Verkettung unglücklicher Umstände

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Dummheit Diebstahl Vandalismus

Ich (25) habe vor neun Jahren mal etwas Dummes getan, das ich unbedingt loswerden muss. Meine ältere Schwester hat mich gerade dabei erwischt, wie ich das Geld meiner armen Oma im Rollstuhl klauen wollte. Da es kurz vor Mittag war und ich schon ziemlich hungrig war (meine Schwester kocht normalerweise für uns beide), habe ich ihr eine Ohrfeige gegeben und sie in ihrem Zimmer mit meinem Ersatzschlüssel eingesperrt. Ich bin dann wieder in mein Zimmer verschwunden und habe meine Schwester noch toben gehört. Nach ungefähr 10 Minuten rieche ich plötzlich einen komischen Gestank und schaue dann in die Küche, wo ich einen qualmenden Topf voller Öl (wir machten Montags meistens Tortellini mit Tomatensoße) und die ganze Küche in schwarzem Rauch sehe. Mit einem Mal war mir auch klar, wieso meine Schwester so getobt hatte. Auf jeden Fall habe ich dann das Fenster aufgerissen, damit der Rauch durchzieht.

Durch diese Sauerstoffzufuhr hat es plötzlich eine riesige Stichflamme gegeben und der Topf mit dem Öl stand in Flammen. Zum Glück habe ich es nicht versucht mit Wasser zu löschen, denn dann könnte ich das hier wahrscheinlich gar nicht schreiben. Ich habe zwei Handtücher genommen und um die Metallgriffe des Topfes gewickelt und diesen dann aus dem Fenster geworfen. Dummerweise war es Sommer und ziemlich trocken und das brennende Öl regnete über der Rabatte unserer Nachbarin nieder. Dieses blöde Gebüsch hat dann zu allem Überfluss auch noch zu brennen angefangen. Daraufhin habe ich die Feuerwehr angerufen und gewartet, dass sie kommt. Blöderweise hatte ich die Adresse meiner Mutter anstatt der meines Vaters, bei dem wir gerade waren, angegeben. Das Feuer hat sich dann recht schnell ausgebreitet und unser Holzschupfen hat Feuer gefangen und ist dann auch eingestürzt. Darin hat sich dummerweise ein neuer VW-Golf befunden, den mein Vater meiner Mutter eigentlich als Versöhnung schenken wollte.

Zum Glück hatten meine Nachbarn die Feuerwehr an die richtige Adresse geleitet und noch schlimmeres konnte verhindert werden. Ich habe jetzt allerdings ein sauschlechtes Gewissen, weil ich als Dieb dastehe, meine Schwester geschlagen und das Fenster unserer Wohnung, bei dem Versuch, es zu öffnen, kaputtgemacht habe. Außerdem habe ich die Rabatte meiner Nachbarin, einer begeisterten Hobbygärtnerin, zerstört. Und die Versöhnung meiner Eltern habe ich auch verhindert, ebenso wie mir die Hasen meiner Schwester, die in der Garage waren, zum Opfer gefallen sind. Der Sachschaden betrug 175.000 Euro. Mein Vater hat mir daraufhin ein halbes Jahr kein Taschengeld gegeben, aber das habe ich wahrscheinlich auch verdient. Im Nachhinein kann man da jetzt vielleicht drüber lachen, aber damals war das überhaupt nicht witzig!

Beichthaus.com Beichte #00026057 vom 10.04.2009 um 17:35:24 Uhr (30 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
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Meine Strafe für den Falschparker

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Dummheit Vandalismus Berneck

