Blitzerwarnung für den Gegenverkehr

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Falschheit Lügen Lügen Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich den Gegenverkehr bei jeder Autofahrt, wenn wieder ein Tempolimit angezeigt wird, mit der Lichthupe vor Blitzern warne, obwohl es gar keine Geschwindigkeitskontrolle gibt. Ich rechtfertige mich damit, dass niemandem ein wirklicher Schaden entsteht, viel mehr bremsen die anderen Autofahrer an Gefahrenstellen ab und mein Gegenüber freut sich sogar kurzzeitig über die Warnung. Ich mache das nicht, um den Hilfssheriff zu spielen, ich möchte einfach aus Langeweile eine Reaktion der anderen Fahrer provozieren und trage dabei sogar noch zur Verkehrssicherheit bei.

Beichthaus.com Beichte #00033809 vom 24.08.2014 um 10:16:09 Uhr (1 Kommentare).

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Mein Freund wird zum Mädchen!

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Zorn Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Biebergemünd

Ich (w/20) beichte, dass ich richtig genervt vom Verhalten meines Freundes bin. Früher war er ein richtiger Mann und hat sich auch so verhalten. Seit einem Jahr ist er aber diesem lächerlichen Hipster-Trend verfallen und benimmt sich wie ein halbes Mädchen. Ständig fragt er mich über meine Pflege-Routine aus und will wissen, ob er gut aussieht, bevor wir ausgehen. An manchen Tagen verbringt er Stunden im Bad, was mich zusätzlich zum Ausrasten bringt. Vor einem Monat hatte ich dann die Schnauze voll und habe mit ihm Schluss gemacht - er hat ernsthaft angefangen zu weinen und mir verheult erklärt, dass ich seine Welt bin und dass er ohne mich nicht leben könnte. Was mich im Endeffekt dazu gebracht hat, einzuknicken und doch bei ihm zu bleiben. Ich habe mir dann etwas ziemlich Verrücktes ausgedacht, um aus ihm wieder einen Mann zu machen und bereue es inzwischen wirklich. Ich habe den Jungs, die ständig abends vor dem Kiosk abhängen, dreißig Euro pro Kopf gezahlt, damit sie ihm abends auflauern und dumm anmachen - in der Hoffnung, dass er sich wehrt und männlicher wird. Er hat sich jedoch nicht gewehrt und hat seitdem panische Angst davor, alleine rauszugehen und geht nur noch in Begleitung seiner Freunde raus oder in die Uni. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass es wahrscheinlich nur ein einmaliges Erlebnis war und dass die Typen ihn wahrscheinlich vergessen haben, aber es hat nichts gebracht. Er sieht in jedem, der ihn nicht nett anschaut, einen dieser Typen. Ich würde es ihm gerne sagen, nur habe ich Angst, dass er dann nichts mehr mit mir zu tun haben will, weil ich ihn ja doch noch liebe.

Beichthaus.com Beichte #00033805 vom 23.08.2014 um 18:04:35 Uhr in Biebergemünd (20 Kommentare).

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Eine unmoralische Beziehung

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Liebe

Ich möchte beichten, dass ich meinen Bruder liebe. Ich weiß, es ist falsch, aber ich kann einfach nicht anders. Angefangen hat alles vor vier Jahren. Damals war ich 14 und mein Bruder war 16. Ein Junge aus meiner Klasse hatte mich gefragt, ob ich mit ihm gehen will. Zuerst war ich sehr glücklich, weil ich noch nie einen Freund hatte, aber irgendwie habe ich mich dann nie richtig wohl bei ihm gefühlt. Ich musste immer an meinen Bruder denken und habe mir dann vorgestellt, wie es wäre, ihn zu küssen. Ich war verwirrt und habe mir immer Vorwürfe gemacht, dass ich solche Fantasien habe, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich habe dann auch mit meinem damaligen Freund Schluss gemacht. Ich hatte meinen Bruder schon immer bewundert. Er war ein Vorbild für mich, da wir ohne Vater aufgewachsen sind, war er eben der "starke Mann" im Haus und ich fühlte mich, seit ich klein war, geborgen bei ihm, er hat immer auf mich aufgepasst und mich getröstet, wenn ich Probleme hatte. Wenn ich mir was angestoßen habe, hat er auf die Wunde gepustet, sie sauber gemacht und mich immer ganz fest in den Arm genommen. Wir waren unser ganzes Leben zusammen, nur er und ich. Vielleicht war ich deshalb schon unbewusst in ihn verliebt. An meinem Geburtstag haben wir zusammen ein bisschen Sekt getrunken und wir waren irgendwann beide ziemlich betrunken und dann haben wir miteinander geschlafen. Es war so schön und ich wusste, genau so sollte es sein. Mein Bruder hat dasselbe gefühlt und seither sind wir heimlich ein Paar. Natürlich verhüten wir sorgfältig. Manchmal fühle ich mich richtig schlecht deswegen, es ist moralisch falsch und verboten, aber wir lieben uns einfach.

Beichthaus.com Beichte #00033803 vom 22.08.2014 um 22:28:59 Uhr (22 Kommentare).

