Manipulative Spielchen

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Rache Zorn Morallosigkeit Falschheit Ex

Vor einigen Jahren verliebte ich mich in ein junges und sehr hübsches Mädchen. Wir hatten zwar acht Jahre Altersunterschied, aber zunächst fiel das nicht weiter ins Gewicht. Sie hatte gerade angefangen zu studieren, während ich eine Doktorandenstelle am sportwissenschaftlichen Institut innehatte. Sie war wirklich ein absoluter Augenschmaus und sehr intelligent noch dazu. Leider aber auch in mancher Hinsicht noch ziemlich naiv, da sie überbehütet in einer ländlichen Idylle aufgewachsen war. Natürlich fiel sie auch einer Menge anderen Männern auf, die ständig an ihr herumbaggerten, aber sie hatte immer nur Augen für mich. Dachte ich zumindest. Wir zogen zusammen und waren zwei Jahre sehr glücklich. Eines Tages ließ sie sich von ihrer besten Freundin überreden, zu einer Party zu gehen, auf die ich nicht mitkommen konnte, weil ich am nächsten Tag früh schon wichtige Termine hatte. Sie ging als fröhliches, liebevolles Mädchen hin, und kam als abweisende, kaltherzige, herrische und egoistische Person wieder. Ich fragte sie mehrmals, was auf dieser Party vorgefallen war, aber sie bügelte mich einfach gnadenlos ab und ignorierte alles, was ich tat, um zu ihr durchzudringen. Die Beziehung schleppte sich dann noch zwei Monate so hin, in denen unsere Kommunikation nur aus unverständlicher Kritik ihrerseits bestand. Es gab keinen Sex mehr, keine Zärtlichkeiten, sondern nur noch Gemecker.

Als ich sie schließlich damit konfrontierte, dass ich dachte, auf der Party sei etwas mit einem anderen Mann vorgefallen, lachte sie mich höhnisch aus und beendete die Beziehung. Einige Wochen später meldete sich ihre beste Freundin bei mir und erzählte mir total aufgelöst, dass meine Ex sich auf der Party in einen Typen verliebt hatte, der gerne mit Mädchen spielte, ihnen eine Beziehung versprach, und sie dann, nachdem er sie einige Zeit im Bett gehabt hatte, stets wieder fallen ließ. Meine Ex hatte sich von ihm und seinen schnulzigen Liebesbekundungen wohl gründlich einlullen lassen, und war jetzt in der Phase, wo sie langsam uninteressant wurde und deswegen litt. Ihre beste Freundin sagte auch, dass meine Ex von allen Seiten gewarnt worden war, was ihn anging, aber auf niemanden gehört hatte. Ich nahm also wieder vorsichtig Kontakt zu meiner Ex auf, um sie zur Not auffangen zu können, falls sie wirklich in ein emotionales Tief stürzte, schließlich hatte ich ja noch immer Gefühle für sie. Sie verhielt sich jedoch vollkommen ambivalent mir gegenüber. Einerseits schrieb sie mir, die Trennung wäre ein Fehler gewesen, nur um wenige Stunden später aus heiterem Himmel zu schreiben, ich wolle sie ja nur manipulieren, und könne ihr gestohlen bleiben. Dennoch meldete sie sich immerhin in unregelmäßigen Abständen bei mir.

Eines Tages rief mich ihre beste Freundin vollkommen aufgelöst an, meine Ex habe versucht sich umzubringen, als herausgekommen war, dass der Typ mit mehreren Frauen parallel Affären hatte. Sie war dann anschließend lange in der Klinik und wollte niemanden sehen. Als ich sie dann schließlich nach einem halben Jahr traf, war sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Typ hatte sie mit seinen Lügen und manipulativen Spielchen komplett ruiniert. Damit sie die Klappe über die Affäre hielt, hatte er sie mit Aktfotos und Videos erpresst, und sie außerdem in eine zerstörerische "Freundschaft" gedrängt. Vermutlich, um sie seinem Harem anzuschließen, den er sich hielt, falls es mit neuen Aufrissen nicht so recht klappen wollte. Das ging bis dahin, dass er ihr Kontakte mit anderen Männern verbot, wenn sie eben nicht bestimmte Videos im Internet wiederfinden wollte. Sie war abgemagert, hatte Augenringe, konnte weder lachen noch weinen, ihre Haut war mehr grau als alles andere. Es war ein Bild des Schreckens. Sie schien völlig gleichgültig mir gegenüber, aber als ich gehen wollte, klammerte sie sich an meine Hand, und ihr Kinn zitterte. Mein erster Reflex war, ihm sein schmalziges Bubigesicht zu zertrümmern, und ihn irgendwo auf der Straße einfach liegen zu lassen. Mir war jedoch klar, dass mich das wohl in den Knast bringen würde. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, was ihm psychisch an die Substanz ging, mir aber nicht allzu viel schaden würde, wenn der Verdacht auf mich fiel.

