Seitensprung während der Weihnachtsfeier

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Fremdgehen Begehrlichkeit Partnerschaft Kollegen Weihnachten

Ich (m/45) bin seit 20 Jahren mit meiner Frau verheiratet und habe sie vor knapp zehn Jahren mit einer Arbeitskollegin betrogen. Damals war ich noch bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt, einem amerikanischen Unternehmen. Jedenfalls kam diese Frau aus den USA und sollte drei Monate an einem Projekt mitarbeiten. Wir verstanden uns recht gut und die Arbeit funktionierte auch. Jedenfalls stand im Dezember die Weihnachtsfeier auf dem Programm, welche damals an einem Freitag war und auch das Ende des Projekts bedeutete. Am Montag wurde die Firma sowieso über die Weihnachtszeit geschlossen. Wie auch immer, wir hatten recht hart gearbeitet und genossen es nun, mit den Kollegen und Kolleginnen zu feiern. Zum einen das erfolgreiche Jahr und die Weihnachtszeit, zum anderen das Ende des Projekts. Zu späterer Stunde wurde es natürlich auch lustiger und es floss etwas mehr Alkohol. Jedenfalls unterhielt ich mich mit meiner Kollegin aus den USA und verstand mich hervorragend mit ihr. Wie es dann zu der ganzen Aktion gekommen ist, weiß ich gar nicht mehr so genau. Jedenfalls verschwanden wir aus unserer Kantine und gingen in ein leeres Büro und trieben es richtig wild miteinander. Ich habe, um ehrlich zu sein, das Ganze in dem Moment total genossen. Zum einen haben wir es von hinten getrieben, was meine Frau nicht so mag, weil ich ihr dabei zu weit in ihr bin. Zum anderen war es wirklich heftig und ich mag es auch eher, wenn ich mal so richtig Gas geben und reinrammeln kann, was meine Frau auch eher selten einmal mitmacht. Dabei bin ich dann auch heftig in ihr gekommen. Ja, richtig, wir haben kein Kondom benutzt. Ich weiß nicht, ob sie die Pille nahm oder nicht, noch ob sie in den Staaten vielleicht einen Mann oder Freund hatte, denn ich habe sie nach dem Abend nicht mehr wiedergesehen. Zumal sie sowieso dann sonntags wieder zurückgeflogen ist.


Ich hatte danach ein total schlechtes Gewissen, weil ich meine Frau so hintergangen habe und ich kann mir auch nicht erklären, was mich da geritten hat. Ich möchte auch nicht den Alkohol als Entschuldigung anführen. Klar waren da ein paar Bierchen dabei, aber weiß Gott, ich habe auf dem ein oder anderen Festchen mit Kumpels schon weitaus mehr getrunken und dort waren auch schöne Frauen, mit denen ich mich unterhalten habe. Aber dennoch war ich treu und es lief nichts. Dann habe ich gedacht, dass es vielleicht daran lag, dass mich das Unbekannte gereizt hat und ich eben auch einmal in meinem Leben noch mit einer anderen Frau Sex haben wollte, außer mit meiner (Ehe-)Frau. Dazu muss ich erläutern, dass ich in Sachen Sex ein richtiger Spätzünder war. Ich habe damals mit 22 Jahren meine heutige Frau kennengelernt und davor auch nur eine Beziehung geführt, allerdings hatte ich mein erstes Mal mit meiner heutigen Frau. Doch nach reichlichem Überlegen ist das auch kein Grund, immerhin war ich bis zu dem damaligen Zeitpunkt 13 Jahre treu. Jedenfalls ging mir das damals so nahe und ich fühlte mich so schlecht, dass ich zuerst einmal auf sämtliche Zärtlichkeiten mit meiner Frau verzichtete. Wegen meines schlechten Gewissens, und weil ich den HIV-Test abwarten wollte, welcher zum Glück negativ war. Meine Frau bemerkte mein Verhalten und stellte mich nach den Feiertagen zur Rede, was zu dem Zeitpunkt auch total überfällig war. Ich beichtete ihr alles und erklärte ihr, dass ich es verstehen kann, wenn sie sich von mir scheiden lassen möchte. Denn Treue ist und war für uns beide schon immer enorm wichtig. Doch zu meiner Verwunderung verzieh sie mir meinen Seitensprung und das war mein größtes Glück. Das Ende unserer Ehe hätte mich in ein tiefes Loch gerissen, doch so konnte unser Leben mehr oder weniger normal weitergehen. Jetzt, nach weiteren zehn Jahren, hat meine Frau meinen Fehltritt wohl schon längst vergessen - jedenfalls spielt dieser gar keine Rolle mehr. Ich habe meine Frau seitdem nie wieder betrogen, allerdings geht mir diese Aktion immer noch ab und an mal durch den Kopf, erklären kann ich mir das Ganze bis heute noch nicht, aber grämen tut es mich dennoch, wenn ich daran denke. Ich bitte aufrichtig auch hier noch einmal um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033705 vom 04.08.2014 um 12:40:28 Uhr (16 Kommentare).

