Die Bettlerin

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Geiz Aggression Gewalt Berlin

Ich (m/22) bin in einer Fußgängerzone in Berlin unterwegs gewesen, habe mir dort etwas zu Essen gekauft und mich auf eine Bank gesetzt. Während ich am Essen war, kam eine circa 40-jährige offenbar türkische Frau auf mich zu und fragte mich nach etwas Geld. Da ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00028704 vom 08.03.2011 um 13:22:56 Uhr in Berlin (Wilmersdorfer Straße) (44 Kommentare).

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Tour mit meinem Opel Rekord

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Vandalismus Feigheit Berlin

Als ich vor über 20 Jahren meinen Führerschein in Berlin machte, wollte ich natürlich sehr oft mit einem Auto unterwegs sein. Also kaufte ich mir einen alten Opel Rekord, der aber trotz seines gnadenvollen Alters noch gute Dienste leistete. Er war riesengroß, man saß darin wie in einem fahrenden Sofa. Jedoch war er aus heutiger Sicht sehr träge, da er ein sehr hohes Eigengewicht hatte und im Verhältnis dazu eine nur geringe PS-Zahl und Motorleistung. Außerdem verfügte er um einen nur sehr kleinen Wendekreis und keine Servolenkung. Dies sollte mir innerhalb kürzester Zeit zum Verhängnis werden.<br />
Eines Tages wollte ich einen mir bekannten Fußballspieler bei einem seiner zahlreichen Fußballspiele besuchen. Das Stadion befand sich in einer stark frequentierten Straße Berlins. Hier gab es sehr wenige Parkmöglichkeiten. Ich wusste jedoch, dass sich unweit entfernt des Stadions ein sogenannter "wilder Parkplatz" befand, der ähnlich einer Bauzufahrt auf Bauplätzen beschaffen war. Der Platz war klein, voller Schutt und Steine und jeder parkte dort nicht nach einem Raster, sondern irgendwie.

Da ich erst nach Beginn des Spiels dort ankam, war auch dieser Parkplatz bereits völlig überfüllt. Die Einfahrt war jedoch auch gleichzeitig die Ausfahrt. Und hier begann meine Odyssee! Ich fuhr den schmalen Weg hinein, es ging ein bisschen bergab, links und rechts standen überall Autos. Kein freier Parkplatz in Sicht, schon gar nicht für ein großes Auto. Also musste ich wieder zurück. Aber wie? Rückwärts fahren, bergauf? Nie im Leben! Als Fahranfänger traute ich mir das niemals zu! Also begann ich, das schwere, träge Auto zu wenden. Und peng! Da war es auch schon geschehen! Ich touchierte ein neu aussehendes Auto mit meiner Rückfront. Die Schweißausbrüche begannen, mein Blick ging herum, ob es Zuschauer gab. Nein, niemand weit und breit in Sicht. Aber das Auto war noch lange nicht gewendet. Also weiter, vor, zurück, nochmal. Plötzlich, vor mir erneut ein Kracher, das nächste Auto hatte ich beschädigt! Als ich endlich mein Auto gewendet hatte, fuhr ich von Schweiß durchnässt schnell nach Hause. Eigentlich schäme ich mich heute noch dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028699 vom 06.03.2011 um 13:43:39 Uhr in 14053 Berlin (Olympischer Platz 3) (22 Kommentare).

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“Folge

Ich war es nicht!

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Lügen Falschheit Feigheit Auto & Co. Magdeburg