Meine Strafe für den Falschparker
Ich (m/18) möchte mal was aus meiner Kindheit beichten. Und zwar wohnten wir damals noch neben der Post. Es kam öfters vor, dass Postkunden ihre Autos auf unserem Vorplatz parkten, was mir, als acht jährigem Jungen, natürlich nicht gefiel. Das war ja schließlich unser Vorplatz, da spielte ich drauf und ich wollte nicht, dass die da ihr Auto abstellten. Eines Tages, es war an einem Abend im Dezember, stand wieder ein Auto bei uns in der Einfahrt. Es war ein schwarzer BMW, ein teures Modell. Naja, jedenfalls regte ich mich tierisch darüber auf und beschloss, mich zu rächen. Ich habe mein Kinderfahrrad einfach hinter dem BMW abgestellt. Der Mann, ein Kroate, saß im Auto und wartete auf seine Freundin/Frau. Ich bin natürlich schnell in den Garten und habe mich hinter der Hecke versteckt. Die Freundin kam zurück, sah mein Fahrrad nicht und der Mann fuhr volle Kanne über mein Fahrrad bzw. hat es umgefahren. Meinem alten Stahlesel hat es nicht viel gemacht, der war eh schon total zerbeult und zerkratzt. Aber dem BMW ist mein Fahrrad nicht gut bekommen. Das Heck und die Stoßstange waren total zerkratzt. Der Kroate ist natürlich sofort ausgestiegen und sah mein Fahrrad. Ich bin dann mal mit einer Unschuldsmiene aus meinem Versteck gekommen und habe mein Fahrrad geholt. Wäre die nette Beifahrerin nicht gewesen, wäre ich heute nicht mehr. Der wollte mich umbringen, er schrie herum, dass er mich kille. Ich habe natürlich voll Panik bekommen und habe gesagt, dass es ein Versehen sei. Seine Freundin hat ihn dann beruhigt und sie sind weggefahren. Meine Eltern wissen nichts davon und zahlen musste ich auch nichts. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Dame bedanken, die mir damals das Leben gerettet hat und mich beim Fahrer entschuldigen, dass mein Fahrrad sein Auto zerkratzt hat. Im Nachhinein ist es aber trotzdem ziemlich lustig.

Beichthaus.com Beichte #00026043 vom 09.04.2009 um 10:05:58 Uhr in 9442 Berneck (17 Kommentare).

Gebeichtet von Schw@izer
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“35.000

“Beichte

Der beste Geburtstag

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Prostitution Gewalt Stolz Trunksucht Last Night Dortmund

Letztens war ich mit meinen Jungs unterwegs, um meinen Geburtstag zu feiern, was dann letzten Endes im Freudenhaus endete - wobei es sich eher um einen Stripclub mit angrenzendem Bordell handelte. Schon alleine deshalb müssten wir eigentlich ein schlechtes Gewissen haben, da mehr als die Hälfte der elf Leute eine Freundin hat. Nachdem ich pleite war, weil ich schon über 50 Euro in Private Dances investiert hatte, was wohl mit dem Gratis-Alkohol zusammenhängen muss, wurde es mir zu viel und ich habe einen Kollegen um Geld fürs Bordell angepumpt, welches er mir auch prompt aushändigte. Es war ja auch mein Geburtstag, das Geld sitzt da wohl etwas zu locker. Das war gute vier Stunden nachdem wir im Stripclub angekommen waren, so um 3:00 Uhr. Ich bin also rübergegangen und erst einmal eine Viertelstunde planlos rumgeirrt, bis ich dann endlich im Flur angelangt war. Und glaubt mir, es sah aus wie Samstagsabends beim Real in der Alkoholabteilung, echt hart. Ich war mittlerweile so besoffen, dass es mir fast egal war, wie die Frau aussah. Ich bin irgendwie bei der mit den größten Brüsten - und leider ein wenig Übergewicht - gelandet. Es ging alles ziemlich schnell, ich ging durch den Flur und sie zog mich einfach ins Zimmer, nachdem ich sie angeguckt habe.