Ich bezahlte eine Professionelle, damit sie sich zum Schein aufreißen ließ, ihn abfüllte und mir dabei einen Abdruck seines Wohnungsschlüssels brachte. Dann ging ich immer mal in seine Wohnung, verrückte zunächst nur Gegenstände um wenige Zentimeter, stöpselte schließlich irgendwann Kabel aus und um, änderte das Hintergrundbild seines PCs, und verstellte allerlei Gerätschaften wie Fernseher und Spielekonsolen. Bald ging ich dazu über, Gegenstände direkt auszutauschen, ihm beispielsweise seine Call of Duty Reihe durch irgendwelche lustigen Spiele für Kinder zu ersetzen. Natürlich probierte er es mit Passwörtern, aber auch da hatte ich per befreundetem IT-Experten vorgesorgt, sodass ich trotzdem immer mal wieder seinen PC mit harmlosen Kleinigkeiten manipulieren konnte. Nachdem ich das einen Monat durchgezogen hatte, in dem er mir auch mehrmals vollkommen fruchtlose Fallen stellte, fing er an, sich auf der Straße paranoid umzusehen. Er ließ keine seiner Damen mehr mit nach Hause kommen, und vermutete offensichtlich hinter jeder Ecke Gespenster. Er legte sich ein weiteres Schloss zu, dem ich aber auch recht schnell beikommen konnte, und in seiner Wohnung wuchs die Unordnung. Er schlief nach zwei Monaten nachts nur noch mit Licht und Pfefferspray neben dem Bett, dessen Marke ich gelegentlich auswechselte, außerdem kontrollierte er frenetisch und neurotisch immer wieder seine Schlösser. Er war im Endeffekt sehr lange in Behandlung deswegen und ist jetzt mittlerweile wohl ziemlich geläutert, zumindest versucht er seit Jahren keine Aufrisse mehr. Sein ehemals hübsches Bubigesicht ist jetzt eine ungepflegte Ruine. Die ganze Sache ist für mich seit diesem Jahr strafrechtlich verjährt. Meine Ex hat allerdings einen dauerhaften Knacks davongetragen und ist leider immer noch ab und an depressiv.

Beichthaus.com Beichte #00033358 vom 29.05.2014 um 09:44:51 Uhr (24 Kommentare).

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Schäferstündchen hinter Stahltüren

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Betrug Waghalsigkeit Maßlosigkeit

Ich lasse mich für Sex bezahlen. Jedoch nicht durch Prostitution, sondern durch meine Arbeit. Vor knapp elf Monaten habe ich (m) eine neue Mitarbeiterin bekommen. Die Zeiten meines schönen Einzelbüros waren also vorbei. Zunächst gar nicht erfreut über diese Nachricht, ging ich dem Tag der Begegnung mit Wut entgegen, um diese Person mein Leben lang abgrundtief zu hassen. Diese Meinung sollte aber prompt verworfen werden, nachdem ich die Person kennenlernte. Eine frische Hochschulabsolventin im zarten Alter von 25, also nur drei Jahre jünger als ich, setzte sich in mein Büro, noch ehe ich dort eintraf. Schöner als jede Ex-Freundin, schöner als jedes Model – in meinen Augen. Nun ja, in den nächsten drei Monaten habe ich dann alles gegeben, um so gut wie möglich bei ihr dazustehen. Mit Erfolg. Heute nehmen wir uns fast täglich unsere Auszeit, um es miteinander zu treiben.

Warum das keinem auffällt? Weil wir unser Schäferstündchen im Keller treiben, und zwar hinter dicken Stahltüren. Der Kellerbereich beginnt mit einer dicken Stahltür, zu der nur wenige Leute Zugang haben. Nach einigen Metern sind links und rechts Räume, die jeweils wieder mit Stahltüren verschlossen sind und in einem dieser haben wir aus Zufall eine alte Ledercouch gefunden. Wenn ich in der ersten Tür den Schlüssel von innen stecken lasse, kommt auch keiner mehr rein. Und egal wie laut sie auch schreit, uns hört auch niemand. Bei einem Bruttostundenlohn von knapp 31 Euro kommt da schon eine kleine Summe zusammen, die man mir für Sex bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00033353 vom 28.05.2014 um 10:20:59 Uhr (14 Kommentare).

