Das plärrende Balg der Nachbarn

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Hass Rache Boshaftigkeit Kinder Nachbarn

Ich kriege die Krise! Eigentlich möchte ich mich neben meinen tief und fest schlafenden Freund kuscheln und schlafen. Aber dieses blöde Kind der Familie über uns plärrt sich die Seele aus dem Leib. Ich muss morgen früh aufstehen und arbeiten, im Gegensatz zu diesem Drecksbalg und seiner Assi-Familie. Dieses weint aber nicht einfach nur, es schreit richtig. Schrill, laut und mit so einem Kratzen, einfach unmöglich. Man möchte meinen, dass man in diesen sehr neuen Mehrparteienhäusern den Nachbarn nicht hören kann, aber dieses Monster belehrt uns alle eines Besseren. Dabei hört man nicht mal die Klingel, wenn man bei angelehnter Balkontür auf dem Balkon sitzt. Nun zu meiner Beichte, die ja nicht nur aus Jammern besteht: Seit geraumer Zeit klingele ich bei besagter Assi-Familie, wenn ich morgens um halb sechs zur Arbeit gehe. Dann plärrt das Kind wieder und die Eltern können sich ihren Schlaf an den Hut stecken. Genau wie ich. Ich glaube sogar, dass das Kind an den Tagen, an denen ich die Familie früh morgens aus dem Schlaf reiße, nicht so viel schreit. Es muss ja dann müde sein, wenn es schon so bald munter wird, oder? Und um euch, liebe Beichthausbewohner, zu beruhigen: Ich möchte selbst keine Kinder. Spätestens seit ich hier eingezogen bin, weiß ich das sicher.

Beichthaus.com Beichte #00034225 vom 30.10.2014 um 21:20:30 Uhr (22 Kommentare).

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Die perfekte beste Freundin

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Neid Boshaftigkeit Falschheit Studentenleben

Ich (w/25) bin neidisch auf meine ehemals beste Freundin, woran letztendlich auch die Freundschaft zerbrochen ist. Wir haben uns in unserem ersten Semester für Informatik kennengelernt. Ich war hin und weg von ihr und es entwickelte sich schnell eine tolle Freundschaft. Während ich jedoch schon immer technikaffin war, scheute sie sich vor allem, was über Mathe hinausging. Doch sie fand durch Fleiß ins Studium und bestand so gut wie jede Prüfung mit einer Eins, während ich durch fast jede durchrasselte oder gerade so bestand. Mir ging es dadurch sehr schlecht und sie schlug vor, zusammenzuziehen, auch damit sie mir helfen konnte. Die Zeit war echt toll und mittlerweile bin ich im Master und stehe auf einer Zwei. Allerdings hat sie mich dermaßen überholt - und das in jedem Bereich: Sie macht ihren Doktor, ist wunderschön und selbstbewusst, hat einen tollen Ehemann, der alles für sie tut und eine bezaubernde, kleine Tochter. Sie bemerkte wohl eine gewisse Differenz zwischen uns und kündigte mir die Freundschaft. Ich vermisse sie und die gemeinsame Zeit, aber ich bin vom Neid zerfressen und wünsche ihr die ganze Zeit, dass ihr auch mal etwas nicht gelingt. Dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00034216 vom 30.10.2014 um 10:26:24 Uhr (9 Kommentare).

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Die Lüge nach dem ersten Mal

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Lügen Falschheit Verzweiflung Ex

