Die Fake-LEsbe

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Falschheit Lügen

Auf meiner zweiten Page bei MySpace tue ich so, als wäre ich eine Lesbe, dabei bin ich ein Mann. Anscheinend bin ich sehr glaubwürdig. Die Online-Lesben stehen total auf mich und erzählen mir die schweinischsten Sachen. Sehr sehr scharf.

Beichthaus.com Beichte #00019960 vom 28.12.2006 um 15:53:16 Uhr (3 Kommentare).

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Ein Nagelpflegeset zu Weihnachten

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Zorn Habgier Weihnachten

Mein Weihnachten, vielmehr die Ausbeute der Geschenke, ist dieses Jahr so schlecht ausgefallen, dass ich mir überlegt habe die "Geschenke" (u.a. ein Nagelpflegeset...) meinen Eltern zurückzugeben. Es ist unglaublich, ich hatte wirklich nicht viel erwartet, aber dass sogar das Weihnachten vom letzten Jahr kräftig unterboten wurde hat mich ehrlich gesagt überrascht. Mein Vater fragte hämisch beim Abendessen nach, ob ich mich denn über die Geschenke freuen würde. Natürlich freue ich mich, ungefähr so wie wenn neben mir ein unschuldiges Lamm explodiert. Im moment habe ich so eine extremen Hass auf Weihnachten und alles was damit zu tun, und dann fragen noch alle 2 Minuten irgendwelche Leute was man geschenkt bekommen hat, bemitleiden einen und prahlen mit ihren Geschenken, und das alles in einem Satz. Ich schwöre, ich werde mir das Nagelpflegeset merken, und wenn ich später mal viel Geld habe, werden meine spendablen Eltern von mir mit genau so einem Nagelpflegeset und zusätzlich einer lebenslangen Mitgliedschaft in einem widerlichen Altenheim beschenkt!

Beichthaus.com Beichte #00019851 vom 26.12.2006 um 04:11:00 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Anerkennung und Lob

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Verzweiflung Vorurteile Gesellschaft

Das Gefühl, keine wirklichen Freunde zu haben führt in eine unendliche melancholische Qual, mit der man sich selbst foltert. Wie oft habe ich mir selbst versprochen, weniger zu trinken und mehr auf mich zu achten? Ach, ich kann es nicht zählen. Wenn ich hier lese, dass andere sich über faule Menschen, ungerechte Behandlung und einfach gesellschaftliche Dummheit aufregen, fühle ich mich in ihren Zeilen zu Hause. Ich liebe ein Mädchen, von dem ich nicht weiß, was sie für mich empfindet. Ich habe Freunde, von denen ich nicht weiß, ob sie da sind, wenn es hart auf hart kommt und ich strebe eine berufliche Position an und sehe mich mittlerweile mit der Frage konfrontiert, was diese Stellung mir denn dann bringen wird? Im Grunde sind wir alles Kinder, die gezwungen werden, erwachsen zu sein. Was bringt eine höhere Position? Was bringt eine Eins in Mathe? Was bringt ein sauer gemähter Rasen? - Anerkennung und Lob! Das ist alles, worum es geht. Das ist das fundamentale Mittel um uns Menschen anzutreiben.

Und selbst jene, die glauben, sie wären Outsider - Leute, die ihren Chefs nicht in den Arsch kriechen (ich selbst zähle mich dazu) haben wenigstens eine handvoll Menschen, deren Meinung wirklich zählt. Es läuft auf Lob hinaus, der uns dazu bewegt, härter und akribischer zu arbeiten und voranzuschreiten. Ich habe mal eine tolle Stelle in einem Lied gehört "Du denkst die Anderen wären glücklich, weil du sie nie weinen siehst.." - da ist was Wahres dran. Ich glaube an Gut und Schlecht, obwohl ich nicht gläubig bin und ich glaube auch irgendwie an Schicksal, obwohl ich nicht wirklich spirituell bin. Ewig leben? Nein Danke! Der Mensch ist dafür nicht geeignet. Irgendwie fehlt uns allen doch der Sinn und Zweck. Lob und Anerkennung gab es auch für gut geführte Schlachten im Mittelalter. Ich schätze, den Sinn eines jeden Lebens muss vom jeweiligen Leben herausstrahlen können, ansonsten ist das Leben nichts weiter als eine Suche nach diesem Sinn. Ich fühle mich wohl, wenn ich helfen kann. Für andere da sein kann, dann fühle ich einen Zweck - eine Bestimmung! Wie gesagt, ich bin verliebt, sie meldet sich kaum, obwohl die Sache anfänglich gut aussah. Ich habe Freunde, aber ich habe das Gefühl, dass die nur auf Party aus sind. Ich glaube, ich denke zu viel nach. Aber wenn nicht ich ....wer dann?