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Geiler Sex mit der Ex

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Ehebruch Fremdgehen Dummheit Morallosigkeit Ex Sarstedt

Mit 24 hatte ich eine Freundin. Sie hat mich sehr geliebt, ich war jedoch nur wegen des geilen Sex mit ihr zusammen. Nach einiger Zeit begann sie mich immer mehr zu drängen - zusammenziehen, heiraten etc. Ich wollte das aber nicht, also zerbrach die Beziehung. Wir hatten jedoch immer wieder unregelmäßig Kontakt. Eines Tages sagte sie mir, dass sie einen neuen Freund habe und bald heiraten wird. Es war mir relativ egal, aber sie hatte wohl gehofft, ich würde um sie kämpfen, damit ich sie nicht endgültig verliere. Jedenfalls haben wir uns noch einige Male getroffen und ich wurde nicht enttäuscht. Mittlerweile ist sie verheiratet, hat zwei Kinder und bekommt bald das Dritte. Aber wir treffen uns immer noch ab und zu und treiben es miteinander. Sie denkt, ich liebe sie genauso sehr, wie sie mich - und dass wir beide es stark bereuen, nicht zusammengeblieben zu sein. Ich genieße aber nur den Sex und spiele ihr einfach manchmal vor, es auch zu bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00033342 vom 26.05.2014 um 13:52:54 Uhr in Sarstedt (19 Kommentare).

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Gummibärchen-Geschoss

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Gewalt Morallosigkeit Engherzigkeit Nachbarn München

Ich (m/21) hatte mal wieder richtige Langeweile und so kam ich auf die glorreiche Idee, meine Bastelfertigkeiten unter Beweis zu stellen. Ich schnappte mir ein Kondom, stülpte es gekonnt über eine leere Klopapierrolle und klebte das Kondom mit Klebeband am Rand fest. Dadurch war eine Art Schussgerät entstanden. Anschließend legte ich ein angelutschtes Gummibärchen hinein und schoss es dem Nachbarsjungen zielsicher in die Bauchgrube. Unter Schmerzen ging er dramatisch zu Boden, wobei das Gummibärchen an seinem T-Shirt hängen blieb. Unter Lachen brach ich zusammen. Im Nachhinein tut es mir aber irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00033337 vom 25.05.2014 um 18:33:47 Uhr in 80333 München (Ebenauerstraße) (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Überfordert vom Horror-Studium

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Trägheit Verzweiflung Feigheit WG Studentenleben

Ich beichte hiermit, dass ich mich unfähig fühle, ein eigenständiges Leben zu führen, und erwachsen zu werden. Mir ging es immer gut, ich hatte gute Noten, die Lehrer mochten mich, meine Eltern waren stolz auf mich, ich hatte tolle Freunde und machte schließlich mein Abi mit 1,8 und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch ich fand in meinem Studium keine Erfüllung, mit jedem Tag fühlte es sich für mich sinnloser an. Das selbstständige Lernen, insbesondere die Recherchearbeit in der Bibliothek, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Ich quälte mich durch meine Hausarbeiten - einfach nur bestehen lautete die Devise. Ich hatte in der Kennenlern-Woche ein paar nette Leute kennengelernt und entschied mich schnell dazu, mit zwei von ihnen in eine WG zu ziehen, denn fast zwei Stunden pendeln macht keinen Spaß und raubt Zeit. Doch auch hier wartete eine Enttäuschung, das spürte ich in dem Moment, in dem ich meine Mutter zur Verabschiedung umarmte und die Wohnung mit Sack und Pack betrat. Renoviert sollte sie sein - doch überall waren Mängel, die Badezimmertür fehlte, die Gastherme machte Probleme und ratterte bedrohlich. Bald überflutete auch die ganze Wohnung wegen der falsch angebrachten Spülmaschine. Ich hatte Heimweh, so sehr, dass ich es kaum ertragen konnte. Meine neuen Freunde entpuppten sich als komisch, ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und fühlte mich unwohl in ihrer Nähe. Meine Mitbewohner und ich lebten uns so schnell auseinander, wir waren einfach völlig verschieden.


Andere Freunde hatte ich jedoch nicht und fühlte mich einfach nur völlig fremd. Keiner außer mir putzte die Wohnung, nicht mal die Toilette. Versuche meinerseits, mich mit schöner Deko und gründlich geputzter Wohnung wohler zu fühlen, wurden ignoriert und nicht geschätzt. Währenddessen hasste ich mein Studium immer mehr. An den Wochenenden flüchtete ich zurück nach Hause, heulte mich bei meiner Mutter und meinen alten Freunden aus und verkroch mich in meinem alten Bett. Ich fühlte mich wie ein Versager, wie ein kleines Kind, zu dumm für das Studium und nicht überlebensfähig ohne Mama. So fühle ich mich heute immer noch. Das Studium ist abgebrochen, morgen werde ich offiziell meinen Auszug verkünden und so meinen neuen Freundeskreis zurücklassen und zurück zu Mutti gehen. Ich bereue meinen überstürzten Auszug und hoffe, dass ich in zwei oder drei Jahren reif genug sein werde, alleine klarzukommen. Ich enttäusche meine Mitbewohner, meine Eltern, aber vor allem mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00033330 vom 25.05.2014 um 01:13:43 Uhr (13 Kommentare).

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