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Horst, der Audianer

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Verrat Dummheit Ignoranz Kollegen Arbeit Mundelsheim

Ich muss gestehen, dass ich, sobald in der Firma der Schaden an einer sündhaft teuren Laserschneidanlage bemerkt wird, eiskalt zum Verräter mutieren werde. Warum? Das muss ein wenig länger erklärt werden. Vor etwas mehr als einem halben Jahr kam im Zuge einer Einstellungsphase ein neuer Mitarbeiter in die Firma. Ich nenne ihn jetzt einfach mal Horst. Besagter Horst scheint charakterlich vielleicht in Ordnung zu sein, ist aber ein "Audianer". Und da liegt das Problem. 20 Jahre bei Audi haben ihn wohl völlig verpolt. Er schlotet wie eine verrußte Dampflok, er rülpst wie ein brünftiger Hirsch herum und lässt sich auch nicht erklären, was Sache ist. Wenn ihm etwas nicht passt, wird zuerst in den Bart gebrummt, dann wird geknurrt, und dann schreit er ohne Vorwarnung los - wie ein Choleriker, der es nicht anders kennt. Horst sagt auch nicht, was ihm nicht passt, oder seiner Meinung nach falsch gemacht wird. Es wird nur gebrummt, geknurrt, geschrien. Dass er sich dann auch verbal im Benehmen vergreift, kommt dabei gerne vor. Kleine Kostprobe: Ein Auftrag wurde von mir erfolgreich abgeschlossen, und für den nächsten musste eine neue Vorrichtung installiert werden. Dafür haben wir eine elektrische Ameise. Ich baute die Vorrichtung ab, schnappte mir die Ameise und schon ging Horst los. Anstatt einfach zu sagen, dass er die Ameise selbst brauchte, wurde wieder herumgenölt. Dass dabei sogar ein Maschinenoperator in Hörreichweite war, schien ihm völlig egal gewesen zu sein. Anderes Beispiel: Um einen Schrottkübel - mit denen wir den Verschnitt sammeln - zum Rollcontainer zu bringen, musste ich zuerst eine Großpalette zur Seite stellen. Mit dem Stapler schnappte ich besagte Palette und stellte sie zur Seite. Aber kaum, dass ich den Schrottkübel holen konnte, nölte sofort wieder Horst los und ließ sich nicht erklären, was ich vorhatte. Da ich da schon kein Bock auf eine Zusammenarbeit mit ihm hatte, ließ ich ihn links liegen. So viel also zu seiner Person. Und jetzt kommt der Kracher, warum ich ihn garantiert nicht schützen, sondern eiskalt auflaufen lassen werde.


