Liebesfilme in der fünften Klasse

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Peinlichkeit Neugier Kinder Schule

Als ich (w/23) in der fünften oder sechsten Klasse war, sollten wir am Anfang des Schuljahres jeder einen kleinen Steckbrief abgeben, damit man sich besser kennenlernen konnte. Unter anderem waren auch Lieblingsfilme anzugeben. Früher habe ich dummerweise so gut wie nie fernsehen dürfen und habe somit immer nachts den Wecker gestellt, um Serien heimlich in der nächtlichen Wiederholung zu schauen. Natürlich habe ich auch generell durchgezappt. Hier und da mal das Ende eines Films oder eine Szene. Mangels Angaben, die ich machen konnte, weil ich ja kaum TV sah, blätterte ich also ein paar Tage danach zur Recherche das TV-Heft durch und kam zu dem Schluss, dass "9 1/2 Wochen in Paris" nach einem schönen, romantischen Titel klang.


Also wanderte er unter die Rubrik Lieblingsfilme für meinen Schulsteckbrief. Als ich den fertigen Steckbrief dann stolz meiner Mutter zeigte, hat sie nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, ich solle den Film da wieder rausnehmen. Lange wusste ich nicht, warum, und war echt sauer auf sie, bis ich dann vor ein paar Wochen erfuhr, dass es sich um einen Erotikfilm handelte. Ich bin nur dankbar, dass Mutti das gefordert hat. Die anderen Kids hätten es genauso wenig gewusst, aber die Lehrer hätten sich wohl sonst etwas dabei gedacht.

Beichthaus.com Beichte #00037589 vom 12.02.2016 um 12:22:04 Uhr (5 Kommentare).

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Nachbarschaftsstreit!

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Hass Aggression Zorn Nachbarn

Ich muss heute gestehen, dass ich langsam einfach nur ausrasten könnte, wenn ich meine Nachbarn sehe! Seit ich hier in Haus eingezogen bin, haben die solchen Krach gemacht, dass man wirklich denkt, das Haus breche jeden Moment zusammen. Die Schweine haben auch meine Waschmaschine ohne mein Wissen benutzt, wenn ich in der Uni war. Dann behaupten sie aber auch noch dreist, ich hätte es ihnen erlaubt. Natürlich ging das alles auf meine Kosten!


Dann scheint dieser zurückgebliebene Mann auch nichts besseres zu tun zu haben, als durch das Treppenhaus zu laufen und rumzuschreien, dass er mich abknallen will und ich nur Angst habe, die Tür aufzumachen. Naja, nach den beiden Anzeigen gegen ihn und seine Freundin, kamen dann heftige Beleidigungen. Ich sei außerdem ein Sozialschmarotzer, dabei haben die ja keine Ahnung, dass ich BAföG bekomme. Jetzt ist es mittlerweile unerträglich laut nebenan, weil Madame 4-10 Mal am Tag das Badezimmer saugt - explizit die Fliesen. Das Bad grenzt an mein Arbeitszimmer, da ich mein Schlafzimmer ins Wohnzimmer verlegen musste. Die eigentliche Beichte ist, dass ich den beiden am Liebsten ins Gesicht fassen möchte! Und dass ich deren Staubsauger demolieren will, weil die beiden mich so etwas von Aufregen!

Beichthaus.com Beichte #00037585 vom 12.02.2016 um 08:54:22 Uhr (6 Kommentare).

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Hilfe, mein Dildo ist zu groß!

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Verschwendung Masturbation

In meiner verzweifelten Notgeilheit habe ich mir letzte Woche einen Dildo bestellt. Gestern habe ich ihn erhalten und gleich mal ausprobiert. Nun ist es so, dass er ziemlich riesig ist. Ich dachte, ein Durchmesser von 5,5 Zentimetern sei nicht viel - wie falsch ich doch lag. Blöd ist auch, dass ich seit mittlerweile fast fünf Jahren keinen Geschlechtsverkehr hatte und sich meine Vagina offensichtlich verengt hat. Den Dildo bekam ich grade drei Zentimeter rein, ohne dass es wehtut. So viel Gleitgel kann ich gar nicht draufschmieren, damit er flutscht. Pech gehabt - Umtausch ausgeschlossen.


Also, nicht nur Männer denken mit ihren Schwänzen, auch Frauen schalten ab und zu ihr Hirn aus, wenn es um Lustbefriedigung geht. Ich beichte also, dass mich meine Libido 33 Euro gekostet hat, jetzt steht ein 20x5,5 Zentimeter großer Penis neben meinem Bett, den ich möglicherweise nur durch viel Übung richtig verwenden kann.

Beichthaus.com Beichte #00037582 vom 11.02.2016 um 19:32:49 Uhr (14 Kommentare).

