Dreier-WG

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Fremdgehen Morallosigkeit WG Flensburg

Ich (m/25) wohnte vor einiger Zeit mit einem Kumpel zusammen in einer Zweier-WG. Am Anfang war alles noch ganz nett und wir haben uns gut verstanden. Ab und an hat seine Freundin auch mal bei ihm übernachtet oder er bei ihr.
Eines Tages kam er in mein Zimmer und fragte mich, ob ich was dagegen hätte wenn seine Freundin für einen Monat bei uns wohnt. Ich sagte ihm das ich kein Problem damit habe. Als sie nach drei Monaten immer noch nicht ausgezogen war und wir uns alle täglich gezankt haben ist seine Freundin auch noch arbeitslos geworden. Da ich auch arbeitslos war, liefen wir uns den ganzen Tag über den weg.
Mein Kollege musste morgens früh raus zur Arbeit. Da ich mich mittlerweile gut mit seiner Freundin verstand und mich auch recht einsam fühlte, weil ich schon längere Zeit Single war, kam mir die Idee mich morgens, wenn mein Kollege zur Arbeit fuhr einfach mal bei seiner Freundin mit ins Bett zu legen. Sie schlief und hat mich nicht bemerkt. Da ich extrem müde war, weil ich die ganze Nacht lang vor dem Computer saß und Pornos geguckt habe schlief ich auch sofort ein.
Als sie dann morgens wach geworden ist, hat sie mich bemerkt und hat mich sofort aufgeweckt und gefragt was ich hier mache. Ich antwortete ihr das ich mich einsam fühlte und dachte ich könnte mich hier ein bisschen bei ihr einkuscheln. Sie grinste und gab mir einen Kuss. Ich war sofort erregt und fing an sie zu befummeln. Daraufhin poppten wir wie die Karnickel und das jeden morgen über drei Monate. danach bin ich ausgezogen und wir haben es ihm nie erzählt. Er ist aber noch mein bester Freund.

Beichthaus.com Beichte #00028182 vom 03.10.2010 um 16:41:13 Uhr in Flensburg (50 Kommentare).

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Mein vermülltes WG-Zimmer

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit WG Paderborn

Ich habe eine Zeit lang sehr asozial gelebt. Vielleicht kennt ihr diese Eistee- bzw. Teegetränkgranulate. Die gibts immer in diesen Plastikdosen, 400 Gramm. Ich habe die Teile gesammelt und reingepinkelt, weil ich teilweise zu faul oder psychisch nicht in der Lage war, aus meinem vermüllten Zimmer raus in die WG-Wohnung zu gehen und mich ins Badezimmer zu begeben. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass die Faulheit erst mit der Gewohnheit kam und die Ausgangssituation wirklich psychische Hintergründe hatte.

Jedenfalls standen diese Behälter (und auch noch andere Sachen, wie zum Beispiel leere Wurstgläser) dann tagelang voll mit Urin in diesem schlecht gelüfteten Zimmer, was ziemlich gestunken hat. Aber wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, dann gehts. Eines Tages hab ich mich ziemlich mit Alkohol abgeschossen. Hab natürlich auch wieder das Zimmer nicht verlassen, aber hatte keine Behälter mehr frei. Also hab ich in leere Mülltüten uriniert, sie zugeknotet und auf dem Boden liegen gelassen. Als ich mich schließlich übergeben musste, nutzte ich selbstverständlich auch eine allerdings frische Mülltüte. Ich muss gestehen, dass sowohl die Mülltüten mit dem Urin, als auch die Kotztüte. Wie lange in meinem Zimmer auf dem Teppichboden lag? Eine Woche vielleicht oder gar zwei?

Ja, es hat gestunken. Ja, die Tüten wurden irgendwann auch undicht. Am Ende habe ich alles genommen und in eine stabile Mülltüte gestopft. Dazu kam noch weiteres Zeug wie verschimmeltes Essen, zugeschimmeltes Geschirr und altes, längst vergammeltes Fleisch. Es stank fürchterlich. Es hat trotz drei- oder vierfacher Verpackung in Form von Mülltüten, gelben Säcken und richtig dicken Müllsäcken - so dermaßen gestunken, dass es im Hals gekratzt hat. Egal! Ich hab ja an sich nichts gegen den Geruch von verdorbenem, gammelndem Fleisch. Hat ja teilweise seinen Reiz. Aber das war echt Hardcore.
Irgendwann habe ich das widerliche Paket dann entsorgt.

Beichthaus.com Beichte #00028110 vom 01.09.2010 um 19:39:33 Uhr in Paderborn (30 Kommentare).

