Gewaltszenen gegen meinen Hass

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Hass Zwang Verzweiflung Dortmund

Normalerweise kann ich mir gewalttätige Filme nicht ansehen, ganz gleich welcher Art. Sei es körperliche Gewalt, sexuelle, oder auch verbale - insbesondere Szenen aus Horrorfilmen gehen gar nicht, ich schaue bei diesen Szenen auch nicht hin. Aber manchmal, etwa wenn ich etwas erledigen soll, das mir absolut zuwider ist, oder mir aus irgendeinem Grund Angst macht, baut sich in mir so eine Spannung auf, die kaum zu ertragen ist. Diese Spannung baue ich dann mit dem Ansehen solcher Gewaltszenen wieder ab. In solchen Momenten überkommt mich eine komische Gier - ich genieße es dann, zu sehen, wie jemand seelische und körperliche Qualen erleidet und gedemütigt wird. Am besten, bis ihm alles Menschliche genommen wurde - je wehrloser und gebrochener die Person ist, umso besser ist es. Danach fühle ich mich immer entspannt. Aber auch ausgebrannt, leer, taub und seelisch beschmutzt. Ich kann dann nicht mehr nachvollziehen, warum ich unbedingt so eine Szene ansehen musste, und frage mich, wie sich die Schauspieler wohl gefühlt haben. Die Bilder verfolgen mich dann tagelang, und wenn ich ein Geräusch höre, dass annähernd wie etwas aus einer dieser Filmszenen klingt, erinnere ich mich schlagartig an die grausigen Bilder.


Mir wurde von Kindesbeinen an klargemacht, nie meinen Unmut zu zeigen, nie zu widersprechen oder jemanden zu unterbrechen, niemandem wehzutun und mich auch dann noch zu entschuldigen, wenn ein anderer mir etwas angetan hat. Selbst bei den schlimmsten Erlebnissen wurde die Schuld immer mir zugeschrieben. Ich hätte lieber sein sollen, schlauer, stärker - ich habe zu spät begriffen, dass das Bullshit ist. Jedem Menschen widerfahren schlimme Dinge, dafür kann man nichts. Ich möchte einfach ein guter Mensch sein. Ich liebe vieles auf der Welt. Die Menschheit an sich bewerte ich trotz all dem Quatsch, den wir machen, als eine gute Sache. Aber manchmal - da habe ich einfach diesen Hass in mir, diesen ziellosen, überwältigenden Hass, von dem ich nicht weiß, wie ich ihn anders lösen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00032011 vom 08.10.2013 um 06:31:49 Uhr in 44141 Dortmund (Deggingstraße) (8 Kommentare).

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Partygirl auf Abwegen

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Eifersucht Hass Partnerschaft

Ich fange langsam an, meine beste Freundin für ihre Dummheit zu hassen. Sie ist schon seit mehreren Jahren mit ihrem Freund zusammen, der extrem dominant ist und sie auf jede erdenkliche Art bevormundet. Bevor sie ihn kennenlernte, war sie eine echte Partymaus und hat ihr Leben in vollen Zügen genossen, doch inzwischen ist es schwer, sie überhaupt noch zu einem Kaffee zu treffen. Und wenn ich sie dann doch mal dazu bewegen kann, feiern zu gehen, lässt sie mich spätestens um ein Uhr alleine im Club stehen, damit sie wieder zu ihrem Freund gehen kann. Noch dazu beschimpft er sie und redet ihr ein, dass sie eh nichts Besseres finden würde - obwohl er sie im Streit auch schon geschlagen hat. Sex haben sie auch keinen mehr, und vor zwei Monaten hat sie es dann endlich geschafft, sich von ihm zu trennen. Sie lebte dann eine Woche lang bei mir, und ich habe sie in dieser Zeit bedingungslos unterstützt. Bis ich kurz zu meinen Eltern fahren musste - denn als ich wieder zurückkam, war sie plötzlich wieder mit ihm zusammen. Schließlich hat er sich so lieb bei ihr entschuldigt. Ich kann sie jetzt einfach nicht mehr respektieren und hasse sie dafür, dass ich mir jetzt wieder ihr Geflenne anhören muss. Es ist schließlich nur eine Frage der Zeit, bis es wieder Scheiße läuft!