Im Zimmer habe ich sie dann für 35 Euro bestiegen, das Ganze hat aber nicht mal fünf Minuten gedauert und wäre ich nicht völlig betrunken gewesen, hätte ich mich vor der Nutte in den Boden geschämt, für diese Leistung. Das Ganze ging aber auch ziemlich unromantisch zu, ich kam ins Zimmer hinein, zog mich aus, dann streifte sie mir ein Gummi über und hat das Ganze mit Spucke zum Flutschen gebracht, mit dem Hinweis, dass ich nur 15 Minuten Zeit hätte. Vom Orgasmus selbst habe ich übrigens auch nichts gemerkt und so war mein erstes Mal mit einer Prostituierten eher ein Reinfall, wenn auch ziemlich lustig. Ich bin dann wieder rübergegangen und habe bis fünf Uhr mit meinen Kollegen, einige schon am schlafen, dort gesessen und die Mädels angegafft, bis wir letztendlich beschlossen uns auf den Weg nach Hause zu machen. Dieser ging durch eine ziemlich asoziale Gegend und zu allem Überfluss war noch eine Raverparty in der Nähe, aufgrund derer ziemlich viele Junkies unterwegs waren. Das erzähle ich nicht ohne Grund, denn als wir vor dem Bahnhof waren, wurden wir von drei Typen angequatscht, wobei einer besonders aggressiv war und mich als eher schmächtigen 20-Jährigen in einem Anfall von Übermut wüst beleidigte. Ich will mich gar nicht aufspielen, ich mache zwar seit fast zwei Jahren Kickboxen, weiß aber genau, dass das im Straßenkampf absolut nichts bringt. So weit ich weiß sind Kampfsportler aber dazu verpflichtet, das Gegenüber auf so etwas hinzuweisen, was ich auch tat. Auch wenn ich zugeben muss, dass das eher zur Einschüchterung dienen sollte und aus meinem angesoffenen Übermut resultierte. Der Typ ließ aber nicht locker und hat mir dann nach längeren Diskussionen eine gezimmert, ihr kennt ja dieses Gerede von Betrunkenen. Eigentlich hätte ich es gut sein lassen müssen, da ich aber in letzter Zeit nur auf solche Situationen gewartet habe, habe ich mich gewehrt. Das Ganze ging ziemlich schnell, er schlug mich, ich habe automatisch eine Kombination geschlagen, die mit einem Kinnhaken endete und er ging zu Boden. Spätestens jetzt hätte ich aufhören müssen. Adrenalin und Alkohol taten leider den Rest, und nachdem mir seine Beleidigungen im Zeitraffer durch den Kopf gingen, habe ich ihm dann noch ein paar Male mit der Schuhsohle ins Gesicht getreten, eigentlich etwas, was man niemals tun sollte, schon allein aus Respekt vor dem Gegenüber. Gerade als Kampfsportler trägt man ja eine besondere Verantwortung diesbezüglich. Alle anderen, sowohl meine als auch seine Freunde standen einfach nur im Kreis um uns und haben erst zu spät eingegriffen. Danach lag mein Gegner nur noch blutend und wimmernd auf dem Boden, was mich irgendwie befriedigt hat, weil er vorher einfach nur eine riesige Klappe hatte und mich, den augenscheinlich Schwächsten, zusammenschlagen wollte.

Danach haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht, weil ein Kollege mitbekommen hat, wie ein Beobachter aus sicherer Entfernung die Polizei (und hoffentlich auch einen Krankenwagen) gerufen hat. Wieso die Polizei unsere doch SEHR auffällige Gruppe nicht aufgegriffen hat, ist mir im Nachhinein unbegreiflich, jedoch auch ziemlich beruhigend für mich, denn es hätte auf jeden Fall Stress mit den Polizisten gegeben und ich hätte bestimmt mit einer Anzeige zu rechnen, obwohl ich weder den Stress angefangen habe, noch den ersten Schlag gesetzt habe. Alles in allem war es eigentlich der beste Geburtstag, den ich je erlebt habe. Die Schlägerei war für die anderen ein krönender Abschluss und hat mir leider Gottes auch noch Respekt bei meinen Kollegen eingebracht, schon irgendwie komisch. Ich hoffe, dass meine Sünden mir verziehen werden.

Beichthaus.com Beichte #00026023 vom 06.04.2009 um 15:58:46 Uhr in Dortmund (27 Kommentare).

