Pizza zum guten Preis

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Betrug Falschheit Geiz Ernährung

Ich habe letztens den Pizzaboten verarscht. Da unser Kassensturz sich nur auf drei Dosen Linsensuppe belief und wir fünf Mädels extreme Lust auf Pizza hatten, entwickelte ich einen Plan. Ich bestellte das ersehnte, italienische Backwerk auf unseren Nachbarn. Zur angegebenen Lieferzeit ging ich vors Haus, öffnete meine Motorhaube und fummelte aufwendig daran herum. Meine Freundinnen waren angewiesen, sich im Haus still zu verhalten. Das war nicht so einfach, man vernahm immer mal wieder hysterisches Gekicher. Aber siehe da, pünktlich erschien der Bote unseres Glücks, grüßte kurz und ging starken Schrittes zum Nachbarhaus. Kurz darauf kam er die Auffahrt fluchend wieder runter und sprach mich an, ob da niemand zu Hause wäre. Ich schaute überrascht und sagte: "Puh, keine Ahnung!" Obwohl ich ganz genau wusste, dass die Nachbarn im Urlaub sind. Er tobte, und jetzt kam meine große Stunde.

Ich äußerte mein Bedauern über seine unnötige Fahrt und tat dies in ebenso gepfefferter Ausdrucksweise wie er, um mich ihm anzupassen und Sympathie aufzubauen. Dann fragte ich ihn im Nebensatz ganz unterschwellig, welche Pizzen er denn da überhaupt hätte. Ich wäre schon so lange mit dem Auto beschäftigt, dass ich etwas Essbares vertragen könnte. Kurzum: Er sprang direkt an und für einen "guten Preis" nahm ich ihm dann alle Pizzen ab - ich würde sie für schlechte Zeiten in die Truhe schmeißen. Er schien erleichtert und brauste ab, während ich die Motorhaube schloss und mit den heißen Kartons ins Haus ging. Auf dem Weg wurde mir jedoch klar, wie scheiße ich mich eigentlich benommen habe. Deshalb möchte ich hiermit gestehen und versprechen, dass ich so etwas nie wieder tun werde!

Beichthaus.com Beichte #00033986 vom 21.09.2014 um 10:02:45 Uhr (11 Kommentare).

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Mit Socken Geld verdienen

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Sucht Habgier Fetisch Geld Blankensee

Mit Socken Geld verdienen
Ich bin Student (m/26) und finanziere mein Studentenleben über verschiedene Jobs. Im Internet habe ich zufälligerweise einen Bericht über Fuß- und Socken-Fetische gelesen. Ich habe deshalb mal probeweise meine getragenen Sneakersocken zum Verkauf ins Internet gestellt. […]
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Beichthaus.com Beichte #00033981 vom 20.09.2014 um 11:28:40 Uhr in Blankensee (19 Kommentare).

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“Beichte

Natürliche Verhütung

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Boshaftigkeit Falschheit Zwietracht Internet

Natürliche Verhütung
Ich (m/42) beichte, dass es mir einen Riesenspaß macht, mich auf sogenannten NFP-Foren als Frau anzumelden und dann für mächtig Wirbel zu sorgen. Man muss dazu wissen, dass NFP für "Natürliche Familienplanung" steht und sich praktisch ausschließlich hysterische Weiber über Gott und die Welt streiten. Eines aber eint sie: Sie wollen eben ausschließlich natürlich verhüten, lehnen damit die Pille und andere chemische Präparate ab. Da geht es dann um Mondphasen und Pendeln, aber vor allen Dingen, darum, in welcher Ovulationsphase ihr Zervix-Schleim spinnbar ist und eben solche Sachen. Dazu zeigen sie sich sogar gegenseitig ihren Schleim, indem sie Fotos auf eine Plattform hochladen, und diskutieren dann, welche Chance bzw. welches Risiko besteht, derzeit schwanger zu werden.

Nun zu meiner Beichte: Es macht mir einen höllischen Spaß die Streithähne mit provokanten Thesen so richtig in Rage zu bringen. Einer Frau, die ewig nicht geschwängert wurde, habe ich z.B. geraten, ihren Freund auszutauschen, weil er es offenkundig nicht bringen würde. Ihr könnt euch vorstellen, wie diese Gutmenschen-Hyänen auf so einen pragmatischen Vorschlag reagiert haben. Außerdem ist es meines Erachtens schon wichtig, die richtige Größe beim männlichen Glied und eine hohe Qualität des Spermas zu wählen, weil es sonst auch mit der Befruchtung schwierig wird. Natürlich verklausuliere ich das auf typisch weibliche Weise, damit niemand Verdacht schöpft. Die Reaktionen der weiblichen Ökos lösen jedenfalls bei mir jedes Mal eine diebische Freude aus, weil mir diese militanten Schnecken im wirklichen Leben tierisch auf die Nerven gehen würden, so ich sie denn kennen würde. Ich beichte, dass ich vielleicht ganz harmlose Menschen auf die Barrikaden bringe.

Beichthaus.com Beichte #00033970 vom 18.09.2014 um 20:48:11 Uhr (20 Kommentare).

