Telefonieren auf fremde Kosten

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Boshaftigkeit Betrug Kindergarten Telefon Weißenfels

An den Kindergarten bei uns im Ort grenzt ein großer Spielplatz, der für jeden zugänglich ist. Eines Tages habe ich mich (damals war ich etwa 14 Jahre alt) mit zwei Freundinnen dort getroffen. Es war gegen 6 Uhr abends, der Kindergarten war leer, natürlich waren auch keine Erzieherinnen mehr da. Wir saßen auf einer Bank auf dem Spielplatz, als mir ein Festnetztelefon auffiel, das auf der Bank lag. Anscheinend hatte eine der Erzieherinnen es dort liegen lassen. Wir haben uns dann einen Spaß daraus gemacht, ausländische Handynummern von Urlaubsbekanntschaften anzurufen, genauso wie teure Hotlines und die Auskunft. Einige Monate später habe ich mich dort für ein Praktikum gemeldet, welches ich von der Schule aus absolvieren musste. Da hatte ich auch einmal Telefondienst und musste das Gerät mit raus nehmen. Da sagte dann eine der Erzieherinnen zu mir, ich solle es auf keinen Fall draußen liegen lassen, das wäre schon einmal passiert und dann hätten sie eine Telefonrechnung von mehreren Hundert Euro bekommen. Ich gab mich empört, musste aber innerlich lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030429 vom 04.11.2012 um 13:34:51 Uhr in Weißenfels (Gebelstraße) (13 Kommentare).

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Dick im Geschäft

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Fetisch Völlerei Arbeit Intim

Ich (w/32) habe seit einiger Zeit, zusätzlich zu meiner öden Büroarbeit, einen lukrativen Nebenjob. Ich arbeite als Escort-Lady, was ja mehr oder weniger nur eine bessere Umschreibung für Prostituierte ist. Das weiß allerdings keiner aus meinem Umfeld und es vermutet sicher auch niemand. Denn ich bin 1,70 Meter groß und wiege zirka 120 Kilogramm. Also, um es kurz zu machen: ich bin fett. Früher habe ich sehr darunter gelitten und habe ständig versucht, abzunehmen. Ein paar Mal ist es mir auch gelungen, aber dauerhaft halten konnte ich das nie. Meine Kolleginnen im Büro sind alle superschlank, tragen maximal Größe 36 und lästern über mich, wenn sie denken, ich höre es nicht. Bis vor einiger Zeit machte mich das traurig und ich habe im Büro immer nur Salat gegessen, damit meine Kolleginnen nicht denken "Kollegin X isst schon wieder Schokolade, die hat es ja nötig." Mit den Männern klappte es auch lange Zeit nicht. Dann habe ich aber übers Internet einen Mann kennengelernt, der auf dicke Frauen steht. Wir haben uns ein paar Mal getroffen und hatten auch Sex. Er erzählte mir, dass er schon manchmal mit Frauen aus einer Escort-Agentur ausgegangen ist, die sich auf dicke Frauen spezialisiert hat. Er meinte, das könnte doch auch was für mich sein und gab mir die Telefonnummer der Agentur. Ich habe eine Woche lang überlegt, denn natürlich wusste ich auch, dass so etwas sehr oft mit Sex mit dem Kunden endet.

Aber schließlich beschloss ich, das einfach auszuprobieren. Ich bin Single und ein bisschen Geld zusätzlich kann man ja immer brauchen. Also habe ich mich bei der Agentur beworben und wurde angenommen. Seitdem bin ich schon einige Male mit fremden Männern aus gewesen und hatte Sex mit ihnen. Am Anfang war es seltsam, aber inzwischen ist es schon fast ein Job wie jeder andere. Es gibt überraschend viele Männer, die auf Mollige stehen. Viele geben das aber nicht zu, weil in unserer Gesellschaft nur Schlanke attraktiv sein dürfen. Manche Männer sind sogar mit schlanken Frauen liiert, obwohl sie auf Dicke stehen und betrügen ihre Frauen regelmäßig mit mir oder anderen Damen aus der Agentur. Ich zumindest bin jetzt zufrieden mit meinem Körper, denn er ist ja jetzt mein Kapital. Im Büro gibt es jetzt keinen Salat mehr, stattdessen hole ich mir jeden Morgen beim Bäcker ein schönes Stück Kuchen und mittags eine leckere Currywurst und esse das genüsslich vor den Augen meiner Kolleginnen, die weiterhin an Gemüse knabbern, das ihnen nicht schmeckt, nur damit ihr Hintern weiter in die Jeans mit Größe 36 passt. Wenn ich höre, wie sie lästern, lächle ich nur. Wenn die wüssten, wie dick im Geschäft ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00030427 vom 03.11.2012 um 01:44:31 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Wundertüte

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Ekel Verzweiflung Peinlichkeit Familie Schule Grafenwöhr

Damals, als ich (w) etwa 16 Jahre alt war, befand sich meine Scham, was Badezimmerbesuche angeht, auf dem Zenit.
Meine Eltern hatten etwas gegen verschließbare Türen und dagegen, die Privatsphäre zu berücksichtigen. Deswegen konnte ich im Badezimmer selten ungestört sein und habe meine Toiletten- und Duschgänge meist in ihrer Abwesenheit getätigt. Eines Morgens, kurz vor der Schule, merkte ich, dass ich dringend "groß" musste. Leider hatte mein Vater das Bad besetzt und ich wollte nicht riskieren, dass danach noch meine weitere Familie reinplatzte, während ich auf der Toilette saß. Also habe ich mich auf meinen Papierkorb gesetzt und ihn zweckentfremdet. Dass ich tausend Tode gestorben bin, als ich meine Mutter die Treppen heraufkommen hörte, kann man sich ja vorstellen. Also habe ich die volle Mülltüte schnell in meine Schultasche gesteckt und bin mit hochrotem Kopf an ihr vorbeigerauscht, direkt durch die Haustür. Ich wollte die stinkende Tüte schnell in einem öffentlichen Mülleimer entsorgen, als ich zu meinem Schreck den Schulbus um die Kurve kommen sah. Also musste ich, wohl oder übel, einsteigen - mit der Wundertüte. Nach zwei Minuten hat ein Schüler die Fenster im Bus geöffnet und nach weiteren Minuten hielten sich einige die Nasen zu und beäugten sich gegenseitig kritisch. Es stank entsetzlich. Es war die ekeligste Situation in meinem Leben und ich verfluche meine Eltern bis heute dafür, mich zu solchen Maßnahmen gezwungen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030425 vom 02.11.2012 um 20:36:26 Uhr in Grafenwöhr (22 Kommentare).

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Lehrerin gemobbt

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Zwietracht Hass Hochmut Waghalsigkeit Schule

Als ich (w) noch zur Schule gegangen bin, hatten wir eine ziemlich schlimme Lehrerin. Eine von der Sorte, die ihre Schüler nach Sympathie benotete. Ich gehörte, auch aufgrund meiner eher gelangweilten Einstellung zur Schule, nicht zu ihren Lieblingen. Durch meines eher trotzigen Charakters, habe ich mir zunehmend weniger Mühe in ihrem Unterricht gegeben, was sich auch an meinen Noten widerspiegelte. Als in einer Projektwoche ein Wettbewerb vereinzelter Unterrichtsfächer stattfand, belegte ich in dem ihren den ersten Platz. Aber das schien sie nicht zu kümmern, und änderte auch nichts an unserem Verhältnis. Eines Tages, sie hatte mir in der vorherigen Stunde wieder mal ihre Abneigung mir gegenüber gezeigt, indem sie während des Unterrichts ihre Machtposition als Lehrer mir gegenüber demonstrierte, schrieb ich mit einer Freundin Zettel. Wir sind sehr über die Lehrerin hergezogen und ich habe mich tierisch aufgeregt. Das Ganze lief irgendwie aus dem Ruder und ging so weit, dass wir Sachen geschrieben haben, wie: dass ihr ja mal auf den Heimweg ein Unfall passieren kann. Mit solchen und schlimmeren Aussagen füllte sich der Zettel. Es kam, wie es kommen musste, und unser Zettel wurde vom Lehrer eingesammelt.