Ich war zehn Jahre lang mit einem wirklich ekelhaften Mann verheiratet. Er schikanierte mich und die Kinder bis aufs Äußerste. Ich war jung, dumm und hatte wenig Selbstvertrauen, darum wehrte ich mich auch nicht gegen ihn. Eines Tages bin ich von meiner Freundin zum Kaffee trinken eingeladen worden. Nach einer langen Debatte mit meinem damaligen Mann erlaubte er mir und den Kindern schließlich für zwei Stunden zu ihr zu fahren. Ich solle aber ja pünktlich wieder da sein, um ihm sein Essen zu kochen.
Fröhlich meinem Mann ein paar Stunden zu entkommen, packte ich meine Kinder ins neue Auto und fuhr in den nächsten Ort zu meiner Freundin. Wir hatten viel Spaß mit den Kindern und als es Zeit wurde wieder heimzufahren, bettelten meine Kinder noch länger bleiben zu dürfen, was ich ihnen schweren Herzens verweigern musste. Wir hätten in den nächsten Tagen schwere Zeiten gehabt. Wir stiegen wieder ins Auto und fuhren gerade aus der Einfahrt meiner Freundin, als ich die Entfernung der Mauerecke falsch einschätzte und mit der ganzen Tür der Fahrerseite über die Mauerecke schrammte. Mit zittrigen Knien stieg ich aus und sah mir die Bescherung an. Das würde Tausende von Euro kosten.
Als wir zu Hause ankamen hatte ich panische Angst, so dass ich meinem Mann die Schramme vorerst verschwieg. Kurze Zeit später fuhren wir zum Einkaufen. Bevor er sich das Auto näher ansah, sagte ich im vorwurfsvollen Ton, warum er mir nicht gesagt habe, dass er eine Schramme ins Auto gefahren oder einen Unfall mit dem Auto gehabt habe. Er war ziemlich sprachlos und konnte es sich nicht erklären.

Beichthaus.com Beichte #00028692 vom 03.03.2011 um 11:20:23 Uhr in Magdeburg (Baumschulenweg) (26 Kommentare).

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Fronleichnam Boykott

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Ignoranz Peinlichkeit Polizei Auto & Co. Esslingen

Vor ein paar Jahren hat mein Auto fast eine Fronleichnamsprozession boykottiert. Ich (w/25) war am Wochenende zu Besuch bei einer Freundin in einer anderen Stadt und übernachtete auch bei dieser. Da es in dieser Gegend keinen einzigen freien Parkplatz gab, habe ich mein Auto ein paar Straßen weiter auf dem wirklich sehr großen Parkplatz einer Bank abgestellt. Am nächsten Tag, Sonntag, war Fronleichnam. Das ist der Tag, an dem früh morgens Prozessionen stattfinden und kunstvoll gemachte Blumenteppiche die Straßen säumen.
Um halb sieben Uhr morgens stürmte meine Freundin plötzlich zu mir ans Bett, an ihrem Ohr das Telefon, und zischte mir zu "Polizei! Dein Auto!". Sie beendete das Gespräch und erklärte mir in abgehackten Sätzen, mein Auto würde gleich abgeschleppt werden. Ohje! Sofort war ich auf den Beinen, schlüpfte in meine Schuhe und rannte im Schlafanzug zur Bank. Dort stand glücklicherweise noch mein Auto, drumherum waren circa zehn Leute versammelt, welche genau an der Stelle, an der mein heiß geliebtes Vehikel stand, einen Blumenteppich zu drapieren versuchten. "Ach, da ist ja das Fräulein!", wurde ich begrüßt. "Sie blockieren die Fronleichnamsprozession! Haben Sie denn das Schild nicht gesehen?". Der Mann deutete auf ein unauffälliges weißes DIN-A4 Blatt, das am anderen Ende des Parkplatzes an einer Laterne befestigt war. Darauf stand in kleiner, schwarzer Schrift irgendetwas von einem Parkverbot am Sonntag Morgen. Um vor Wut nichts Unüberlegtes von mir zu geben, sprang ich schnell in mein Auto und parkte es um.
Problem bei der ganzen Sache war nämlich: Mein Auto hatte ich zu dieser Zeit aus Kostengründen über meine Oma angemeldet. Die Polizei hatte also erst diese angerufen und von ihr die Nummer meiner Freundin bekommen (die ich meiner Oma glücklicherweise am Abend zuvor gegeben hatte). Was sollte also meine Oma denken, die an einem Feiertag am frühen Morgen von der Polizei aus dem Bett geholt wurde?
Natürlich versuchte ich als erstes, meine Oma anzurufen und ihr zu erklären, dass nichts Schlimmes passiert sei und sie beruhigt weiterschlafen (oder zur geretteten Fronleichnamsprozession gehen) könne. Aber es war unmöglich, sie an die Strippe zu kriegen, da die Leitung ständig besetzt war. Und das, obwohl meine Oma sonst wirklich nie das Telefon benutzte! Nach einer geschlagenen halben Stunde schaffte ich es dann doch, bei ihr durchzukommen und fragte, mit wem sie denn telefoniert hätte. Daraufhin meine Oma: "Aber ich musste es doch jedem erzählen, was du mit der Prozession gemacht hast. Deiner Mutter, deiner Tante und allen, die vielleicht dran teilnehmen wollten!"