Beichthaus.com Beichte #00019756 vom 23.12.2006 um 08:04:03 Uhr (7 Kommentare).

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Klausur mit Vorwissen

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Dummheit Vandalismus Morallosigkeit Schule

Ich möchte beichten, dass ich damals im 11. Schuljahr mit meinem besten Kumpel nachts um 3 Uhr (betrunken) in die Schule eingestiegen bin und zufällig unsere Geschichtsklausur im Fach des Geschi-Lehrers im Lehrergang gefunden haben, die wir am übernächsten Tag schreiben sollten. Diese haben wir dann sorgfältig aus dem Fach entnommen und auf dem hauseigenen Schulkopierer drei Mal vervielfältigt (auch für noch einen Kumpel mit). Wir waren alle ziemliche Nieten in Geschi. Mein Freund stand also Schmiere, da der Hausmeister im selben Gebäude wohnte, und ich wartete, bis der Kopierer mit Riesenlärm hochfuhr (5 Minuten). Nachdem wir endlich das richtige Kopierformat gefunden und den Papierstau beseitigt hatten, haben wir uns mit der kopierten Klausur wieder nach draußen gestohlen, aber nicht ohne einen Beamer, 50 Meter Cinch Kabel und sämtliche DVDs aus dem Lehrerzimmer mitgehen zu lassen. Da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen, wenn man die Klausur schon kannte, dachten wir uns.

Haben am nächsten Morgen natürlich auch erstmal damit vor unseren Mitschülern rumgeprahlt, die nur ungläubig dreinguckten. Am folgenden Tag wurde also die besagte Klausur geschrieben, und siehe da, seltsamerweise genau die Geklaute. Musste schon lächeln, aber zu auffällig durfte es ja auch nicht werden. Als wir 3 unsere Klausur dann 2 Wochen später freudestrahlend in Empfang nehmen wollten, waren wir aber umso überraschter, dass wir 3 mit einer 4-,5+ und 5- die mit Abstand schlechtesten Klausuren im Kurs hatten. Das Gelächter war schon groß. Glücklicherweise haben wir das Schuljahr trotzdem noch geschafft. Aber eingestiegen sind wir noch öfters, auch wenn wir seitdem keine Klausur mehr gefunden haben.

Beichthaus.com Beichte #00019742 vom 23.12.2006 um 00:03:14 Uhr (7 Kommentare).

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“Folge

Andenken aus Tokyo

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Fremdgehen Feigheit Verschwendung Japan

Nachdem ich studiert hatte, habe ich für meinen Onkel für 1 Jahr in Tokyo gearbeitet und mit meiner Freundin ausgemacht, dass wir versuchen uns treu zu bleiben. Treu bin ich ihr nicht geblieben und in den 10 Tagen die ich wieder in der schönen Heimat bin, hat sie mich noch nie nackt gesehen und wir hatten keinen Sex. Der Grund ist eine Tätowierung, ein Irezumi. Von der Mitte der Oberschenkeln bis zum Kehlkopf bin ich tätowiert, bis auf mein Genital ist alles tätowiert. Gut dass Winter ist und ich Rollkragenpulover usw anziehen kann..
Ich trau mich nicht, ihr davon zu erzählen und halte sie mit einer schweren Grippe hin. Eigentlich wollten wir mit dem Geld das ich verdient habe über den Winter nach Italien und uns dann eine Wohnung in der Altstadt einrichten. Tja, mir sind keine 1.000 € über geblieben.
Ich bereue das Irezumi nicht(sieht einfach zu genial an mir aus), aber das Lügen und die Unsicherheit in ihrer Nähe macht mich fertig. Zu Weihnachten sag ich es ihr aber hoffentlich. Mann, das wird ein Kampf.

Beichthaus.com Beichte #00019728 vom 22.12.2006 um 07:03:12 Uhr in Japan (Tokyo) (7 Kommentare).

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