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Braunes Desaster vor der Haustür

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Ekel Peinlichkeit Misstrauen Arbeit

Ich (27) bin beruflich viel unterwegs und fahre manchmal einige Hundert Kilometer am Tag. Da mein Verdauungsrhythmus nicht immer dann eine Packung ankündigt, wenn ich es gerne hätte, kommt es häufiger vor, dass ich unterwegs eine Sitzung abhalten muss. Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, ist das kein Problem, da es ja viele Rasthöfe gibt, die man auch bei plötzlichem Durchfall schnell erreichen kann. Auf dem Land ist es etwas schwieriger, notfalls kann man aber auch in den Wald scheißen. Tragisch wird es jedoch, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Zu Fuß ist es kein Problem, dann rennt man eben mal schnell in das Restaurant einer großen Fast-Food-Kette. Fährt man aber gerade aus der Stadt hinaus und bemerkt, dass sich etwas ankündigt, dann steht man nun mal am Stadtrand inmitten eines Wohngebietes, keine öffentliche Toilette weit und breit, kein Fast-Food-Laden und erst recht kein Wald. Letztens hatte ich so einen Fall. Wie aus dem Nichts bekam ich Bauchschmerzen und es kündigte sich Durchfall an. Ich hätte keine Zeit gehabt, um in die Innenstadt zurückzufahren, das hätte viel zu lange gedauert. Ich brauchte sofort eine Lösung, es ging wirklich nicht mehr. Ich habe mein Auto im Parkverbot abgestellt, da es sonst keinen freien Parkplatz gab, und habe an einer beliebigen Haustür geklingelt. Eine ungefähr 40-jährige Frau hat geöffnet und ich hielt ihr 20 Euro hin - mit der Ansage, sie bekomme das Geld bar auf die Hand, wenn ich bei ihr scheißen darf. Sie verzog etwas das Gesicht, meinte, das sei bestimmt wieder so eine Betrugsmasche und ich wolle nur ihr Haus ausspionieren.


Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich wirklich Durchfall habe und ich kein Klo finden konnte und erhöhte auf 30 Euro. Die Frau schien noch skeptischer zu werden und dachte, ich würde scheinbar mit allen Mitteln in ihr Haus wollen. Ein letzter Erklärungsversuch meinerseits endete jedoch mit einem Desaster. Von einem großen Furz begleitet entleerte sich mein Darm explosionsartig, wenige Sekunden später tropfte braune Flüssigkeit aus der Hose. Die Frau entschuldigte sich vielmals bei mir, bat mich herein, gab mir Duschgel und ein Handtuch und schickte mich ins Badezimmer. Eine frische Hose gab es von ihrem Mann, auch wenn es nur eine Jogginghose war. Ihr Mann war nicht zu Hause, aber sie meinte, das sei in Ordnung, die Hose würde ihm sowieso nicht mehr passen und sie wollte sie in die Kleidersammlung geben. Meine verschissenen Klamotten habe ich dann mehrfach in Plastiktüten eingepackt und mitgenommen. Ich habe der Frau so viele Umstände gemacht und vor ihrer Haustüre in die Hose geschissen. Aber letztendlich war sie auch selbst schuld. Hätte sie das Geld genommen, wäre die Soße im Klo gelandet.

Beichthaus.com Beichte #00033968 vom 18.09.2014 um 16:25:04 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Freund und die Mangas

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Verzweiflung Vorurteile Feigheit Engherzigkeit Partnerschaft Friedrichswerth

Ich (w/24) bin nun seit gut 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist wirklich ein ganz besonderer Mensch für mich und wir sind beide sehr glücklich miteinander. Er ist witzig, charmant, süß und unglaublich aufmerksam. Dass er mich auch von ganzem Herzen liebt, zeigt er mir in vielen kleinen Gesten. Im Bett läuft es auch gut. Wir sind beide sehr experimentierfreudig und reden offen über unsere Wünsche und sexuellen Fantasien. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: Ich habe verstärkt das Gefühl, dass wir zu unterschiedlich sind. Er liebt am Wochenende gemütliche DVD-Abende und Gemeinsames kochen, ich stürze mich dagegen lieber ins Nachtleben. Zudem ist er überaus kindisch. Auf Familienfeiern spielt er lieber auf seinem Handy sinnlose Browsergames, vorzugsweise auch mit Ballons, statt eine angeregte Unterhaltung zu führen. Er ahmt in der Öffentlichkeit Mangafiguren mit ihren speziellen Techniken nach - sein Wohnzimmer ähnelt einem verkitschten Mangatraum. Früher hat mich das nie gestört, aber mit der Zeit wünsche ich mir mehr Seriosität. Einen richtigen Mann, mit dem man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann, kein halbes Kind. Wir wollen nächstes Jahr zusammenziehen. Aber im Inneren sträube ich mich dagegen und fühle mich deswegen sehr schlecht und zugleich ziemlich oberflächlich. Ich habe Angst, dass unsere Beziehung daran scheitern könnte, trotzdem kann ich nicht mit ihm darüber reden.

Beichthaus.com Beichte #00033960 vom 17.09.2014 um 08:21:03 Uhr in Friedrichswerth (24 Kommentare).

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