Beichthaus.com Beichte #00028679 vom 25.02.2011 um 22:58:35 Uhr in Esslingen (16 Kommentare).

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“Beichte

Das letzte Meerschwein

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Faulheit Vandalismus Tiere Last Night Ludwigsburg

Meine Ex ist vor einigen Jahren bei mir ausgezogen. Zu den Dingen die sie mir da gelassen hat zählte unter anderem ein riesiger Käfig mit dem letzten von ursprünglich drei Meerschweinchen. Sie wollte die Viecher damals unbedingt haben und ich lies mich dazu überreden. Auf jeden Fall sind 2 Stück mit den Jahren eines natürlichen Todes gestorben. Das dritte hat mir natürlich mit dem nächtlichen Rumgequietsche und der Arbeit (Stall putzen usw.) einen schönen Stress bereitet. Dann an einem Samstag Abend, ich wollte nach der Arbeit nur kurz heim, duschen, umziehen und dann Party machen, ist es passiert. - Ich komm heim und die Meersau liegt tot im Käfig!
Da meine Kumpels schon auf mich gewartet haben bin ich eben direkt weiter, wir haben gut gefeiert aber ich hab mir den ganzen Abend überlegt was ich mit dem toten Tier anstellen soll. Als wir dann zu später Stunde noch in einem Burger-Restaurant waren, kam mir eine meiner Meinung nach herrliche Idee. In die Runde gefragt fanden es alle ganz witzig, und so schritten wir auch direkt zur Tat: Zu mir nach Hause gefahren hab ich den Käfig mitsamt dem toten Vieh und alles was drin war gepackt und in den Kofferraum meines Autos geschmissen. Damit ging es dann weiter ans Ufer eines Flusses der durch die Stadt führt. Wir haben den Käfig geschnappt, schön mit Teelichtern dekoriert und zu Wasser gelassen. War an sich schön anzusehen und ich hab mich gefreut zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben: Die Meersau musst ich nicht mühevoll irgendwo verbutteln und den sperrigen Käfig entsorgen hätte mich auch wieder gestresst. Zumal mich das Tier irgendwie immer an meine Ex erinnert hat - ein wunderbarer Weg mit dem ganzen Beziehungsthema abzuschließen. Ein paar Tage später berichtet einer meiner Helfer bei der Nacht- und Nebelaktion das die Seebestattung ein jähes Ende nahm: circa 30 Meter nach der Stelle an der der Käfig seine Reise aufnahm ragte ein kleiner Felsen aus dem Wasser. Genau vor einer Brücke für Fußgänger. Und an diesem Fels blieb natürlich gut sichtbar das Ungetüm von Käfig hängen. Eine kleine Menschenmenge hat von der Brücke aus den Käfig mit dem Meersaukadaver drin begutachtet und darüber diskutiert wie man nur so grausam sein kann ein Tier so zu misshandeln und was weiß ich noch alles. Hat mich zwar amüsiert aber an dieser Stelle muss ich sagen das ich absolut nichts gegen Tiere habe. Beichten möchte ich nur, dass es mir Leid tut den Menschen, die den Käfig beseitigen mussten, solche Umstände bereitet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00028675 vom 25.02.2011 um 00:34:00 Uhr in Ludwigsburg (21 Kommentare).

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