Ein paar Tage später, wir hatten es schon vergessen, kam während des Unterrichts der Direktor in Begleitung eines Polizisten ins Klassenzimmer. Er begann einen Vortrag über Gewalt an Schulen und gegenüber Lehrern zu halten. Wir bekamen ein ganz schlechtes Gefühl. Dann begann er unseren Zettel vorzulesen. Zugegeben, wenn man das so hörte, klang es echt böse. Dann forderte er die Schreiber des Briefes auf, sich zu melden. Mein Herz schlug bis zum Hals. Zögernd hoben wir unsere Hand. Wir mussten darauf hin ins Zimmer des Direktors, wo wir die Ansage unseres Lebens bekommen haben. Zu unserer Überraschung bestand unsere Strafe nur darin, einen Entschuldigungsbrief an die betroffene Lehrerin zu schreiben. Unsere Eltern wurden nicht informiert.


Einige Zeit später gab es den Zwischenfall an dem Gymnasium in Erfurt. Auch an unserer Schule fanden dazu Gesprächsrunden statt. Erst da wurde mir wirklich der Inhalt des Zettels bewusst. Zu keiner Zeit habe ich ernsthaft daran gedacht einem anderen Menschen etwas anzutun, egal wie dessen Verhalten mir gegenüber war. Ich war damals unendlich dankbar, das dieser Vorfall in Erfurt erst einige Monate nach unserer Aktion statt gefunden hat, sonst wären unsere Konsequenzen mit Sicherheit schlimmer gewesen! Ich verstehe bis heute nicht, warum trotz unseres dummen Verhaltens, nie jemand auf die Idee kam zu fragen, wo die Ursachen der Differenzen lagen. Ich verstehe bis heute nicht, warum niemand den Unterrichtsstil eines Lehrers hinterfragt, und seinen Umgang mit den Schülern. Ich verstehe bis heute nicht, warum es immer verschwiegen wird, das nicht nur Mitschüler, sondern auch sehr viele Lehrer einen großen Teil zum Mobbing an Schulen bei tragen.
Es gibt durchaus viele gute Lehrer, auch solchen bin ich begegnet, und es ist sicher ein harter Job, aber es gibt auch viel zu viele schwarze Schafe, und das wird auch noch wissentlich toleriert. Ich beichte das ich so blöd war, mich während des Unterrichts beim Zettel schreiben erwischen zu lassen. An der Beziehung zwischen mir und der Lehrerin änderte sich daraufhin übrigens nichts.

Beichthaus.com Beichte #00030424 vom 02.11.2012 um 14:58:55 Uhr (17 Kommentare).

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Angst vor dem ersten Mal

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Verzweiflung Partnerschaft Intim

Ich (w/18) bin noch Jungfrau. Das liegt aber nicht an meinem Aussehen, denn ich habe wirklich viele Verehrer. Es liegt einfach daran, dass ich Angst vor Sex habe. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe eigentlich jeden Tag Lust, habe jedoch einfach Angst vor den Schmerzen. Dies liegt an den Erzählungen von meinen Freundinnen, die alle, ich zitiere, "unerträgliche Schmerzen während des Akts" hatten. Ich hatte fast ein Jahr lang einen Freund. Mit ihm ist aber die Beziehung wegen des fehlenden Geschlechtsverkehrs kaputtgegangen. Außerdem musste ich mir jedes Mal, wenn wir uns trafen, neue Ausreden einfallen lassen. Darauf hatte ich nach einer Weile keine Lust mehr, außerdem hat er dann natürlich auch gemerkt, dass etwas nicht stimmt, da mir logischerweise die Ausreden irgendwann mal ausgegangen sind. Jetzt ist es so, dass ich einen neuen Mann kennengelernt habe, mit dem ich mir eine ernste Beziehung vorstellen kann. Aber bei dem Gedanken daran, dass ich dann irgendwann mit ihm schlafen muss, verkrampft sich alles bei mir da unten. Mit dem Thema im Allgemeinen habe ich übrigens kein Problem. Ich kann darüber sprechen, alles andere vor dem eigentlichen Akt habe ich auch schon mit meinem Ex gemacht. Aber wenn er in mich eindringen wollte, hat sich alles bei mir wieder verkrampft. Ich hatte Angst und Schmerzen, deshalb haben wir es jedes Mal aufs Neue sein lassen. Ich glaube, ich sterbe irgendwann als einsame Jungfer oder als Katzenfrau mit 50 Tieren.

Beichthaus.com Beichte #00030413 vom 31.10.2012 um 10:44:11 Uhr (43 Kommentare).

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