Beichthaus.com Beichte #00032007 vom 06.10.2013 um 12:19:18 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Leben wie die Reichen und Schönen

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Eifersucht Neid Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich total unzufrieden mit meinem Leben bin. Ich bin total neidisch auf die Leute in meinem Alter, die durch irgendetwas Sonderbares, sei es Schauspielern oder Ähnliches, total reich, berühmt und begehrt geworden sind. Sie besitzen ein einwandfreies und finanziell sorgenfreies Leben, wohnen in den schönsten Häusern, Villen oder sonstigen, außergewöhnlichen Immobilien und wissen, dass ihr Leben super ist. Von einem perfekten Leben kann ich nur träumen. Seit ich die Schule beendet habe, habe ich keine Freunde mehr, und meine Familie ist auch so gut wie auseinandergebrochen. Meine Eltern haben sich geschieden und kurz darauf ist meine Schwester mit ihrem Freund zusammengezogen. Meine Mutter hat sich einen reichen neuen Kerl angelacht, der von ihren Kindern nichts wissen möchte und ich wohne mit meinem Vater und seiner neuen Freundin zusammen. Und zwar in einer total mickrigen 50qm Wohnung mit zwei Zimmern - es ist einfach schrecklich. Wieso kann ich nicht irgendeine tolle Idee haben, mit der ich mir mehrere Millionen auf mein Konto ballere? Wieso kann ich nicht ein gebürtiger Amerikaner mit schauspielerischem Talent sein, und reich und berühmt werden? Ich muss zugeben, dass sich meine Wünsche etwas merkwürdig anhören, und dass ich Glück komischerweise mit der Summe des Kontostandes definiere. Aber irgendwie wünsche ich mir einfach, genauso wohlhabend wie diese Kinder zu sein, mit denen ich niemals befreundet sein werde. Meint ihr, dass ich spinne und es nur so eine Phase ist? Oder bin ich wirklich so bescheuert veranlagt und geldgeil?

Beichthaus.com Beichte #00032005 vom 06.10.2013 um 21:21:45 Uhr (29 Kommentare).

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Stichhaltige Rache

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Rache Boshaftigkeit Zorn Familie

Ich (w/28) kann meine Schwägerin nicht ausstehen. Sie ist total egoistisch, hält sich für eine Königin und will immer nur das Beste von allem - aber selbst etwas geben kommt nicht infrage. Mein Mann meint, sie wäre als Kind schon so gewesen und hätte nie irgendetwas geteilt. Ein Beispiel war eine Reise, die wir als Geschenk für meine Schwiegereltern geplant hatten. Natürlich war es so geplant, dass mein Mann und ich die Hälfte der Kosten zahlen und die Beiden die andere Hälfte übernehmen. Aber nein - Madame jammert die ganze Zeit, wie unfair das doch wäre, da wir beide Vollzeit arbeiten, während sie doch nur halbtags arbeiten geht, und nur ihr Mann den ganzen Tag schuftet. Dabei verdient mein Schwager übrigens so gut, dass beide zusammen ungefähr auf den gleichen Lohn kommen dürften, wie mein Mann und ich. Aber die größte Frechheit war, dass sie einmal bei uns übernachteten und sich erst einen Tag vorher ankündigten - sie gingen einfach davon aus, dass wir am Wochenende nichts zu tun hätten. Noch dazu beschwerte sie sich permanent!


Ihr passte das Gästezimmer nicht, das wir auf die Schnelle noch geputzt und aufgeräumt hatten - schließlich könne sie auf keinen Fall in einem Zimmer schlafen, das nach Osten zeigt, dann scheint ja am Morgen die Sonne rein. Aber die Jalousie kann sie auch nicht komplett runterziehen, da dann nicht genug Luft in den Raum kommt. Und überhaupt ist die Wandfarbe auch nicht passend, denn die regt sie zu sehr auf. Noch dazu wurden wir dann als unverschämt hingestellt, weil wir ihnen nicht unser Bett angeboten haben! Zum Glück wies mein Mann sie dann zurecht, dass sie gefälligst Ruhe geben solle, oder sie könne draußen schlafen. Sie war zwar beleidigt, aber endlich ruhig. Mein Schwager war offensichtlich peinlich berührt, doch wie immer traute er sich nicht, ihr zu widersprechen.


