Eine Falle für den Kühlschrank-Dieb

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Ekel Diebstahl Ernährung Arbeit

Da in meinem Betrieb immer wieder Lebensmittel aus dem Gemeinschafts-Kühlschrank verschwinden, habe ich leider einem Drang nachgegeben. Ich habe teures Bündner-Fleisch gekauft und mir dieses Scheibe für Scheibe nach dem Geschäft durch den Allerwertesten gezogen. Die Haare habe ich dann entfernt, damit der Dieb es nicht sieht und alles brav isst. Das Ganze lag keine zwei Stunden im Kühlschrank, ehe es weg war. Das kann auch am 100-Gramm-Preis von sieben Euro liegen. Hoffentlich hat nur er davon gegessen und es nicht noch daheim seiner Familie angeboten.

Beichthaus.com Beichte #00036137 vom 11.07.2015 um 02:47:26 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Jugendsünden

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Diebstahl Schamlosigkeit Sucht

Ich habe früher viele unschöne Dinge getan. Eine Sache schwebt mir immer wieder im Kopf rum und ich hoffe die Betroffenen verzeihen mir. Ich war damals 13 Jahre alt, war total cool und habe geraucht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es gab immer einen Bäcker, zu dem meine Freunde und ich gingen, wenn wir in der Schule Pause hatten und eines Tages schmiedeten wir einen Plan: Da auch viele andere Schüler bei dem Bäcker waren, dachten wir, dass es vielleicht nicht auffallen würde, wenn wir etwas klauen. Wir nahmen uns also eine Tüte und taten unsere Lieblings-Donuts in die Tüte. Wir gingen einfach raus, als niemand guckte, und andere Schüler sprachen mich später darauf an. Mir gefiel die Aufmerksamkeit natürlich.


Als wir diese Aktion mehrmals durchgeführt hatten, dachten wir uns: "Warum immer nur in den Pausen?", also machten wir uns auf den Weg zum Bäcker, nur dieses Mal war es dort ziemlich leer. Mein Freund griff also zur Tüte und packte die Donuts ein, während ich mir eine Cola aus dem Schrank holte. Ich wartete auf meinen Freund, und als er rauskam, rannte die Kassiererin los und schrie uns hinterher: "Wollt ihr nicht bezahlen?!" Wir guckten zurück und sagten überrascht: "Achja, das haben wir vergessen, Entschuldigung." Als wir zurück in den Laden gingen, fiel uns allerdings auf, dass wir kein Geld dabei hatten, also rannten wir geschätzte zwei Kilometer weit weg. Die Kassiererin kehrte nach einem kurzen Stück um, aber wir rannten trotzdem weiter. Seitdem gehen wir nur noch zu diesem Bäcker, wenn eine andere Kassiererin an der Kasse ist. Ich möchte also beichten, dass ich, als 13-Jähriger, geraucht und geklaut habe. Ich entschuldige mich hiermit bei dem Bäcker und schwöre, dass ich nie wieder etwas bei einem Bäcker stehlen werde. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036136 vom 11.07.2015 um 00:36:20 Uhr (4 Kommentare).

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Die Bilanz von fünf Jahren Saufen

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Trunksucht Maßlosigkeit Diebstahl Last Night

Seit knapp fünf Jahren gehe ich mindestens zwei Mal im Monat mit Kumpels in die Düsseldorfer Altstadt, um mich am Wochenende sinnlos zu besaufen. Das allein wäre schon eine Beichte wert, jedoch denke ich, dass es vielleicht an der Zeit wäre, eine Fünf-Jahres-Bilanz bezüglich meiner regelmäßigen Besuche an der "längsten Theke der Welt" zu ziehen:
In den ganzen fünf Jahren habe ich in der Altstadt weder die Frau meines Lebens kennengelernt noch neue Freunde hinzugewonnen. Stattdessen habe ich es aber geschafft, mir insgesamt drei Mal das Handy und zwei Mal den Geldbeutel klauen zu lassen, da die Düsseldorfer Altstadt das Eldorado aller Taschendiebe zu sein scheint. Darüber hinaus habe ich es geschafft, mich drei Mal so abzuschießen, dass ich mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet bin. Warum meine Krankenversicherung alle drei Fahrten mit dem RTW übernommen hat, ist mir ein Rätsel. Zu meinen Alkohol-Abstürzen kommen noch zwei Platzwunden am Kinn und an der Augenbraue, die ich mir zugezogen habe, indem ich einmal im Suff einfach umgefallen bzw. ein anderes Mal gegen das Schild einer Bushaltestelle gerannt bin.