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Liebe im Internet

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Falschheit Internet

Ich (w) habe vor einigen Wochen einen jungen Mann kennengelernt. Er ist zwei Jahre älter als ich und in meinen Augen der perfekte Mann für mich. Wir beide haben in fast jeder Hinsicht dieselbe Denkweise, wir lieben beide die verrücktesten Dinge und haben denselben Humor. Also kurz gesagt, theoretisch würden wir das perfekte Paar abgeben. Aber ja, eben nur theoretisch. Denn: Ich habe ihn über das Internet kennengelernt. Er lebt etwa 500 Kilometer von mir entfernt und es bricht mir das Herz, dass ich ihn wohl nie sehen werde. Dazu kommt noch, dass er eine andere Frau sehr mag. Er redet ab und zu von ihr und hat mir schon einiges über sie erzählt. Gott sei Dank wird zwischen den beiden, aus bestimmten Gründen, nie etwas Festes entstehen. Und der dritte Grund, warum ich nur "theoretisch" schreibe, ist, dass er Depressionen hat. An sich merkt man es kaum, aber gerade das ist es, was mich beschäftigt. Obwohl ich ihn nur online kenne, nur von Fotos und nur durch unsere Chats, habe ich ihn in den letzten Wochen sehr ins Herz geschlossen. Ich möchte doch nur, dass es ihm gut geht.


Wenn er eine schlimmere depressive Phase hat, kann er es auch beim Schreiben nicht mehr verstecken und ich fühle mich einfach nur schlecht. Ich leide quasi mit ihm. In den letzten Tagen haben wir öfter darüber geredet und wir sind endlich an dem Punkt angekommen, an dem er sich entschieden hat, eine Therapie zu machen. Ich habe ihm gesagt, dass ich, auch wenn es nur beschränkt möglich ist, während dieser Zeit hinter ihm stehen werde. Ich werde ihn unterstützen, wo es nur geht. Was ich nun beichten möchte, ist: Ich habe mich in einen Mann "verliebt", den ich nur online kenne. Ich gebe ihm leere Versprechungen, dass ich ihn unterstützen werde, obwohl ich nicht weiß, wie ich das machen sollte. Ich vernachlässige mein gesamtes soziales Umfeld, weil ich nur noch vor dem PC sitze und mit ihm schreibe. Ich mache mir Hoffnungen und Gedanken, dass er die Liebe meines Lebens sein könnte. Irgendwie fühle ich mich wie ein 13-jähriges Mädchen, das einen hübschen Sänger vergöttert. Außerdem möchte ich beichten, dass ich seine Probleme und Sorgen zu den Meinen mache. Ständig denke ich darüber nach, was man doch für eine Lösung zu dem und dem Problem finden könnte, obwohl es mich zum einen nichts angeht und es sich zum Anderen für mich ohnehin nicht lohnt.


Ich befürchte, dass ich für ihn nicht mehr als eine Internetbekanntschaft bin und ich stelle mein ganzes Leben auf den Kopf - wegen dieses Kerls. Das Schlimmste an dem Ganzen ist eigentlich, dass ein anderer junger Mann alles dafür tut, mich zu bekommen. Er ist an sich ja ganz nett und so, aber ich empfinde nichts für ihn. Ihn kenne ich persönlich und ab und an treffen wir uns auch. Das Problem ist allerdings, dass ich das Bild von meinem Internetfreund auf diesen Mann projiziere. Ich rede mir ein, dass Typ Zwei doch genauso ist wie Typ Eins, nur um es irgendwie zu schaffen, glücklich zu werden. Denn nach mehreren Fehlschlägen in Sachen Beziehung wünsche ich mir doch nichts mehr als das. Demnach kommt noch dazu, dass ich einem eigentlich netten jungen Mann das Herz brechen werde, nur weil ich nicht bekommen kann, was ich will. Ich bin selbst enttäuscht von mir, da ich nie so gewesen bin und es auch weiterhin nicht hätte vorkommen sollen. Für meine Naivität, Falschheit und Dummheit bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033802 vom 22.08.2014 um 21:52:53 Uhr (16 Kommentare).

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Meine knallroten Terminator-Augen

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Last Night Bad Saulgau

Ich möchte beichten, dass ich im betrunkenen Zustand manchmal sehr dumme Sachen mache, die mir peinlich sind und die ich am Liebsten unterlassen würde. Es sind zwar keine gewalttätige oder eklige Eskapaden, aber ich bin des Öfteren Grund für Gelächter innerhalb der Gruppe. Im Konkreten ist mir vor Kurzem etwas sehr Peinliches passiert. Ich hatte einen alkoholreichen Abend und bin zu einer Freundin nach Hause. Im Bad wollte ich dann meine Kontaktlinsen herausnehmen und habe es ums Verrecken nicht hinbekommen. Ich habe dann die ebenfalls betrunkene Freundin hinzugezogen und sie durfte auch noch einige Minuten an meinem Auge herumfischen - ohne Erfolg. Mit knallroten Terminator-Augen bin ich dann ins Bett gegangen. Nun - das Peinliche dabei ist, dass ich gar keine Kontaktlinsen trage und noch nicht einmal eine Brille habe. Keine Ahnung, was mich da geritten hat, aber betrunken bin ich einfach strunzdumm. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033798 vom 21.08.2014 um 13:00:14 Uhr in 88348 Bad Saulgau (Goethestraße) (11 Kommentare).

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