Wieso ich nach der Finanzkrise im Knast landete

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Aggression Gewalt Maßlosigkeit Gotha

Ich (36) arbeitete in einer für mein damaliges Alter recht hohen Position einer großen Bank, als die Finanzkrise mich in die gezwungene Arbeitslosigkeit trieb. Zuvor war ich sehr steil aufgestiegen, und man prognostizierte mir, dass ich, wenn ich so weitermachen würde, […]
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Beichthaus.com Beichte #00039405 vom 28.02.2017 um 09:21:44 Uhr in Gotha (9 Kommentare).

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Das Kakteen-Bad meines Cousins

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Aggression Boshaftigkeit Kinder Sigmaringen

Als kleines Kind (zwischen 3-5 Jahre alt) konnte ich (w/30) einen jüngeren Cousin von mir nicht ausstehen. Ich weiß nicht mal mehr warum, weil er mir eigentlich nie etwas getan hatte. Seine bloße Existenz nervte mich, er sabberte und konnte schlecht sprechen (mit damals zwei Jahren war das aber normal).

Ich weiß noch eine Situation, über die wir heute aber alle lachen können (er übrigens auch). Wir Kinder spielten im Garten unserer Tante Fangen. Alle rannten wild umher, es standen überall Blumentöpfe - die meisten mit Kakteen. Irgendwie nervte mich besagter Cousin sehr, weil er mir immer den Weg versperrte und ich ihn weghaben wollte. Ich schubste ihn mit voller Wucht in Richtung der Kakteen. Jetzt kann man natürlich behaupten, dass ein 4-jähriges Kind noch nicht die Konsequenzen seiner Handlungen einschätzen kann, aber ich glaube schon, dass ich aus böswilliger Absicht handelte. Ich weiß noch genau (und er erinnert sich heute auch noch daran) wie er wieder aufstand, übersät mit den Kaktusstacheln und mich heulend anschrie. Ob ich dafür bestraft wurde, weiß ich nicht mehr, aber ich möchte beichten, dass ich mir damals schon das Lachen ein bisschen verkneifen musste (weil der böse Cousin es ja aus meiner Sicht verdiente) und versuchte, ein betroffenes Gesicht zu machen. Ebenfalls möchte ich beichten, dass ich ihn heute noch manchmal mit dieser Geschichte aufziehe.

Beichthaus.com Beichte #00039404 vom 27.02.2017 um 22:41:43 Uhr in Sigmaringen (5 Kommentare).

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Betrunken in Kroatien

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Trunksucht Waghalsigkeit Familie Urlaub Zagreb

Letztes Jahr war ich in Kroatien zu einer kroatischen Hochzeit eingeladen. Ich hatte ein Hotel in der Innenstadt gebucht, die Hochzeit fand aber etwa 30 Kilometer außerhalb statt. An der sehr lustigen Hochzeit selbst trank ich etwa 86 gespritzte Weiße und noch mehr Schnaps. Nach wildem Rumgeknutsche mit einer Brautjungfer war es an der Zeit nach Hause zu gehen. Obwohl Busse zurück in die Stadt fuhren, entschied ich mich dafür, selbst zu fahren. Der Aufwand, das Auto am nächsten Tag in der Pampa zu holen, schien mir nicht angemessen - und dank 20 Assistenzsystemen fühlte ich mich auf der sicheren Seite. Also weg vom Gelände, Navi programmiert und ab auf die Schnellstraße. Zu meiner verwundern hatte ich sehr schnell ein Auto eingeholt - als ich näherkam, stellte ich fest, dass es sich wohl um einen Handwerker handeln musste. Der Gute fuhr an einem Sonntagmorgen um fünf Uhr außerorts 40-60 und definitiv mehr Schlangenlinien als ich.

Mein Abstandsregler hielt den Abstand gleichmäßig und mein Spurhalteassistent sorgte dafür, dass ich schön mittig zwischen den zwei Linien blieb. Mal bog der Hand/erker links ab, mal rechts, aber mein Navi sagte das Gleiche. Hier kommt die erste Beichte: Ich bin überzeugt, dass der arme Kerl dachte, dass ihn die Polizei verfolgt und sich höchstwahrscheinlich in die Hose geschissen hat. Irgendwann fuhren wir auf die Stadtautobahn auf und ich überholte ihn. Wenige Minuten später war ich meinem Hotel. Hier kommt die zweite Beichte: ich fuhr vor das Hotel und der Angestellte kam mir entgegen, um mir den Autoschlüssel abzunehmen und mein Auto zu parken. Ich öffnete die Tür, fiel aus dem Auto auf dem Boden, stand auf, stolperte noch einmal in einen großen Blumenkübel und kotzte diesen ganz ordentlich voll. Nachdem ich fertig war, drückte ich dem Mitarbeiter - als ob nichts gewesen wäre - meinen Autoschlüssel und einen Schein in die Hand und verschwand auf mein Zimmer. Bis 16 Uhr (Check-Out wäre um 12 gewesen) weckte mich niemand und beim Check-Out hatten alle ein komisches Grinsen auf dem Gesicht. Seit 14 Jahren war es das erste und einzige Mal, dass ich betrunken gefahren bin und ich verspreche, es kommt nicht wieder vor. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039301 vom 02.02.2017 um 21:27:52 Uhr in Zagreb (11 Kommentare).