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Der stinkende Kinderwagen

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit WG Silvester Last Night

Ich war Silvester 2008 bei Freunden in einer WG eingeladen, die eine Party schmissen. Die Nacht wurde lang, und der Alkohol floss reichlich. Irgendwann überkam mich ein übles Gefühl in der Magengegend. Ich wollte sofort aufs Klo, aber verdammt, zugesperrt. Also nix wie raus, aber gerade als ich im Treppenhaus stand, war nichts mehr zu machen. Also habe ich über drei Stockwerke beim rauslaufen meine Kotze hinterlassen, nichts war sicher, habe mehrere Schuhe und Kinderwägen vollgereiert, aber nicht direkt absichtlich. Als ich nach oben ging, dachte ich, kranke Scheiße, die ganze Kotze von nur einer Person und so ein Chaos. Habe dann nichts gesagt. Ein paar Gästen ist es beim Gehen aufgefallen. Den WG-Bewohnern erst, als sie nach wenigen Stunden Schlaf von empörten Nachbarn rausgeklingelt wurden, um dann eine stundenlange Putzaktion zu veranstalten. Außerdem mussten sie einen Kinderwagen ersetzen. Mir war das alles peinlich, und ich bin froh, dass keiner weiß wer so abartig war. Aber ich schäme mich dafür und ich denke so etwas wird in absehbarer Zeit nicht mehr passieren.

Beichthaus.com Beichte #00028107 vom 31.08.2010 um 15:28:37 Uhr (17 Kommentare).

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Morgendliche Bauarbeiten

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Boshaftigkeit Rache Hochmut Vandalismus WG

Ich (m/22) wohne in einer recht großen Stadt mit Freunden in WGs und wir hatten letztens Semesterferien. Unsere WGs liegen aber an einer Verkehrsader, die zur Zeit erneuert wird. Nach unseren nächtlichen Kneipen- und Discobesuchen, sind wir immer sehr spät heim und konnten nur so lange schlafen bis wir von diesen dämlichen Bauarbeiten um etwa 7.00 Uhr gestört wurden. Da haben wir uns am Abend einen Plan überlegt und diesen dann am nächsten morgen verwirklicht. Leicht abseits von der Baustelle steht nämlich ein Dixiklo für die Arbeiter. Nachdem wir wieder pünktlich durch den Baulärm geweckt wurden, sind wir mit reißfestem Klebeband bewaffnet hinter eine Hecke und gewartet bis einer dieser Bauarbeiter mal das Dixiklo verwendete. Er sperrte ab und das war unsere Chance. Während er sein Geschäft verrichtete, konnten wir ungestört das Klebeband um das Dixiklo wickeln. Der Baulärm überdeckte unsere Geräusche und uns kam entgegen, dass das Klo wie gesagt sehr abseits stand. Das Klebeband war angebracht und wir hievten zu sechst das Dixiklo so, dass es beinahe auf dem Kopf stand (etwa 60 Gradwinkel). Wir sahen schon Flüssigkeit heraus strömen und hörten den Arbeiter wild fluchend, doch der Baulärm übertönte seine Hilfeschreie. Schließlich ließen wir das Klo seitlich liegen und flüchteten, doch leider konnten wir das Ende nicht sehen, denn es war unmöglich von den WGs das Klo zu sehen und ein Risiko wollten wir auch keins eingehen, wenn wir uns wieder hinter der Hecke versteckt hätten.

Beichthaus.com Beichte #00028053 vom 11.08.2010 um 17:14:24 Uhr (72 Kommentare).

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WG-Leben mit Sozialphobie

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Feigheit Verzweiflung Unreinlichkeit WG Studentenleben Göttingen

Ich (m/24) bin vor einem Jahr von zu Hause ausgezogen, da ich ein Studium angefangen habe. Ich wohne nun in einer WG mit drei anderen Studenten. Vorher habe ich in einem kleinen Dorf gewohnt, in dem ich so gut wie jeden von klein auf kenne. An meinem Studienort kannte ich natürlich anfangs niemanden. Mit dieser Situation komme ich nur sehr schwer klar und ich habe eine regelrechte soziale Phobie entwickelt. Das geht so weit, dass ich mich nur noch nachts aus meinem Zimmer traue, da ich sonst Angst habe, einen meiner Mitbewohner zu treffen. Nicht mal aufs Klo traue ich mich tagsüber, denn um dort hinzukommen, müsste ich durch die gemeinsame Küche laufen. Daher pinkle ich tagsüber meist in leere Saftpackungen und Wasserflaschen. Manchmal, wenn ich die mit Urin gefüllten Packungen und Flaschen zu lange nicht zum Müll bringe, nimmt mein ganzes Zimmer einen süßlich fauligen Uringeruch an. Ich bereue das sehr und es ist mir furchtbar peinlich. Ich kann aber aus eigener Kraft an dieser Situation nichts ändern. Bei mir im Heimatort würde niemand so etwas von mir denken, denn dort habe ich einen recht großen Freundeskreis und keinerlei solche Probleme. Ich beichte, dass ich zu feige bin, mir Hilfe zu suchen, obwohl ich genau weiß, dass ich welche brauche. Vermutlich wird das alles bis zum Ende meines Studiums so weitergehen.

Beichthaus.com Beichte #00027997 vom 20.07.2010 um 01:17:33 Uhr in Göttingen (28 Kommentare).

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