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Falsche Anschuldigungen

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Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Schule

Ich (m/56) war über 25 Jahre im Schuldienst, als ich Klassenlehrer einer Mittelstufenklasse wurde. Unterrichtet habe ich Deutsch, Englisch und Politik und hatte dementsprechend viele Stunden zusammen mit der Klasse. Da war dann dieses eine Mädchen, etwas jünger und kleiner als die anderen, noch nicht so weit entwickelt. Sie wurde klar ausgegrenzt und ihre Noten waren jetzt auch nicht die besten. Ich wollte ihr helfen, und als sie mit einer Fünf in Deutsch anscheinend einige Prügel erhielt, gab ich ihr freiwillig zwei Mal in der Woche nach dem Unterricht Nachhilfe. Das war nicht exklusiv für sie, ich bot aus Eigeninitiative für alle Schüler Förderunterricht an, die freiwillig kommen konnten. Auffällig war aber, dass sie auch Förderunterrichtsstunden in Englisch und Politik besuchte, obwohl sie diese nicht nötig hatte. Ich dachte mir nichts dabei - sie wollte wohl einfach nicht nach Hause gehen.

Durch einige Umstände (schwänzende Schüler, kurzfristige Krankmeldungen) kam es dazu, dass wir einige Stunden allein miteinander verbrachten. In diesen Stunden war sie immer extrem aufgeschlossen, ganz anders als sonst und redete viel mit mir. Auch über privates, wie ihre Familienverhältnisse und dass ihr Bruder starb, kurz bevor sie in die Unterstufe auf diese Schule kam. Mir war klar, dass sie sich sehr einsam fühlen musste und dass ich zu dem Zeitpunkt ihre Bezugsperson war. Irgendwann fiel mir dann auf, dass sie anfing, sich zu schminken und frisieren, ihren Kleidungsstil änderte und "reifer" wurde. Ich freute mich, da ich dachte, sie entwickelt sich weiter. Sie kam deswegen auch in der Klasse besser an.

Als ich an einem Tag die Hefte einsammelte, um einen Aufsatz zu korrigieren, fand ich in ihrem Heft kleine Zeichnungen mit Herzchen und meinem Namen. Das alarmierte mich schon leicht. Ich erzählte einer Kollegin davon, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das Mädchen darauf ansprechen sollte. Ich kam zum Schluss, dass das wohl zu übertrieben wäre. Wochen später stellte sich diese Annahme als ganz falsch heraus: Zum Valentinstag schenkte sie mir eine Karte. Ich bat sie zum Gespräch und machte ihr eindeutig klar, dass das nicht geht. Sie dachte daraufhin, ich hasse sie, schrie wütend und weinend herum und warf sogar einen Stuhl durch das Klassenzimmer. Sie haute ab und kam drei Tage nicht zum Unterricht.

Danach normalisierte sich alles. Ich war schon erstaunt, da sie sich zwar nicht mehr so vertraut mir gegenüber verhielt, aber auch gar nicht böse oder nachtragend. Eines Nachmittags - ich betreute die Theater AG - war ich noch mit einem Bühnenbild beschäftigt und alleine in der Schule. Sie war da. Sie kam zu mir in den Raum und zog sich langsam aus, während sie mir ihre Liebe gestand und mich bat, ihr Erster zu sein. Ich schob sie raus und informierte den Schulpsychologen, notgedrungen auch ihre Mutter und ihren Vater. Das Mädchen bekam den Ärger ihres Lebens, was mir so extrem leidtat, dass ich mich bei der Mutter erkundigen wollte, wie es ihr ginge. Am Telefon wurde ich plötzlich wüst beschimpft, was ich nicht verstand.

Am nächsten Tag wusste ich auch schon warum: Das Mädchen warf mir Missbrauch vor. Ich kam mir vor wie im Film. Der Schulpsychologe meinte zu mir, es sei sehr offensichtlich, dass sie dies nur aus Rache heraus behauptet und ich mir keine Sorgen zu machen brauche. Aber wie ich mir Sorgen machen musste! Die nächsten Monate wurden die Hölle! Nachdem nach mehreren psychologischen Gutachten des Mädchens und einer Begutachtung von mir eine Anklage fehlschlug, startete eine öffentliche Hetzkampagne gegen mich. Das Kollegium war stets auf meiner Seite, jedoch musste ich aufgrund von Graffiti- und Steinwurfattacken beurlaubt werden. Mein Auto wurde beschädigt, in mein Haus eingebrochen. Nach polizeilichen Ermittlungen wurde klar, dass die meisten der Attacken vom Vater des Mädchens ausgingen. Als er eingebuchtet war, ging es jedoch weiter. An einem Tag standen etwa 20 Leute vor meinem Haus und forderten mich mit einem Megafon auf, herauszukommen, wenn ich mich denn traue.

