Erst rasieren, wenn es juckt

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Boshaftigkeit Ekel Last Night Partnerschaft

Meine Freundin (23) lässt sich nur noch gehen. Sie frisst die ganze Zeit Chips und Schokolade, sodass ihre Haut schon aussieht, wie eine Mondlandschaft. Sie putzt sich selten die Zähne, wäscht sich noch seltener die Haare und läuft zu Hause seit Wochen in denselben Klamotten herum. Zur Krönung lässt sie auch die Intimhygiene schleifen. Sie hat sich seit Ewigkeiten nirgends am Körper mehr rasiert. Überall wuchernde Büsche, die sogar seitlich aus ihrer Unterhose herauswuchern. Ich habe sie mehrmals darauf angesprochen, als Antwort kam da aber nur, dass ich nicht so oberflächlich sein und sie so lieben solle, wie sie ist. Ich liebe sie ja wirklich wegen ihres Charakters, aber ihr verwahrlostes Äußeres finde ich schon alles andere als anziehend. Sie denkt, dass sie so herumlaufen kann, weil sie weiß, dass ich sie in jedem Falle liebe. Da habe ich also keine andere Lösung mehr gesehen, als die ganze Sache in die eigene Hand zu nehmen. Ich habe mir Filzlaus-Nissen besorgt (Ihr wollt gar nicht wissen, wie) und diese in der Nacht in ihrem Dickicht verteilt. Die darauf folgenden Tage klagte sie ständig über extremen Juckreiz da unten. Nach ungefähr einer Woche hielt sie es nicht mehr aus und rasierte sich auf meine Empfehlung hin. Ich sehe ein, dass meine Maßnahme ziemlich hinterhältig war, aber ich habe einfach keine Alternative gesehen. Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass ich mich hätte trennen sollen. Ich liebe sie wirklich über alles, sie ist die Liebe meines Lebens. Aber über so ein äußeres Auftreten kann man, trotz aller Liebe, nur sehr schwer hinwegsehen.

Beichthaus.com Beichte #00030647 vom 06.01.2013 um 00:03:42 Uhr (28 Kommentare).

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Ablenkung in Kroatien

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Dummheit Verzweiflung Ex Silvester Kroatien

Ich bin schon seit über sechs Jahren in einen bestimmten Mann verliebt. Es war immer nur eine On-Off Beziehung zwischen uns, bis vor einem Jahr, genau an Silvester 2011. Wir waren gemeinsam in Zagreb und haben das neue Jahr gefeiert, doch kurze Zeit später war schon wieder Schluss. Dieses Jahr war ich wieder zu Silvester in Zagreb, mit meinen beiden besten Freunden. Wie immer auf der Suche nach Ablenkung und Bestätigung, welche ich letztendlich unzählig auch bekam. Ich beichte, dass ich mich an jenem Tag, wie so oft, mit viel zu vielen Männern herumgetrieben habe und dafür von einem Club in den nächsten gezogen bin. Auf dem Nachhauseweg am nächsten Tag habe ich den Taxifahrer so aufgegeilt, dass er im Stau dem Vorderauto den Kofferraum eingedrückt hat. Meine Freunde und ich sind dann, nachdem ich ihm pflichtbewusst den zu bezahlenden Betrag, inklusive Trinkgeld, auf den Beifahrersitz geworfen habe, einfach aus dem Auto ausgestiegen und lachend weggerannt. Eigentlich tut mir das alles gar nicht leid, besser fühlen tue ich mich, trotz der vielfachen Bestätigung, aber auch nicht. Ich wünschte, ich hätte nur diesen einen Mann zu Silvester an meiner Seite gehabt, genauso wie auch jetzt. Oder besser noch, ich wünschte, ich könnte die Zeit sechs Jahre zurückdrehen, um zu sehen was ich damals falsch gemacht habe und es richtig machen, damit es zu dem allem niemals gekommen wäre. Es gibt niemanden, der Dir das Wasser reichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030641 vom 03.01.2013 um 04:33:10 Uhr in Kroatien (Zagreb) (15 Kommentare).

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“Beichte

Voller Lohn für die halbe Arbeit

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Betrug Ignoranz Arbeit Bergheim

