71 Euro Monatslohn

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Diebstahl Selbstsucht Habgier Familie Hamburg

Ich (m/18) mache eine Ausbildung über eine Maßnahme, wo ich nur - weil mein Vater zu gut verdient - 71 Euro monatlich kriege. Alles andere Bezahlen meine Eltern. Meine Eltern haben so ein kleines Portemonnaie im Schrank, wo hier und da mal eine Münze drin landet. Ich möchte beichten, dass ich meine Eltern, seit ich 15 Jahre alt bin, bestehle und mir aus diesem Portemonnaie einfach Geld rausnehme, nur um mal zum Bäcker zu können oder mir hier und da etwas zu gönnen. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Ich weiß, dass es falsch ist, und doch kann ich damit nicht mehr aufhören. Ich bin leider ein kleiner Dieb geworden. Zum Glück tue ich dies nur zu Hause.

Beichthaus.com Beichte #00036399 vom 19.08.2015 um 15:24:45 Uhr in 22415 Hamburg (Georg-Clasen-Weg) (10 Kommentare).

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Ich hätte dem Mädchen das Leben retten können!

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Feigheit Selbstsucht Diebstahl

Ich möchte beichten, dass ich aus Angst um finanziellen Schaden und aus Angst um die Gesundheit meiner Familie und mir, einem jungen Mädchen - welches offensichtlich großes Leid ertragen musste und vielleicht noch muss - nicht helfe, indem ich Anzeige gegen Unbekannt erstatte. Dieses junge Mädchen, welches kürzlich zugewandert ist, wurde im hiesigen Supermarkt beim Stehlen von Kleinigkeiten erwischt. Wie der Zufall es so will, kannte ich das Mädchen bereits vom mehrmaligen Sehen und kurzen Unterhaltungen, und so habe ich dann für das Mädchen mit meinen wenigen Englisch-Kenntnissen übersetzt, was man von ihr wissen will und ihr erklärt, was mit ihr passiert. Das Mädchen hatte sehr auffällige Schnittwunden am Arm und hatte gegenüber dem Polizeibeamten, welcher als Erstes eintraf, zu verstehen gegeben, dass sie sich das Leben nehmen will, wenn sie mit der Streife im Wohnheim vorgefahren wird. Zudem hatte sie eine größere Summe Bargeld, fast im vierstelligen Bereich, bei sich.


Als dann zwei weitere Beamte eintrafen, die sie beim Wohnheim abliefern wollten, breitete sich in ihren Augen die nackte Panik aus, sie fing nervös an, die Schnitte aufzukratzen, und sie flehte, insbesondere an mich gerichtet, darum, nicht mit der Streife fahren zu müssen. Nach einer Erläuterung den Beamten gegenüber sagten diese, dass ihre Mutter sie auch abholen könne. Nachdem ich ihr dies mitteilte und wir nach mehrmaligen Versuchen endlich ein Familienmitglied erreichten, hieß es warten. Als dann die Mutter eintraf, und ich ihr mit den Händen erklärte, was ihre Tochter getan hatte, brach sie in bittere Tränen aus und auch ihr stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Damit beide gehen konnten, brauchten die Beamten lediglich noch die Zimmernummer des Zimmers, welches sie im Wohnheim bewohnten.


Ich versuchte, dies den beiden zu erklären, doch sie konnten mir keine Antwort geben. Entweder verstanden sie es nicht, oder schlicht, weil sie diese Information nicht hatten. Einer der Beamten wurde dann recht schnell ungeduldig und verfrachtete nach einem ruppigen Wortgefecht beide in die Streife. Beide flehten, dies nicht zu tun, und ein letztes Mal sah ich ihren angsterfüllten, nach Hilfe schreienden Blick, dann fuhr die Streife los. Aufgrund der Herkunft des Mädchens, der starken Schnittwunden und des Bargeldes vermute ich, dass dahinter Zwangsprostitution steckt und das Mädchen, je nachdem, mit schlimmen "Maßnahmen" seitens ihrer Landsleute rechnen muss. Am Abend habe ich dann, nachdem ich mit meiner Frau und meinem Schwiegervater über die Situation gesprochen habe, beim Supermarkt den Namen des Mädchens erfragt. Anschließend wandte ich mich an einen befreundeten Beamten und schilderte ihm alles und bat um Rat. Leider, so sagte er mir, würde auf Verdacht niemand nachschauen und ich müsse Anzeige erstatten.


Jedoch solle ich mir bewusst sein, dass Mädchen, welche in der Situation wie sie stecken, selten bis gar nicht gegen ihre Peiniger aussagen, da sie der Polizei nicht zutrauen, ihnen wirklich Schutz zu bieten. Im schlimmsten Fall würde sie mich der Lüge bezichtigen und es würde mir eine Anzeige wegen Verleumdung drohen. Zudem sei mit Leuten, die in solchen Kreisen die Fäden ziehen, nicht zu spaßen und mein Leben so wie das meiner Familie wäre dann vielleicht in Gefahr. Ich quäle mich nun seit 48 Stunden mit dem Gedanken, ob dem Mädchen etwas zugestoßen ist und ob ich es irgendwie hätte verhindern können. Und auch der Gedanke, dass wenn es ihr noch gut geht, sie bald dahin zurück muss, wo man ihr das angetan hat, lässt mich verzweifeln. Immerhin hätte sie, sollte es so sein, wie ich vermute, das Recht auf Asyl. Ich bereue zutiefst meine Feigheit, aber ich bitte nicht um Absolution für mich, die habe ich nicht verdient. Ich bitte um Absolution für das Mädchen.

