Die Bett-Aktivitäten der Erwachsenen

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Kinder

Die Bett-Aktivitäten der Erwachsenen
Ich möchte etwas beichten, das schon Jahre zurückliegt. Ich war vielleicht sieben oder acht Jahre alt und auf dem Geburtstag eines Jungen aus meiner Grundschulklasse eingeladen. Mit mir waren noch drei andere Mädchen und noch ein paar Jungs eingeladen. Nachdem die eingeladenen Jungs mit seinem Bruder draußen spielen gegangen sind, nahm das Geburtstagskind mich und die drei anderen Mädchen mit auf sein Zimmer. Als wir nicht wussten, was wir machen sollten, kam ein anderes Mädchen auf die Idee, doch mal nachzumachen, was die Eltern abends im Bett so machen. Nach einer kleinen Diskussion, wie wir das denn machen sollten, beschlossen wir, es auszuprobieren. Wir zogen uns also alle aus und die Mädchen legten sich alle nebeneinander aufs Bett. Danach legte sich das Geburtstagskind dann auf eine nach der anderen und versuchte, in sie einzudringen. Hat bei seiner damaligen Länge natürlich nicht wirklich geklappt, aber Stöhngeräusche hat er trotzdem von sich gegeben. Naja, am Ende, als wir wieder zu den anderen gegangen sind, hat sich niemand in die Augen schauen können und in den Wochen danach auch in der Schule nicht mehr. Auch wenn das nur eine typische Dummheit von kleinen Kindern ist, wollte ich diese Geschichte mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00026112 vom 19.04.2009 um 13:51:03 Uhr (23 Kommentare).

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Mein Dilemma mit den Autos

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Vandalismus Feigheit Lübeck

Als ich noch verheiratet war, fuhr mein Ex-Mann einen Firmenwagen. Er war ein Mann, der von der Statur her eher klein war, deshalb wohl seine Liebe zu großen Autos. Ich selbst hatte ein knuddeliges kleines Cabrio, das wendig und einfach gut zu fahren war. Nun war es so, dass mein Ex-Mann seinen Wagen in der Garage so platziert hatte, dass ich mit meinem kaum raus kam. Ich hatte einfach keine Lust jetzt mit den Autos hin und her zu rangieren und habe dann kurzerhand seinen Wagen genommen. Ein, für mein Empfinden, riesigen Schlitten. Er saß im Wohnzimmer und schaute Fußball. Es ist ja so einfach den Schiedsrichter anzuschreien, wenn man vor der Mattscheibe sitzt. Er wusste also nichts davon, dass ich seinen Wagen mal kurz nahm. Das ersparte mir viele Anweisungen, wie ich das Ding zu fahren hatte, worauf ich achten müsste und auch die Peinlichkeit, dass er mir den Wagen garantiert aus der Garage fahren würde, nur so zur Sicherheit. Als ob wir Frauen kein Auto fahren könnten. Gut, also los. Rückwärtsgang rein und ab raus aus der Garage. Schade nur, dass wir kurz zuvor neuen Rasen angelegt haben und in der Garage noch die Schubkarre stand und auf dieser Schubkarre eine Harke mit extra spitzen Zinken (warum die extra spitz waren, weiß ich bis heute nicht).
Ok, ich habe mich zwar gefragt, warum denn die Harke so wackelt als ich raus fuhr, aber es hatte nicht gerumst oder sonstige beängstigende Geräusche gegeben, also weiterfahren. Wollen doch nur schnell ein paar Sachen einkaufen. Höchstens eine halbe Stunde. Das merkt der Herr Fußballexperte nicht mal.
Als ich vom Einkaufen aus dem Geschäft raus kam und die Beifahrerseite des Wagens von Weitem sah, betete ich, dass es einfach nur Dreck war, der sich da vom Kotflügel bis hin zum Kofferraum an diesem wirklich laaaangen Auto lang zog. Bei näherer Betrachtungsweise und nachdem ich mich durch Berührung versichert hatte, wusste ich, das war kein Dreck, das waren zwei dicke, fette, unglaublich tiefe Kratzer, die sich da längs schlängelten.
Jede Frau weiß um das Theater, das Mann dann veranstaltet. Klar ist es ärgerlich, aber es ist halt auch nicht mehr zu ändern.
Ich hatte da einfach keinen Bock drauf und habe den Wagen wortlos in die Garage gestellt. Zuhause hab ich erst einmal nichts gesagt. Am nächsten Morgen ist mein Ex dann losgefahren. Die übliche lange Strecke, Hamburg, Bremen und auch Hannover. Als er wieder kam, stellte er den Wagen vor die Garage kam rein und aß mit mir zu Abend. Kein Wort nichts. Ich wollte zum Sport und bat ihn, den Wagen doch bitte in die Garage zu fahren, damit ich raus könnte.

