Warme Becken im Schwimmbad

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit Bennin

Ich arbeite als Fachangestellte für Bäderbetriebe - viele nennen es auch einfach fälschlicherweise Bademeister - in einem kommunalen Schwimmbad. Vor Schichtbeginn teilen meine Kollegen und ich das Schwimmbad unter uns auf, d.h. wir bestimmen, wer welche Becken beaufsichtigt. Dieses Mal war ich für die Solebecken verantwortlich. Es war ein kalter Sonntag Nachmittag und die wärmsten Becken - die Solebecken - waren wieder randvoll mit Badegästen. Oftmals kommt es vor, dass sich Pärchen gerade in diesen Becken etwas näher kommen. Gegen ein paar Küsschen kann man ja echt nichts sagen, das geht in Ordnung. Wenn einige meinen, etwas mehr machen zu wollen (rumfummeln etc.) laufe ich dann schon einmal räuspernd vorbei. Das hilft meist. Falls nicht, gehe ich in die Hocke und sage freundlich "Entschuldigung - ich möchte nicht stören, aber es sind noch andere Badegäste hier, bitte achten Sie darauf." Die Pärchen sind dann meist etwas peinlich berührt, entschuldigen sich bei mir, und machen dann auch nicht wieder weiter, wenn ich mich wegdrehe.

Doch nun zu meiner Beichte: An diesem Tag war ein Pärchen gut bei der Sache (zum Glück jedoch noch kein Sex - denn das ist nun echt widerlich im Schwimmbad), das sich auch von Räuspern und auffallend kritischen Blicken meinerseits nicht abschrecken ließ. Also ging ich hin und brachte obigen Satz. Auch dieses Pärchen entschuldigte sich. Damit dachte ich, wäre die Sache gegessen und ich ging weiter meinen Weg zum nächsten Becken. Doch als ich nach einer Viertelstunde wiederkam, war besagtes Pärchen wieder am Rumfummeln, bloß in einer anderen Ecke. Andere Badegäste hatten das längst bemerkt. Also ging ich noch mal hin. Verschränkte die Arme, beugte mich nicht runter und schrie die beiden zusammen "Sucht euch ein Zimmer! Es sind Kinder anwesend!" Das Pärchen schenkte mir böse Blicke, die anderen Badegäste lachten verständnisvoll. Ich drehte mich um und ging. Im Nachhinein tut es mir leid, dass ich das Pärchen so vor dem halben Bad blamiert habe. Als die beiden kurz darauf das Bad verließen, konnte ich noch sehen, wie andere Badegästen den beiden lachende Blicke hinterherwarfen.

Beichthaus.com Beichte #00030096 vom 16.07.2012 um 14:33:56 Uhr in Bennin (23 Kommentare).

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Heiße Mädels aus der Region

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Habgier Betrug Lügen Telefon Arbeit Bremen

Vielleicht kennt jemand noch diese 0190 Werbespots die vor über zehn Jahren dauerhaft im TV gelaufen sind. Ich hatte damals beruflich ein bisschen meinen Anteil daran die Männer abzuzocken die dort anrufen. Mit zwanzig habe ich nämlich bei einer 0190 Dating-Line gearbeitet. Den Männern wurde dabei erzählt, dass heiße Mädels aus ihrer Region einen Telefonflirt und vielleicht mehr mit ihnen suchen. Ich war dann sozusagen das heiße Mädel aus der Region, nur das diese Region irgendwie ganz Deutschland umfasst hat und ich immer einen anderen Heimatort hatte. Von der Zentrale wurde mir vorher mitgeteilt welchen Ort ich angeben soll.

Der Rest war dann sehr einfach, man hat die Typen in Kategorien eingeordnet und es ging darum sie lange an der Leitung zu halten. Viele davon waren einfach extrem naiv, andere kamen so rüber, als ob sie seit Jahren keine Frau mehr gesehen haben. Einer hat mich auch mal vier Stunden über sein gesamtes Leben vollgequatscht. Ich habe das damals fünf Jahre gemacht und es wurde richtig gut bezahlt. Allerdings bin ich dann schwanger geworden. Die Firma hat dann gesagt, dass ich unbedingt vermeiden muss, dass man Kindergeschrei im Hintergrund hört. Ich wäre dann ja kein heißes Mädel aus der Region mehr, sondern eine Mutti mit dickem Hintern, die jemanden sucht der ihren Balg durchfüttert. Ich habe dann gekündigt. Meine Beichte ist also das ich paarungswillige Männer am Telefon verarscht habe. Einige sind bei einem einzigen Anruf um 200 Euro ärmer geworden, dafür hätten sie auch gleich zu einer Gewerblichen fahren können. Was mir auch Leid tut ist das ich einen so gut bezahlten Beruf gekündigt habe weil ich in meiner Schwangerschaft ein bisschen empfindlich war was solche Sprüche angeht.