Letzten Freitag wurden tragende Teile geschnitten, die recht schwer sind. Daher ist auch die Vorrichtung, die benötigt wird, entsprechend schwer. Gegen Ende der Spätschicht haben wir den Verschnitt mit der Ameise wegbringen wollen. Also trabte Horst mit der Ameise an, stellte sie aber so dämlich unter die Maschine, dass der Hubmast genau unter dem Querträger der Tür stand - und warf den Hubarm an. Jeder, der weiter als zwei Meter Feldweg denken kann, weiß, dass nicht nur die Zinken der Ameise hochgehen, sondern dass auch der Hubarm, der ja die Last tragen muss, mitwandert. Der Hubarm kollidierte beim Hochfahren mit dem Querträger der Lasermaschine und wuchtete das Maschinengehäuse knapp eine Handbreit hoch. Die Ameise kann locker 1,5 Tonnen oder mehr heben. Ergebnis war, dass der Trägerholm samt Schiene und Schließmechanismus der Türanlage verbogen war. Wenn ich daran denke, wie hoch der finanzielle Schaden sein wird, dreht sich mir der Magen um. Zum Einen wird es vermutlich sehr teuer werden, wenn Trumpf bei uns zum Reparieren antraben darf, zum Anderen ist die Anlage eine Cashcow, da darauf auch Daueraufträge laufen, die nun auf andere Anlagen umgestellt werden dürfen. Und mal ganz ehrlich. Ich sehe es bestimmt nicht ein, für den Idioten meinen Kopf hinzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033702 vom 03.08.2014 um 22:29:23 Uhr in 74395 Mundelsheim (Innere Au) (20 Kommentare).

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“Beichte

Er hat schon genug gegessen!

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Boshaftigkeit Peinlichkeit Morallosigkeit Kollegen

Mir ist gestern auf der Arbeit etwas sehr Peinliches passiert. Einer meiner Kollegen - ich nenne ihn jetzt einfach M. - ist wirklich sehr, sehr stark übergewichtig. Im Grunde genommen habe ich selten einen dickeren Menschen gesehen. Gestern saß ich dann also alleine im Pausenraum zur Mittagspause und habe auf die anderen Kollegen gewartet. Als ich sie dann schon draußen auf dem Gang reden hörte, habe ich gerufen: "Kommt einer zum Mittag?" Und dann rutschte es mir plötzlich heraus: "Außer M., der hat schon genug!" Das Schlimmste war allerdings, dass besagter Kollege dann als Erster den Pausenraum betrat und sich nichts anmerken ließ. Wir haben uns dann auch ganz normal unterhalten - Mir tat das trotzdem unendlich leid, weil er wirklich ein sehr netter Mensch ist.

Beichthaus.com Beichte #00033684 vom 31.07.2014 um 06:56:10 Uhr (9 Kommentare).

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Ein Kollege zum Anbeißen

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Begehrlichkeit Neugier Begehrlichkeit Kollegen Arbeit

Ich (w) möchte beichten, dass ich einen Arbeitskollegen habe, der seit kurzer Zeit nur noch ein paar Plätze entfernt sitzt, und den ich einfach zum Anbeißen finde. Er ist tätowiert, spielt in einer Punk-Band und hat alle Eigenschaften, die ich mir an einem Mann wünsche. Wäre er nicht mein Kollege, würde ich ihn mir sofort schnappen. Im Bett muss es mit ihm einfach der Wahnsinn sein. Er ist außerdem auch im Betriebsrat, weshalb ich immer nach irgendwelchen Problemen suche, um mit ihm Kontakt aufnehmen zu können - mittlerweile habe ich auch seine Handynummer. Und ich ziehe immer extra enge Hosen an, in denen ich dann unnötig oft hin und her laufe, damit er mich anschaut. Ich wünschte wirklich, von seiner Seite wäre da auch mehr.

Beichthaus.com Beichte #00033669 vom 28.07.2014 um 09:49:11 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Unverbindlicher Spaß im Bett

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Selbstsucht Kollegen

Ich (m/29) habe eine gute Kollegin tief enttäuscht und verletzt. Ich bin mit der Kollegin abends öfter gemeinsam ausgegangen, da wir beide Single waren. Eigentlich wollte ich nicht mehr von ihr, aber es ist dann doch passiert, dass wir irgendwann zusammen im Bett gelandet sind. Für mich war es nur Spaß - eine Beziehung konnte ich mir mit ihr nicht vorstellen. Bevor wir im Bett waren, habe ich ihr das aber nicht gesagt, sondern ich habe ihr den Eindruck vermittelt, dass es mir ernst ist. Meine Kollegin ist, nachdem ich ihr später offenbart habe, dass es mir vor allem um den Spaß ging, zutiefst gekränkt und spricht seither kein Wort mehr mit mir. Ich möchte beichten, dass ich meine Kollegin enttäuscht und verletzt habe und dass ich dies bereue, da ich sie schamlos angelogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033662 vom 26.07.2014 um 19:49:31 Uhr (18 Kommentare).

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