Traummann mit Vergangenheit

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Zorn Hass Aggression Lügen Partnerschaft

Mein Freund und ich sind nun gut ein Jahr zusammen, anfangs war auch alles noch schön und gut. Ich dachte, ich hätte den Hauptgewinn abgesahnt, doch mittlerweile denke ich, dass ich das Restspielzeug bekommen habe, das andere einfach nicht mehr wollten. Er gibt sich ordentlich, zuvorkommend, liebevoll und macht viele Geschenke. Humorvoll ist er auch - er hat eben wirklich alle Eigenschaften, die ein Traummann haben sollte. Allerdings kam mit der Zeit immer mehr seiner Vergangenheit zum Vorschein. Er hat getrunken, gezockt, geschlägert - worüber ich allerdings noch hinwegsehen kann, da davon nicht die leiseste Spur verblieben ist. Aber was ich nicht ignorieren kann, sind seine ganzen Ex-Freundinnen. Er hatte unzählige Affären, die über Monate gingen und noch mehr Sex-Dates. Ich denke, er hat nicht eine Einzige ausgelassen. Ich hasse ihn so sehr dafür, dass ich mir manchmal vorstelle, wie es wäre, ihn zu verletzen - einfach nur, damit er sich fühlt, wie ich es tue. Zudem habe ich Bilder von seiner letzten Ex gesehen, und sie sieht aus wie das billigste und schmutzigste Flittchen überhaupt! Ihre Ausstrahlung allein sagt schon, dass sie willig ist und alles mit sich machen lässt. Wenn ich mir dann vorstelle, dass sie seine letzte Sexpartnerin war, kommt mir das Kotzen. Es macht mich wirklich wütend, denn mittlerweile denke ich, dass er mich nicht verdient hat, denn seine billigen Nutten sind so wenig wert, dass sie nicht mal meine Schuhsohle lecken dürften. Ich bin eigentlich ein sehr netter Mensch, auch wenn das nach diesem Text schwer zu glauben ist, aber ich bin so wütend! Ich überlege mir, ob ich ihr eine richtig beleidigende Mail schicken soll, oder ob ich mir nicht doch lieber einen neuen Typen suchen soll. Einfach mal Fremdknutschen, oder ihn verlassen und dann Bilder hochladen, mit einem anderen. Diese Gedanken habe ich schon so lange, doch ich konnte es nie tun, im Gegenteil. Er fühlt sich von mir geliebt und will seit Neustem auch noch den Rest seines Lebens mit der "richtigen, perfekten Traumfrau" verbringen. Er redet immer öfter davon, dass ich seine einzige und wahre große Liebe sei, dabei hasse ich ihn wirklich dafür, dass ich mit seiner Vergangenheit leben soll.

Beichthaus.com Beichte #00033382 vom 02.06.2014 um 16:21:58 Uhr (29 Kommentare).

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Heißer Flirt mit dem Koch

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Selbstsucht Verzweiflung Arbeit Straubing

Ich (w/24) arbeite in einem Altenpflegeheim. Das Heim ist recht klein und es geht sehr familiär bei uns zu. Man versteht sich mit den Kollegen aus den anderen Stockwerken super, unsere Reinigungskräfte gehören selbstverständlich zum Team und auch mit dem Personal der Küche versteht sich jeder gut. Besonders ich. Seit Jahr und Tag herrscht zwischen dem Koch und mir ein besonderes Verhältnis. Wir sind etwa gleich alt, haben denselben Humor, und wenn wir zusammensitzen, ist es die hellste Freude. Unser Gesprächston war immer schon etwas flapsiger und leicht derb, aber mittlerweile kann man nicht mehr leugnen, dass sich ein flirtender Unterton eingeschlichen hat. Was heißt Unterton?! Wir flirten, was das Zeug hält! Die Möglichkeit einer Affäre am Arbeitsplatz ist schon zur Genüge "besprochen" und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Ganze "eskaliert" - schön und gut, mag man sagen. Nur ist er verheiratet und Vater eines süßen, kleinen Sohnes. Tja. Was tut die vernünftige Frau in solch einer Situation? Man beendet das Ganze. Flirten ja, alles andere macht man am besten zu Hause. Das Dumme ist nur: Für mich ist es nicht nur ein kleiner Flirt mit Ausbaupotenzial. Ich bin wahnsinnig verschossen in ihn. Seit dem ersten Augenkontakt. Ich kann und mag mir meinen Tag ohne ihn nicht mehr vorstellen. Er ist der Einzige, der mich so zum Lachen bringen kann, dass ich keine Luft mehr bekomme. Er überrascht mich und ist für mich da. Er sorgt sich um mich, fährt mich im Regen nach Hause und ist der Typ Mann, der dir im Winter seine Jacke gibt und im Shirt weiterläuft. Und mit einem Blick macht er mich völlig schwach. Er wäre "der Eine" - wäre da nicht die Familie im Hintergrund. Ich weiß, dass er mit seiner Frau nicht mehr wirklich glücklich ist, die Ehe mehr einer Wohngemeinschaft gleicht und dass das Kind ein süßer, aber nicht gewollter Unfall war - trotzdem: Eine Ehe ist eine Ehe! Ich überlege schon, den Arbeitsplatz zu wechseln, um diesem Konflikt zu entgehen, denn ich weiß genau: Sollte er den ersten Schritt machen, ist sämtliche Moral passé. Ich bin ihm absolut verfallen.