Da ich in den letzten Jahren eine ziemlich hohe Toleranz aufgebaut habe, sind Totalabstürze mittlerweile eine ziemliche Seltenheit geworden, allerdings nur, was die körperlichen Symptome betrifft. Früher war es noch so, dass ich, wenn ich zu viel getrunken hatte, irgendwann einfach kotzte, danach konnte ich eh keinen Blödsinn mehr anstellen, weil ich zu gar nichts mehr zu gebrauchen war. Mittlerweile ist es dagegen so, dass ich auch mit drei Promille noch ohne Probleme laufen kann und mich am nächsten Morgen auch noch an alles erinnern kann, allerdings benehme ich mich im Suff wie ein richtig asoziales Schwein. Das fängt schon damit an, dass meine Kumpels und ich bei warmem Wetter lieber draußen chillen, anstatt in einen Club zu gehen, weil man dadurch Geld spart und man, so scheint es, leichter mit Leuten ins Gespräch kommt, wenn man nicht durch laute Musik gestört wird. Leider ist mir viel zu spät aufgefallen, dass ab einer gewissen Uhrzeit nur noch drei Arten von Leuten auf der Straße saufen: Halbstarke Minderjährige, die noch nicht in den Club dürfen und schon längst zu Hause sein müssten, Kriminelle, die entweder dein Portemonnaie abziehen wollen oder dir Drogen verkaufen wollen, und Straßenpenner. Die einzige Frage, die sich stellt, ist, zu welcher Gruppe meine Freunde und ich gehören.


Wenn wir nicht saufen, machen wir meistens irgendeinen kriminellen Blödsinn. Zu unseren größten "Heldentaten" gehören unter anderem Vandalismus, kleinere Diebstähle, sexuelle Belästigung, Zechprellerei, Landfriedensbruch und so weiter. Wenn ich auf die fünf Jahre zurückschaue, muss ich sagen, dass sich das alles nicht gelohnt hat. Es hat mich nur viel Geld, viel Zeit und viele Synapsen meines Gehirns gekostet und meine Leber macht das wahrscheinlich auch nicht ewig mit. Wenn ich darüber nachdenke, dass das Schlimmste, was mir bei meinen "Abenteuern" passiert ist, eine Platzwunde war, muss ich sagen, dass ich noch verdammt viel Glück hatte. Ich habe mich oft nicht nur asozial, sondern im höchsten Maße verantwortungslos verhalten, sodass es fast ein Wunder ist, dass mir noch nie etwas richtig Krasses passiert ist wie z.B. ein Aufenthalt auf der Intensivstation samt Magenauspumpen, eingeschlagene Zähne oder Stress mit der Polizei. Ich war mehrmals in Situationen, in denen ich kurz davor war, in eine üble Schlägerei zu geraten oder den Abend in Handschellen zu beenden.