Ich (w/21) möchte beichten, wie sehr ich mein erstes Mal bereue. Ich war damals 16 Jahre alt und mit einem Jungen zusammen. Daran ist natürlich so weit gar nichts Schlimmes, nur dass der Kerl einfach dämlich war. Er war der Meinung, dass es ausreichen würde, sich nur einmal pro Woche zu treffen, zockte lieber den ganzen Tag und meldete sich tagelang nicht. Er war nicht mal am Tag meines Abschlusses bei mir, da "ihm das zu stressig" sei. Trotz allem hatte ich ihn sehr gern und habe leider zugestimmt, mit ihm zu schlafen. Manche mögen jetzt zu Recht behaupten, ich sei naiv gewesen. Er war extrem lieblos und es hat mir auch sehr wehgetan. Er beendete das ganze Theater mit dem simplen Wort "fertig." Schön, dass er fertig war, ich war es zumindest nicht. Dann stand er auf und ging zum Training, obwohl ich ihn bat, zu bleiben. Ich beendete die Beziehung nach einer Woche Funkstille via Skype. Selbst darauf hat er nicht reagiert. Um mich an ihm zu rächen, behauptete ich ein paar Wochen später, ich hätte meine Tage nicht bekommen. Mir fiel sonst einfach nichts ein, das ihn hätte treffen können. Ich wollte, dass er nicht so einfach aus der Sache rauskommt. Natürlich habe ich ihm nach ein paar Tagen gesagt, es sei alles Okay, aber ich fühle mich trotzdem schuldig. Das war bloß gekränkter Stolz.

Beichthaus.com Beichte #00034214 vom 30.10.2014 um 07:55:01 Uhr (14 Kommentare).

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Studieren bei der intellektuelle Elite der USA

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Hochmut Studentenleben

Studieren bei der intellektuelle Elite der USA
Ich studiere derzeit in Kalifornien an einer der besten Universitäten der USA. Entsprechend habe ich erwartet, hier auf die intellektuelle Elite dieser weltweit führenden Nation zu treffen. Doch weit gefehlt. In vielen Diskussionen und Gesprächen musste ich erschüttert feststellen, dass selbst Studierenden der Geisteswissenschaften sauberes und logisch konsistentes Argumentieren fern ist und meist nur nach Bauchgefühl geurteilt wird. Grundlage jeder Meinungsfindung scheint die Frage: "Wie ist es für mich persönlich am Besten?" zu sein. Moralische Prinzipien sind nicht vorhanden und Ideale wie Freiheit und Gerechtigkeit sind leere Worthülsen, die zwar proklamiert, aber nicht gelebt werden.

Diskussionen spielen sich auf einem Niveau ab, das dem Mittelstufenreligionsunterricht in Deutschland ähnelt. Man merkt sehr deutlich, dass Bildung hier nicht als Bereicherung des Lebens angesehen wird. Die akademischen Fähigkeiten bleiben in der Uni, wenn man abends nach Hause geht. Alles, worauf es ankommt, sind gute Notendurchschnitte, um auch ja in ein Graduate-Programm einer der massiv überhypten, aber renommierten Universitäten zu kommen. Ich halte einen großen Teil der Leute, die ich treffe, für Fachidioten mit der intellektuellen Reife eines Mittelstufenschülers. Des Weiteren blicke ich auf das bis zur Entfremdung kommerzialisierte Bildungssystem der USA herab und halte das europäische Bildungssystem für haushoch überlegen. Ich beichte, dass ich das Klischee des arroganten und vom Luxus europäischer Sinnhaftigkeit verwöhnten Austauschstudenten verkörpere.

Beichthaus.com Beichte #00034213 vom 30.10.2014 um 05:40:16 Uhr (21 Kommentare).

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Meine fremdgehende Ehefrau

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Ehebruch Rache Fremdgehen Gesundheit Ex