Am nächsten Morgen ging es dann munter weiter. Sie hatte furchtbare Rückenschmerzen von ihrem Gästebett, die Vögel haben zu laut gezwitschert und der Kaffee war nicht koffeinfrei. Die Brötchen, die extra frisch vom Bäcker kamen schmeckten ihr nicht und wir hätten gefälligst Pflaumenmus kaufen sollen, da wir ja wussten, dass sie es gerne isst. Als wir dann im Gegenzug einmal bei den beiden übernachteten, tat sie allerdings so, als wäre das ein unzumutbarer Aufwand, obwohl wir extra einen Monat vorher gefragt hatten. Wir schliefen dann in einem staubigen und komplett zugemüllten Schlafzimmer - schließlich hatte sie keine Zeit gehabt, um aufzuräumen. Nur zur Erinnerung, sie arbeitet nur halbtags und hat auch keine Kinder oder geht ehrenamtlichen Tätigkeiten nach. Am nächsten Morgen kam sie auch nicht auf die Idee, mal aufzustehen und Frühstück zu machen - wie sich das für Gastgeber gehört - sondern sie lag bis Mittags im Bett und scheuchte stattdessen ihren Mann raus. Das Frühstück fiel bescheiden aus, denn sie hatte es auch nicht geschafft, mehr zu kaufen, als eine Tüte Brötchen zum Aufbacken und ein Stück Butter.


Als wir dann vor einiger Zeit auf einer Familienfeier waren, übernachteten alle Gäste in dem Gasthof in Gästezimmern. Da sah ich endlich eine Möglichkeit, um meiner Schwägerin eins auszuwischen. Nicht weit von dem Gasthof entfernt war ein Teich, der regelmäßig von riesigen Mückenschwärmen umgeben ist. Und meine Schwägerin hasst Mücken! Sie ist immer diejenige, die zuerst gestochen wird. Unter dem Vorwand, vor der Feier noch einen kleinen Spaziergang zu machen, ging ich zu dem Teich - natürlich mit entsprechend langer Kleidung, damit ich nicht selbst von den Mücken gestochen werde. Dort fing ich dann etliche der Mücken ein und verstaute sie in Gläsern mit Deckel, die ich mir zuvor besorgt hatte. Ich erkundigte mich, in welchem Zimmer meine Schwägerin übernachten würde und schmuggelte die Mücken während der abendlichen Feier in den Raum. Dann wartete ich den restlichen Abend gespannt darauf, dass meine Schwägerin zu Bett gehen würde. Schließlich verließ sie, wie üblich, als eine der Ersten die Feier, denn sie braucht ja ihren Schönheitsschlaf. Ungefähr eine viertel Stunde später kreischte sie von oben, dass ihr Mann gefälligst sofort kommen solle. Am nächsten Morgen war sie völlig zerstochen und kratzte sich permanent, die Mücken hatten ganze Arbeit geleistet. Es tut mir nur für meinen Schwager leid, der zwar nur zwei oder drei Stiche abbekommen hat, aber die ganze Nacht Mücken jagen und sich ihr Gejammer anhören musste. Und für die Mücken, denn die haben das Ganze leider nicht unbeschadet überstanden.

Beichthaus.com Beichte #00032003 vom 06.10.2013 um 01:53:20 Uhr (25 Kommentare).

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Scharf auf die Hochzeit

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Als ich (w/26) vor etwas über einem Jahr mit meinem Freund (32) zusammenkam, kam nebenbei das Thema Heirat auf. Und natürlich der richtige Zeitpunkt für einen solchen Schritt. Nachdem all meine Beziehungen nach zwei bis drei Jahren in die Binsen gingen, war ich der festen Überzeugung, dass ich auch erst nach diesem Zeitraum ernsthaft über so etwas nachdenken wolle. Inzwischen bin ich jedoch so glücklich, dass ich am liebsten sofort einen Antrag hätte. Dass ich ihm einen mache, kommt für ihn nicht infrage und ich finde das auch sehr süß so - aber dass ich meine Meinung über "den richtigen Zeitpunkt" inzwischen revidiert habe, überhört er natürlich. Und nun fragt der Trottel mich immer wieder mit einem schelmischen Blick Dinge, wie zum Beispiel ein Verlobungsring auszusehen hat. Er macht mich damit völlig verrückt.


Ich muss der undankbarste Mensch der Welt sein, dass ich so wenig Geduld habe - vermutlich habe ich einfach nur Angst, dass er mich am Ende doch nicht haben will, oder kriege Torschlusspanik. Ich weiß nicht einmal, warum ich so scharf aufs Heiraten bin - dass ich ihn freiwillig nicht mehr hergebe, weiß ich schließlich auch so. Es tut mir leid, dass ich so undankbar bezüglich meines Glücks bin, gerade wo so viele das Vertrauen in die Liebe und ein Happy End verloren haben. Ich sollte mich über das, was ich habe, mehr freuen und ich bereue meine mangelnde Bescheidenheit.

Beichthaus.com Beichte #00031986 vom 02.10.2013 um 00:21:27 Uhr (12 Kommentare).

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