Beichthaus.com Beichte #00033378 vom 01.06.2014 um 20:06:39 Uhr in 94315 Straubing (14 Kommentare).

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“Beichte

Superman und seine Kugeln

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Dummheit Peinlichkeit Last Night

Vor ein paar Jahren war ich (m) mit Freunden in einer Disco und schon ziemlich angetrunken. Es muss um die Faschingszeit gewesen sein, da plötzlich drei große Typen in Superman-Kostümen hereinkamen. Da diese Kostüme solche Muskelkissen an Bauch, Schultern und Armen hatten und die Typen ohnehin wahnsinnig auffällig waren, weil sie groß und im ganzen Laden als Einzige verkleidet waren, hingen sofort alle Leute an ihnen und befummelten ihre künstlichen Muskeln - zur Freude aller Beteiligten. Als mir dann so ein Typ entgegen kam, grinste er mich schon auffordernd an und ich fragte lachend, ob ich auch mal seine Muskeln befühlen dürfe, was er sofort bejahte. Allerdings wollte ich einen kleinen Gag einbauen. Da ich dachte, diese Muskelplatten würden den ganzen Oberkörper abdecken, packte ich ihm voll an die Eier. Allerdings war ab der Gürtellinie Schluss mit Muskeln, und ich konnte durch die dünne blaue Strumpfhose seine Eier schaukeln wie chinesische Qigongkugeln. Da waren wir beide erst einmal baff, und der Typ flippte völlig aus. Dafür, dass er mich nicht zusammenschlug, bin ich noch heute dankbar. Es ist mir aber noch heute unglaublich peinlich, auch wenn ich mich später am Abend noch mal bei ihm entschuldigt habe. Lustig fand er es aber auch dann noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00033370 vom 31.05.2014 um 16:51:40 Uhr (11 Kommentare).

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Langfinger am Wäschekorb

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Fetisch Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Feigheit

Vor einigen Jahren, kurz vor meinem letzten Arbeitstag bei einer Firma, die mir meinen ersten Job ermöglichte, wurde ich zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Eine ausgelassene Feier auf der Donau-Insel, mit viel Alkohol und verstecktem Cannabis-Konsum mit einigen netten Kollegen. Ich ließ mich herzhaft und ausgelassen feiern. Ich sah die damalige Feier auch gleichzeitig als Abschiedsfeier. Der sogenannte "harte Kern" zog in den Morgenstunden weiter. Einer der Kollegen lud in den ersten Bezirk in seine Wohnung ein, um noch weitere Flaschen Bier zu trinken. Seine Freundin war ebenfalls zu Hause und war gerade beim Aufstehen. Wir waren ungefähr 8-10 Personen und machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Es wurde getratscht und viel gelacht und getrunken. Ich war bereits müde und auch sehr betrunken und stand auch unter starkem Einfluss von Cannabis. Als ich kurz die Toilette aufsuchte, überkam mich die körperliche Lust, und da ich einen ausgeprägten Fetisch zu getragener Damenunterwäsche habe, schaute ich mich im Badezimmer nach dem Wäschekorb um. Es war leider keiner zu sehen. Ich wusch mir die Hände und verließ das Badezimmer. Genau vor mir stand die Schlafzimmertür offen und ich konnte in der Ecke beim Fenster den Schmutzwäschekorb sehen. Ohne nachzudenken, ging ich in das Schlafzimmer und fing an, im Wäschekorb nach getragener Unterwäsche zu suchen. Als mir bewusst wurde, dass ich bereits seit langer Zeit den anderen Gästen fern geblieben war und es demnach Zeit werden würde, wieder zurück ins Wohnzimmer zu gehen, bemerkte ich, dass die Hausherrin bereits bei der Schlafzimmertür stand und mich beobachtete, wie ich meine Finger im Wäschekorb hatte.


