Süchtig nach WoW

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Sucht Zwang Games

Ich habe meinen Computer zerstört und das wie folgt: Ich spiele seit geraumer Zeit World of Warcraft, da ich aber nicht über eine eigene DSL-Leitung verfüge, war ich gezwungen mich über die ungesicherte Leitung meines Nachbars ins Internet einzuwählen. An einem schwarzen Freitag allerdings hielt mein Nachbar es für nötig, sein WLAN-Netzwerk zu sichern (er hat wahrscheinlich irgendwie mitbekommen, dass ich darauf zugreife). Meine erste Reaktion war, nicht etwa wie von einem World of Warcraft-Spieler zu erwarten, Heulkrämpfe, Wutausrüche, Selbstmordversuche oder andere Entzugserscheinungen, sondern ich begann sofort damit einen Weg zu finden, wieder World of Warcraft zu spielen: Sprich, sich in sein Netzwerk zu hacken um den WEP-Schlüssel herauszufinden.

Nach etwa zwei Stunden hatte ich das richtige Programm und es wäre nur noch eine Frage der Zeit gewäsen, bis das Programm den Code geknackt hätte. Ich ließ also den Computer über Nacht laufen, in der Hoffnung, gleich am nächsten Morgen wieder World of Warcraft spielen zu können. Als ich erwachte, musste ich mit Erschrecken festellen, dass meine Computer den Geist aufgegeben hatte und auch nicht wieder zu starten war. Geschweige denn bestand irgendeine Möglichkeit, um das Problem zu beheben. Und nun sitze ich hier bei der Arbeit und schreibe über mein Leid, hervorgerufen aus meiner Gier nach World of Warcraft.

Beichthaus.com Beichte #00020251 vom 07.01.2007 um 00:50:37 Uhr (5 Kommentare).

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Tittenheftchen für Senioren

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Habgier Schamlosigkeit 50+ Schrobenhausen

Ich arbeite als Zivi bei einem Wohlfahrtsverein und bin für das Essen auf Rädern zuständig. Obwohl es strengstens verboten ist, nehme ich jedes Trinkgeld an, das mir meine Kunden geben. Seit drei Tagen habe ich einen neuen Kunden, der aufgrund eines kaputten Beines nicht mehr weit laufen kann. Er ist ca. 70 Jahre alt und bekommt immer zwei Essen - für sich und seine Frau. Er gibt mir für kleine "Extra-Aufträge" Trinkgeld.

Vorgestern: 10 Dosenbier von der Tanke.
- Kein Problem. Habe ich ihm besorgt. 10€ Trinkgeld.
Gestern: 10 Dosenbier und 2 richtig schöne Herrenmagazine. Ich schaute nur etwas verwundert, aber auf Nachfrage erklärte er mir, dass es sich um "naja halt Sex und so" handelte. Kein Problem dachte ich mir. Für 10€ macht man so etwas schließlich gerne. In die Einkaufstüte kamen 10 Bier, eine "Praline" und "das neue Oho". Er nahm die Tüte entgegen, bedankte sich (sichtlich erfreut), gab mir 10 € in die Hand und verabschiedete sich mit den Worten "verstehst schon, jeder braucht Sex".

Heute war er dann weniger freundlich als er die Tür aufmachte und meinte ich hätte gestern alles falsch gemacht. Dass man bei Titten-Heftchen eigentlich nicht viel falsch machen kann ist ja klar und deshalb war ich im ersten Moment etwas überrascht. Er bat mich in sein Haus zu kommen und machte mir nun unmissverständlich klar, dass er nur Magazine mit nackten Männern wollte (ein Exemplar lag bereits auf dem Küchentisch). Nun war ich einem moralischen Dilemma. Darf ich als Zivi einem verheirateten Mann während der Arbeitszeit Schwulen-Sexheftchen kaufen? Klar darf ich das! Der Kunde ist schließlich König und außerdem hielt er mir in genau diesem Moment einen 20 € Schein vor die Nase, was meine Entscheidung deutlich vereinfachte.

Ich fühle mich nun also der Bestechlichkeit schuldig und habe auch direkt eine Lösung parat mit der ich in Zukunft davon absehen würde mich auf solche Deals einzulassen. Also liebes Amt für Zivildienst: Wie wäre es denn, wenn ihr mir einfach ein anständiges Gehalt zahlen würdet? Dann hätte ich so etwas nicht nötig.