Beichthaus.com Beichte #00036378 vom 17.08.2015 um 03:05:50 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Ein Versteck voller Marihuana

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Drogen Sucht Diebstahl

Ich (w/22) beichte, einen guten Freund zusammen mit meinem Partner (m/23) aufgrund unserer Drogensucht hintergangen zu haben. Erst einmal zum Anfang: Besagter Freund ist auch ein Ticker und wir kaufen oft unser Marihuana bei ihm. Nun kam es aber eines Abends dazu, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00036326 vom 09.08.2015 um 16:48:32 Uhr (6 Kommentare).

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Gestohlenes Smartphone

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Diebstahl Rache Zorn

Ich möchte beichten, dass ich vor etwa zehn Jahren jemandem das Mobiltelefon gestohlen habe. Er war so ein richtiger Großkotz und hat sich sehr oft über mich lustig gemacht. Ich habe diese Person gehasst. Eines Tages habe ich mitbekommen, dass er ein neues Mobiltelefon bekommen hatte. Da kam mir die Idee, Rache an ihm zu nehmen, indem ich sein neues Mobiltelefon in einem günstigen Moment entwende. Dies ging auch ohne Probleme. Da ich natürlich nicht auffliegen wollte, sah ich nur eine Möglichkeit der Verwendung: Ich habe mir einen Hammer genommen und sein neues Mobiltelefon, von dem er so viel geschwärmt hatte, komplett zerstört und die Überreste viele Kilometer entfernt einfach in einen Bach geworfen.


Ich wurde zwar stark verdächtigt, aber anhängen konnte man mir die Sache nicht, da es ja bereits weg war. Zugegeben habe ich es bis heute nicht. Da mich diese Sache nun schon so lange begleitet und ich mich deswegen schlecht fühle, entschuldige ich mich hier. Es tut mir leid, dass ich jemanden aus Rache beklaut habe, nur um ihn leiden zu sehen. Außerdem tut es mir leid, dass ich das kaputte Mobiltelefon nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern in einen Bach geworfen habe. Naturverschmutzung ist keine schöne Sache.

Beichthaus.com Beichte #00036283 vom 30.07.2015 um 15:17:52 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Softair in Kroatien

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Diebstahl Kinder Urlaub Kroatien

Ich weiß nicht mehr, wie lange es her ist, aber ich denke so um die zehn Jahre. Damals war ich ungefähr 12 Jahre alt, und wie jeden Sommer, mit meinen Eltern und Bekannten, die auch Kinder in meinem Alter hatten, im Urlaub in Kroatien. An jeder Ecke stehen dort diese Läden, die entweder Spielzeug oder Klamotten verkaufen. Praktisch jeder dieser Spielzeugläden hatte Softair-Pistolen, von denen man als Kind natürlich sehr angezogen wird. Verständlicherweise wollten unsere Eltern solche Teile nicht für uns kaufen. Irgendwann, ich weiß nicht mehr warum, haben unsere Eltern uns aber 100 Kuna gegeben und wir sind damit bummeln gegangen. Ratet mal, was wir gekauft haben. Wir haben uns an den Hafen gesetzt und die Pistolen ausgepackt. Ich habe das Magazin geladen, als auf einmal ein Windstoß kam und die Verpackung ins Meer geweht hat. Jetzt saß ich da und habe dumm geguckt. Da hatte ich eine neue Softair und keine Munition, denn die lag im Meer. Und ohne Munition ist es irgendwie uncool, also wollte ich in den Laden gehen und mir noch welche kaufen.

Dann sah ich aber dort aber eine offene Verpackung derselben Softair mit derselben Probepackung Softair-Kugeln. Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber ich habe zugegriffen. Ich habe in meinem Leben, bis heute, nichts geklaut, bis auf eine kleine Probepackung Softairkugeln mit vielleicht 30 Schuss. Jedes Mal, wenn ich in den Nachrichten etwas mit Diebstahl lese, muss ich daran zurückdenken. Als wir in Mathe Statistik hatten und jeder hinter die Tafel ging, um anzukreuzen, wie viele von uns schon einmal geklaut haben, habe ich einen Strich bei "Nein" gemacht. Bis heute schäme ich mich für diesen Diebstahl. Mein Gewissen ist innerlich zerfressen. Meine reine Weste ist durch diese Tat beschmutzt. Auch wenn ich sagen könnte, die unfreundliche Ladenbesitzerin hätte es nicht anders verdient, wird meine Weste davon nicht rein. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036249 vom 26.07.2015 um 11:36:45 Uhr in Kroatien (Medulin) (5 Kommentare).

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