Wir gingen raus und als ich dann zu meinem Auto ging, fragte ich ihn, ob er einen Unfall gehabt hätte. Er verneinte. Ich zeigte ihm die Kratzer und er rastete völlig aus. Es wäre doch zum Himmelschreien, da muss doch einer mit dem Schlüssel oder so entlang sein. Diese Vandalen. Er hat dann die Kratzer über die Firmenversicherung reparieren lassen und noch einige Tage über diese Rabauken und sonstigen schlechten Menschen gewettert. Aber ich war fein raus.
Einige Zeit später hatte er einen Zweitwagen für sich privat. Ein Liebhaber-Auto (nun ja, einen Liebhaber hätte ich auch gern gehabt, aber kein zweites Auto). Dieses Fahrzeug stand ständig im Weg herum. Man hat ja keine Garage für ewig viele Autos. Ich war einkaufen und hatte schon zwei, drei Flaschen Cola im Arm, als ich merkte, ich bekomme diese blöde Garagentür nicht richtig auf, weil das Auto da so blöd steht. Um die Garage herumzulaufen mit den ganzen Einkäufen war mir zu nervig, denn der Weg von der Garagentür ins Haus war der direkteste. Kurzerhand legte ich die Flaschen auf den Beifahrersitz und ging rein um den Schlüssel zu holen, damit ich das Auto kurz herausfahren konnte. Als ich wieder zurück kam, schwamm der Beifahrersitz weil eine Colaflasche leider nicht ganz dicht war. Na toll, dieses Gezeter und Gemecker - Nein, das wollte ich mir nicht anhören. Ich hatte drei Tage Zeit um das zu bereinigen. Also Fleckenmittel gekauft und probiert. Nichts half. Es waren immer noch Flecken in diesem grau-braunen Sitz zu sehen. Am zweiten Tag hab ich dann aus Verzweiflung den gesamten Sitz mit Cola eingerieben, habe es kurz einziehen lassen und bin dann mit Fleckenmittel hinterher. Das Ergebnis war einwandfrei. Der Sitz war zwar einen Touch dunkler als vorher aber nicht fleckig oder sonst was. Mein Ex hat nie was gemerkt und ich hatte meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00026099 vom 17.04.2009 um 10:50:26 Uhr in Lübeck (44 Kommentare).

