Angriff mit unbemannten Drohnen

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Dummheit Boshaftigkeit Nachbarn Bremen

Vor vier Wochen habe ich mir für 40 Euro ein hübsches Spielzeug gekauft: einen kleinen, ferngelenkten, batteriebetriebenen Hubschrauber, etwa 20 Zentimeter lang. Das Ding bleibt acht Minuten in der Luft und ein Freund hat mir den Sender der Fernbedienung verstärkt, so dass ich es noch in 50 Meter Entfernung steuern kann. Neulich saß abends, als es schon dunkel war, unsere Nachbarin, eine ältere Dame, noch in ihrem Wintergarten. Ich habe meinen Hubschrauber zu ihr rüberfliegen lassen und vor den Glasscheiben des Wintergartens langsam hin und her bewegt. Sie hat laut geschrien und ist zu den anderen Nachbarn gerannt. Das Ding war aber auch furchterregend, mit seinen rot und blau blinkenden LED-Lämpchen. Mich hat sie am nächsten Tag gefragt, ob ich das auch in der Zeitung gelesen hätte, dass die Amerikaner in Afghanistan solche Drohnen verwenden, so unbemannte Flugzeuge, mit denen sie aus der Luft die Taliban umbringen, und die Bundeswehr hätte die auch schon, und gestern sei eine in ihrem Garten gewesen. Es tut mir jetzt ein wenig leid, dass ich die alte Dame so erschreckt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030451 vom 13.11.2012 um 22:49:27 Uhr in Bremen (Ludwig-Roselius Allee) (17 Kommentare).

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Dienstags ist die Putzfrau dran

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Fremdgehen Begehrlichkeit Ehebruch Schwerin

Ich bin seit bald 20 Jahren verheiratet. Wie das in solchen langjährigen Beziehungen so ist, hat man irgendwann einen gewissen Terminplan für Sex. Also Tage, an denen einfach kein sonstiger Termin ist (Sport, Verein und ähnliches) und auch nicht gerade die Lieblingsserien im Fernsehen laufen. Bei uns hat es sich eingebürgert, dass meine Frau und ich meistens dienstags miteinander schlafen. Allerdings hatte ich in den letzten Wochen erhebliche Vollzugsprobleme. Meine Frau hat viel Verständnis gezeigt, als ich erklärte, dass ich zu Beginn der Woche in meinem Job besonders viel Stress habe und deswegen lieber unseren Sex aufs Wochenende verlegen würde. Meine Erklärung ist aber nur eine Ausrede. Der Grund für meine Vollzugsprobleme ist vielmehr, dass Dienstagmittag unsere Putzfrau kommt, die einmal die Woche bei uns den Großputz macht. Diese Frau ist eigentlich total reizlos, ziemlich alt und nicht gerade gut aussehend. Da ich zu Hause arbeite, treffe ich sie jedes Mal an und irgendwann hat sie begonnen, mit mir zu flirten. Und weil ich gerade Lust hatte, bin ich mit ihr ins Bett gegangen. Das war überraschenderweise total super, wir passen im Bett absolut zusammen. Eine echte Offenbarung. Seitdem haben wir jeden Dienstag, wenn sie kommt, mindestens zwei Mal Sex. Kein Wunder, dass ich dann abends bei meiner Frau Probleme bekam. Meine Frau beklagte sich nun darüber, dass unsere Putzfrau immer schlechter putzt.

Beichthaus.com Beichte #00030445 vom 10.11.2012 um 20:15:35 Uhr in Schwerin (35 Kommentare).

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Den Alkoholpegel ausgenutzt

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Trunksucht Engherzigkeit Last Night Augsburg

Ich (m) habe mich auf dem letzten Herbst-Plärrer (ein Volksfest bei uns) mit Freunden in einem der Festzelte getroffen und wir haben gut gefeiert. Im Laufe des Abends hat mir dann die Freundin eines guten Kollegen ihre ältere Schwester vorgestellt und extra darauf hingewiesen, dass diese auch Single sei. Der Kollege kniff mir auch ein Auge zu und gab mir zu verstehen, dass ich mich mal ranhalten sollte. Ich musste mich jedoch gar nicht ranmachen; das übernahm die Dame schon selber. Diese war nämlich schon reichlich angeheitert und gab mir recht deutlich zu verstehen, dass wir zwei heute Abend auf jeden Fall noch im Bett landen werden. Ich war seit Monaten Single, hatte ewig keinen Sex mehr und die Auslage in ihrem Dirndl war nett drapiert, also dachte ich mir: "Scheiß drauf, die Chance lässt du dir nicht entgehen, musst sie ja nicht gleich heiraten." Der Abend schritt voran, sie wurde immer besoffener und umso deutlicher lallte sie mir ins Ohr, was ich noch zu erwarten hätte. Irgendwann war sie rotzbesoffen und so was von explizit, dass mir das sogar als selbst ordentlich Angetrunkener schon eine Nummer zu schräg wurde. Ich versuchte, ihr daraufhin etwas aus dem Weg zu gehen. Als das Zelt geschlossen wurde und wir gehen mussten, war den anderen Leuten auch nicht entgangen, dass besagte Person kaum noch verkehrstauglich war und so wurde ich natürlich auserkoren, die Dame nach Hause zu bringen. Ich schwitze Blut und Wasser, da die Dame mit dem Rad da war und auch fahren wollte. Zu Fuß hätte sie mich wohl schon unterwegs in irgendein Gebüsch gezerrt, aber auf dem Rad hatte ich nur arge Befürchtungen, dass sie sich noch auf die Fresse legt. Trotz diverser Schlangenlinien schaffte sie es, auf dem Rad zu bleiben, bestand allerdings alle paar Meter darauf, dass ich auch ja noch mit zu ihr hochkomme. Vor ihrem Haus schaffte sie es noch unfallfrei abzusteigen, bei dem Versuch das Rad abzuschließen, fiel sie dann aber vorne über mit dem Rad zusammen ins Blumenbeet. Nichts Wildes, sie ist halt einfach umgefallen. Ich beichte hiermit, dass ich die Situation ausnutzte und mich schleunigst vom Acker machte. Wer weiß, was in ihrer Wohnung sonst noch passiert wäre. Ein paar Tage später rief mich der Kollege an und wollte wissen, was denn da abends noch gelaufen sei. Ich hatte schon Panik und stellte mich ein wenig dumm. Er erzählte dann, dass die Schwester seiner Freundin morgens alleine in ihrer Wohnung (zum Glück) aufgewacht wäre und sie sich nicht erklären konnte, warum alles voll mit Blumenerde war. Ich erzählte ihm daraufhin, dass sie abends noch einen Umweg durch das Blumenbeet vor dem Haus eingelegt hatte, ließ aber das Detail aus, dass ich mich dann vom Acker machte. Daraufhin lachte er, weitere Nachfragen entfielen. Sie kann sich also an nichts erinnern und alle anderen fanden es lustig. Einige Wochen später lief sie mir alleine in der Stadt über den Weg, erkannte mich aber nicht, als ich direkt an ihr vorbei lief. Den nächsten Plärrer lasse ich aber wohl trotzdem aus.

Beichthaus.com Beichte #00030443 vom 09.11.2012 um 21:08:11 Uhr in Augsburg (22 Kommentare).

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Von der eigenen Mutter enttäuscht

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Engherzigkeit Hass Trunksucht Familie

Ich beichte, dass ich meine Mutter abgrundtief hasse. Sie ist einfach der Mensch, der mich in meinem Leben am meisten enttäuscht hat. Ich bin damit aufgewachsen, dass meine Mutter immer und ständig betrunken war. Als kleines Kind wurde ich Nachts oft wach und war […]
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Beichthaus.com Beichte #00030435 vom 07.11.2012 um 06:27:38 Uhr (38 Kommentare).

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Telefonieren auf fremde Kosten

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Boshaftigkeit Betrug Kindergarten Telefon Weißenfels

An den Kindergarten bei uns im Ort grenzt ein großer Spielplatz, der für jeden zugänglich ist. Eines Tages habe ich mich (damals war ich etwa 14 Jahre alt) mit zwei Freundinnen dort getroffen. Es war gegen 6 Uhr abends, der Kindergarten war leer, natürlich waren auch keine Erzieherinnen mehr da. Wir saßen auf einer Bank auf dem Spielplatz, als mir ein Festnetztelefon auffiel, das auf der Bank lag. Anscheinend hatte eine der Erzieherinnen es dort liegen lassen. Wir haben uns dann einen Spaß daraus gemacht, ausländische Handynummern von Urlaubsbekanntschaften anzurufen, genauso wie teure Hotlines und die Auskunft. Einige Monate später habe ich mich dort für ein Praktikum gemeldet, welches ich von der Schule aus absolvieren musste. Da hatte ich auch einmal Telefondienst und musste das Gerät mit raus nehmen. Da sagte dann eine der Erzieherinnen zu mir, ich solle es auf keinen Fall draußen liegen lassen, das wäre schon einmal passiert und dann hätten sie eine Telefonrechnung von mehreren Hundert Euro bekommen. Ich gab mich empört, musste aber innerlich lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030429 vom 04.11.2012 um 13:34:51 Uhr in Weißenfels (Gebelstraße) (13 Kommentare).

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