Mit Nadeln gegen Schläge

22

Gewalt Maßlosigkeit Zorn Familie

Ich war ungefähr 14 Jahre alt und lebte damals noch bei meiner Adoptivmutter und ihrem neuen Mann. Ein Engel war ich als Kind natürlich nicht, aber ich empfinde es trotzdem als viel zu heftig, dass sie mich alleine oder zu zweit, mit einem Gürtel, einer Hundeleine […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00036680 vom 21.09.2015 um 18:41:57 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Single-Mütter und der heiße Erzieher

30

anhören

Engherzigkeit Ungerechtigkeit Kindergarten Arbeit

Ich (w/44) bin Leiterin einer Kindertagesstätte und beichte, dass ich einen beliebten und fähigen Erzieher unter einem nichtigen Vorwand entlassen habe, da er den Single-Müttern den Kopf verdreht hat, was zu einem Zickenkrieg und der Verschlechterung des Kita-Klimas geführt hat. Dabei lagen keine Hinweise auf diesbezügliches Verhalten seinerseits vor, ich habe also keinen Grund zur Annahme, dass er irgendeiner von diesen Frauen Avancen oder Hoffnungen gemacht hat. Um ihn tut es mir besonders leid, da er ehemaliger Asylbewerber ist und sich sehr gut integriert hatte. Er konnte wirklich sehr gut mit den Kindern umgehen und männliche Erzieher sind ja sowieso eine wertvolle Rarität. Es tut mir leid, dass ich den Kindern ihren liebsten Erzieher genommen habe. Aber ich bin ja als Leiterin schließlich auch für eine gute Atmosphäre in meinem Betrieb verantwortlich. Ich selbst würde ihn übrigens auch nicht von der Bettkante stoßen.

Beichthaus.com Beichte #00036678 vom 21.09.2015 um 13:44:06 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die Nutellaglas-Post

20

anhören

Ekel Rache Engherzigkeit Shopping Ernährung

Ich (w/20) bin ein großer Nutellaliebhaber - gewesen. Ein Glas hielt bei mir keine Woche, ich war regelrecht süchtig nach dem Zeug. Vor längerer Zeit kaufte ich wieder einmal fünffach Nachschub und das Öffnen des dritten Glases hat mir den Appetit auf Nutella wohl für immer verdorben. Irgendein gestörter Freak hatte den ursprünglichen Inhalt gegen den (s)eines Darmes eingetauscht. Ich kann nicht beschreiben, wie tief greifend ekelerregend es war, morgens gegen halb sieben total verpennt in aller Routine ein augenscheinlich frisches Nutellaglas aus dem Schrank genommen zu haben, am Frühstückstisch zu sitzen, in freudiger Erwartung den Deckel aufzuschrauben und anstelle der Schutzfolie eine Masse von widerlich stinkendem Kot vorzufinden. Bei der Erinnerung könnte ich jedes Mal kotzen. An diesem Morgen habe ich nichts gegessen und den ganzen Tag über holte mich die traumatische Situation vom Frühstückstisch immer wieder ein. Als ich nach einem entsprechend unproduktiven Arbeitstag nach Hause kam, musste ich erst recht wieder daran denken, was mir widerfahren war.

Warum war ausgerechnet ich die Empfängerin geworden? Mit gemischten Gefühlen sann ich über die möglichen Motive des Täters nach und darüber, was ich auf diesen Streich zu unternehmen hatte. Ich entschied letztlich, das Ganze nicht einfach auf mir sitzen zu lassen, sondern ins Spiel der Nutellaglaspost, wie ich es taufe, einzusteigen. Einerseits wollte ich nicht die Einzige sein, die mit den psychischen Folgen dieses Schocks zu leben hat, und andererseits fand ich es einfach lustig. Ich beschloss, sowohl die beiden verbliebenen Nutellagläser aus meinem Schrank, als auch das mit den Hinterlassenschaften des Fremden wieder in Umlauf zu bringen. Erstere wollte ich zuvor selbstverständlich mit neuem Inhalt versehen. Da ich nicht so ein Ekel bin, das Freude daran empfindet, anderen Leuten die eigenen Körperausscheidungen zu servieren, überlegte ich mir eine Alternative. Ich entschied mich dafür, jeweils ein Löchlein in der Mitte der Gläser auszuhöhlen, sodass von außen nichts sichtbar waere, und beide mit Fisch zu füllen. Gedacht, getan.