Sie wusste natürlich sofort, was los war und fragte mich, was ich hier suchen würde. Ich konnte mich vor Schreck und wahrscheinlich auch wegen des Alkohol- und Drogeneinflusses aber nicht artikulieren. Sie rief nach ihrem Freund, während sie ins Wohnzimmer eilte. Ich lief hinterher und setzte mich wieder zu den Anderen. Sie erzählte alles ihrem Freund, während alle anderen und ich nur da saßen und nicht glauben konnten, was sie hörten. Alle meine Arbeitskollegen und Kolleginnen fingen an, sich lustig zu machen und ich versank vor Scham in meinem Sitz. Die Hausherrin war überhaupt nicht amüsiert und wies ihren Freund an, mich der Wohnung zu verweisen. Er sprang sofort auf und packte mich am Arm, um mich ins Vorzimmer zu zerren. Ich wehrte ihn ab und fing an, meine Sachen vom Tisch aufzusammeln und folgte den beiden dann ins Vorzimmer. Mein Kollege hatte bereits meine Jacke in der Hand und die Wohnungstür stand offen. Ich zog mir meine Schuhe an und brachte während der ganzen Zeit kein einziges Wort heraus. Währenddessen hörte ich aus dem Wohnzimmer Gelächter und Gekichere. Ich wollte nur so schnell wie möglich weg und das alles hinter mir lassen. Dann kam die Hausherrin auf die Idee, dass ich durchsucht werden sollte, weil man ja nicht wissen könne, ob ich nicht nur ein Perverser, sondern vielleicht auch ein Dieb sei.


Es wurden wilde Vorwürfe und Anschuldigungen geäußert - und obwohl ich den Eindruck nicht los wurde, dass es ihn mehr amüsierte als beängstigte, fing er an, meine Taschen zu durchsuchen. Ich ließ alles geschehen. Die Peinlichkeit stand mir ins Gesicht geschrieben. Als auch sie zufrieden war, wurde ich unsanft aus der Wohnung geschoben und mit einem letzten Schubs ins Treppenhaus gestoßen. Hinter mir knallte die Türe zu und ich machte mich auf den Heimweg. Erst nach einigen Stunden Schlaf und Ausnüchterung begriff ich, was eigentlich passiert war und schämte mich dadurch noch mehr. Es ist nun viele Jahre her, aber ich denke noch immer oft an das Geschehene. Es tut mir vor allem für sie leid, weil sie offensichtlich geschockt war, da ich so dreist ihre Privatsphäre verletzt hatte. Soweit ich mich erinnern kann, waren die beiden wirklich sehr nette Leute und auch außerordentlich gastfreundlich. Mir sitzt der Schock, erwischt worden zu sein, heute immer noch tief in den Gliedern, aber ich kann mir gar nicht ausmalen, wie es für die netten Herrschaften sein muss. Ich finde, sie haben es nicht verdient, so einen Vertrauensbruch erlebt zu haben und dafür möchte ich mich entschuldigen und um Vergebung bitten. Ich würde mich aber niemals trauen, die beiden zu besuchen, um mich persönlich zu entschuldigen. Alle anderen Anwesenden, die ja unbeteiligt waren, waren sichtlich amüsiert und machten sich über mich lustig. Diesen direkten Peinlichkeiten an jenem Morgen ausgesetzt gewesen zu sein war aber damals nicht schlimm für mich, da ich es offensichtlich verdient hatte. Traurig finde ich nur, dass ich mich nicht traue, meine Ex-Kollegen und Kolleginnen im Büro zu besuchen, auch wenn es schon so lange her ist.

Beichthaus.com Beichte #00033365 vom 30.05.2014 um 16:18:03 Uhr (12 Kommentare).

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Die perfekte Freundin

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Neid Peinlichkeit Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich (m/34) beneide meinen besten Freund. Er hat eine tolle Frau an seiner Seite, ist sportlich, lässig, hübsch und auch sympathisch. Sie sind so gut wie verheiratet, weil sie schon so lange zusammen sind. Meine Freundin ist überhaupt nicht sportlich und auch ein wenig asozial, deshalb unternehmen wir fast nichts zusammen, sie trifft sich lieber mit ihren Freundinnen. Ich hingegen freue mich immer, wenn wir Kollegen was zusammen unternehmen, denn wenn mein Freund mitkommt, ist seine Freundin auch immer dabei. Ich witzle dann sehr gern mit ihr, necke sie und wage es auch mal zweideutige Sprüche zu klopfen, habe ihr auch schon des Öfteren kurz einen Arm über die Schultern gelegt. Ich will dann auch, so oft es geht, mit ihr alleine reden oder etwas unternehmen. Das hat auch einmal geklappt, wir haben zusammen eine Radtour gemacht. War sehr cool und ihr hat es auch Spaß gemacht. Manchmal kommt es mir so vor, dass es zwischen uns funkt, sie hat auf jeden Fall nichts dagegen, wenn ich ihr Komplimente mache oder sie mal öfters zufällig anfasse. Mein Freund ahnt schon, dass ich immer meine Freude habe, wenn ich sie sehe. Ist ja auch sehr offensichtlich, so eine Frau würde ich auch gerne haben, aber ich liebe meine Freundin über alles, trotz asozialem und unsportlichem Verhalten. Meine Beichte ist nun, dass ich mich manchmal schuldig fühle, wenn ich vor allen Kumpels wie so ein toller Hund mit dem Schwanz wedle, wenn ich diese Frau sehe. Außerdem denke ich auch manchmal an sie, wenn ich mit meiner Freundin poppe oder wenn ich mir einen runterhole.

Beichthaus.com Beichte #00033363 vom 30.05.2014 um 13:59:44 Uhr (11 Kommentare).

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