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Wenn der Chef auf dem Klo sitzt

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Aggression Rache Ekel Chef

Unser Chef (großer IT-Betrieb) geht jeden Tag exakt um 14:00 auf die Toilette. Per se nichts Schlimmes, er verbringt darin dann 30-40 Minuten und der Geruch, der schon unter der Tür durchzieht, ist dazu geeignet um wirklich jeden kotzen zu lassen. Innere Verwesung hoch zehn. Dann kommt er raus und erstens ist der Mann ob seiner Leibesfülle und gorillaähnlichen Behaarung wohl nicht in der Lage sein Rektum korrekt zu säubern, sprich er stinkt nach Scheiße und zweitens lässt er die Tür offen und Fenster geschlossen. Da als Unbeteiligter reinzugehen ist tödlich.

Das Gemiefe ist so extrem, dass Kunden im Konferenzraum (12 Meter weiter) fragen, ob wir ein Problem mit dem Abfluss haben. Wir haben ihn auch schon freundlich darauf hingewiesen für frische Luft zu sorgen - keine Chance. Angeregt durch ein bekanntes Video im Netz sind wir auf die Idee gekommen, Sekundenkleber auf die Brille zu streichen. Dies haben wir in großer Menge (20 Gramm Kleber) auch getan. Blöd nur, dass am Freitag kurz nach zwei Uhr eine Kollegin Ihren Ausstand feierte - und wir danach alle nach Hause sind. Fast. Denn einer blieb. Samstagmorgen hat ihn unser Hausmeister dann mit Eisspray und einem Tapetenmesser befreit...

Beichthaus.com Beichte #00039228 vom 16.01.2017 um 14:18:34 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Freund ist so verschwenderisch

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Verzweiflung Verschwendung Geld Partnerschaft

Mein Freund ist noch Student und schreibt seit etlichen Jahren an seiner Abschlussarbeit. Das liegt seiner Aussage nach daran, dass er mir den Rücken mit unseren Kindern freigehalten hat, damit ich mein Studium beenden kann. Unsere Kinder sind aber von 7:30 bis 16:30 Uhr im Kindergarten, er hat sie lediglich danach betreut, dazwischen hatte er täglich immerhin über acht Stunden Zeit, an seiner Abschlussarbeit zu schreiben. Jetzt verdiene ich alleine unseren Lebensunterhalt und mein Gehalt ist nicht wirklich hoch genug, um eine ganze Familie zu ernähren. Mein Freund kommt unterdessen mit seiner Abschlussarbeit wahrscheinlich überhaupt nicht voran (ich habe es schon aufgegeben) und verdient keinen Cent.

Jetzt kommt aber das wirklich Schlimme: Während ich jeden Cent zwei Mal umdrehe und sogar bei kleinen Dingen wie zwei Euro Preisunterschied spare, verschleudert mein Freund unkontrolliert unser Geld. Geld, das wir nicht haben. Das läuft schon seit einigen Jahren so. Ich habe schon zigmal mit ihm darüber geredet und eigentlich hatten wir ausgemacht, alles nur noch mit Karte zu bezahlen, um einen besseren Überblick über unsere Ausgaben zu haben. Nur leider hält mein Freund sich nicht daran, er hat allein in diesem Monat schon 700 Euro abgehoben und kann mir noch nicht einmal erklären, was er damit gemacht hat. Dabei gehen alle paar Tage auch Kartenzahlungen in Höhe von um die 30 Euro an Supermärkte oder Drogerien von unserem Konto ab, also nehme ich mal nicht an, dass die 700 Euro für Essen oder Sonstiges waren. Was mir am meisten an dieser Sache weh tut, ist, dass ich bei den Dingen für unsere Kinder so sehr spare (Geschenke, Klamotten, Hobbys, Reisen), während ihr Vater scheinbar das ganze gesparte Geld für sich selbst ausgibt.

Ich selbst gebe auch nie Geld für neue Klamotten für mich aus oder andere Frauensachen. Am liebsten hätte ich getrennte Konten, nur dann hätte mein Freund ja gar kein Geld und müsste mich jedes Mal um Bargeld anbetteln, was auch keine optimale Situation in einer Beziehung ist. Außerdem bekommen wir neben meinem Geld auch Kindergeld und Geld vom Amt, was ja eigentlich für uns beide ist, das heißt das könnte er dann immer noch verschleudern (zumindest das Geld vom Amt). Ich bin langsam echt verzweifelt.

Beichthaus.com Beichte #00038979 vom 24.11.2016 um 22:49:48 Uhr (30 Kommentare).

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