Kindergeburtstag des Grauens

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Boshaftigkeit Kinder

Als ich (w/29) acht Jahre alt war, war ich auf einem Kindergeburtstag, der mir auch noch heute als Kindergeburtstag des Grauens in Erinnerung geblieben ist und den ich wohl nie in meinem Leben mehr vergessen werde. Wir waren etwa vier Wochen zuvor neu in die Stadt gezogen (Arbeitsplatzwechsel meines Vaters). Ich hatte in der kurzen Zeit noch keine richtigen Freundschaften geschlossen. Meine Eltern machten das Schlechteste, das man tun kann - sie baten die Eltern eines Mdchens aus der Parallelklasse, die in unserer Ecke wohnte, mich doch auch zum 9. Geburtstag der Mitschlerin einzuladen. Ich wurde eingeladen - obwohl ich das Mdchen kaum kannte. <br /> <br /> Auf dem Geburtstag waren sehr viele Kinder, Mdchen und Jungen, weshalb sich recht schnell mehrere Grppchen bildeten. Ich war recht schchtern und landete irgendwann in der Gruppe des Geburtstagskindes. Ich fhlte mich recht schnell unwohl, da mir seltsame Fragen gestellt wurden. Die meisten Fragen hatten mit Sex oder Tten zu tun. Dann hrten sie auf und ich hoffte, dass wir jetzt normal spielen wrden. Doch dann ging das Drama erst richtig los. Ich wurde zu mehreren Dingen gezwungen. Ich musste widerliche Dinge essen (unter anderem Schuhcreme), musste mir die Unterhose ausziehen und unten mit der Hand reiben, mir mit einer Nhnadel in den Finger stechen und mich im Schrank einsperren lassen. Und noch einiges mehr. <br /> <br /> Einmal kam die Mutter ins Zimmer, sie war total nett, fragte, ob alles in Ordnung sei und alle sagten Ja - ich auch. Sie merkte nichts. Nachdem dieser schreckliche Nachmittag zu Ende war, merkten meine Eltern zwar, dass etwas nicht stimmte, aber ich sagte nur, dass mir vom vielen Kuchen schlecht ist. Und da ich immer ein wenig schchtern war, fragten sie nicht weiter nach. Einerseits war es mir unangenehm, etwas zu erzhlen, andererseits traute ich mich auch wirklich nicht, denn das Mdchen, das Geburtstag hatte, und der Junge (auch 8 oder 9, wie fast alle) sagten, dass ich nichts erzhlen darf, sonst passiert meinem kleinen Bruder etwas ganz schlimmes.<br /> <br /> Am nchsten Schultag wurde ich von den beiden nochmal zur Seite genommen und mir eingebleut, dass ich nichts sagen darf. So verging die nchste Zeit, ich hatte immer wieder schlechte Trume. Meine Angst im Dunkeln war seit dem Geburtstag noch strker. Dann kam mein Geburtstag, und meine Eltern wollten, dass ich das Mdchen auch einlade, schlielich hatte sie mich ja auch eingeladen. Ich war vllig verzweifelt, wusste aber auch nicht, was ich machen sollte. Ich konnte ja nichts erzhlen. Die anderen Kinder kamen und sie hatten einen ganz komischen triumphierenden Blick. Doch im nchsten Moment - ich nenne es Schicksal - brllte das Mdchen wie am Spie. Eine Biene hatte sie gestochen und, wie sich dann herausstellte, ist sie allergisch gegen Bienen. Es ging alles gut aus, aber ich beichte, dass ich mir damals von Herzen gewnscht habe, dass sie stirbt. Bis heute wei niemand, was damals bei dem Kindergeburtstag passiert ist. Auch wei ich nicht, was aus dem Mdchen und dem Jungen (die anderen waren alle Mitlufer) geworden ist. Manchmal wnsche ich mir insgeheim, dass es diese beiden nicht mehr gibt. Irgendwie luft das nicht mehr unter normalen Gemeinheiten unter Kindern.

Beichthaus.com Beichte #00040449 vom 11.10.2017 um 19:05:02 Uhr (12 Kommentare).