Ich beichte, dass ich als Jugendlicher jedes Wochenende Werbeprospekte verteilt und dabei sehr oft ganze Straßen ausgelassen habe. Trotzdem habe ich den vollen Lohn abgegriffen. Ich hatte einen recht großen Verteilbezirk, mit dem ich bei ordnungsgemäßer Arbeit rund zwei Stunden beschäftigt war. Besonders, wenn es im Sommer sehr warm war, konnte es dann mal vorkommen, dass ich mir gedacht habe "ach komm, den Rest machst du morgen", obwohl eigentlich immer direkt alles an einem Tag verteilt werden sollte. Am nächsten Tag war ich dann aber auch zu faul, den Rest zu erledigen. Somit beließ ich es bei einem halb belieferten Bezirk und beruhigte mich damit, dass das ja mal vorkommen könne und wohl nicht so schlimm sein dürfte. Die nicht verteilten Prospekte habe ich dann in den Müll geschmissen. Unter dem Strich halbierte ich dadurch meine Arbeitszeit und konnte mich früher entspannt in die Sonne legen. Unerwartet haben sich dann einige Bewohner meines Bezirks bei der Firma beschwert. Normalerweise beschweren Menschen sich ja nur dann, wenn sie Werbung erhalten). Mit der Zeit ist dieses Arbeits-, beziehungsweise größtenteils "Nichtarbeitsverhalten" dann immer mehr zur Gewohnheit geworden und es war schließlich eine Seltenheit, wenn ich den kompletten Bezirk belieferte. So kam es dann eigentlich jede Woche vor, dass eine bestimmte Mitarbeiterin der Firma leicht genervt bei uns anrief, um mir oder meiner Mutter mitzuteilen, dass sich erneut jemand beschwert habe, dass er keine Prospekte erhalten hatte. Es wurde zwar immer angemahnt, dass ich die Arbeit bitte ordentlich erledigen solle, trotzdem habe ich dieses Verhalten über einen Zeitraum von zwei Jahren beibehalten, ohne dass es irgendeine Konsequenz nach sich zog. Mir wurde nicht gekündigt und immer der volle Lohn überwiesen. Dieses Verhalten der Firma hat mich irgendwie verblüfft. Erst durch meine Kündigung hatte sich der Job erledigt. Ich verbuche dies heute zum Teil unter der Rubrik Jugendsünde. Aber wenn man nicht mit Konsequenzen konfrontiert wird, ist es doch klar, dass man sich dann in dem Alter nicht an die Regeln hält. Die Firma hätte mich ja auch rauswerfen und dadurch meinem Treiben ein Ende setzen können. Haben sie aber nicht. Die waren wohl zu gutmütig und vertrauensvoll oder zu blöd. Es war aber auch ein kleiner Rachegedanke dabei, muss ich zugeben, weil die Firma die überzähligen Prospekte, die auch bei ehrlicher Arbeit anfielen und sich in der Garage stapelten, nie zurücknahm. Das war dann immer ein großer Aufwand, die selbst zu entsorgen. Ausgleichende Gerechtigkeit also.

Beichthaus.com Beichte #00030640 vom 02.01.2013 um 18:29:37 Uhr in Bergheim (13 Kommentare).

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Die verratene Affäre

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Fremdgehen Verrat Partnerschaft Schöfweg

Es begann damit, dass ich vor etwas mehr als einem Jahr einen Mann kennenlernte, der mir gleich auf Anhieb gefiel. Wir sahen uns auf einer Party und später am Abend haben wir auch gleich rumgemacht. Ich fand ihn wirklich toll und bis zu einem gewissen Grad beruhte das auch auf Gegenseitigkeit. Wir hatten zu Beginn der "Beziehung" lange keinen Sex, aber eines Abends ist es dann doch passiert. Wie es leider öfters bei Frauen vorkommt, verliebte ich mich, ließ mir aber nichts anmerken. Da er natürlich kein Idiot war, hat er das mit der Zeit trotzdem gemerkt. Unser Verhältnis war eigentlich ganz gut, aber ich merkte, dass er sich mal distanzierte und dann plötzlich wieder meine Nähe suchte. Blind vor Verliebtheit, ließ ich das zu, machte immer mit, wenn er wollte und sagte viel zu selten nein. Wir haben uns oft getroffen, immer wieder telefoniert uns er hatte mir immer süße SMS geschrieben.


Wir hatten gerade eine tolle Nacht hinter uns, als ich dann plötzlich durch Dritte mitbekommen habe, dass er jetzt eine Freundin hätte. Ich fiel aus allen Wolken. Vor Allem war er zum Zeitpunkt unserer letzten gemeinsamen Nacht bereits seit zwei Wochen mit ihr zusammen. Ich stellte ihn zur Rede, doch als Antwort bekam ich nur ein "bleib locker, von jetzt an lassen wir das Ganze." Ich ließ ihn also in Ruhe und habe auch von ihm nichts mehr gehört. Dann, ungefähr drei Monate später, sind wir uns im Einkaufszentrum begegnet. Bei seinem Anblick war ich wieder Feuer und Flamme, versuchte aber, relativ cool zu bleiben. Er hat mich dann lieb begrüßt und wir unterhielten uns ziemlich lange über Gott und die Welt. Am nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir treffen. Ich konnte es nicht fassen, war hin und her gerissen aber schlussendlich habe ich mich doch noch überreden lassen. Wir sind also wieder im Bett gelandet. Dummerweise fragte ich ihn erst danach, ob er noch mit der besagten Freundin zusammen sei - und das war er.


Mir wurde schlecht, ich habe mich richtig mies gefühlt. Da habe ich meine sieben Sachen gepackt und wollte gehen. Er hielt mich zurück und meinte, das wäre doch nur "just for fun". Mir war das alles zu viel und ich ging kommentarlos. Mein Gewissen hat mich daraufhin so sehr geplagt, es redete ständig auf mich ein. Ich fühlte mich einfach nur mies. Lange habe ich überlegt, ob ihn dazu bringen könnte, wenigstens ehrlich zu ihr zu sein und ihr alles zu beichten. Es ging mir nicht um mich, aber ich, anstelle seiner Freundin, hätte gerne gewusst, wer mein Partner wirklich ist. Würde sie ihm verzeihen, dann wäre ja wieder alles gut. Allerdings wollte er es ihr nicht sagen. Aber ich hatte dermaßen Gewissensbisse, dass ich das nicht einfach so ruhen lassen konnte. Ich erfuhr durch seinen Mitbewohner, wie seine Freundin heißt und wo ich sie finden könnte. Weiter habe ich erfahren, dass er seine Freundin schon seit längerer Zeit betrügt - also nicht nur mit mir. Er beteuere immer wieder, dass sie die Richtige sei aber da er immer notgeil ist, könne er es nicht lassen. Und da habe ich aus einer Kurzschlussreaktion heraus gehandelt. Da ich jetzt wusste, wo sie arbeitet, fuhr ich dorthin. Ich hatte Glück und sie war anwesend. Wir verabredeten uns am Nachmittag und ich habe ihr alles erzählt, von Anfang bis Ende. Sie hörte mir zu, ohne etwas zu sagen. Plötzlich brach sie in Tränen aus. Schlussendlich bedankte sie sich. Ich war ein bisschen verwirrt, und fragte ob alles okay sei. Sie holte tief Luft, und meinte, sie wäre froh darüber, das endlich mal zu erfahren, weil sie ihn schon häufiger damit konfrontiert hätte, weil sie bereits Verdacht geschöpft hatte. Plötzlich erzählte sie mir, sie sei Schwanger im dritten Monat. Mir fiel die Kinnlade herunter und ich fühlte, wie mein ganzes Blut in meinen Kopf schoss. Jetzt fühlte ich mich wie eine ehebrecherische Hure, die einen Mann, der Zuhause eine schwangere Freundin sitzen hat, vögelte. Im Nachhinein frage ich mich, ob ich es ihr überhaupt hätte sagen sollen, auch wenn ich nicht die einzige war, mit der er in der Zeit Sex hatte. Denn nun habe ich ihre Welt zerstört, ihr die Vorstellung vom tollen und treuen Freund genommen, ihr die Wahrheit erzählt, welche sie vielleicht gar nicht wissen wollte, und das hätte ich vielleicht ihm überlassen müssen. Ich habe ihn bis jetzt nie mehr gesehen und ich weiß auch nicht, ob sie ihm vergeben hat oder nicht. Ich weiß selber nicht, warum ich damals so gehandelt habe und versuche, das auch meinem Gewissen beizubringen. Heute suche ich meine Männer umsichtiger aus.

Beichthaus.com Beichte #00030638 vom 01.01.2013 um 15:12:39 Uhr in Schöfweg (36 Kommentare).

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Panini Sticker

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Manie Diebstahl Verschwendung Stutensee

Panini Sticker
Als ich noch 8 Jahre alt war, waren bei uns in der Grundschule die Fußball-Sticker eines italienischen Unternehmens voll im Trend. Es gab auch zugehörige Hefte, die es galt voll zu machen, wer ein volles Heft hatte gehörte zu den Coolen. Man konnte sich natürlich so viele Sticker kaufen wie man wollte, doch so billig war es nicht und man zog (im Laden ein Päckchen 1 Euro, a 6 Sticker) oft die selben Spieler. Im Tauschen und spielen mit den Stickern war ich relativ gut, doch am Ende des Jahres fehlten mir immer noch ein paar. Da ich es Leid war Geld für die Päckchen auszugeben in denen mein gesuchter Spieler sowieso nicht drin war, beschloss ich meinen Klassenkameraden meine Fehlenden einfach abzukaufen. Meine Klassenkameraden kannten meine Notlage und verlangten so dann schon mal 2 Euro für einen einzelnen Sticker. Mein Taschengeld reichte da natürlich nicht aus und somit stahl ich meiner Mutter morgens immer 2-4 Euro aus dem Geldbeutel um mir meine Sticker zu kaufen. Nach einer Weile hatte ich mein Heft dann auch voll und meine Mutter hatte nichts von den inzwischen fehlenden 30 Euro bemerkt. Ich hatte lange ein schlechtes Gewissen, was ich noch heute versuche zu bereinigen. Ich schenke meiner Mutter immer etwas mehr zu ihrem Geburtstag oder Weihnachten. Trotzdem fühle ich mich immer noch schlecht. Etwas Positives hat es wenigstens, ich habe nie wieder mein Geld für so etwas Unsinniges ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00030624 vom 28.12.2012 um 12:02:16 Uhr in 76297 Stutensee (Hauptstraße) (11 Kommentare).

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