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“Beichte

Ein verdammt hoher Preis

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Gewalt Waghalsigkeit Graz

Nur ein Mal, dachte ich. Es wird schon nichts passieren! Die Lust auf eine rasante Fahrt mit dem Schlitten war größer, als die Sorge um das heranwachsende Baby in meinem Bauch. Gemeinsam mit Freunden hatte ich einen fröhlichen Nachmittag auf der Hütte verbracht. Zwar hatte ich mich bei den Jäger-Tee und Schnaps-Runden herausgehalten, von der allgemeinen angeheiterten Stimmung war ich dennoch angesteckt und total aufgekratzt. So schlug ich alle Ermahnungen meines Mannes, der wegen einer dienstlichen Verpflichtung nicht dabei sein konnte, in den Wind und nahm nicht wie geplant die Gondel für die Talfahrt, sondern setzte mich zu einem Bekannten auf den Schlitten. Ab ging die Post! In einem wilden Wettrennen rasten wir gemeinsam mit der ganzen Gruppe den Ziehweg hinab. Es machte einen Riesenspaß. Doch dann kam da diese scharfe Kurve. Ein dicht neben uns rodelnder Freund verlor die Kontrolle über seinen Schlitten, fuhr in uns hinein und drängte uns vom Weg. Wir stürzten einen kleinen Hang hinunter. Ein stechender Schmerz fuhr durch meinen Bauch.
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Die Schmerzen wurden immer schlimmer, ich bekam wahnsinnige Angst um mein ungeborenes Kind. Sofort ließ ich mich ins nächste Krankenhaus bringen. Doch es war zu spät. Ich verlor mein Baby. Mein Mann hat mir nie verziehen, wir sind längst geschieden. Für ein paar Minuten Spaß habe ich einen verdammt hohen Preis bezahlt!

Beichthaus.com Beichte #00026083 vom 15.04.2009 um 11:22:20 Uhr in Graz (35 Kommentare).

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Burger mit Beilagen

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Rache Ekel Schamlosigkeit

Ja, ich will mal was loswerden, was mich schon sehr sehr lange bedrückt, was ich allerdings bis jetzt noch nicht los wurde. Ich habe vor geraumer Zeit noch bei einer großen Burger-Kette als Fachmann für Systemgastronomie gearbeitet und eines Abends, als ich fürs Burger braten zuständig war, durfte ich mich endlich mal richtig kreativ austoben. Denn ich hatte diesen Abend das Glück, dass meine Ex (zu diesem Zeitpunkt waren wir gerade 2 Tage getrennt) mit ihrem neuen Macker bei uns auftauchte, um ihren Ranzen vollzustopfen und sich vor mir mit ihm zu brüsten. Ich bin zwar wirklich nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, aber da hat sie es geschafft. Die Wut, die sich in diesem Moment verständlicherweise in mir anstaute, musste ich loswerden. Dazu muss ich sagen, dass ich mich eigentlich zuvor und seitdem auch nie wieder auf ein Niveau herabgelassen habe, wie in diesem Moment. Aber es musste einfach sein. Und zwar habe ich mich gerächt, in dem ich in ihren Burgern ein paar zusätzliche Kalorien und Proteine hinterlassen habe. Nein, nichts scharfes, sondern: Jeweils zwei schöne Grüne aus der äußersten Magengegend und ein paar Schorf- und Andenkkartenskrusten aus meiner Nase. Ich habe mir so einen Ast abgelacht, in dem Moment, als die beiden genüsslich in ihre Burger bissen. Mir ging es daraufhin wieder richtig gut und ich hatte Genugtuung nach einer verkorksten zweijährigen Beziehung, die eigentlich nur eine einjährige war. Nach einem Jahr wurde es ihr wohl mit mir alleine langweilig und sie hatte sich mal hier und da einen Anderen gesucht, während ich Nachtschicht hatte. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00026076 vom 13.04.2009 um 22:21:59 Uhr (13 Kommentare).

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Mein Experiment mit Schmerz

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Gewalt Last Night Tiere Bonn

Als ich nachts von der Bushaltestelle nach Hause ging, habe ich unterwegs einen kleinen Igel gesehen, der gerade über die Straße gehuscht ist. Er wollte unter einem Maschendrahtzaun hindurchkrabbeln, blieb aber stecken. Ich habe ihn erst eine Weile beobachtet, mich umgeschaut und ihm dann mehrmals fest in den Hintern getreten. Ich glaube nicht, dass er gestorben ist. Im Nachhinein frage ich mich natürlich, wieso ich das getan habe. Ich verletze sonst keine Menschen und töte höchstens nur Insekten. Mich hat es einfach nur interessiert, wie ein Lebewesen, ein Säugetier, auf unglaublichen Schmerz reagiert.

Beichthaus.com Beichte #00026074 vom 13.04.2009 um 21:26:44 Uhr in Bonn (59 Kommentare).

Gebeichtet von QQ116
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