Ich habe die Gläser in einem unbeobachteten Moment extra weit hinten ins Regal (im Supermarkt) gestellt, damit der Fisch noch eine Weile Zeit hat, um zu reifen. Ich bin absolut sicher, dass mein Plan aufging, da ich den Gang vor meiner Tat negativ auf Kameras abgecheckt habe. Nur leider werde ich die Reaktionen der Käufer wohl niemals erfahren - vielleicht haben sie ja auch Gefallen an dem Spiel gefunden? Irgendwo tut es mir leid, aber der Spaßfaktor ist definitiv höher als die Reue.

Beichthaus.com Beichte #00036674 vom 20.09.2015 um 19:48:28 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nackt an der Wohnungstür

17

anhören

Faulheit Schamlosigkeit

Ich (m/21) liebe es, nackt herumzurennen. Zu Hause sowieso, ich liebe es, in die Sauna zu gehen und im Sommer laufe ich meist oben ohne rum, am Liebsten würde ich dann auch nackt schwimmen gehen, aber es gibt bei uns keinen FKK-Pool. Ich habe auch schon eine gute Handvoll Menschen nackt kennengelernt. Wenn Besuch kommt und ich gerade am Duschen war, denke ich nicht einmal ansatzweise daran, mich zu bedecken. Was will ich mit einem nassen Handtuch in meinem Schlafzimmer? Oder soll ich die dreckige Kleidung, die ich vor dem Duschen ausgezogen habe, wieder anziehen? Ne ne, ich begrüße die Leute lieber nackt. So spare ich Zeit und es würde sowieso nicht lange dauern, bis sie mich dann doch mal nackt erwischen. Beichten muss ich aber, dass ich das mittlerweile auch schon gerne aus dem Grund mache, da ich die Reaktion dieser zugeknöpften und verklemmten Leute so liebe, die manchmal bei uns hereintrudeln.

Beichthaus.com Beichte #00036671 vom 20.09.2015 um 16:26:02 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Immer erreichbare Smartphone-Zombies

17

anhören

Verzweiflung Maßlosigkeit Verrat

Mich nerven Smartphones und Laptops bzw. PCs im Allgemeinen sehr. Immer muss man überall und für jeden erreichbar sein. Eine Nachricht schreiben geht ja ganz schnell. Ich bin ein sehr unspontaner Mensch und hasse es, dann durch eine Nachricht drängelnd vor eine Entscheidung gestellt zu werden. Es ist ja schon dreißig Sekunden her, dass ich sie empfangen habe und online bin ich auch noch zu sehen, also bin ich direkt verpflichtet zu antworten, sonst sind mindestens zwei Leute sauer. Sage ich, ich habe keine Lust nach einem langen Tag noch auszugehen, wird direkt im Chat eine Diskussion gestartet, geht ja ganz einfach und mobil. Da kocht mir die Wut hoch. Selbst wenn man am Handy abstellt, dass sie sehen können, wann man zuletzt online war, wird genau dokumentiert, wann eine Botschaft auf das Gerät eingegangen ist, wann sie gelesen oder zur Kenntnis genommen oder geöffnet wurde. Das beichte ich als junger Mensch aus der Smartphonezombiegeneration. Ich lasse mir immer extra lange Zeit zu antworten oder habe das Handy mal eine Woche aus. E-Mails haben grundsätzlich eine Wartezeit von einer Woche oder mehr, wenn sie nicht wirklich dringender Natur sind, und das sind die wenigsten. Das Warten katapultiert einigen wohl den Blutdruck in die Höhe, aber meinen senkt es dafür auf Normalmaß. Dennoch entschuldige ich mich, dass ich Leute so hinhalte.

Beichthaus.com Beichte #00036667 vom 20.09.2015 um 00:04:08 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge