Blinddate mit 5 Männern gleichzeitig

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Falschheit Lügen Boshaftigkeit Dating Leipzig

Was ich jetzt hier schreibe, ist noch keine 60 Minuten her. Ich (m) habe mich vor 3 Wochen aus lauter Langeweile mit einem Kumpel bei so einer Singlebörse angemeldet - als Frau. Megahübsche Fotos reingestellt, schönes Profil geschrieben, alles perfekt. Und die ganzen Kerle sprangen natürlich nur so darauf an. Kurzum, wir beschlossen uns daraus einen Heidenspaß zu machen. Wir suchten uns sechs besonders Naive, schrieben mit denen die ganze Zeit, und verabredeten uns mit allen sechs Männern gleichzeitig, am selben Treffpunkt. In einer ziemlich einsamen Kneipe leicht außerhalb unserer Stadt. Und da standen sie nun auch, mehr oder minder alle pünktlich, manche weit her gereist, manche hatten nur 50 km Anfahrtsweg. Und diese Typen waren so naiv wie ein Esel. Ohne zu telefonieren, ohne Handynummern überhaupt auszutauschen. Nichts! Mein Kumpel und ich saßen einfach nur im Auto, auf halbwegs sicherer Entfernung und haben uns halb tot gelacht. Die haben auch miteinander geredet. Immerhin standen sie eine gute halbe Stunde dort, der eine länger, der andere nicht. Nun, noch bevor sie wieder zu Hause waren, haben wir das Profil schnell gelöscht. Sie konnten ihr also nicht mal mehr schreiben. Sehr bedauerlich. Nun, wie gesagt, es tut uns irgendwie Leid. Eure "Marie"!

Beichthaus.com Beichte #00028576 vom 29.01.2011 um 16:08:51 Uhr in Leipzig (39 Kommentare).

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Haselnusscreme

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Dummheit Schamlosigkeit Ekel Ernährung Shopping

Ich (m/20) muss hier mal eine Jugendsünde beichten: Ich war eines Tages im Supermarkt und habe mir die jedem wohl bekannte, leckere Haselnusscreme (N****la) gekauft, weil ich gerade echt Bock hatte, die beinhart mit dem Löffel aufzuessen. Gesagt, getan und nach circa 3 Stunden war das Glas leer. Wie man sich denken kann, hatte ich danach heftig das Bedürfnis meinen Stuhlgang, der mich gedrückt hat, loszuwerden. Jedenfalls kam mir eine derbstens kranke Idee. Ich habe das leere Glas, in dem sich vorher die Haselnusscreme befand genommen und das Glas mit meinen Exkrementen gefüllt. Ich habe mir dann ein Tuch um die Nase gebunden, weil der Gestank absolut unerträglich war. Dann habe ich den Inhalt mit einem Löffel zerdrückt und versucht eine möglichst ebene Masse zu kreieren. Den Löffel habe ich danach sofort händisch (mit Handschuhen), Geschirrspülmittel und kochendem Wasser gewaschen und in die Geschirrspülmaschine getan (ich wollte vermeiden, dass es danach riecht). Dann habe ich das Glas fest zugeschraubt, mit einigen Tüchern eingewickelt und in den Kühlschrank gestellt. Meine Eltern kamen Gott sei dank immer erst recht spät am Abend heim, also konnte ich ungestört das Glas darin abkühlen lassen (klar, war ja warm). Noch am selben Tag, zur Abendzeit bin ich nochmal in den Supermarkt, meine präparierte Nascherei fest zugeschraubt in meiner Jackentasche und habe mir einen Einkaufswagen geschnappt. Nach dem ich ein paar Sachen für meine Eltern, die mich ja praktischerweise angerufen haben, ich solle doch bitte ein paar Sachen einkaufen gehen, in den Wagen getan habe, legte ich unauffällig auch das Glas dazu. Dann fuhr ich zu dem Regal, wo diese Dinger normalerweise zu finden sind und habe es unbehelligt zurückgestellt.
Ich möchte mich entschuldigen bei demjenigen, dem ich meine Scheiße serviert habe. Ich hoffe er hat es rechtzeitig bemerkt. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00028571 vom 27.01.2011 um 00:50:35 Uhr (87 Kommentare).

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“Beichte

Der Nachbarsjunge mit der Gurke

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Neugier Masturbation Schamlosigkeit Nachbarn

Eines ruhigen Abends ging ich nach langer Zeit mal wieder ans Fenster um eine zu rauchen. Die kleine Straße in der ich wohne ist förmlich tot, man sieht fast niemanden wenn es dunkel ist. Da sah ich plötzlich, als ich in eine gegenüberliegende Wohnung schaute, wie ein junger Mann heftig seine Gurke rubbelte. Ich finde das nicht ekelig und mache es auch selbst ab und zu, aber der Junge hat es so heftig gemacht, dass sein Stuhl ziemlich doll wackelte. Ich konnte in dem Moment nicht anders und holte meinen alten Laserpointer raus. Ich zielte auf den jungen Mann und dieser erschrak sofort, zog seinen Pulli ruckartig über seine Gurke und schaute sich sofort um. Als er mich entdeckte machte ich sofort mit meinem rechten Arm exakt dieselbe Rubbel-Technik nach. Ich glaube der Junge war kurz davor zu weinen im Gegensatz zu mir. Ich lachte mir noch den restlichen Abend einen ab. Heute tut es mir furchtbar Leid. Es ist normal in seiner Jugend mal den höchsten Gang einzulegen. Ich will mich hiermit entschuldigen den Jungen bei seinem Akt gestört zu haben. Aber nur mal so: beim nächsten Mal nicht am Fenster sitzen, so dass es Jeder in der Straße mitbekommen kann.

Beichthaus.com Beichte #00028567 vom 26.01.2011 um 21:14:19 Uhr (24 Kommentare).

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Im Suff zur Polizeiwache

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Polizei Last Night Bremen

Hiermit möchte ich (m) etwas mir im Nachhinein sehr peinliches beichten und ich wünsche mir, dass ich den beiden folgenden Personen hoffentlich nie wieder begegnen werde. Es tut mir auch Leid.
Zum Abend: Letztes Jahr im Herbst stand der 18. Geburtstag meines besten Freundes an. Wir feierten erst in einem Restaurant, in welchem wir ziemlich gut gegessen und auch Unmengen von Bier verhaftet haben. Alles deutete bis dahin auf einen ziemlich geilen Abend hin. Nach einigen Stunden und als Jeder in unserer Männerrunde mittlerweile gut dabei war, wanderten wir zu unserem Irischen Stammpub um dort in besagten Geburtstag reinzufeiern. Dort angekommen fiel ich nach nicht mal fünf Minuten vom Stuhl. Es wurden erneut einiges an Bier bestellt, zudem noch der Geburtstagsschnaps und noch mehr Kurze. Angeblich war auch ein Livesänger vor Ort, welcher für meinen Freund ein Geburtstagsständchen gesungen hat und soll auch versucht haben mehrere Leute anzuknabbern. Da ich mittlerweile völlig stramm war und mich nicht mehr gegen die Kurzen wehren konnte, der Gruppenzwang war einfach zu stark, wollte ich vor die Tür flüchten um frische Luft zu bekommen und dem Suff zu entkommen. Leider gab mir der plötzliche Luftwechsel den Rest und ich bin in einem Hauseingang eingeschlafen.


Die eigentliche Beichte: Gerade als ich aufgewacht bin, hält auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Polizeibus und die zwei Beamten kommen zu mir her. Klassisch, wie es halt sein muss, muss ich mich in dem Moment übergeben.
Die Polizisten nehmen mich mit in den Pub, reden mit der Partygesellschaft und ich werde aus hier nicht genannten Gründen mitgenommen. Als wir dann auf dem Weg zur Polizeiwache waren und wir an einer Ampel standen überkam es mich wieder und die nette Polizistin gab mir noch schnell eine Tüte zum kotzen. Ich kann es zwar nicht direkt beurteilen, aber dann war der Gestank im Wagen wohl so schlimm, dass beide Beamten aus dem Wagen flüchteten und der fahrende Polizist sich sogar in einem Gebüsch übergab. Man bedenke, dass wir an einer roten Ampel standen und hinter uns noch Autos waren. Auf der Wache selbst wurde noch ein wenig über den Kollegen gewitzelt und ich dachte, es würde sich über mich lustig gemacht werden. Eigentlich auch zu Recht und deshalb versuchte ich mich noch im Suff und mit schlecht gelallter Argumentation zu beschweren. Als ich dann endlich gehen durfte und auf dem Heimweg noch einen Döner gegessen habe, habe ich nicht an meinen Personalausweis gedacht. Dieser wurde mir am nächsten Abend von den zwei netten Beamten vorbeigebracht. (Die eine hat mich gehen lassen, der Andere hatte den Ausweis.) Leider war ich in dem Moment zu stolz und noch immer zu verkatert, als dass ich wirklich die entschuldigenden Worte sagen konnte, die ich wollte. Darum entschuldige ich mich hier anonym bei den beiden äußerst netten Polizisten und hoffe doch insgeheim, dass sie diese Beichte nicht lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028538 vom 18.01.2011 um 22:42:12 Uhr in 28203 Bremen (Ostertorsteinweg 80) (22 Kommentare).

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Wien ist anders

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Zorn Aggression Hass Ungerechtigkeit Wien

Ich möchte heute auch etwas beichten und zwar, dass mich die Stadt in der ich lebe, zu einem anderen Menschen macht und ich dadurch viel Mist baue. Meine Vorgeschichte ist relativ kurz, ich wohne seit einigen Jahren in Wien (Österreich), bin nicht in dieser Stadt aufgewachsen und fühle mich ihr auch nicht gewachsen. Früher fiel mir nie bewusst auf, das ich mich hier in vielen Situationen total anders verhalte, als ich es beispielsweise in meinem Heimatdorf tue. Es ist nicht die Stadt selbst die mich wahnsinnig macht, sondern viele Menschen die hier leben und mir ständig in die Suppe spucken, mir scheint das fast jeder Wiener gegen alles etwas hat.


Etwas lautere Musik nach 20 Uhr und man bekommt eine Beschwerde. Einen Hund halten und plötzlich vernachlässigt man seinen Hund. Es werden Gerüchte in der Nachbarschaft verbreitet und das Leben anderer breit getreten. Es wird über einen gelästert, weil man nicht dazu passt, die eigene Wohnung nicht "sauber hält" (was bei meinen Nachbarn nur heißt: Haustiere) und man wird für asozial und dreckig gehalten. Ich könnte die Beispiele unendlich fortsetzen, bei fast allem was ich gerne tun würde, regt sich jemand auf, obwohl ich kein vorbestrafter Ex-Häftling bin oder Terror mache.


In den letzten paar Jahren hat sich die Situation so verändert, dass ich auf die Menschen auf der Straße aggressiv reagiere, wenn sie mich schief anschauen, dumme Sprüche klopfen oder ihre Intoleranz vor mir ausbreiten. Fast jedes mal wenn ich länger auf den Straßen bin, passiert mir irgendetwas mit den "typischen Wienern", sei es wegen meinem Hund (der für sie nur ein "scheiß Kampfhund der eingeschläfert gehört" ist), wegen meinen schwarz gefärbten Haaren (wegen denen ich sofort als "Scheiß Ausländer" gelte) oder das ich nicht in das Bild der Wiener Gesellschaft passe, nur weil ich mir meine Kleidung nicht von Modezeitschriften aussuchen lasse. Wenn ich in Wien mit meinem Auto fahre, einkaufen gehe oder nur zum Arzt muss, geht mir alles auf die Nerven, die ganze Wut steigt in mir auf - fast jedes mal gibt es Streit. Ich bin hier in der Stadt nicht der gleiche Mensch, sobald ich wieder unter normalen Menschen bin, bin ich ein sehr ruhiger Mensch, der nicht streitet, nicht aggressiv reagiert, die Natur liebt und der Hass in mir ist fast ausgelöscht. Verbringe ich nur ein paar Tage hier, kommt es mir vor als würde mich meine Wut von innen auffressen. Es tut mir auch wirklich Leid das ich mich so verändere, denn die Menschen die ich gern habe bekommen es am meisten zu spüren, ich verletze sie verbal in Streits, bin gereizt, gestresst, genervt, fast jede Kleinigkeit bringt mich auf die Palme, ein kleiner Fehler reicht und die Kommunikation mit mir eskaliert in einem riesigen Streit.


Dadurch das ich mich hier weder heimisch, sicher, wohl oder frei fühle, staut sich alles in mir an. Am Ende leiden andere Menschen darunter, denn obwohl ich den Menschen, die ich gern habe nicht mit Absicht weh tun würde oder ihnen wehtun will, wird aus einer Diskussion schnell ein Streit. In solchen Streits bleibe ich nicht fair, ich ziehe meine Freunde völlig in den Dreck, werfe ihnen alle Fehler vor die sie je gemacht haben, manchmal greife ich in die unterste Schublade nur um jemandem die gemeinsten Dinge an den Kopf zu werfen - und schon während ich noch streite, tut es mir Leid. Jedes mal wenn ein Streit vorbei ist, fühle ich mich erleichtert aber auch unglaublich schuldig, das bringt mich dann dazu plötzlich unglaublich nett zu sein, denn ich möchte eigentlich nett sein, ich möchte nicht wegen jeder Kleinigkeit streiten oder meinen Freunden weh tun, aber ich kann nicht anders. Wenn ich mit meinen Freunden nicht in der Stadt bin, bin ich wie ausgewechselt, es fällt auch einigen Menschen schon über längere Zeit auf, ich bilde es mir nicht nur ein. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Menschen entschuldigen, die ständig unter meiner Art leiden müssen, meine Wut am Ende immer wieder ausbaden müssen und die das Schwein in mir erleben müssen, es tut mir Leid und ich tue es nicht mit Absicht, die Schuldgefühle quälen mich immer wieder, aber egal was ich versuche - ich kann einfach nicht aus meiner Haut.

Beichthaus.com Beichte #00028533 vom 18.01.2011 um 02:21:24 Uhr in Wien (54 Kommentare).

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