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Der Rollstuhlfahrer im Park

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Waghalsigkeit Arbeit 50+

Da ich (m/22) studiere, brauchte ich einen Nebenjob, um ein wenig Geld zu verdienen. Recht schnell konnte ich in einem Pflegeheim anfangen, zwar durfte ich logischerweise keine Medikamente ausgeben, doch ich konnte mit den alten Menschen basteln, lesen oder einen Spaziergang in dem anliegenden Park machen, mir hat der Job wirklich Spa gemacht. Am Wochenende sollte ich mit einem Bewohner im Park spazieren gehen, er sa wegen einer Verletzung am Fu kurzzeitig im Rollstuhl. Zugegeben, er war mir nicht gerade sympathisch, da er stndig schimpfte und unfreundlich war. Als wir dann im Park waren, bemerkte ich, dass ich meine Jacke vergessen hatte.<br /> <br /> Da mir schnell kalt wird, sagte ich ihm, dass ich kurz weg msste. Er meinte nur: &quot;Lass dir ruhig Zeit, Dich werde ich nicht vermissen!&quot; Da er schon fters so unverschmt war, setzte ich mich zu ein paar Kollegen und trank einen Kaffee. Da der Stationsleiter schon Feierabend hatte und die meisten Bewohner schliefen, saen wir etwa zwei Stunden im Dienstzimmer und unterhielten uns. Irgendwann tauchte pltzlich eine vllig entsetzte Kollegin auf, die den alten Mann im Park aufgelesen hatte. Ich arbeite jetzt woanders und bereue mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040448 vom 11.10.2017 um 15:54:53 Uhr (10 Kommentare).

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Das falsche Universittszertifikat

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Betrug Falschheit

Ich habe meinen Eltern und meiner Freundin erzhlt, dass ich mein Studium abgeschlossen habe. Ich habe ein geflschtes Zeugnis eingerahmt und meinem Vater geschenkt. Ich habe einen sehr gut bezahlten Job, der Firma habe ich nie gesagt, ich htte den Abschluss, aber es ist die grte Lge meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00040447 vom 11.10.2017 um 05:09:00 Uhr (13 Kommentare).

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Kaninchen vor Supermarkt ausgesetzt

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Engherzigkeit Tiere Hamburg

Ich (w/22) hatte frher ein Kaninchen, das ganz einsam und alleine in meinem Kfig hauste. Da ich es vernachlssigte und falsch ernhrte, wurden seine Schneidezhne extrem lang. Ich fand das eklig und hatte allgemein eine Abneigung gegen dieses Tier. Er wurde mir einfach zu alt, hsslich und ich habe ihn als Last empfunden. Also beschloss ich, ihn loszuwerden. Ich nahm seinen Kfig, ging zum rtlichen Aldi und setze ihn an der Eingangstr ab. Dann wartete ich, bis der Laden ffnete und die ersten Kunden kamen. Ich stand am Parkplatz und beobachtete die Leute, wie sie das Tier voller Mitleid anschauten und dann jemanden organisierten, der es mitnahm. Wahrscheinlich ist er ins Tierheim gebracht worden. Ich beichte, dass ich verantwortungslos mit diesem Tier umgegangen bin und mir das Geld zu schade war, um es einfach selbst ins Tierheim zu bringen. Aber zum Glck bin ich es los.

Beichthaus.com Beichte #00040446 vom 10.10.2017 um 20:38:29 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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“Folge

Heimscheier mit Sozialphobie

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Feigheit Ekel

Ich muss etwas beichten, wofr ich mich heute sehr schme. Vor einigen Jahren zog ich in eine andere Stadt zum studieren. Ich mietete mir ein Zimmer in einem Studentenwohnheim, wo noch weitere 75 Studenten wohnten. Jeder hatte ein Zimmer, aber Kche und Bad musste man teilen. Da ich radikaler Heimscheier bin und zu dieser Zeit an einer ausgeprgten Sozialphobie litt, fiel mir der Gang zur Toilette extrem schwer. Die Vorstellung, von einem Mitbewohner beim Kacken unterbrochen zu werden und meinen Kotgestank zu verbreiten, bereitete mir einfach zu viel Scham. Da nach einigen Wochen die Bauchschmerzen zu heftig wurden, nahm ich meinem Zimmer eine Plastiktte und kackte da rein. Die verschloss ich dann sorgfltig und warf sie bei nchster Gelegenheit drauen in die Mlleimer. <br /> <br /> Das tat ich mindestens zwei Jahre lang. Inzwischen bin ich da weggezogen, habe mein Studium abgeschlossen und meine Sozialphobie erfolgreich therapiert und kann nur mit dem Kopf schtteln, wenn ich an meine gestrten Handlungen denke. Anstatt die Toilette zu benutzen, habe ich jahrelang in Tten gekackt und diese in den Straen-Abfalleimern entsorgt! Ich bitte um Absolution bei der Stadtreinigung, der Mllabfuhr, bei jedem Reiniger, der meine Kack-Beutel zu Gesicht bekam und bei jedem, der sich fr Mlltrennung einsetzt.

Beichthaus.com Beichte #00040445 vom 10.10.2017 um 18:34:09 Uhr (8 Kommentare).

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