Dampfender Kaffee an meinem letzten Tag

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Görlitz

Nachdem ich über drei Jahre fies fertiggemacht, gemobbt und ausgebremst wurde, habe ich heute an meinem letzten Tag im Ausbildungsbetrieb meinem Meister in die Kaffeetasse geschissen. Nicht nur eine trockene Wurst reingekringelt, nein. Ich habe den seit langer Zeit saftigsten und dampfigsten Flüssighaufen in die Tasse gedroschen. Es war nicht ganz einfach und zugegebenermaßen auch echt so ekelhaft, dass ich beinahe noch dabei gereihert hätte, aber das war es absolut wert! Besonders wenn man bedenkt, dass mein Meister immer so auf seine Tasse geachtet hat - war wohl ein Geschenk seiner Frau. Wenn ich morgen schon nicht mehr da bin, wird er schon beim Betreten seines kleinen Büros einen Schock kriegen - und noch viel mehr, wenn er nach dem Lüften einen Kaffee holen wird. Schade, dass ich das nicht miterleben kann. Kommt davon, wenn man mich Freitags nicht zur Mittagspause gehen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00039967 vom 30.06.2017 um 08:39:10 Uhr in Görlitz (10 Kommentare).

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Meine Putzfrau bekommt das vierfache Gehalt!

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Ekel Faulheit Trägheit Maßlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (m/24) bin ein faules Schwein. Ich lebe in einem Wohnheim, um genau zu sein beschränkt sich meine Wohnung auf ein Bad und ein weiteres Zimmer mit eingebauter Küche. Überall liegen Klamotten rum, die jedes Wochenende in einen Sack gepackt werden, damit meine Mutter sie waschen kann. Meine Aschenbecher nehmen so gut wie jeden Monat die Gestalt eines Igels an. Wenn kein Platz mehr ist, werden leere Flaschen missbraucht, für meine schlimme Sucht. Wenn ich einmal in meinem 2.000-Euro-Sessel versunken bin und meine täglichen sechs Stunden vor der Konsole verbringe, ist jeder Schritt zu viel. Deshalb stehen Becher auf meinem Schreibtisch, für das kleine Geschäft. Wenn ich dann dochmal groß muss, werden diese natürlich ausgeleert, ich bin ja kein Unmensch. Mein Abendessen wartet in einem Kühlschrank unter meinem Schreibtisch auf mich. Wenns dann doch mal warm sein soll, steht auch der Wasserkocher in greifbarer Nähe, es geht nichts über asiatische Nudelsuppe.

An schlimmen Tagen sind sogar die zwei Meter zum Bett zu viel und die Nacht wird auf dem Sessel verbracht. Das Wohnheim hat eine Putzfrau, die auf Wunsch kommt, bei mir einmal im Monat. Ich würde lügen, wenn ich sage dass ich ihr das Doppelte zahle, denn ich zahle ihr den vierfachen Preis, aus freien Stücken. Wobei man anmerken muss, dass sie von Anfang an das Dreifache wollte. Denkt nicht falsch von mir, ich halte meinen Arsch auch jeden Tag der deutschen Leistungsgesellschaft hin, deshalb ist das mein wohlverdienter Ausgleich. Und der für mich einzige Weg, mein Geld nicht für irgendeinen Rotz auszugeben und für eine schöne Zukunft zu sparen. Ich beichte also, dass eine Putzfrau zu mir meinte, sie will das Dreifache, wenn sie sich um den Schweinestall kümmern soll und ich ihr aus Mitleid das Vierfache gebe. Ich bin ein Schwein.

Beichthaus.com Beichte #00039964 vom 29.06.2017 um 15:57:21 Uhr (12 Kommentare).

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Paranoia

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Verzweiflung Neurosen

Bevor ich mit meiner Beichte beginne, möchte ich etwas flüchtig zu meiner Person wiedergeben. Ich bin ein 17-jähriges Mädchen und besuche ein Bundesrealgymnasium für Naturwissenschaften. Ich gehöre sowohl vom Beliebtheitsgrad, als auch was meine schulischen Leistungen betrifft zum höheren Rang, worauf ich durchaus stolz und zufriedengestellt bin. Ich pflege meine Freundschaften gutherzig, habe ein relativ normales Familienverhältnis und treibe in meiner Freizeit sehr viel Sport. Zudem bin ich seit knapp drei Monaten in einer Beziehung, in welche ich sehr viel Zeit und Leidenschaft investiere. Das klingt auf Anhieb nahezu perfekt, doch jeder trägt wohl sein schwarzes Päckchen mit sich. Die Tatsache ist, dass ich oftmals unter extremen Angstzuständen leide und mich auch schon öfters Panikattacken überkommen haben.

Ich war schon als Kleinkind sehr paranoid und ängstlich, doch seit meiner Beziehung haben sich diese schaurigen Emotionen weit verstärkt. Ich kann es mir nur damit erklären, dass ich durch meine Partnerschaft andere Komponenten wie Familie und Schule nicht vernachlässigen möchte, weswegen ich bis spät in die Nacht wach bleibe. Es kommt auch öfters vor, dass ich nur drei bis vier Stunden pro Tag schlafe, jedoch ist es mir wert durchzuarbeiten, um mein Umfeld glücklich zu machen. Ich fühle mich oft sehr erschöpft, mein Alltag ist von Müdigkeit geprägt und dass ich eine Schlafrhythmusstörung entwickelt habe, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Ich bin mir selber nicht im Klaren, wie so ein Zusammenhang entsteht, aber ich weiß, dass meine Paranoia Tag für Tag steigt. In der Nacht während ich lerne, bin ich sehr angespannt und reagiere nahezu auf jedes minimale Geräusch, welches durch das Haus ertönt. Wenn ich auf die Toilette gehe, müssen alle Lichter, in allen Räumen an sein. Ich traue mich nicht aus den Fenstern zu schauen, weil mir vor Augen immer ein Gesicht oder eine Gestalt erscheint. Ich fühle mich schlicht und ergreifend unheimlich beobachtet.