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Ich bin ein fremdgehendes Miststück

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Fremdgehen Selbstsucht Falschheit

Seit ich 16 bin, habe ich meinen jetzigen Freund. Er ist der liebste Kerl der Welt und im Bett wirklich super göttlich. Ich warte nur noch darauf, dass er mich endlich fragt, ob ich ihn heiraten will. Aber an meinem 19. Geburtstag war er nur tagsüber da, weil er abends arbeiten musste, also war ich mit ein paar Freunden saufen, wie sich das gehört. Völlig uneingeladen und total breit kam jemand aus meiner alten Klasse zu uns gestoßen. Mein bester Freund war total sauer, dass er so bekifft war und deshalb liefen wir erst einmal ein paar Minuten mit ihm rum, haben ihm was zu essen gegeben und so. Mein bester Freund hat ihn natürlich weggeschickt, weil keine Macht den Drogen und so. Ich war dagegen, ich war schon seit Jahren scharf auf diesen Kerl, deswegen bin ich an meiner Geburtstagsparty mit ihm abgehauen. Er hat mich dann im Wald von hinten genommen, aber das Einzige was er konnte, war küssen - fingern und ficken hat er echt nicht drauf. Ich bereue es zutiefst und es hat sich nicht mal gelohnt. Ich habe es ihm natürlich vorgespielt, weil ich keinen Bock mehr hatte, und bin zu meinen Freunden zurück. Ich fühle mich so schuldig, dass ich seitdem keinen Sex mehr mit meinem Freund hatte. Ich habe nicht vor, es ihm zu sagen, weil ich ihn wirklich über alles liebe und ich nicht will, dass er mich verlässt. Ja, ich bin ein Miststück.

Beichthaus.com Beichte #00025997 vom 01.04.2009 um 16:21:40 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Diebstahl aus den Zigarettenautomaten

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Betrug Diebstahl Waghalsigkeit

Diebstahl aus den Zigarettenautomaten
Als auf den Euro umgestellt wurde, tauchte in meinem Freundeskreis (Jungs von 16-18) das Gerücht auf, dass die Zigarettenautomaten nicht zwischen platt geklopften Zwanzigcentstücken und 1-Euro-Stücken unterscheiden könnten. Wir glaubten das natürlich nicht - und deshalb probierten wir es aus. Es klappte. Eine Ersparnis von 80 Prozent. Und schon war die kriminelle Energie geboren.

Wir benutzten die reich ausgestattete Heimwerkstatt meines Vaters, um mit Schraubstock und Hammer haufenweise Zwanzigcentstücke platt zukriegen. Die Klopfgeräusche wurden sehr klug mit lauter Musik überschallt. Nachts gingen wir dann auf Tour, von Automat zu Automat, und plünderten kofferraumweise. Des Tags ging die Energie drauf, um überall unter eigenartigen Vorwänden das neue Geld in Zwanzigcentstücke zu tauschen, nachts die Automatenrunden. Einige von uns rauchten selbst, alle anderen vercheckten weiter, und wir machten für unsere Verhältnisse mafiösen Gewinn. Natürlich gehört zu solch einer Aktion auch die Verschwiegenheit von allen Beteiligten. Ich hielt dicht, die meisten anderen auch - ein Kumpel tratschte munter herum, was wir so treiben und empfahl jedem, es nachzumachen. Darunter befand sich auch die Tochter des stadtbekannten Zigarettenautomatauffüllers. Er empfahl uns, stellvertretend durch seine Tochter, sofort damit aufzuhören, sonst müsste er uns verpfeifen. Natürlich war ihm schon aufgefallen, was vor sich geht. Nebenbei tauchten die ersten Zeitungsmeldungen auf, in denen auch nach Zeugen gesucht wurde.

Als ich mein schlechtes Gewissen bei meinen Eltern ablud, schimpften die auf die kapitalistische und ausbeuterische Tabakindustrie und erteilten mir Absolution, jedoch nicht für weitere Streifzüge. Mein Vater kaufte mir noch ein Paar Schachteln zum Vorzugspreis ab, das war es für mich. Gebeichtet habe ich also eigentlich schon. Wir stellten den Betrieb dann mit großem Gewinn ein, ein paar Wochen später bekamen die Automaten ihr Update und weiterer billiger Zigaretteneinkauf war somit unmöglich. Ab und an hört man Gerüchte über thailändische Münzen, mit denen es klappt, aber meine Freunde und ich werden sicher nicht rückfällig. Der Ausstieg aus der Kleinkriminalität ist geschafft!

Beichthaus.com Beichte #00025994 vom 31.03.2009 um 04:10:44 Uhr (39 Kommentare).

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