Telefonterror

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Telefon Hildesheim

Telefonterror
Meine Racheaktion ist 25 Jahren her. Ich war damals neu in der Stadt und hatte nicht nur ein wunderschönes Haus bezogen, sondern dort auch eine, leicht zu merkende Telefonnummer. Doch regelmäßig, in jeweils der ersten Woche eines neuen Monats riefen ab 7:00 Uhr oder am späten Abend irgendwelche Leute an, die wegen ihrer Abrechnung eine, mir unbekannte Ärztin sprechen wollten.
Irgendwann lernte ich diese Ärztin kennen und erzählte ihr von den Störungen. Es stellte sich heraus, dass auf den Rezeptblöcken irrtümlich meine Telefonnummer gedruckt war, die ihrer Telefonnummer sehr ähnelte. Ich bat die Ärztin, ihre druckfehlerbehafteten Rezeptblöcke einzustampfen und sich neue drucken zu lassen. Sie weigerte sich, weil sie sich zehntausend Rezeptblöcke hat drucken lassen und sie einen neuen Druck selbst bezahlen müsste. Die Druckerei könne sie nicht belangen, denn die Ärztin hat selbst den Fehler verursacht. Sie hatte der Druckerei die falsche Telefonnummer aufgeschrieben, nämlich meine. Ich musste die ignorante Ärztin mehrfach schriftlich dazu auffordern, wenigstens meine Nummer durchzustreichen, wenn sie ein neues Rezept ausstellt oder eine Rechnung schreibt.
Zwei Monate lang war Ruhe, dann bekam ich plötzlich wieder Anrufe von irgendwelchen Privatpatienten, die irgendein Problem mit ihrer Rechnung hatten. In den Gesprächen stellte sich heraus, dass nicht nur auf den Rezepten, sondern auch auf den Rechnungen und im Briefkopf der Ärztin die falsche, nämlich meine Telefonnummer stand.
Im folgenden Monat verwirklichte ich meinen Racheplan und verwandelte mich bei jedem Anruf in einen Arzthelfer: Ich forderte jeden Anrufer dazu auf, dass er doch bitte am Mittwoch in der kommenden Woche pünktlich um 11:30 Uhr in die Praxis kommen sollte. Da würde er das Geld in bar erhalten. Nicht früher, aber spätestens um 12:00 Uhr. Mittwoch ab 12:00 Uhr hat die Ärztin nämlich ihren freien Nachmittag.
An diesem Mittwoch wohl nicht, denn, etwa 60 Anrufer haben sich diese Chance wohl nicht entgehen lassen und der freie Nachmittag fiel für die Ärztin sicher ins Wasser, obwohl das ein wirklich knackig schöner Sommertag war, an dem ich beim Baden an die lange Schlange von Privatpatienten dachte, die alle ihr Geld wiederhaben wollten.
Auf jeden Fall störte mich niemand mehr morgens am Telefon mit der blöden Frage: "Kann ich mal Frau Dr. F. sprechen? Da ist was mit meiner Rechnung." Die einzigen, die mir vergeben sollten, sind die armen Patienten.

Beichthaus.com Beichte #00026894 vom 22.08.2009 um 13:53:56 Uhr in 31137 Hildesheim (Konrad-Naue-Straße 6) (41 Kommentare).

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Meine Tante aus Amerika

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Diebstahl Falschheit Familie Frankfurt

Ich (m/32) habe mit 17 oder 18 meiner angereisten Tante aus Amerika ihre 750er, 210 g schwere Goldkette aus dem Koffer geklaut und die für 180 DM verscherbelt (wurde total übers Ohr gehauen). Sie hatte mich oder meine Schwester beschuldigt und unsere Eltern schmissen sie aus dem Haus. Mensch hab ich mich beschissen gefühlt. Sie reden immer noch nicht mit einander. Es tut mir schrecklich Leid deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00026883 vom 20.08.2009 um 00:01:16 Uhr in Frankfurt (33 Kommentare).

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Die 5-Cent-Münze

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Falschheit Arbeit

Die 5-Cent-Münze
Nebenbei jobbe ich als Student in einer Pizzeria als Lieferbote. Wenn man mit Kunden zu tun hat, hat man hin und wieder auch mit Idioten Begegnungen. Gestern hatte ich einen besonders harten Fall. Der Betrag war sage und schreibe 4,95 Euro. Der Kunde gab einen 5-Euro-Schein und bat um Aushändigung einer 5-Cent-Münze. Ich verneinte, und teilte mit, ich hätte nur noch fünf 1-Cent-Stücke. Er nahm die dann schließlich nach ein bisschen Überzeugungsarbeit an. Eine Stunde später rief er bei uns im Laden an. Zufälligerweise waren alle im Laden gerade beschäftigt und ich nahm daher den Anruf entgegen. Er beschwerte sich über mich, also, den Fahrer und ich tat dann so, als wäre ich mein Chef und wir lästerten dann weiterhin ein bisschen über mich. Er legte dann schließlich auf. Ich möchte daher beichten, dass ich einen alten und offensichtlich geistig Minderbemittelten quasi veräppelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00026852 vom 14.08.2009 um 00:13:07 Uhr (21 Kommentare).

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Freundin billiger als Puff

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Engherzigkeit Prostitution Falschheit Partnerschaft

Ich habe ausgerechnet, dass eine Freundin im Endeffekt billiger ist, als jedes Mal, wenn ich es dringend brauche, in den Puff zu gehen. Da dem so ist, habe ich mich mit Foto auf sämtlichen Online-Portalen angemeldet und jeder Tussi, die in meiner Umgebung wohnt, eine […]
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Beichthaus.com Beichte #00026832 vom 09.08.2009 um 19:36:14 Uhr (57 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Falsche Nummer

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Rache Falschheit Internet

Falsche Nummer
Ich möchte beichten, dass ich regelmäßig auf Seiten, wo die Handynummer verlangt wird, Nummern von anderen Leuten angebe. Nicht irgendwelche Leute. Sondern die Leute, die mich mal angerufen haben um mir was zu verkaufen, mich zu beschimpfen oder mir SMS geschrieben haben mit Drohungen, Beleidigungen oder sonstwas, also ausschließlich Leute die mich nicht mögen - und die ich somit auch nicht mag.

Manchmal gehe ich auch in Chatrooms und gebe mich je nach Raum für einen jungen, schwulen Typen oder eine blonde, heiße, junge Frau aus, und gebe dann "meine" Handynummer weiter. Das hab ich damals schon in der Schule mit jemandem gemacht, der wurde den ganzen Unterricht über angerufen. Wenn ich mir vorstelle was da für Leute anrufen und wie sich der Betroffene fühlt, freue ich mich jedesmal darüber. Die haben es nicht anders verdient.

Weiterhin gibt es auch dubiose Firmen im Internet die einem Rechnungen schicken, mit der Bitte den Betrag auf das angegebene Konto zu überweisen. Normalerweise sollte man diese Leute einfach ignorieren. Ich nicht. Ich notiere mir die Kontodaten Inhaber und bestelle darüber Sachen für die Leute oder verbreite diese Daten auf russischen Hackerseiten. Diese Abzocker haben es genauso verdient. Das musste mal gesagt werden.

Beichthaus.com Beichte #00026806 vom 05.08.2009 um 19:40:43 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von Shinoy
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