Nun, mit diesen "Zwischenerlebnissen" komme ich dennoch gut zurecht. Das Ereignis, welches dazu geführt hat, dass ich diese Beichte verfasse basiert auf meinen Träumen in den letzten Tagen. Normalerweise kann ich mich kaum an meine Träume erinnern bzw. sie sind nicht sehr intensiv. Diesmal war es anders. Ich kam wie gewöhnlich nach Hause und wollte mich kurz schlafen legen. Binnen Sekunden schlief ich ein und dann: Ich stehe in unserem Badezimmer und trockne meinen nackten Körper mit einem Handtuch ab. Während ich diese Handlung durchführe, betrachte ich meinen Körper in einem sehr hohen Spiegel an der Wand. Da der Spiegel jedoch etwas kleiner ist, als dass er mich komplett widerspiegeln könnte, gehe ich einen Schritt zurück, um auch meinen Kopf zu betrachten. Doch während ich diesen Schritt wage, ist kein Kopf zu sehen. Es ist mein kopfloser Körper. Anstelle des Kopfes erscheint ein sehr kurzes Licht und ich bewege meine Hand Richtung Türgriff. Es wird alles wie in einer Zeitlupe abgespielt und ich höre mich sehr schwach aufschreien.

In diesem Moment wachte ich schweißgebadet auf, mein Körper wie in Trance versetzt. Erst nach einigen Minuten konnte ich wieder angemessen atmen. Ich war perplex und wusste nicht wie ich handeln sollte. Nach einigen vergangenen Stunden entschied ich mich dazu im Internet nach Traumdeutungen zu suchen. Fehler! Ich stieß auf einige Seiten die mit dem vorhersehbaren Tod zu tun haben. Diese Erkenntnis hatte mich verständlicherweise noch mehr aus der Fassung gebracht. Ich drehe mich oft ruckartig oder zucke, falls ich das komische Gefühl habe, dass jemand bei mir sei. Diese Angst zerrt an meinen Nerven und macht mich psychisch labil, was sich zudem extrem negativ auf meine Gesundheit auswirkt.

Ich beichte, dass ich Angst habe als verrückt abgestempelt zu werden, wenn ich jemandem über diese Probleme erzähle. Ich spiele zwar mit den Gedanken, meinem Freund über die Vorfälle zu berichten, jedoch denke ich, dass er diese Angelegenheit als lächerlich und läppisch betiteln würde. Vielleicht würde er sogar von einer Persönlichkeitsstörung ausgehen. Mein Freund ist generell jemand, der vor nichts und niemandem abschreckt. Seine Lieblingsserien sind natürlich "The Walking Dead", "Paranormal Activity" oder "Saw". Ich hingegen kann mich mit seinen Vorlieben überhaupt nicht anfreunden, auch wenn ich es oftmals versucht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039941 vom 24.06.2017 um 14:37:12 Uhr (28 Kommentare).

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Human Centipede - Der menschliche Tausendfüßler

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Fetisch Ingolstadt

Human Centipede - Der menschliche Tausendfüßler
Seitdem ich (m/33) den Film Human Centipede gesehen habe, bin ich von der Idee des menschlichen Tausendfüßlers fasziniert. Ich meine, diese Idee ist ja eigentlich total genial. Nur macht das ja keiner freiwillig mit. Oder gibt es da draußen vielleicht doch ein paar Interessierte? Ich meine, man müsste ja nicht gleich alles aneinandernähen. Stattdessen könnte man mithilfe von Gurten und Handschellen alle Beteiligten miteinander verbinden. Ich träume davon, dass ich an vorderster Stelle hocke, hinter mir noch mindestens drei Leute mit mir verbunden sind und sie jede meiner Bewegungen mitmachen müssen. Ich überlege, ob man nicht irgendwie den Schwanz mit einbinden könnte, habe aber noch keine optimale Lösung gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00039940 vom 24.06.2017 um 17:32:07 Uhr in Ingolstadt (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Integrationshilfe im Supermarkt

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft Köln

Ich arbeite in einem Supermarkt in der Nähe eines Flüchtlingsheims. Die Flüchtlinge kommen regelmäßig dort einkaufen. Sie sprechen kein Deutsch und wollen dann in Englisch kommunizieren. Ich tue dann immer so, als ob ich kein Wort verstehe und rede ausdrücklich Deutsch. Man kann das als Integrationshilfe verstehen, denn wenn diese Migranten überall mit Englisch durchkommen, dann haben sie absolut keinen Grund jemals Deutsch zu lernen. Ich finde, wenn ein Ausländer hier leben will, soll er die Landessprache lernen.

Beichthaus.com Beichte #00039930 vom 22.06.2017 um 11:03:22 Uhr in Köln (22 Kommentare).

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