Meine Ex-Frau und ich haben relativ früh geheiratet, was sich im Nachhinein als ziemlicher Fehler entpuppt hat. Sie hatte jedoch auf die Hochzeit gedrängt, weil sie sich nach eigener Aussage sicher war, ihr Leben mit mir verbringen zu wollen. Dummerweise entdeckte ich schon nach zwei Jahren Ehe einige Indizien dafür, dass sie es doch nicht ganz so ernst meinte, wie sie vorgab. Sie hatte einen ziemlich heftigen Flirt mit einem Kommilitonen am Start, der dann wohl auch ein bisschen aus dem Ruder lief. Sie versuchte das natürlich vor mir zu verheimlichen, stellte sich dabei aber nicht besonders clever an. Als ich sie damit konfrontierte, weil ich auf meinen begründeten Verdacht hin mal überprüfte, ob sie sich abends wirklich nur mit einer Freundin traf, und feststellte, dass die Freundin in Wahrheit besagter Kommilitone war, hatten wir unsere erste größere Krise. Es sollten noch einige dieser Art folgen, und immer waren andere Männer im Spiel. Sie handelte immer nach demselben Muster: Sie ging einen Kaffee mit demjenigen trinken, was sie mir meist noch erzählte, dann begannen die Treffen, die sie mir schon zum Großteil verschwieg, dann kam die heimliche SMS-Phase, und gleichzeitig weitere heimliche, und wie ich mittlerweile denke, auch intimere Treffen. Ich fragte sie immer wieder, ob ihr in unserer Ehe etwas fehlte, was sie verneinte, oder genervt abblockte.

Eine ihrer Freundinnen plauderte mir gegenüber schließlich mal betrunken aus dem Nähkästchen, worauf ich meine damalige Frau zur Rede stellte. Sie wollte keinesfalls die Scheidung und begab sich in Therapie. Ab da wurde alles richtig schlimm. Sie begann plötzlich zu tun und zu lassen, was sie wollte, blieb oft tagelang weg, ohne dass ich wusste, wo sie war, nahm sich alle möglichen Freiheiten mir gegenüber heraus und ignorierte meine Bedürfnisse vollkommen. Ihre Begründung war, dass ihr Therapeut gesagt hatte, sie müsse zu sich selbst finden. Nach zwei Monaten teilte sie mir lapidar durch eine SMS mit, dass sie doch die Scheidung wolle. Sie verlangte vollen Trennungsunterhalt und Versorgungsausgleich. Kurz darauf postete sie beim Fratzenbuch Bilder von sich und ihrem neuen Lover.

Ich bezahlte sie also quasi noch für ihren Spaß mit einem anderen. Mir riss die Hutschnur sehr gründlich. Drei Wochen später diktierte sie mir einen Termin, an dem sie ihr Zeug aus meiner Wohnung abholen würde, inklusive einer völlig überzogenen Summe Geldes, die ich ihr angeblich noch schuldete. Ich hatte es endgültig satt und überlegte mir, wie ich ihr eins auswischen konnte. Da sie eine Süßgräserallergie hatte, besorgte ich mir von der Wiese einen Haufen Pollen, pappte diese zwischen die Seiten ihrer Unibücher, kippte sie in ihren Laptop, und verteilte den ganzen Spaß dazu noch großzügig in ihrer Wäsche. Ich verbrachte eine Menge Zeit damit, das Zeugs so gründlich einzuarbeiten, dass man es beim besten Willen nicht sah. Die Übergabe lief reibungslos, obwohl sie da schon häufig nieste. Einige Zeit später lief mir eine gemeinsame Freundin über den Weg und erzählte mir im Vertrauen, dass es meiner Ex so gar nicht gut ging. Sie habe wohl eine neue Allergie entwickelt und wisse noch nicht wogegen, außerdem habe sie ihr Lover mit einer ominösen Geschlechtskrankheit angesteckt, vermutlich Herpes, weswegen sie sich jetzt wieder von ihm getrennt habe. Ich heuchelte Mitleid, obwohl ich innerlich triumphierte. Sie hat dann wohl anschließend noch ein Jahr lang mit den präparierten Büchern Probleme gehabt, danach waren ihre Süßgräserallergie oder die Pollen verschwunden. Ihr Männerverschleiß ist jedoch immer noch genau derselbe.

Beichthaus.com Beichte #00034209 vom 29.10.2014 um 12:22:35 Uhr (19 Kommentare).

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