Ich habe den Eindruck, dass ich mit jedem weiteren Abend nicht nur noch mehr Zeit und Geld und Energie verschwende, sondern russisches Roulette spiele, weil ich beim Trinken immer ans absolute Maximum dessen gehe, was ich gerade noch so eben vertrage, ohne zu kotzen, und weil es theoretisch schon der nächste Düsseldorf-Abend sein kann, an dem ich mein Leben zerstöre. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass mir die Altstadtabende immer weniger Spaß machen, weil es immer auf dasselbe hinausläuft: Saufen und Mist bauen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, meine Altstadt-Karriere als asozialer Säufer und Kleinkrimineller hiermit zu beenden und mich mehr den Freunden zu widmen, mit denen nicht jeden Abend die Gefahr besteht, dass man entweder im Krankenhaus oder bei der Polizei endet. Des Weiteren habe ich beschlossen, meinen Alkoholkonsum signifikant zu reduzieren, weil ich mich bald selbst nicht mehr ausstehen kann, wenn ich so weitermache und im nüchternen Zustand trotzdem weiterhin vorgebe, ein anständiger, umgänglicher, verantwortungsbewusster, ausgeglichener und gebildeter Mensch zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00036082 vom 03.07.2015 um 18:05:53 Uhr (13 Kommentare).

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Wie ich meine Schulden tilge

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Diebstahl Verzweiflung Geld

Mir geht es finanziell so schlecht, dass ich manchmal Geld stehle. Bei der Arbeit, bei Bekannten - ich mache das nicht, weil ich es geil finde, sondern weil ich meinen Kindern ansonsten nichts mehr zu essen kaufen kann. Und ja, ich arbeite und habe eine Ausbildung - aber leider auch viele Schulden. Geld ausleihen ist auch nicht, da ich ja jetzt kaum zurande komme mit der Schuldenregulierung. Jobcenter hilft nicht, da ich dafür wieder zu gut verdiene. Mir geht es richtig schlecht und ich könnte heulen, wenn ich daran denke, wie ich liebe Menschen ausbeute. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00036061 vom 01.07.2015 um 13:52:50 Uhr (15 Kommentare).

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Tipp: Günstiger Essen im Fast-Food-Restaurant

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Diebstahl Stolz Ernährung Arbeit Sinsheim

Ich würde gerne etwas beichten, was ich bisher nie als beichtwürdig empfunden habe, sondern nur als kleine, gute Tat um den Gästen zu zeigen, dass nicht jeder Mitarbeiter hinter den überteuerten Preisen steht. Eine Beichte hat mich jedoch hierzu animiert. Ich arbeite in einem bekannten Fast-Food-Restaurant und lege gerne ein bis zwei Ketchup- bzw. Mayotüten je nach Sympathie mehr dazu, anstatt die reguläre einzelne, die es auch nur bei großen Pommes inklusive gibt. Wenn ein Gast mir sagt, dass er gerne statt Ketchup Mayo hätte, tausche ich sie nicht um, sondern lege einfach eine Tüte Mayo dazu. Es ist manchmal echt unglaublich, wie überrascht manche Leute sind und überhaupt nicht verstehen, was gerade passiert ist. Am Besten ist ihr strahlendes Lächeln jedoch, wenn ein Gast extra an die Kasse kommt und sagt, er würde gerne noch einen Dip kaufen, das Geld bereits passend auf den Tresen legt, und ich ihm einfach den Dip ausgebe, ohne etwas in die Kasse zu tippen.


Was mich ebenfalls dazu bringt, ist, dass es bescheuert ist, für eine mittlere Portion Pommes 2,49 Euro zu verlangen, und wenn der Gast dann Ketchup haben will, er noch mal 20 Cent zusätzlich zahlen muss. Was erfahrenen Gästen eigentlich auffallen müsste, ist, dass man nun genauso gut eine große Portion Pommes hätte bestellen können - für den exakt selben Preis. Und da wäre die Soße eben inklusive. Wer denkt sich so Preise aus? Der Preis pro Stück bei den Nuggets wird auch nicht kleiner bei größeren Portionen, wie man eigentlich vermuten würde, sondern ist extrem willkürlich und es ist darin kein System erkennbar. Das Preis/Leistungsverhältnis solltet ihr bei eurem nächsten Besuch also alle mal ausrechnen.

Beichthaus.com Beichte #00036044 vom 29.06.2015 um 17:05:54 Uhr in 74889 Sinsheim (7 Kommentare).

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