Es half alles nichts mehr, selbst ein Artikel in der Zeitung beschwor nur noch mehr Hetzer herauf und ich fühlte mich nicht mehr sicher. Mittlerweile befand ich mich aufgrund des Stresses in psychologischer Behandlung. Von irgendjemandem wurde ich eines Tages beim Verlassen des Büros meines Psychiaters gesehen, der daraufhin einen Facebook-Post diesem Thema widmete, der seinen ganz eigenen Lauf nahm. Es war für mich endgültig vorbei und ich beschloss, umzuziehen und irgendwo neu anzufangen. Sogar meinen Namen konnte ich gerichtlich ändern lassen. Seit einigen Jahren bin ich also an einer Uni einer typischen deutschen Studentenstadt beschäftigt und lehre Deutsch auf Lehramt. In mein tatsächliches Lehramt konnte ich aufgrund der Geschehnisse nicht mehr einsteigen, ich hätte es psychisch nicht mehr verkraftet. Als ich meine erste Stunde vor den neuen Erstsemestern hatte, sah ich in der zweiten Reihe ein vertrautes Gesicht. Ich dachte zuerst, ich spinne und es wäre meinem Trauma geschuldet, nach einem Blick auf die Namensliste, gab es aber keinen Zweifel mehr. Es war SIE. Das Mädchen, das mir durch eine unbedachte Aussage das Leben förmlich zur Hölle gemacht hat.

Ich frage mich noch immer, wie sie mich gefunden hat. Es gab keine Fotos von mir auf der Universitäts-Webseite und von meinem ursprünglichen Wohnort bin ich 700 Kilometer weggezogen. Das konnte einfach kein Zufall sein. Sofort packte mich die Panik, dass der Albtraum von vorne losgeht. Mittlerweile hatte ich eine Freundin, der ich von alldem nichts erzählt habe, und hatte Angst, dass auch sie mir nicht glauben könnte und mich wieder verlässt. Ich ignoriere die mittlerweile junge Frau weitgehend, aber sie kommt nach meinen Vorlesungen stets zu mir, um mit mir zu "reden". Ihr tue das alles ja so schrecklich leid, sie liebe mich immer noch und wegen mir sei es immer ihr großer Traum gewesen, Deutschlehrerin zu werden.

Ich möchte mich mit der Geschichte ungern an die Uni-Leitung wenden, weiß aber auch nicht, wie ich die Situation bewältigen soll. Ich habe Angst, dass sie wieder durchknallt und die Geschichte sich wiederholt. Also überlege ich gerade, wie ich sie am besten durchfallen lassen kann, denn die Beste in Deutsch ist sie noch immer nicht. Aber auch andere, nicht ganz legale Möglichkeiten ziehe ich mittlerweile in Betracht. Ich habe nie eine Abneigung gegen sie verspürt oder sie verteufelt, aber ich möchte einfach nur, dass sie aus meinem Leben verschwindet und das am besten für immer! Es tut mir leid, dass ich so handeln muss.

Beichthaus.com Beichte #00037580 vom 11.02.2016 um 01:44:55 Uhr (35 Kommentare).

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Wem gehört diese Nummer?

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Neugier Telefon

Ich (m/28) habe vor einiger Zeit ein neues Hobby für mich entdeckt. Viele von uns benutzen einen bekannten Kurznachrichtendienst auf unseren Handys. Nun ist es ja so, dass die gespeicherten Handynummern sich automatisch mit diesem Dienst synchronisieren. Ich kam also auf die Idee, spontan irgendwelche frei erfundenen Nummern in mein Telefonbuch zu speichern, in der Hoffnung, zufällig eine existierende Nummer zu treffen. Das ist einfacher, als man denkt. Teilweise brauche ich zwar bis zu 100 Versuche, um einen Treffer zu landen, aber es lohnt sich. Man bekommt einen Einblick in das Leben anderer Leute, in der Regel durch das Profilfoto oder durch die Status-Nachricht. Von älteren Männern bis zu schönen, jungen Frauen war schon alles dabei. Meistens lösche ich die Nummern dann wieder, da ich die Leute ja schlecht anschreiben kann, wenn ich sie gar nicht kenne und sie auch gar nicht kennenlernen will.


Es geht mir nur darum, passende Nummern zu erfinden und zu sehen, wer sich dahinter verbirgt. Es ist wie eine Art Wundertüte, weil man nie weiß, wer hinter einer Nummer steckt. Es gibt jedoch nicht nur schöne Frauen. Manchmal erhalte ich auch Profilbilder, bei denen ich schreiend wegrennen könnte. Jedenfalls wird das Ganze langsam zur Sucht und ich spiele jeden Tag mit neuen Nummern herum und stoße immer wieder auf interessante oder auch abschreckende Bilder. Das mag zwar ein seltsames Hobby sein, aber es eignet sich gut als Zeitvertreib.

Beichthaus.com Beichte #00037579 vom 10.02.2016 um 20:24:24 Uhr (10 Kommentare).

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