Beichthaus.com Beichte #00020193 vom 05.01.2007 um 08:05:38 Uhr in Schrobenhausen (3 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Mein Tipp für Sex im Krankenhaus

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Begehrlichkeit Fetisch Schamlosigkeit Gesundheit

Wer schon einmal über längere Zeit im Krankenhaus liegen musste oder im Krankenhaus arbeitet, weiß, dass es sehr schwer ist, als Patient seine sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen. Natürlich ist es auch nicht akzeptabel etwas anderes zu erwarten, selbst wenn man […]
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Beichthaus.com Beichte #00020044 vom 01.01.2007 um 03:07:05 Uhr (6 Kommentare).

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Ich schaue heimlich Pornos für meinen Nachbarn

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Rache Dummheit Schamlosigkeit Nachbarn

Ich bin schwul. Nachts, wenn mein Freund im Bett liegt, sehe ich mir auf Schwulenpornos im TV (Pay-TV) an und nehme sie auch auf. Die leg ich dann jeden Montag meinem erzkonservativen Nachbarn in den Briefkasten mit der Aufschrift "Botanik für Anfänger". Glücklicherweise ist der so strohdumm, dass er jedes Mal drauf reinfällt. Seine Wutanfälle kriegt immer die ganze Nachbarschaft mit. Mein Freund findet das nicht so lustig, aber er weiß nicht, dass mich diese Pornos total anturnen und ich mir danach jedes mal einen runterhole. Mein Freund mag Pornos nicht und findet, dass ich mir keine anderen sexuellen Anregungen holen soll. Aber so verbinde ich das eine mit dem anderen.
Ich musste es einfach jemandem erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00019997 vom 30.12.2006 um 06:05:33 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Das Autoradio zur Schuldentilgung

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Rache Vandalismus Diebstahl Geld Auto & Co. Rugendorf

Ich habe einem Arbeitskollegen vor ein paar Monaten Geld geliehen und habe es nie wieder zurückbekommen. Immer, wenn ich nach meinem Geld gefragt habe, bekam ich nur dumme Lügen und Ausreden als Antwort. Nicht einmal als ich aufgehört habe, bei der Firma zu arbeiten, wollte der Herr mich bezahlen. Ich habe ihm sogar noch meine Bankdaten dagelassen, falls er mir mein Geld überweisen will, aber nichts. Ich habe ihm danach noch ein paar SMS geschrieben, bekam aber nie eine Antwort. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich habe bei meinem ehemaligen Chef angerufen und gefragt, ob "er" immer noch bei ihm arbeitet und ob er am nächsten Tag arbeitet. Ich bin dann extra 300 Kilometer in den Ort gefahren, in dem die Firma ist, und in dem ich früher gearbeitet habe, habe die Nacht im Auto geschlafen, bin aufs Firmengelände gefahren, auf dem sein Auto stand. Da ich ganz genau wusste, dass er auf dem Firmenparkplatz sein Auto nicht abschließt, habe ich ihm dann sein Autoradio ausgebaut - was ungefähr genau so viel Wert war, wie er mir Geld geschuldet hat plus Spritkosten und bin dann wieder nach Hause gefahren. Anstelle des Radios habe ich ein Buch, das ich mir einmal von ihm ausgeliehen hatte und vergaß, wieder zurückzugeben, in den Einbauschacht gelegt.

Auf dem Firmenparkplatz kam mir sogar noch mein Chef entgegen, ich habe ihm von meiner Schandtat berichtet, er hat nur gelacht und hat gemeint, dass er mich besser hätte bezahlen sollen. Ich bekam danach noch eine kurze SMS, ich war sogar noch so nett und habe den Herren zurückgerufen, nach knapp 15 Minuten recht amüsanter Diskussion - in denen er mir immer wieder drohte - hatte ich ein breites Grinsen auf dem Gesicht und er legte einfach den Telefonhörer auf. Ich bereue die Sache ziemlich, das Ganze war viel zu überstürzt. Ich hätte mir mehr Zeit nehmen sollen und noch nach der Fernbedienung und der Bedienungsanleitung für das Radio suchen sollen!

Beichthaus.com Beichte #00019981 vom 29.12.2006 um 21:59:41 Uhr in Rugendorf (4 Kommentare).

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