Beichthaus.com Beichte #00030092 vom 14.07.2012 um 22:24:42 Uhr in Bremen (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nachbarin als Lernhilfe

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Neugier Wollust Nachbarn

Nachbarin als Lernhilfe
Ich möchte beichten, dass ich seit einiger Zeit sehr viel bessere Noten im Studium habe und das wohl der Freizügigkeit meiner Nachbarin verdankte. Es fing damit an, dass ich zum studieren nach Hamburg gezogen bin, ich lebte vorher im ländlichen Raum und habe erst […]
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Beichthaus.com Beichte #00030081 vom 10.07.2012 um 15:52:51 Uhr (27 Kommentare).

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Meine Traum-Oma

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Engherzigkeit Verzweiflung 50+

Meine Oma hat früher auf meinen Bruder und mich aufgepasst, wenn meine Eltern beide gearbeitet haben. Sie war eine richtige Traum-Oma. Gesundheitlich hatte sie immer wieder mal mit Problemen zu kämpfen, aber geistig war sie top-fit. Sie interessierte sich sehr für das Weltgeschehen, konnte mit Begriffen wie "working poor" oder "beamen" etwas anfangen, löste fleißig Kreuzworträtsel, hatte einen hohen Sinn für Gerechtigkeit und setzte sich auch mal für die Jugendlichen ein. Sie war streng, aber auch sehr menschlich. Mit den Jahren kristallisierten sich bei mir immer mehr Ähnlichkeiten mit ihr heraus, was meine Bindung zu ihr verstärkte.


Vor 3 Jahren begann sich sehr rapide eine Demenz bei ihr bemerkbar zu machen. Da eine Pflege- und Haushaltshilfe nicht mehr reichte, um sie und ihren Haushalt einigermaßen in Schuss zu halten und all ihre Kinder arbeiteten oder zu weit weg wohnten, haben sie sie in ein Alterspflegeheim gegeben, wo sie sich nach anfänglichem Sträuben (verständlicherweise) nun sehr wohl fühlt. Ich bin sie seither erst 2 Mal besuchen gegangen und eigentlich möchte ich auch nicht mehr hingehen. Nicht weil ich zu faul bin oder sie mir nichts mehr bedeutet. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe was aus ihr geworden ist. Sie erkennt die eigene Verwandtschaft überhaupt nicht mehr und hat weniger Wissen als ein 5-jähriges Kind. Als ich die letzten beiden Male dort war, bin ich in Tränen ausgebrochen als ich dieses Häufchen Mensch gesehen habe. Ich habe so gut es ging, es vor ihr zu verstecken versucht, damit sie kein schlechtes Gefühl bekommt. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie mich mag und sich über den Besuch freut.
Meine Mutter (welche sie immer wieder besucht) hat mir gesagt, dies sei schon ok und gar kein Problem, aber mich beschäftigt es immer wieder. Ich denke immer wieder an meine Oma und werde dabei traurig. Sie kann ja nichts dafür, aber die Besuche tun mir regelrecht weh. Ich bin danach völlig durch den Wind. Aber andererseits fühle ich mich, als würde ich sie im Stich lassen. Und was wenn sie stirbt und ich war kaum bei ihr?

Beichthaus.com Beichte #00030080 vom 09.07.2012 um 20:12:28 Uhr (31 Kommentare).

Gebeichtet von stillesWasser
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Du tanzt wie ein kleiner Hurensohn

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Karlsbad

Ich muss beichten, dass ich die letzten drei Monate nun fast alle Drogen einmal ausprobiert habe. Nur mein bester Freund weiß davon. Eigentlich war ich nur der gelegentliche Weed Raucher. Doch ich wollte unbedingt mal viele andere Drogen ausprobieren. Selbstverständlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030079 vom 06.07.2012 um 10:56:00 Uhr in Karlsbad (38 Kommentare).

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