann ich ja keine Szene machen, sonst gibt es ja noch mehr Gesprächsstoff über mich, obwohl ich sie gerne auch angepampt hätte. Ich habe mir dann gleich mal eine andere Route ausgedacht und bin dann einen anderen Weg gegangen, viele Möglichkeiten habe ich ja nicht gerade, weil ich sonst immer nur auf Schnell- oder Landstraßen laufen kann. Ich hasse diese Frau, jetzt kann ich meine Runde nicht mehr laufen und muss jedes Mal aufpassen, dass ich nicht auf der Straße überfahren werde. Ich sehe zwar ein, dass es falsch war, die Scheiße nicht einzusammeln, ich sehe aber nicht ein, dass man mir hinterherspioniert. Und ich frage mich, was schlimmer ist: Ein Stück Scheiße, das irgendwo im hohen Gras liegt, oder wenn ich wegen der Scheiße mitten auf dem Weg kotze? Naja, man kann es sich ja aussuchen. Ich habe einen riesigen Hass auf alle im Ort, sollen sie doch reden, wenn ihr Leben so langweilig ist, dass sie sich mit anderen beschäftigen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033729 vom 07.08.2014 um 17:38:17 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Beziehung mit dem Oberstecher

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Zwang Dummheit Feigheit Verzweiflung Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich seit Wochen schon starke Zweifel an meiner Beziehung und an mir selbst habe und dies nur deshalb, weil ich das schreckliche Gefühl habe, für meinen Partner zu dick zu sein. Obwohl ich noch nicht mal großartig übergewichtig bin und ich mich eigentlich sehen lassen kann, habe ich das Gefühl, ihm nicht zu gefallen. Es frisst mich innerlich auf und ich habe immer weniger das Bedürfnis, auszugehen oder mich in irgendeiner Weise hübsch zu machen - aus dem simplen Prinzip, dass es ja eh nichts bringen würde. Ich versuche alles, um abzunehmen, aber ich erwische mich jedes Mal, wie ich mir im Unterbewusstsein einrede, dass ich sowieso zu "fett" bin, um überhaupt etwas hinzukriegen und verfalle dann wieder ins alte Muster. Um es nun kurz zu fassen, bin ich wirklich mit meinen Nerven am Ende. Ich rede mir ein, dass es nur an mir allein liegt, selbst wenn vielleicht mein Partner schuld ist, weil er mir oft einredet, dass ich nur "Okay" sei und er ja der "Oberstecher" ist. Er ist ein ziemlicher Macho und ich lasse mir jedes Mal wieder gefallen, wie er mit mir umgeht. Also beichte ich tatsächlich, dass mich die Demütigungen meines Freundes enttäuschen, ich aber trotzdem bei ihm bleibe, weil ich ihn liebe. Höchstwahrscheinlich werde ich an der Beziehung kaputtgehen, ich bringe es aber nicht übers Herz, Schluss zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00033726 vom 07.08.2014 um 12:37:31 Uhr (15 Kommentare).

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